Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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Februar 1990 · Bericht
Tschin Bumm (Musikmagazin, Rubrik Technik, S. 52): „Harry Pepl im Studio: Das Bösendorfer-Projekt“
Studiobericht über die Aufnahmen zu „Schönberg Improvations“ (PolyGram) im Wiener SingSang-Studio: sechs Studiotage, Stücke von durchschnittlich 15 Minuten mit Anleihen bei Arnold Schönberg, ganz ohne Gitarrenton auf dem Bösendorfer (Wiener Klavierbauer)-Computerflügel, mit David Liebman, Mino Cinelu und Wolfgang Reisinger. Pepl hatte die Stimmen zu Hause über die Roland-MIDI-Gitarre eingespielt; Studiochef Richie Österreicher jr. erklärt die Technik. Erhalten ist nur Seite 52, die Fortsetzung fehlt im Scan.
Harry Pepl ist ein Mann wie Albert Einstein — ein Genie, dem wohl nur mehr eine Handvoll Menschen bei seiner Arbeit folgen kann.
Richie Österreicher jr.
Die neueste LP des weltweit anerkannten Gitarristen ist — eine Klavierplatte.
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30. Jänner 1990 · Bericht
APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Harry Pepl mit Schönberg-Improvisationen“
Kürzel „hmf/fwi“
Meldung über das laufende Plattenprojekt: Auf einer mit MIDI-Computern und Synthesizern ausgestatteten Gitarre spielt Pepl Schönberg-Improvisationen, die nach der Aufnahme auf die Klangqualität eines Konzertflügels gebracht werden. Ein Unterschied zur Klavierakustik sei kaum zu hören.
Obwohl auf der Gitarre gespielt, ist kaum ein Unterschied zu einer Klavierakustik zu bemerken.