Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
Filter
127 Einträge · CSV
-
26. März 1975 · Sonstiges
Burgenländische Freiheit (Seite 42, ANNO-Seite): Jazzkonzert des Erich-Kleinschuster-Sextetts in Eisenstadt
Bildunterschrift zur Ankündigung eines Jazzkonzerts am 7. April 1975 in der Pädagogischen Akademie Eisenstadt, veranstaltet von der Musikalischen Jugend Österreichs und dem ORF-Studio Burgenland. Das Erich-Kleinschuster-Sextett spielt mit Harald Pepl an der Gitarre; der ORF zeichnet das Konzert für die Ö3-Reihe „Jazz mit Erich Kleinschuster“ auf. Die Nennung als „Harald Pepl“ passt zum Taufnamen.
Harald Pepl (Gitarre)
-
1. Dezember 1976 · Sonstiges
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 44, ANNO-Seite 36): „Damaskus: Neue Besetzung ab Jänner“ (Beat und Pop)
Notiz der Beat-und-Pop-Seite über eine Burgenländer Band mit neuer Besetzung. Pepl kommt nur als Lehrer vor: Der Gitarrist Otto Artner wird als sein Schüler bezeichnet.
Großpetersdorfer Gitarrist und Harry-Pepl-Schüler Otto Artner
-
5. Jänner 1977 · Sonstiges
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 32, ANNO-Seite 24): Konzertankündigung Erich-Kleinschuster-Sextett (Beat und Pop)
Ankündigung eines Jazzkonzerts des Erich-Kleinschuster-Sextetts im Burgenland, Beginn 20 Uhr. Die Besetzung wird mit Erich Kleinschuster, Christof Lauer, Harry Pepl (Gitarre), Fritz Pauer, Heinz Jäger und Fritz Ozmec angegeben; die Formation sei durch Fritz Pauer (Klavier) und Harry Pepl komplettiert worden.
Die Formation wird durch Fritz Pauer (p) und Harry Pepl (g) komplettiert.
-
2. März 1977 · Sonstiges
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 42, ANNO-Seite 34): „5. März: Erich-Kleinschuster-Sextett in der Jazzgalerie“
Ankündigung eines Konzerts des Erich-Kleinschuster-Sextetts am 5. März 1977 in der Jazzgalerie bei Hans Falb in Nickelsdorf. Die Besetzung nennt Kleinschuster (Posaune), Christof Lauer, Harry Pepl (Gitarre), Fritz Pauer, Heinz Jäger und Fritz Ozmec.
-
9. März 1977 · Sonstiges
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 42, ANNO-Seite 34): „Dick Sells mit neuer Gruppe“ (Beat und Pop)
Meldung über eine neue Gruppe des Gitarristen und Mundharmonika-Spielers Dick Sells, einem Neo-Burgenländer, der früher bei Milestone und Hedgehodge war. Mit ihm spielen Peter Ponger, Harry Pepl und der Schlagzeuger Janis Dudli; Pepl sei den Besuchern des Jazzpubs bereits bekannt.
den Besuchern des Jazzpubs ebenfalls kein Unbekannter
-
10. August 1977 · Sonstiges
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 35, ANNO-Seite 27): „Neues kurz“ (Beat und Pop)
Zeitgenössische Notiz vom August 1977: Pepl verlasse die ORF Big Band und übersiedle nach Graz, wo er an der Jazzabteilung der Musikhochschule einen Lehrauftrag bekomme. Als sein Nachfolger in der Band ist der Gitarrist Olaf Weitzer im Gespräch; zuletzt war Pepl mit seiner Jazz-Rock-Formation „Hedgehog“ beim Dreitagefestival in Kohfidisch zu hören.
wird die ORF-Bigband verlassen und nach Graz übersiedeln, wo er an der Jazz-Abteilung der MHS einen Lehrauftrag bekommt
-
14. Februar 1979 · Sonstiges
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 36, ANNO-Seite 28): „Konzerttermine“ (Beat und Pop)
Konzerthinweis auf einen Abend am 14. Februar 1979 in Wien mit dem niederländischen Gitarristen Harry Sacksioni. Das Vorprogramm bestreiten Harry Pepl und Werner Pirchner; der Text erinnert an Pirchners Album „Ein halbes Doppelalbum“ und daran, dass Pepl bereits in Wiesen zu Gast war.
Das Vorprogramm wird von zwei bekannten Österreichern bestritten
-
3. Mai 1979 · Sonstiges
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 44, ANNO-Seite 36): Ankündigung eines Konzerts mit Friedrich Gulda (Beat und Pop)
Kurzmeldung über ein „Konzert der Superlative“ mit Friedrich Gulda am Klavier und den beiden früheren ORF-Big-Band-Musikern Wayne Darling (Baß) und Harry Pepl (Gitarre). Es wird für Anfang Mai 1979 im Münzgrabenheim in Graz angekündigt.
Ein Konzert der Superlative, mit Friedrich Gulda am Klavier
-
27. Juni 1979 · Sonstiges
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 48, ANNO-Seite 40): „Art Orchester“ in Nickelsdorf
Ankündigung des Auftritts des „Wiener Art Orchesters“ (Vienna Art Orchestra) am Samstag, dem 30. Juni 1979, in der Jazz-Galerie Nickelsdorf. Als Gastsolisten treten Werner Pirchner (Vibraphon) und Harry Pepl (Gitarre) auf; der Text beschreibt das 1977 gegründete Orchester und seine Mitwirkenden.
Als Gastsolisten treten Werner Pirchner (vibes) und Harry Pepl (gtr) auf.
-
18. Juli 1979 · Sonstiges
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 35, ANNO-Seite 27): „Jazz International: Am Wochenende Superfestival in Wiesen!“
Programmvorschau auf das Jazzfestival im burgenländischen Wiesen im Juli 1979. Unter den angekündigten Bands ist das Erich-Kleinschuster-Sextett mit Kleinschuster, Karl Drewo, Harry Pepl (Gitarre), Harald Neuwirth und Heinz Jäger.
-
30. April 1980 · Bericht
Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 52, ANNO-Seite 44): „Jazz aktuell“ bei Jeunesses Musicales
Kurzbericht über das Konzert „Jazz aktuell“ der Musikalischen Jugend am 21. April 1980 im Festsaal der Pädagogischen Akademie Eisenstadt. Zum Quintett „5 Neighbours“ um den Pianisten Dieter Glawischnig kamen als Solisten Werner Pirchner am Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre.
Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre führten überzeugend vor
-
20. Mai 1982 · Bericht
Steirerkrone (Neue Kronen Zeitung, Ausgabe Steiermark): „Star mit Witz: Larry Coryell“
Ronnie Herbolzheimer
Bericht über das Konzert des amerikanischen Gitarristen Larry Coryell mit dem polnischen Geiger Michal Urbaniak im Grazer Münzl. Am Nachmittag davor besuchte Coryell die Grazer Jazzhochschule, zeigte den Studierenden neue Tricks und spielte eine Jam-Session mit Harry Pepl, von dem er laut Bericht sehr beeindruckt war.
eine Jam-Session mit Harry Pepl zu spielen, von dem er sehr beeindruckt war.
-
1. Oktober 1982 · Programmheft
Ars Electronica 1982, Programmbuch: „Jazz und Elektronik“ mit dem Ars-Electronica-Workshop-Ensemble
Programm des Konzerts am Freitag, 1. Oktober 1982, 20 Uhr, im Großen Saal des Brucknerhauses Linz: das Workshop-Ensemble mit François Jeanneau, Wolfgang Dauner, Jasper van't Hof, Harry Pepl, Adelhard Roidinger und Daniel Humair in der Gesamtkonzeption von Robert Urmann, dazu das Quartett von Alphonse Mouzon. Der Workshop am Nachmittag war öffentlich. Das Foto von Pepl im Programm stammt von Rainer Rygalyk.
anerkannt als einer der führenden Jazzgitarristen Europas
-
18. Mai 1985 · Kritik · EN
The New York Times (Section 1, S. 10): „MUSIC: AUSTRIAN AVANT-GARDE“
John Rockwell
Kritik zum Eröffnungsabend des Festivals „Beyond the Sound of Music: New Austria/New York“ im Ohio Theater in SoHo, bei dem das Jazzzwio mit Harry Pepl und Werner Pirchner zusammen mit dem Schlagzeuger Don Moye auftrat. Rockwell hörte das erste, 40 Minuten lange Set und fand die Musik angenehm, aber nicht bedeutend genug für die Eröffnung einer Festivalreihe; der Abend begann etwa eine Stunde verspätet. Der Mittwoch der Festivalwoche war der 15. Mai 1985.
relaxed and cool, in the ECM Records manner
-
1988 · Sonstiges
Pressespiegel (Collage, Zusammenstellung nicht bezeichnet): „Cracked Mirrors“: Kritiken aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und Japan
verschiedene (u. a. Ken Hyder, Christa Wörner, Robert Urman)
Collage aus Besprechungen zu „Cracked Mirrors“ um ein Konzertfoto von Harry Pepl: die Kritik „Ausdrucksstark“ mit dem Hinweis auf die Vierteljahresliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik, Konzertkritiken aus Esslingen und Linz, eine französische Rezension, eine englische von Ken Hyder („a marvellous feel of understatement“) und eine japanische CD-Besprechung. Aus dieser Sammlung stammt das oft zitierte Urteil über Pepl als einen der innovativsten Gitarristen Europas.
Harry PEPLs selbstverständliches und attraktives Spiel auf seiner Midi-Guitar schafft stete „aha“-Momente und weist ihn als einen der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes aus.
Als Meister der Sound-Malerei entpuppt sich der Jazz-Gitarrist Harry Pepl mit seinem neuen Album „Cracked Mirrors“
-
10. Jänner 1988 · Porträt
Kleine Zeitung: „Feldzug mit der Gitarre“
Otmar Klammer
Porträt auf Seite 18 über den Grazer Gitarreprofessor, der nach der Zeitung von Le Monde ein „Gigant der Improvisation“ genannt wurde. Es zeichnet den Weg von den Austrian Aces über Kommerzbands, Fledermausbar und ORF Big Band bis zur Professur nach und nennt Aufnahmen mit DeJohnette, Holland, Saluzzi und Portal. Überliefert sind außerdem Äußerungen von Scofield und Abercrombie über Pepl.
Der Gitarreprofessor zu Graz gilt international als einer der besten seines Faches.
He's great, he's like a machine gun
John Abercrombie
Gigant der Improvisation
Le Monde
international begehrter Meister der Improvisation
-
April 1988 · Kritik
Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Versierte Gefährten“ (Musikantendreieck der Extraklasse im Posthof)
-a-
Konzertkritik zum Auftritt von Harry Pepl mit Jon Christensen und Herbert Joos im Linzer Posthof am 20. April 1988. Der Autor lobt Intensität, Sinnlichkeit und Schärfe der Kompositionen, die eindringlich gespielten Soli und die verblüffend eingesetzte Elektronik und kündigt die bevorstehende ECM-Platte des Trios an. Mit Foto von Nöbauer.
Jazz-Österreichs Gitarrengröße von nicht nur in Europa den Ton mitangebenden Rang
Elektronik wird von Harry Pepl auf verblüffende Weise ins Spiel gebracht.
-
22. April 1988 · Kritik
Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Glanzvolle Dreieinigkeit“
Robert Urman
Kritik des Konzerts im Linzer Posthof: die neue Dreieinigkeit um Harry Pepl mit Herbert Joos und Jon Christensen. Urman beschreibt atemberaubende Saitenkunst, Vogelgezwitscher und synthetische Flötenklänge, liebevoll gefärbte Poesie bis zu einem Hauch von Gil Evans und eine elektronisch erzeugte Klangfülle orchestraler Dimension. Das Trio spielte am Erscheinungstag, einem Freitag, noch im Hotel Mader in Katsdorf.
Glanzstücke einer Jazzgegenwart, gewitzt gestaltet von einem Trio der Extraklasse
Die drei boten atemberaubende Saitenkunst, virtuos verwirklichte Visionen eigensinniger Elektronik-Mobilmachung
-
Mai 1988 · Pressetext
ECM Records, München (Presseinformation): Harry Pepl / Herbert Joos / Jon Christensen: „Cracked Mirrors“
ECM Records
Zweiseitige Presseinformation des Labels zum Album (ECM 1356, CD 833 472-2, LP 833 472-1) mit Besetzung: Pepl an Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem und Klavier, Joos am Flügelhorn, Christensen am Schlagzeug. Der Text beschreibt das Album als Folge gebrochener Genres, von parodierter Pianistenseligkeit über verfremdete alpenländische Volksmusik bis zu Free Jazz im Geist Ornette Colemans, und hebt den sinnfälligen Einsatz der Elektronik hervor.
drei Musiker aufeinandertreffen, die auch in avancierten Spieltechniken mit viel Sinnlichkeit und Wärme zu improvisieren imstande sind.
Im Wind des Zeitgeistes steht dieses Album jedenfalls völlig quer.
-
8. September 1988 · Porträt
Die Steirische: „Vitaler Klangmaler“ (Das Künstlerporträt: Harry Pepl)
Heimo Steps
Porträt auf Seite 12 vom Manager von gamsbART, geschrieben anlässlich des Preises der deutschen Schallplattenkritik für „Cracked Mirrors“. Es erzählt unter anderem von der Zeit mit DeJohnette in Paris, der Filmmusik mit Benny Goodman und geplanten Projekten in Graz.
Seine musikalischen Gemälde lassen sich gerne hören, zumal ihnen Sinnlichkeit und Wärme innewohnen.
He is one of my favourites
-
9. Dezember 1988 · Interview
Wochenpresse (Nr. 49): „Saitensprünge“
Wolfgang Kralicek
Zweiseitiges Porträt mit Interview rund um Pepls Österreich-Tournee im Dezember 1988. Es schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“ im Wachauer Studio und mit dem nachträglichen Schlagzeug in Oslo, die Montreux- und ECM-Zeit mit Pirchner und DeJohnette sowie Pepls Arbeit im Heimstudio in Hernstein. Genannt werden die Alben des Jahres 1988.
Mir ist das Wurscht, daß das Jazz heißt.
Harry Pepl
Der österreichische Musiker Harry Pepl ist ein international gefragter Mann.
Die waren alle begeistert. Eine Sensation eigentlich.
Harry Pepl
-
15. Dezember 1988 · Kritik
Stuttgarter Zeitung: „Jazz im Zauberspiegel“ (Dieselstraße: Joos-Pepl-Oxley)
lind
Konzertkritik zum Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley im Esslinger Kultur- und Kommunikationszentrum Dieselstraße. Der Autor beginnt mit kritischen Fragen zu Lautstärke, Zuspielband und versteckten Themen und beschreibt dann ein Verwirrspiel aus Free Jazz und balladesker Romantik, in dem das Publikum Pepls Gitarrensynthesizer als Bereicherung annahm; er verweist auf die Platte „Cracked Mirrors“.
akzeptierte den Gitarren-Synthesizer von Harry Pepl als phantasievolle Klangbereicherung
in einem Stück wie „Schikaneders Delight“ war auch durchaus mozarteische Heiterkeit im Spiel.
-
17. Dezember 1988 · Kritik
Eßlinger Zeitung (Ausgabe Samstag/Sonntag): „Perkussives“ (Joos, Pepl und Oxley)
Christa Wörner
Kritik zum Jahresausklang der Reihe „Jazz in der Dieselstraße“ mit Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley: Eingängige Melodien und Volksliedhaftes umrahmen abstrakte Strukturen, gespielt mit und gegen die Elektronik. Pepl spielt über seine Gitarre auch Trompete und Klavier und bringt ein Schlagzeugsolo auf der Gitarre zustande; Joos erinnert an Chet Baker, Oxley prägt den europäischen Charakter der Musik.
Europäischer Jazz? Das Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley lieferte dafür ein Beispiel.
So brachte es Pepl fertig ein fulminantes Schlagzeugsolo auf der Gitarre zu spielen.
-
16. März 1989 · Programmheft
Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Zyklus „Freude an Musik“, 3. Konzert): Ensemble Wien, Donnerstag, 16. März 1989, 18.30 Uhr
Redaktion: Teresa Reichenberger
Programmheft des Konzerts, in dem das Ensemble Wien Pepls „Ballade for Mr. Dinozo“ für zwei Violinen, Viola und Kontrabass spielt. Die Notiz zu Pepl fasst Kritikerstimmen zusammen und nennt sein Jazztrio mit Herbert Joos und Jon Christensen sowie das Jazzzwio in Montreux. Pepl wird dort irrtümlich als Tiroler Gitarrist bezeichnet.
einer der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes
-
Februar 1990 · Bericht
Tschin Bumm (Musikmagazin, Rubrik Technik, S. 52): „Harry Pepl im Studio: Das Bösendorfer-Projekt“
Studiobericht über die Aufnahmen zu „Schönberg Improvations“ (PolyGram) im Wiener SingSang-Studio: sechs Studiotage, Stücke von durchschnittlich 15 Minuten mit Anleihen bei Arnold Schönberg, ganz ohne Gitarrenton auf dem Bösendorfer-Computerflügel, mit David Liebman, Mino Cinelu und Wolfgang Reisinger. Pepl hatte die Stimmen zu Hause über die Roland-MIDI-Gitarre eingespielt; Studiochef Richie Österreicher jr. erklärt die Technik. Erhalten ist nur Seite 52, die Fortsetzung fehlt im Scan.
Harry Pepl ist ein Mann wie Albert Einstein — ein Genie, dem wohl nur mehr eine Handvoll Menschen bei seiner Arbeit folgen kann.
Richie Österreicher jr.
Die neueste LP des weltweit anerkannten Gitarristen ist — eine Klavierplatte.
-
27. Februar 1990 · Programmheft
Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Außerordentliches Gesellschaftskonzert): Komponistenportrait Harry Pepl, Dienstag, 27. Februar 1990, 19.30 Uhr
Redaktion: Teresa Hrdlicka
Programmheft zum Komponistenporträt mit dem Ensemble Kontrapunkte unter Peter Keuschnig, mit Christine Whittlesey, Pepl an Gitarre und Guitar-to-MIDI-System, Josef Pitzek und Rainer Keuschnig; der Klavierklang kommt vom Bösendorfer-Computerflügel. Gespielt wurden 15 Stücke. Die Werknotiz erklärt „Instant composing“ und nennt „Grogos“ als Auftrag der Gesellschaft der Musikfreunde.
freier Kompositionsvorgang, wobei das Werk in dem Augenblick, in welchem es erfunden wurde, auch schon schriftlich fixiert ist
-
1991 · Porträt
Kulturpreis des Landes Niederösterreich (Broschüre 1991, Preisträgerdatenbank): „Spontane Klangerlebnisse“ (Anerkennungspreis 1991, Sparte Musik)
Würdigungstext aus der Kulturpreis-Broschüre 1991 zum Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Musik, heute online in der Preisträgerdatenbank. Er stellt Pepl als Professor in Graz und gefragten Komponisten vor: Ein Stück für das Kronos Quartet steht vor der Uraufführung im Herbst 1991 in Graz, ein weiteres für das Artis-Quartett ist geplant. Seit zwei Jahren komponiert er mit seinem „Instant-“ oder „Realtime-Composing“. Pepl schätzt Mozart, die Klavierwerke Schönbergs und Giacinto Scelsi und hat Glenn Goulds rhythmische Präzision an einer Bach-Einspielung am Computer analysiert. Genannt werden außerdem die zwei Jahre in Gerhard Bronners „Fledermaus“-Bar, die ORF-Big-Band, mehrfache Siege im Readers Poll von „Jazz Live“ und das Wort von Le Monde vom „Giganten der Improvisation“.
Harry Pepl irgendwo musikalisch einzuordnen, fällt schwer und ist genau genommen auch nicht notwendig.
Pepl, und darüber lässt er auch in diesem Gespräch keinen Zweifel, ist ein Musiker des Augenblicks.
ihn hat die führende französische Zeitung „Le Monde“ taxfrei zum „Giganten der Improvisation“ gekürt
-
2. April 1992 · Sonstiges · EN
Knitting Factory Works, New York (Brief): Einladung an das Harry Pepl Quartet für den 2. Juni 1992
Michael Dorf, Director
Brief der Knitting Factory an Harry Pepl in Hernstein: Michael Dorf lädt im Namen der Clubleitung das Harry Pepl Quartet ein, am 2. Juni 1992 um 23 Uhr in dem Club aufzutreten, den er als ersten Veranstaltungsort für Avantgarde-Jazz in New York beschreibt. Kurz danach entstand in New York das Album „N.Y.C. Impressure“.
We think this will be an invaluable opportunity to expose your music to a New York audience.
-
Dezember 1992 · Bericht
Jazzlive (10. Jahrgang, Nr. 99/1992): Titelbild Harry Pepl; „Soundknitting. Die farbenfrohen Klangmuster der New Yorker Knitting Factory“
Hannes Schweiger (Artikel); Rainer Rygalyk (Titelfoto)
Die Wiener Jazzzeitschrift zeigt Harry Pepl auf dem Titelbild, fotografiert von Herausgeber Rainer Rygalyk. Im Heft beschreibt Hannes Schweiger Geschichte und Programm des New Yorker Clubs Knitting Factory und berichtet, dass Pepl im Sommer 1992 mit seinem Quartett (Klaus Stötter, Paul Nowinski, JoJo Mayer) einen Abend lang dort spielte. Pepl schildert, wie ihn das Tempo New Yorks beim Spielen verändert hat.
Mir fiel selber an mir auf, daß ich dort völlig anders spiele als daheim.
Harry Pepl
Das Ambiente des Clubs ist eher schlicht. Dort zu spielen war wirklich ein Erlebnis.
Harry Pepl
-
6. Mai 1993 · Programmheft
Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Wiener Frühlingsfestival 1993, Artis-Quartett, 3. Konzert): Artis-Quartett mit Stefan Vladar, Donnerstag, 6. Mai 1993, 19.30 Uhr
Redaktion: Joachim Reiber
Programmheft des Abends mit Beethoven (op. 18/4), der Uraufführung von Pepls Streichquartett „Über kurz oder lang, von der Weite und der Enge“ und Brahms' Klavierquintett. Die Werkbesprechung listet Aufträge, Festivals und Preise und beschreibt das im Februar 1993 entstandene Quartett in drei Teilen. Der ORF sendete das Konzert am 12. Mai auf Ö1.
darf man von Pepl nur das Unerwartete erwarten
-
9. Mai 1993 · Kritik
Kurier (Seite 22): „Pepl-Uraufführung beim Artis-Quartett-Zyklus“
Werner Schuster
Konzertkritik zum Artis-Quartett-Abend im Brahmssaal mit dem Brahms-Klavierquintett und der Uraufführung von Pepls Streichquartett zwischen Beethoven und Brahms. Der Kritiker lobt das Artis-Quartett und hält das fragile Werk für zu schade für eine Einlage zwischen den großen Stücken.
sein zögernd immer wieder ansetzendes, fragiles, Trauer vermittelndes Werk ist als Sandwich-Einlage zu schade
-
1994 · Kritik
Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik: Harry Pepl Quartet: „N.Y.C. Impressure“
Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“ (Extraplatte EX 203-2, aufgenommen 6/92 im Active Recording Studio, New York): Der Niederösterreicher Pepl experimentiere seit Jahren mit der MIDI-Gitarre, sein neues Steckenpferd sei das real-time-composing. Das Album spiegle Stimmung, Farben und rhythmische Dichte New Yorks, umgesetzt mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Wertung (8).
Der Niederösterreicher Harry Pepl liebt den Kampf mit 'Bits and Bytes'.
Sein neuestes Steckenpferd nennt sich „real-time-composing“.
-
Mai 1994 · Kritik
Salzburger Nachrichten: Kurzkritik zu „N.Y.C. ImPressure“
Kurze Besprechung des neuen Albums: Pepl, einer der eigenständigsten Gitarristen des Kontinents, trete mit seinem in New York aufgenommenen Quartett (Claus Stöttner, Paul Nowinski, Jojo Mayer) aus seiner Zurückgezogenheit. Der Autor zählt die Platte dank raffiniert vorgedachter Titel und eindringlicher Soli zum Aufregendsten, was in Österreich in den letzten Jahren produziert wurde.
Der zu den eigenständigsten Gitarristen auf dem Kontinent zählende Wiener Harry Pepl
zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.
-
27. Mai 1994 · Kritik
Der Standard: „Der Groove-Professor gibt sich recht unberechenbar“
Ljubiša Tošić
Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“: Die funkige Rhythmusgruppe gibt Vollgas, Pepls Gitarre ist nach Jahren, in denen das Klangspiel dominierte, wieder als Gitarrenklang zu erkennen, die MIDI-Gitarre dient nur als atmosphärischer Zusatz. Tošić hört eine groovige Sache mit rockig verzerrtem Klang und höchst individueller Phrasierung; Klang sehr gut.
Auf N.Y.C. Impressure ist sein Gitarrenklang wieder als ein solcher zu erkennen.
Natürlich ist seine Phrasierung wiederum höchst individuell, was so viel heißt wie: reizvoll und angenehm unberechenbar.
-
28. Juli 1994 · Porträt
Neue Kronen-Zeitung (Ausgabe Steiermark, Seite 22): „Rastloser Grenzgänger“
Bernd Schmidt
Kurzporträt zur CD „N.Y.C. Im-Pressure“ mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Pepl erklärt sein Real-Time-Composing, nennt Projekte mit Günter Meinhart und STUDIO PERCUSSION und spricht über sein Studio in Hernstein.
Die Wandlungsfähigkeit gehört zu Pepl wie die Hinwendung zu verschiedenen (Komponier-)Techniken.
-
24. Dezember 1994 · Bericht
Salzburger Nachrichten (Seite 7): „Österreichs Jazz hält seine Freunde auf Trab“
Wolfgang Lamprecht
Jahresbilanz zum österreichischen Jazz 1994 mit Porgy & Bess, Labels und CD-Produktionen. Pepl kommt nur in einem Nebensatz vor: Der Autor nennt „N.Y.C. impressure“ sein Jazzalbum des Jahres.
das (für den Autor dieser Zeilen) österreichische Jazzalbum des Jahres „N.Y.C. impressure“, von und mit Harry Pepl
-
1996 · Pressetext
Infoblatt (Pressematerial, 5 Seiten): Infos Harry PEPL
Undatiertes Biografie-Infoblatt, frühestens 1996 entstanden. Es enthält Kurzbiografie, Zusammenarbeiten, Festivals und eine Diskografie, die Methode des Real-Time-Composing und eine Werkliste mit Uraufführungen für Ensemble Wien, Ensemble Kontrapunkte, Kronos Quartet, STUDIO PERCUSSION und Artis-Quartett.
tritt seit 1984 als Komponist europäischer zeitgenössischer Kunstmusik hervor
-
1998 · Lexikon
Kulturpreis Niederösterreich (Preisträgerdatenbank des Landes): „Bewusster Grenzgänger“ (Harry Pepl, Würdigungspreis 1998 Musik)
Würdigungstext zum Würdigungspreis 1998 für Musik. Er zeichnet Pepl als Grenzgänger zwischen Jazz und Neuer Musik nach, von den Austrian Evergreens über Fledermaus-Bar, ORF Big Band und die Professur in Graz bis zum Komponieren in Echtzeit.
Grenzen auszuloten war offensichtlich immer schon sein Bestreben.
-
April 1998 · Interview
Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/1998: „Man könnte Klavierspielen müssen“
Martin Schuster
Interview im Wiener Café Museum, geführt im Zusammenhang mit der Solo-Piano-CD „Flow“. Pepl spricht über seine Anfänge, das Jazzzwio, das kurze Engagement bei Benny Goodman, Real-Time-Composing und MIDI-Technik und kündigt Neuauflagen von „Gegenwind“ und „Montreux 81“ an. Der Dateiname im Archiv nennt das Jahr 1996, Kohler verweist auf Concerto 2/1998.
Ich wollte, daß man auf der CD auch den Raum hört.
Harry Pepl
-
3. November 1998 · Bericht
Kurier (Seite 10, Ressort Chronik, Rubrik „Landsleute“): „Auszeichnung für den musikalischen Jazz-Grenzgänger Harry Pepl“
Kürzel „flo“
Kurzmeldung über den 53-jährigen Gitarristen und Pianisten aus Hernstein, die Wegbegleiter wie Toni Stricker, André Heller und die ORF Big Band aufzählt. Genannt werden außerdem der Le-Monde-Satz von den „Giganten der Improvisation“ und die Preise der deutschen Schallplattenkritik. Welche Auszeichnung der Titel meint, steht nicht im Text.
Wichtig ist, die individuelle Linie zu finden, dazu heißt es üben, üben, üben
Harry Pepl
Der 53jährige Gitarrist und Pianist von Weltruf aus Hernstein zieht mit außergewöhnlichen, spontanen und innovativen Klängen Jazzfreunde in seinen Bann.
-
Dezember 1998 · Bericht
Das Waldviertel, Jahrgang 47, Heft 4 (Seite 408): Kulturpreise des Landes Niederösterreich 1998 (nach NÖ Landeskorrespondenz, 22.10.1998)
Liste der Preisträger der Kulturpreise des Landes Niederösterreich 1998 nach einer Aussendung der NÖ Landeskorrespondenz vom 22. Oktober 1998. In der Sparte Musik erhält Harry Pepl den Würdigungspreis, Friedrich Keil und Elisabeth Schimana erhalten Anerkennungspreise.
Musik: Harry Pepl (Würdigungspreis), Friedrich Keil und Elisabeth Schimana (Anerkennungspreise)
-
1. April 2000 · Programmheft
Sammlung Essl, Programm Schömer-Haus: Studio Percussion graz: Xenakis, Pepl, Hölszky
Programm des Konzerts von Studio Percussion graz unter Günter Meinhart im Schömer-Haus der Sammlung Essl in Klosterneuburg am 1. April 2000, mit Werken von Iannis Xenakis und Adriana Hölszky und der Uraufführung von Pepls „Zeitraffer“. Dazu ein Werktext von Pepl und eine Kurzbiografie mit der Lehre in Graz, der Internationalen Jazzakademie St. Pölten und der NÖ Jazzakademie Zeillern.
-
28. Juli 2004 · Lexikon
Österreichisches Musiklexikon online: Pepl, Harry
Peter Stachel
Lexikonartikel zu Leben und Werk: Jazzmusiker, Komponist und Musikpädagoge, Gitarre am Konservatorium und an der Musikhochschule Wien, Jazz autodidaktisch. Er behandelt die Zusammenarbeit mit dem Vienna Art Orchestra und der ORF Big Band, das Jazzzwio mit Werner Pirchner, die Lehre in Graz und das Prinzip des Real-time und Instant Composing. Als Auszeichnungen nennt er Nominierungen für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 1983 und 1988 sowie niederösterreichische Landespreise.
-
17. September 2004 · Sonstiges
IG Jazz Wien, Blue-Tomato-Archiv: „Rainer Rygalyk / Harry Pepl: Habanero-Slide-Show“
Veranstaltungsankündigung für Freitag, 17. September 2004 im Wiener Blue Tomato: Präsentation von Fotos des Jazzfotografen Rainer Rygalyk aus der Serie „Jazzarts“ mit einer Videoprojektion, die Pepl mit Originalkompositionen akustisch ergänzt hat. Zu den Bildern und Pepls CD improvisieren Clemens Salesny und Wolfgang Schiftner.
einer der kreativsten Jazzmusiker Österreichs
-
Dezember 2005 · Nachruf
Der Standard: „Harry Pepl 1945 - 2005“ (Komplexer Improvisator: Harry Pepl)
Ljubiša Tošić
Kurznachruf aus Wiener Neustadt, der Pepl als komplexen Improvisator würdigt, der im Privatstudio mit Klavier und Schlagzeug experimentierte. Er nennt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band, das Duo mit Werner Pirchner, Dave Liebman, Jack DeJohnette, Benny Goodman und die Real-time-Composing-Methode mit dem Kronos Quartet.
gehörte in seiner aktiven Phase zu den bedeutendsten Gitarristen weltweit
international zwischen Berlin und Montreux mit einer subtilen und intensiven Form der Kammermusik Furore machte
-
Dezember 2005 · Nachruf
Die Presse (Seite 34): „Er musste spielen“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)
Kürzel „sam“
Nachruf mit dem Titelzitat „Man könnte Klavierspielen müssen“ aus dem Concerto-Interview. Er beschreibt das Real-Time-Composing, nennt Wes Montgomery und Jim Hall sowie Schönberg und Webern als Einflüsse und führt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band, JazzZwio, Jack DeJohnette, Art Farmer und Michel Portal als Weggefährten an.
Im äußerlich so introvertiert wirkenden Virtuosen brodelte es, wenn er spielte.
-
Dezember 2005 · Nachruf
Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates / neue musikzeitung (nmz-red/leipzig, Quelle: orf.at): „Jazz-Gitarrist Harry Pepl gestorben“
nmz-red/leipzig
Kurzmeldung nach einer ORF-Quelle mit den Lebensdaten und der Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Graz (ab 1977 Lehrbeauftragter, von 1984 bis 1995 ordentlicher Professor). Der Rektor Otto Kolleritsch würdigt Pepl als begnadeten Gitarristen und Ausnahmeerscheinung. Genannt werden Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen, Werner Pirchner und Dave Liebman.
Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.
neue musikzeitung, nach ORF
Einer der führenden Jazz-Gitarristen Europas
neue musikzeitung, nach ORF
-
5. Dezember 2005 · Nachruf
ORF Wien (oesterreich.ORF.at): „Jazzgitarrist Harry Pepl gestorben“ (Stilprägend)
Kurzer Nachruf vom Todestag: Pepl, einer der führenden Jazzgitarristen Europas, ist 60-jährig gestorben und wurde durch das Jazz-Zwio mit Werner Pirchner bekannt. Der Text nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman als Partner, die Auftragskompositionen für zahlreiche Ensembles und die Lehrtätigkeit in Graz mit Wolfgang Muthspiel unter den Schülern. Die neue musikzeitung übernahm die Meldung mit der Angabe „Quelle: orf.at“.
Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.
-
5. Dezember 2005 · Nachruf
Der Standard (Online, APA-Meldung): „Jazzgitarrist Harry Pepl ist tot“
APA
APA-Meldung vom Todestag, am Nachmittag des 5. Dezember 2005 online gestellt: Pepl sei am Montag früh in Wiener Neustadt gestorben und 60 Jahre alt geworden. Der Text nennt ihn einen weit über Österreich hinaus bekannten Gitarristen, der unter anderem mit dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal gearbeitet habe. Es ist nicht der Druckartikel von Ljubiša Tošić vom 6. Dezember 2005.
Er war ein weit über Österreich hinaus bekannter Gitarrist
-
7. Dezember 2005 · Nachruf
JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“
Online-Nachruf vom 7. Dezember 2005. Er nennt das Duo mit Werner Pirchner ab 1977 als wichtigstes Projekt, die Professur in Graz ab 1984 mit der Förderung von Schülern wie Wolfgang Muthspiel, Dino Saluzzi, Jack DeJohnette, das Vienna Art Orchestra und die CD „Air Mail – Light Blues“ (2001).
einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene
-
8. Dezember 2005 · Nachruf
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 286, Seite 39, Feuilleton): „Schnelle Finger“ (Jazzgitarrist Harry Pepl gestorben)
Kurznachruf mit eigenen Daten: Das Geburtsjahr nennt er irrtümlich 1944, die Berufung ins Lehrkorps des Jazzinstituts Graz 1977 und die Professur 1984. Von 1977 bis 1984 bildete Pepl mit Werner Pirchner das Jazzzwio; genannt werden außerdem Benny Goodman, Dave Holland, Lee Konitz, Art Farmer, Dave Liebman und Jack DeJohnette.
mit seiner rhythmischen Prägnanz, seinen überraschenden Akkordverbindungen und metallisch-sitarartigem Klang einer der anregendsten Stilisten auf dem akustischen wie dem elektrischen Instrument
einer der anregendsten Stilisten auf dem akustischen wie dem elektrischen Instrument
In den siebziger Jahren gab es fast keinen schnelleren Jazzgitarristen in Europa als den Österreicher Harry Pepl.
-
8. Dezember 2005 · Nachruf
Jazz thing (News, Online): „Gestorben: Harry Pepl“
Martin Laurentius und Axel Stinshoff (Zusammenstellung)
Kurznachricht vom 8. Dezember 2005 mit dem Todestag 6. Dezember, der den übrigen Quellen widerspricht (5. Dezember). Sie zitiert Joachim-Ernst Berendt über das Duo mit Pirchner, nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi und Dave Liebman und gibt die Professur mit 1984 bis 1995 an.
Mit seinem metallisch-klaren Sound und seinen überraschenden Akkordverbindungen entwickelte sich Pepl zu einem der eigenständigsten Gitarristen Europas
-
9. Dezember 2005 · Nachruf · EN
organissimo (Jazzforum, Online): „Harry Pepl R.I.P.“
mikeweil (Moderator)
Beitrag zum Tod von Harry Pepl in einem englischsprachigen Jazzforum. Der Moderator nennt ihn einen der originellsten Jazzgitarristen Österreichs und erinnert an das Jazzzwio mit Werner Pirchner, das ECM-Album mit Jack DeJohnette und Air Mail mit Mike Richmond.
one of Austria's most original jazz guitarists
-
19. Dezember 2005 · Nachruf
Musikergilde (Online): „Harry Pepl - ein Nachruf“
Peter Paul Skrepek
Ausführlicher Nachruf des Gitarristen Peter Paul Skrepek, der Pepl 1974 in der ORF Big Band kennenlernte. Er schildert Ausbildung, ORF-Studiojob, Jazzzwio, Air Mail und die Zeit mit Benny Goodman, nennt Schüler wie Wolfgang Muthspiel und Peter Havlicek und gibt als Todestag Montag, 5. Dezember 2005, an. Der Rektor Otto Kolleritsch wird zitiert, Leserbriefe ergänzen den Text.
Begnadeter Gitarrist und Ausnahmeerscheinung
Otto Kolleritsch
ein unverwechselbarer Musiker aus Wien mit Geltung in der ganzen Welt
-
2006 · Nachruf
Jazzzeitung (Seite 6): „Ciao Habanero“ (Harry Pepl 1945 bis 2005)
Rainer Rygalyk
Persönlicher Nachruf des Jazzfotografen Rainer Rygalyk. Wolfgang Puschnig und Wolfgang Reisinger erinnern sich an die Jahre mit Air Mail; Rygalyk beschreibt Pepls letzten großen öffentlichen Auftritt 2004 beim Jazz Festival in Salzburg mit Playback zu acht Composings und Live-Musikern vor seinen Bildern.
Er ist der europäische Jazzgitarrist schlechthin.
Ich habe einfach seine musikalische Sprache gelernt.
Wolfgang Puschnig
Es war ein extremer Sog. Plötzlich mit jemanden zu spielen, der da oben, 2 Etagen über uns, steht und so souverän Gas gibt und alles mitreißt.
Wolfgang Reisinger
Er war für mich so ein Schubert Franzl Typ, unheimlich schöne Lieder aber auf höchster Qualitätsstufe und im nächsten Moment voll skurril und zerklüftet.
Wolfgang Reisinger
-
2006 · Lexikon
mica music austria, Musikdatenbank: Wolfgang Schiftner (Eintrag mit dem Harry-Pepl-Preis 2006)
Eintrag in der Musikdatenbank von mica zum Saxophonisten Wolfgang Schiftner, geboren 1982, Mitbegründer der JazzWerkstatt Wien. Unter den Auszeichnungen steht für 2006 der Harry-Pepl-Preis beim Austrian Soundcheck in Graz; Schiftner ist damit der erste Preisträger.
-
November 2006 · Programmheft
GamsbART-Post 5/2006 (GamsbART-Verein, Graz): Programm November bis Dezember 2006: Harry Pepl Gedenkpreis, 14. Austrian Soundcheck, Katholisches Studentenhaus Münzgraben
Heimo Steps; Otmar Klammer
Programmheft des Grazer Festivals mit den ersten Texten zum Harry-Pepl-Preis. Der Preis für Musiker unter 30 wird als Stipendium der Stadt Graz über 5.000 Euro am 18. November 2006 im Rahmen des Abends „Tribute to Harry Pepl“ überreicht. Heimo Steps schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“, Otmar Klammer beschreibt Pepls „real composing“.
ein unverbesserlicher musikalischer Visionär
Pepl war ein Gitarrist von internationaler Reputation, der mit seinem eigenwillig sperrigen und komplexen Improvisationsstil eine europäische Alternative zu den US-Gitarristen bot
Otmar Klammer, GamsbART-Post
-
17. November 2006 · Bericht
Kleine Zeitung (Online, Rubrik Kultur): „Harry Pepl: Œuvre eines Kreativen“
Michael Tschida
Online-Artikel zur ersten Vergabe des Harry-Pepl-Preises in Graz, der als Anstoß gesehen wird, Pepls musikalischen Nachlass zu sichern. Sein Werk lagere in Schachteln im Haus, Tonbänder, Noten und technische Exoten; gamsbART habe zugesagt, künftige Diplomstipendien sollten die wissenschaftliche Aufarbeitung unterstützen.
das Werk eines ungemein Kreativen zu archivieren
Gerhard Kosel
Wie sehr der Paradegitarrist auch jetzt noch Jazzer inspiriert, soll nicht nur das heutige Finale beim „Austrian Soundcheck“ zeigen. Hut ab vor Harry P.!
-
22. November 2006 · Bericht
Der Standard (Kultur, Printausgabe): „Jazzwohnzimmer Miles Smiles feiert“
felb
Kurzbericht zum 15-jährigen Bestehen des Wiener Jazzclubs Miles Smiles in der Josefstadt, gegründet von Wulf Müller. Das erste Konzert spielten im Herbst 1981 Bill Frisell und Eberhard Weber. Aufgenommen haben dort unter anderen Aladár Pege, Jim Pepper und David Friesen, dazu österreichische Musiker bis zu Werner Pirchner und Harry Pepl.
nebst österreichischen Granden von Werner Pirchner und Harry Pepl abwärts
-
6. Dezember 2006 · Programmheft
Porgy & Bess (Programmtext, Online): „A Tribute to Harry Pepl“, Mittwoch, 06.12.2006, 20:00 Uhr
Kürzel „CH“
Ankündigung des Tribute-Abends mit Lorenz Raab und Raphael Preuschl, dem Andy Manndorff Trio, dem Koehne Quartet und Peter Ponger solo, dazu die Konzertfilme von Benny Goodman und vom Jazzzwio in Montreux 1981 und Visuals von Rainer Rygalyk. Der Text würdigt Pepl und erwähnt seine dreitägige Personale im Porgy & Bess 1994; der Reinerlös ging an die Nachlassverwaltung.
Wirklich „leiwaund“ war aber schon Harry Pepl selber
Wenn man mit Gitarristen spricht, z.B. mit Abercrombie oder Scofield, dann gab es eine konstante Frage: „And how is Harry?“
Als eigenständiger Stilist, der durch seine technische Perfektion, rhythmische Prägnanz, harmonische Vielfalt und durch überbordende musikalische Energie in der internationalen Szene einen nachhaltigen Eindruck hinterließ
-
2007 · Pressetext
Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes): „Das Christian Muthspiel Trio spielt Werner Pirchner und Harry Pepl“
Andreas Felber
Linernotes zum Album „Against The Wind“ (2007) auf Deutsch, Englisch und Französisch. Felber beschreibt Pirchner und Pepl als „perfektionistische Charakterköpfe“, die etwa zwischen 1978 und 1985 als „Jazz-Zwio“ Europas Festivals bespielten, und berichtet, dass die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien Pepl zur Vaterfigur der österreichischen Szene erheben. Grundlage war ein Projekt mit Wolfgang Muthspiel für das Festival „Glatt&Verkehrt“ 2002. Auf der Produktseite stehen außerdem Pressestimmen der Weltwoche und der Salzburger Nachrichten.
Werner Pirchner und Harry Pepl, sie waren perfektionistische Charakterköpfe, die keine halben Sachen machten.
Während die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien nach Hans Koller auch Harry Pepl für sich entdecken und so zur Vaterfigur der österreichischen Szene adeln
-
13. März 2007 · Radio
Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist): „Milestones - Harry Pepl“ (Klassiker der Jazzgeschichte)
Playlist einer Nachtradio-Sendung am 13. März 2007, 01:05 Uhr, mit „Live in Montreux 81“, dem ECM-Album mit Pirchner und DeJohnette und Air Mail „Light Blues“. Sie zeigt Pepl als Eintrag in einer deutschen Reihe über Klassiker der Jazzgeschichte.
-
3. Dezember 2007 · Bericht
mica music austria: „Tribute to Harry Pepl im Porgy“
Ankündigung eines Tribute-Abends im Wiener Porgy & Bess am 6. Dezember 2007, zwei Jahre nach Pepls Tod. Der Text würdigt ihn als international gefragten Grenzgänger und nennt Kooperationen mit Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman. Den Abend gestalten ehemalige Wegbegleiter, angeregt von der Grazer Plattform Gamsb'Art, die den Harry-Pepl-Preis vergibt.
einer der meistgeachteten heimischen Musiker
-
16. November 2008 · Sonstiges
Kleine Zeitung (Seite 109, Ressort Kultur, Steiermark): „18. AUSTRIAN SOUNDCHECK“ (Programmhinweis)
Terminhinweis auf den 17. November, 20 Uhr, in Graz: Präsentation von CD und DVD „Pepl/Pirchner Jazzzwio live in Montreux und Innsbruck“ mit der JazzWerkstatt Wien und Verleihung des Harry-Pepl-Preises.
-
3. Dezember 2008 · Pressetext
Kunstuniversität Graz, Mitteilungsblatt 5 (Online): „Mitteilungen der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit“ (Harry-Pepl-Preis 2008 an Daniel Riegler)
Das Mitteilungsblatt der Kunstuniversität Graz vom 3. Dezember 2008 meldet, dass der Posaunist und Komponist Daniel Riegler den Harry-Pepl-Preis 2008 erhält. Das mit 4000 Euro dotierte Stipendium verlangt eine Auseinandersetzung mit Pepls Schaffen, deren Ergebnis 2009 präsentiert werden soll; verliehen wurde der Preis am 17. November 2008.
Das mit 4000 Euro dotierte Stipendium hat die Auflage, sich mit dem Schaffen des 2005 verstorbenen Jazzgitarristen und KUG-Professors Pepl auseinanderzusetzen
-
18. Jänner 2009 · Kritik
Kurier (Seite 38, Ressort Kultur): „JAZZZWIO: Harry Pepl & Werner Pirchner (Universal)“
Kürzel „ros“
Kurzbesprechung der Wiederveröffentlichung „Live in Concerts“ mit Ton- und Videoaufzeichnungen von Montreux 1981 und Innsbruck 1984.
Zwei originelle heimische Musiker, die beide viel zu früh gehen mussten und unvergessen sind
-
Februar 2009 · Porträt
Concerto (2/2009, Seite 44): „Jazzzwio – ein markanter Name – bis heute“ (CD/DVD-Tipp „Live in Concerts“)
Thomas Hein
Bericht über die Wiederveröffentlichung der Montreux-Aufnahme samt Video, deren Vorbereitung zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 lief. Daniel Pepl beschreibt das Heimstudio „Bergwerk“, die Rettung der Bänder und den Plan, das Gesamtwerk seines Vaters zugänglich zu machen.
Während ich versuche, innerhalb eines Rahmens, eines Stils, innovativ zu sein, versuchte Harry immer die gesetzten Grenzen zu überschreiten und dann weiter zu gehen.
Daniel Pepl
-
6. Februar 2009 · Interview
Kronen Zeitung (Seite 31, Steiermark): „Ich glaube an innovative Kräfte“ (gamsbART-Manager Gerhard Kosel im Steirerkrone-Interview)
Interview mit Gerhard Kosel über Grazer Jazzveranstalter und gamsbART, das 1984 von Heimo Steps gegründet wurde. Kosel sagt, Pepl werde in seiner langjährigen Wahlheimat zu wenig gewürdigt, und beschreibt den Harry-Pepl-Preis als Mittel, die Erinnerung wachzuhalten.
Unser Anliegen mit dem Harry-Pepl-Preis ist es, diese Flamme am Lodern zu halten, bis sich auch die Musikwissenschaft in Graz des Themas annimmt.
Gerhard Kosel
-
13. Februar 2009 · Kritik
Die Presse (Online): „Jazzzwio, Live In Concerts“ (Zwio Infernal)
Samir H. Köck
Kurzkritik zur Wiederveröffentlichung des Montreux-Konzerts von 1981 (EmArcy/Universal). Der Text würdigt das Duo aus Gitarre und Vibrafon als ungewöhnliche Kammermusik der 1980er Jahre, deren Klangkaskaden Zeitgenossen im Gedächtnis geblieben seien.
Der famose Gitarrist Harry Pepl und sein kongenialer Partner
-
13. Februar 2009 · Kritik
Der Standard (Online, Rubrik Musikrundschau): „Zwio und Trio“ (Neue Jazz-Alben von Werner Pirchner & Harry Pepl, Pablo Milanes & Chucho Valdes u. a.)
Musikrundschau mit einer Kurzkritik zu „Jazzzwio: Live in Concerts“ (Universal): Pirchner und Pepl seien eine Erinnerung wert, das Duo aus Gitarre und Vibrafon habe exemplarische Beispiele hitziger Kammermusik geliefert. Die DVD wird als Muss bezeichnet. Das Datum 13.02.2009 ergibt sich aus der Artikelnummer.
Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format
-
20. Februar 2009 · Kritik
Die Presse (Online): „Wolfgang Schalk: Wanted“
Samir H. Köck
Kurzkritik des Albums „Wanted“ des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk, aufgenommen in Los Angeles. Hervorgehoben wird das Stück „And Harry Said Goodbye“, das Schalk Harry Pepl gewidmet hat.
Besonders schön geriet ‚And Harry Said Goodbye‘, das dem unvergessenen Kollegen Harry Pepl zugeeignet ist.
-
24. Februar 2009 · Kritik
Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Kulturzeitschrift): „JazzZwio: Live in Concerts“ (CD-Tipp)
Peter Füssl
CD-Tipp zur Wiederveröffentlichung von Montreux 1981 und Innsbruck 1984 als CD/DVD-Doppelpack. Der Text erinnert an die Auftritte des JazzZwio zwischen 1977 und 1985 und lobt die Aufnahmen als Zeugnis eines zeitlosen Duos.
Sternstunden genial schräger Musik und knorrigen Humors
-
20. März 2009 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 36, Steiermark): „Den Namen umweht Magie: JazzZwio hieß ein Duo, das in den 80-ern ...“
Kürzel „MG“
Kurzkritik zu „Live in Concerts“ mit DVD: JazzZwio mit Pirchner und Pepl 1981 in Montreux, dazu ein Mitschnitt aus Innsbruck. Der Schlusssatz steht wortgleich als Seitenkopf auf der alten Website-Seite „Air, Love & Vitamins“.
Wenn es Klassiker des österreichischen Jazz gibt, hier ist einer!
-
2010 · Lexikon
mica music austria, Musikdatenbank: Stefan Heckel (Eintrag mit dem Harry-Pepl-Preis 2010)
Eintrag in der Musikdatenbank von mica zum steirischen Pianisten, Akkordeonisten und Komponisten Stefan Heckel. Die Biografie nennt ihn Träger des Harry-Pepl-Jazzpreises 2010, die Liste der Auszeichnungen führt für 2010 den Harry-Pepl-Preis beim Festival Austrian Soundcheck von gamsbART in Graz.
-
8. Juli 2010 · Kritik · EN
ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Adelhard Roidinger: Schattseite (ECM 1221)“
Tyran Grillo
Rezension des einzigen ECM-Albums von Adelhard Roidinger, aufgenommen im November 1981 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Heinz Sauer, Bob Degen, Harry Pepl, Werner Pirchner, Aina Kemanis und Michael DiPasqua. Grillo lobt den luftigen, atmosphärischen Klang, Pepls weiche Gitarrenlinien im Eröffnungsstück und das an Pat Metheny erinnernde Spiel in „Loveland“ und wünscht sich dringend eine Wiederveröffentlichung.
The fantastic sax solo and Metheny-esque picking lend even more elegance to the track’s progressive sound.
-
17. September 2010 · Bericht
mica music austria: „STUDIO FAN, das Abonnementprogramm des Ensembles Studio Dan“
Vorstellung der Abonnementreihe des Wiener Ensembles Studio Dan mit einer Kurzbiografie seines Leiters Daniel Riegler. Für 2008 nennt sie die Leitung der Stage-Band des Porgy & Bess und den Harry-Pepl-Preis 2008.
-
2011 · Porträt · EN
musicexport.at: „Harry Sokal“ (Porträt)
Michael Ternai
Porträt des Saxophonisten Harry Sokal für die österreichische Musikexportstelle. Unter seinen Partnern nennt es Harry Pepl, Daniel Humair, Gene Jackson, Andy McKee und Idris Muhammad.
-
20. Dezember 2011 · Kritik · EN
ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Pirchner/Pepl/DeJohnette: s/t (ECM 1237)“
Tyran Grillo
Gemischte Rezension des ECM-Albums von 1983, aufgenommen im Juni 1982 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette. Kritisiert werden der Chorus-Effekt der Ovation-Gitarre und die mangelnde Verständigung der drei Musiker; als Stärke gelten Pepls Soli und das Schlussstück „Better Times In Sight“. Die Seite zeigt als Datum der Aktualisierung den 10. Februar 2015. Knapp ein Jahr später, am 13. November 2012, revidierte Grillo sein Urteil in „A second look“.
When soloing, however, it sounds fantastic
-
16. Jänner 2012 · Kritik · EN
ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Pepl/Joos/Christensen: Cracked Mirrors (ECM 1356)“
Tyran Grillo
Rezension des ECM-Albums von 1988 mit Harry Pepl (Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem, Klavier), Herbert Joos und Jon Christensen. Der Rezensent nennt das Album ein weit besseres Schaufenster für Pepls innovatives Spiel als die ECM-Platte mit Pirchner und DeJohnette und hebt Joos' „Wolkenbilder“, die MIDI-Passagen und Pepls Klavier im Schlussstück hervor. Die Seite zeigt als Datum der Aktualisierung den 18. Juli 2021. Seinen ersten Eindruck vom Album mit Pirchner und DeJohnette nennt Grillo hier selbst „faulty impressions“.
a far better showcase for Pepl’s innovative talents
-
13. November 2012 · Kritik · EN
ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „A second look: Pirchner/Pepl/DeJohnette (ECM 1237)“
Tyran Grillo
Neubewertung des ECM-Albums von 1983, knapp ein Jahr nach der eigenen kritischen Rezension vom 20. Dezember 2011. Nach Widerspruch von Lesern habe er das Album immer wieder gehört und ihm anfangs nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, schreibt Grillo. Jetzt hebt er die Tiefe von Pepls Talent, das Zusammenspiel von Pepl und Pirchner als Kern des Trios und Pepls Soli hervor und nennt die Platte „this curious little gem“; nur bei der Klangbearbeitung der Ovation-Gitarre bleibt er bei seiner ersten Meinung.
I simply did not give this date the attention it deserves.
The depth of Pepl’s talent, now that I’m more familiar with it, is immediately evident in the spaciousness of his evocations.
-
21. November 2013 · Radio
Ö1, „Schon gehört?“: „Schon gehört?“ (Kulturtipps vom 21. November 2013)
Kulturtipps des Senders Ö1: Der Austrian Soundcheck, eine Kooperation der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz mit gamsbART, widmet einen Abend im Dom im Berg unter dem Motto „Super Sax“ dem Saxophon, unter anderem mit dem Trio Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch. Am 22. November erhält Salesny den Harry-Pepl-Preis, heuer bereits zum vierten Mal vergeben.
Am 22. November geht dieser Förderpreis an den Alt-Saxophonisten Clemens Salesny.
-
25. November 2013 · Bericht
mica music austria: „Clemens Salesny erhält den Harry Pepl Preis“
Meldung zur vierten Vergabe des Harry-Pepl-Preises beim Austrian Soundcheck in Graz: Der Förderpreis ging 2013 an den Altsaxofonisten Clemens Salesny. Der Beitrag stellt Salesny und seine Projekte kurz vor.
Im Rahmen des „Austrian Soundchecks“ in Graz wurde heuer bereits zum vierten Mal der Harry Pepl Preis verliehen.
-
26. März 2014 · Bericht
Falter 13/2014 (Feuilleton): „Erinnerungen an Werner Pirchner, den Frank Zappa aus Hall in Tirol“
Klaus Nüchtern
Besprechung des Films „D.U.D.A.!“ von Werner Ludin über Werner Pirchner. Der Text erwähnt Pirchners Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Harry Pepl, durch die er zum international gesuchten Jazzvirtuosen wurde; im Mittelpunkt steht Pirchner.
Durch die Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Harry Pepl avancierte er zum international gesuchten Jazzvirtuosen
-
11. September 2014 · Interview · EN
London Jazz News: „Interview: Wolfgang Muthspiel“
Interview mit Wolfgang Muthspiel. Er stellt „Air Love and Vitamins“ als Stück seines früheren Gitarrenlehrers in Graz vor, Harry Pepl, und empfiehlt Pepl besonders für seine Rhythmik.
He is an interesting musician to check out, especially in the rhythmical field.
Wolfgang Muthspiel
-
2015 · Sonstiges · EN
riegler.weblog.mur.at (Website Daniel Riegler): Biography Daniel Riegler, Trombone, Composition
Daniel Riegler
Englische Biografie auf der Website des Posaunisten und Komponisten Daniel Riegler, geboren 1977 in Graz, mit tabellarischer Übersicht bis 2015. Für 2008 nennt sie die Leitung der Stage-Band Studio Dan im Porgy & Bess und den Harry-Pepl-Preis 2008.
-
14. Februar 2015 · Radio
Ö1, Die Lange Nacht des Werner Pirchner: „Die Lange Nacht des Werner Pirchner“
Albert Hosp (Gestaltung)
Lange Nacht zum 75. Geburtstag des Vibrafonisten und Komponisten Werner Pirchner. Der Beitrag erwähnt das Duo mit Harry Pepl beim Montreux Jazz Festival und zeigt damit die Verbindung der beiden Musiker; im Mittelpunkt steht Pirchner.
im Duo mit dem Gitarristen Harry Pepl
-
31. August 2015 · Bericht
Die Presse (Online): „Saalfelden: Schmerz an der Heimat, Störung der Jazz-Idylle“
Samir H. Köck
Festivalbericht vom Jazzfest Saalfelden 2015. Das Festival erinnerte an den 75. Geburtstag Werner Pirchners und gedachte auch des 2005 gestorbenen Gitarristen Harry Pepl.
gedachte auch des 2005 gestorbenen Gitarristen Harry Pepl
-
19. September 2015 · Radio
Ö1, „Die Ö1 Jazznacht“: „Erinnerungen an Harry Pepl“
Christian Bakonyi
Sendung zum 70. Geburtstag am Samstag, 19. September 2015, 23:03 bis 24:00 Uhr, mit den Studiogästen Daniel Pepl, Agnes Heginger und Clemens Salesny. Gespielt wird auch ein Archivfund des Trios mit Herbert Joos und Tony Oxley aus Tamsweg vom 15. Dezember 1988.
-
26. Oktober 2015 · Radio
Ö1, Spielräume Spezial: „Heimat bis Du großer...“ (Würdigung von Harry Pepl)
Klaus Wienerroither (Gestaltung)
Sendung vom 26. Oktober 2015, 17:10 Uhr, die fast zehn Jahre nach Pepls Tod an den Gitarristen und Komponisten erinnert; der abgeschnittene Sendungstitel spielt auf die Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ der Bundeshymne an. Die Playlist enthält zwei Stücke von Airmail („Shifting People“ und „The Halley's Comet - Light Blue Blues“).
Die Würdigung eines Individualisten.
In diesem Fall ist es wirklich einer der Söhne.
-
18. November 2015 · Bericht
Falter 47/2015 (Rubrik Steiermark): „Steiermark kurz“
Kurznachrichten aus der Steiermark. Eine Meldung berichtet, dass der mit 5000 Euro dotierte Harry-Pepl-Preis beim Austria Soundcheck erstmals an eine Musikerin ging, die Komponistin und Saxofonistin Viola Falb.
der Harry-Pepl-Preis an die Komponistin und Saxofonistin Viola Falb
-
3. Dezember 2015 · Radio
Ö1, Spielräume: „Spielräume“ vom 3. Dezember 2015 (Musik aus allen Richtungen, Harry Pepls Wiederkehr)
Andreas Felber (Gestaltung)
Sendung vom 3. Dezember 2015, 17:30 Uhr, anlässlich von Pepls 70. Geburtstag und 10. Todestag: Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger treten mit Pepls Musik auf (5.12.2015, Porgy & Bess). Außerdem geht es um neue CDs heimischer Produktion.
Agnes Heginger, Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch spielen Harry Pepl
-
24. Dezember 2015 · Bericht
NÖN (Online, Hollabrunn): „Viola Falb, die erste Frau im Jazz“
Bericht über die Saxophonistin und Komponistin Viola Falb aus dem Bezirk Hollabrunn: Sie erhielt zur Eröffnung des diesjährigen Austrian Soundcheck in Graz den fünften Harry-Pepl-Preis. Online ist nur der Anfang des Artikels frei zugänglich.
Viola Falb, Ausnahmekünstlerin des Bezirks, erhielt den 5. Harry-Pepl-Preis in Graz.
-
12. Mai 2016 · Bericht
Der Standard (Online): „Inntöne-Festival: Session mit der Historie“
Vorbericht zum Festival Inntöne. Laut Untertitel interpretieren Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger Musik von Harry Pepl. Der Volltext war nicht zugänglich.
Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger interpretieren Harry Pepl
-
16. Mai 2016 · Bericht
Die Presse (Online): „Resch, renitent: Der Sound des Sauwalds“
Samir H. Köck
Bericht vom 30-jährigen Jubiläum des Festivals Inntöne in Diersbach. Er schildert auch den Auftritt der Hommage an Harry Pepl, bei dem Fragmente von Aufnahmen Pepls eingespielt wurden und der nicht allen gefiel.
ein künstlerischer Hochseilakt, bei dem auch Fragmente von Aufnahmen Pepls eingespielt wurden
-
17. Mai 2016 · Bericht
Der Standard (Online): „Inntöne: Expressive Gelassenheit“ (Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt)
Festivalbericht von den Inntönen in Diersbach. Sichtbar ist nur der Anreißer über das Al Foster Quartett; der Untertitel nennt das Harry-Pepl-Projekt als weiteren Programmpunkt. Der Volltext war nicht zugänglich.
Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt
-
19. Mai 2016 · Interview
Die Presse (Online): „Kärntner Jazzer mit langem Atem“
Samir H. Köck
Interview mit Wolfgang Puschnig zu seinem 60. Geburtstag. Puschnig nennt die sieben Jahre bei Airmail, der Band von Harry Pepl, als eines der Highlights seiner Laufbahn; Pepl ist nur ein Nebenthema des Gesprächs.
die sieben Jahre bei Airmail, der Band des 2005 verstorbenen Gitarristen Harry Pepl
-
19. Mai 2016 · Kritik
Jazzpages (Online): „INNtöne 2016 – Rückschau mit Bildern“
Frank Schindelbeck
Festivalbericht mit Fotos vom INNtöne Jazzfestival 2016 auf dem Hof von Paul Zauner in Diersbach. Als Höhepunkt des zweiten Festivaltages beschreibt der Autor das Projekt von Agnes Heginger, Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch, bei dem Aufnahmen aus Pepls Heimstudio zugespielt wurden und die Band mit ihnen in einen Dialog trat. Er verweist auf die Doppel-CD bei Fullmax Recordings.
Die vier Musiker auf der Bühne spielten so exzellent mit Pepls Nachlass, dass ohne die zugehörige Geschichte und mit geschlossenen Augen ein Quintett auf der Bühne hätte stehen können.
Ein überaus gelungener Tribut an einen der wichtigen Jazzmusiker Österreichs.
-
8. April 2017 · Bericht
Ö1 (oe1.orf.at, Artikel): „Pirchner und Pepl“ (Muthspiel Trio spielt „Against the Wind“)
Haide Tenner (Gesprächspartnerin)
Beitrag zur CD „Against the Wind“, auf der das Christian Muthspiel Trio Werke von Harry Pepl und Werner Pirchner spielt. Muthspiel erzählt im Gespräch mit Haide Tenner im „Klassik-Treffpunkt“, wie die CD aus dem Gedenken an Pirchner und dem Programm „Pepl/Pirchner“ entstand.
Die Musiker spielen Werke der früh verstorbenen Komponisten Harry Pepl und Werner Pirchner.
-
11. September 2017 · Nachruf
Salzburger Nachrichten (Online, APA): „Wiener Jazzgitarrist Andy Manndorff 60-jährig gestorben“
APA
APA-Nachruf auf den Wiener Gitarristen und Komponisten Andy Manndorff (1957 bis 2017). Er zitiert aus einem Interview mit dem mica, in dem Manndorff Harry Pepl als den einzigen Lehrer nennt, der ihm etwas beibringen konnte, und schildert seine Stationen in Amsterdam, New York und Wien.
Ich war auch nie ein guter Schüler, der einzige Lehrer, der mir etwas beibringen konnte, war der Harry Pepl. Und der hat mir einen Spirit mitgegeben
Andy Manndorff
-
20. September 2017 · Bericht
Ö1 (oe1.orf.at, Artikel): „Der Musiker Werner Pirchner“
Kurzporträt Werner Pirchners (13. Februar 1940 bis 10. August 2001) als Jazzmusiker und Komponist. Es führt das 1975 gegründete Pirchner-Pepl-JazzZwio mit seinen Auftritten bis Mitte der 1980er Jahre an, unter anderem in Velden, Montreux und Saalfelden; im Mittelpunkt steht Pirchner.
Mit dem Gitarristen Harry Pepl gründete er 1975 das Pirchner-Pepl-JazzZwio
-
10. Oktober 2017 · Bericht
Ö1 (oe1.orf.at, Artikel): „Der Gratwanderer Werner Pirchner“
Beitrag über Werner Pirchner zum zehnten Todestag, auf der Seite mit dem Datum 10. Oktober 2017 angezeigt, im Text aber auf den 10. August 2011 bezogen. Er nennt das Jazz-Zwio mit Harry Pepl als Station, die Pirchner auch in der internationalen Jazzszene bekannt machte; im Mittelpunkt steht Pirchner.
zusammen mit Harry Pepl im legendären JazzZwio
-
27. Oktober 2017 · Kritik
Passauer Neue Presse (Seite 21, Lokales Passau Stadt): „G'schmackiger Fusion-Eintopf“ (Gerald Gradwohl Group im Café Museum)
Christine Pierach
Konzertbericht über die Gerald Gradwohl Group in Passau, die dem verstorbenen Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl huldigt. Gradwohl sagt, Pepl sei verkannt worden, er habe ihn gelehrt und inspiriert; Pepl ist im Bericht eine Randnotiz.
-
18. Dezember 2017 · Kritik · EN
Guitar Moderne (Online): „Harry Pepl: The One That Almost Got Away“
guitar moderne
Kurzer Beitrag im amerikanischen Onlinemagazin für experimentierfreudige Gitarristen. Der Autor entdeckte Pepl 1986 auf dem ECM-Album „Volver“ von Enrico Rava und Dino Saluzzi: Sein Klang erinnere an Metheny, sei im Anschlag aber härter und im Ausdruck freier. Er empfiehlt „Cracked Mirrors“, das auch heute frisch klinge.
His chorused sound and fluidity were reminiscent of Metheny, but his attack was harder and his sensibility was decidedly more “out.”
Check out “Cracked Mirror” to hear how his playing in 1988 sounds fresh even today.
-
3. August 2019 · Interview · EN
christianmuthspiel.com (ORjazzTRA Vienna, Interviews): Interview zum ORjazzTRA Vienna
Christian Muthspiel nennt vier Konzerte in Graz, die ihn zum Jazzmusiker machten: Albert Mangelsdorff solo, die Carla Bley Big Band, das Art Ensemble of Chicago und das Duo von Harry Pepl und Werner Pirchner.
And not to forget the fourth concert: Harry Pepl and Werner Pirchner.
Christian Muthspiel
-
13. September 2019 · Radio
Ö1, In Concert: „Harry Sokal, Harry Pepl, Jean-Francois Jenny-Clark, Daniel Humair“ (Österreichisch-französisches Gipfeltreffen 1984 in Wien)
Klaus Wienerroither (Gestaltung)
Sendung mit einem unveröffentlichten Konzertmitschnitt aus dem ORF-Archiv: Im Jahr 1984 spielte der Saxofonist Harry Sokal in Wien mit dem Gitarristen Harry Pepl, dem Bassisten Jean-Francois Jenny-Clark und dem Schlagzeuger Daniel Humair. Die Sendung wurde am 13. September 2019 um 14:05 Uhr ausgestrahlt.
dem Wiener Gitarristen-Meister Harry Pepl
-
13. Februar 2020 · Radio
Ö1, Spielräume: „Werner Pirchner, der Vibrafonist“ (Musik aus allen Richtungen zum 80. Geburtstag des Tiroler Kosmopoliten)
Andreas Felber (Gestaltung)
Sendung zum 80. Geburtstag Werner Pirchners am 13. Februar 2020. Sie schildert den Weg des Vibrafonisten und erklärt, wie das Jazz-Zwio mit Harry Pepl den Anschluss an die junge österreichische Jazzszene und die internationale Karriere brachte; im Mittelpunkt steht Pirchner.
Harry Pepl und Werner Pirchner vollzogen indessen auch den Schulterschluss mit der jungen österreichischen Jazzszene
-
5. Juni 2020 · Radio
Ö1, In Concert: „Harry Pepls „Hip Jargon“ plus Werner Pirchner anno 1975“
Helmut Jasbar (Gestaltung)
Sendung mit einem Konzertmitschnitt aus dem ORF-Hörfunk-Archiv: Am 25. September 1975 spielte Pepl im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses mit seiner Trioformation Hip Jargon (Wayne Darling, Kontrabass; Fritz Ozmec, Schlagzeug), Gast war Werner Pirchner am Vibrafon. Die Sendung nennt Hip Jargon die Keimzelle des Jazz-Zwio. Gespielt werden „Wirf an“ und „Wohl oder übel“ von Pirchner sowie „Pfifferling“, „Squirrel Dance“, „Down At The Ticky Toe“ und ein Ausschnitt aus „Radler“ von Pepl und Pirchner, zusammen fast 78 Minuten.
Die Keimzelle des berühmten „Jazz-Zwio“: Hip Jargon
Die Musik ist von überragender Durchschlagskraft, rau und direkt und von konzentrierter Energie, die die Aufnahme klingen lässt, als wäre sie gestern gemacht worden.
-
25. September 2020 · Radio
Ö1, Spielräume Nachtausgabe: „Der unvergessene Jazzgitarrist Harry Pepl“
Klaus Wienerroither (Gestaltung)
Sendung zum 75. Geburtstag am 10. September 2020, ausgestrahlt am Freitag, 25.9.2020, 22:25 Uhr, und wiederholt am 26.9.2020 um 0:05 Uhr. Zu Gast sind unter anderem der Musikproduzent Daniel Pepl, der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger und die Pianistin Anna Maurer, die an einem Soloklavieralbum mit Pepls Kompositionen arbeitet.
Sein österreichisch-amerikanisches Quartett Airmail war wohl eine der besten Jazzgruppen heimischer Provenienz.
-
25. September 2020 · Radio
Ö1, In Concert: „Fünf Österreicher und eine Cool-Jazz-Legende“ (Das Harald-Neuwirth-Konsort mit Lee Konitz 1976 im Wiener Funkhaus)
Helmut Jasbar (Gestaltung)
Sendung mit einem historischen Konzertdokument aus dem ORF-Archiv: Am 14. Juni 1976 gastierte das Harald-Neuwirth-Konsort im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses, mit Harry Pepl (Gitarre), Werner Pirchner (Vibrafon), Wolfgang Wüst (Kontrabass) und Fritz Ozmec (Schlagzeug) sowie dem Gast Lee Konitz. Die Sendung wurde am 25. September 2020 um 14:05 Uhr ausgestrahlt.
Die Ensemblemitglieder waren Gitarrist Harry Pepl, Vibrafonist Werner Pirchner, Kontrabassist Wolfgang Wüst und Schlagzeuger Fritz Ozmec
-
28. Jänner 2022 · Interview · EN
The San Diego Union-Tribune (Online): „Austrian jazz guitar star Wolfgang Muthspiel jazzed about pending San Diego debut concert“
George Varga
Interview mit Wolfgang Muthspiel vor seinem ersten Konzert in San Diego. Auf die Frage nach österreichischen Vorbildern nennt er neben Joe Zawinul seinen Lehrer Harry Pepl: einen wichtigen Gitarristen mit eigenem Klang, starkem Spiel und großem Zeitgefühl, für ihn eine internationale Figur mit eigener Stimme.
There was also an important guitar player by the name of Harry Pepl, who was my teacher. He had a unique sound and was a heavy player, with a great sense of time.
Wolfgang Muthspiel
I think he was an international figure and definitely had his own voice.
Wolfgang Muthspiel
-
23. September 2022 · Lexikon · EN
ZOTZin Guitar Lessons (Online): „The Most Complete List of Jazz Guitarists“
Umfangreiche Liste von Jazzgitarristen auf der Website einer amerikanischen Gitarrenschule, veröffentlicht 2022 und zuletzt am 29. März 2026 ergänzt. Harry Pepl steht dort als Nummer 741 mit dem Zusatz, er sei der Pate aller österreichischen Jazzgitarristen und eine Legende.
The godfather of all Austrian jazz guitar players, a legend
-
5. Februar 2024 · Porträt · EN
Wulf Müller, Blog „European Jazz Masters Of The Past“: „European Jazz Masters Of The Past #2: Harry Pepl“
Wulf Müller
Ausführlicher biografischer Essay des früheren Produzenten von PolyGram Austria und Mitgründers von „Jazz Live“, mit Fotos aus der Familiensammlung. Müller lernte Pepl 1984 bei einem Konzert von Air Mail in Wien kennen. Er beschreibt das Jazzzwio und die Zeit mit Benny Goodman, die Entstehung der „Schönberg Improvations“, mit deren Idee Pepl in sein Büro kam, und die Solo-Klavierplatte „Flow“ von 1996, aufgenommen ohne Korrekturen. Einzelne biografische Angaben, etwa zur Geburt und zum Beginn der Lehre in Graz, weichen von den Belegen ab.
a very humble, charismatic and private person with a great sense of humour. Someone who was constantly looking for new ideas
While Harry was building his reputation as one of Europe’s most interesting and unique guitarists
He swings like hell
Harry Pepl über Benny Goodman
Musically, I still find this album exciting, challenging and powerful.
Harry sat down at the piano, which he never really learned to play, nor practised, and plays, let’s the music flow through him.
After a few moments I don’t feel time anymore. An emotion of happiness floats through me and the sounds stream on their own
Harry Pepl
-
20. März 2024 · Interview
mica music austria (Online): „Uns geht es darum, Gegensätze in unserer Musik zu manifestieren.“ (Raphael Preuschl, Fabulous Austrian Trio, im mica-Interview)
Michael Ternai
Interview mit dem Bassisten Raphael Preuschl zum 20-jährigen Bestehen des Fabulous Austrian Trio mit Alex Machacek und Herbert Pirker. Über Machaceks Gitarrenspiel sagt er, es wolle die Grenzen eines Saiteninstruments aufheben, und erinnert dabei an Harry Pepls Stück „Man könnte Klavierspielen müssen“.
Harry Pepl schrieb einst den Song ‚Man könnte Klavierspielen müssen‘. Ich glaube, es ist Alex’ Intention die Limitation eines Saiteninstruments aufzuheben und sich die Freiheit der Polyphonie eines Tasteninstruments anzueignen.
Raphael Preuschl
-
12. April 2024 · Bericht · EN
Wulf Müller, Blog „European Jazz Masters Of The Past“: „European Jazz Masters Of The Past #3: Herbert Joos“
Wulf Müller
Biografischer Essay über Herbert Joos. Gegen Ende der 1980er Jahre ging Joos mit Harry Pepl und Jon Christensen ins Studio, um „Cracked Mirrors“ aufzunehmen, das 1988 erschien und von der Kritik gefeiert wurde.
he went into the studio with Austrian guitar master Harry Pepl and Norwegian drummer Jon Christensen to record ‘Cracked Mirrors’
-
Juni 2024 · Sonstiges · EN
Bandcamp (Kresten Osgood): „LIVE AT H15 STUDIO“ (Kresten Osgood Quintet)
Kresten Osgood Quintet
Tonträgerseite des Albums „Live At H15 Studio“ (ILK Music, Juni 2024) des dänischen Kresten Osgood Quintet. Titel 2 ist „The Halleys Comet - Light Blue Blues“ von Harry Pepl; das Album wurde 2024 bei den Danish Music Awards Jazz als Jazz-Veröffentlichung des Jahres ausgezeichnet.
-
9. Juni 2024 · Kritik · EN
Instagram (@ecm_vinylcollector): „Cracked Mirrors“ (Pepl/Joos/Christensen, ECM 1356)
Kurzbesprechung von „Cracked Mirrors“ auf dem Instagram-Konto eines ECM-Sammlers. Das Album sei unter den ECM-Platten seiner Zeit die eigenwilligste und kaum einzuordnen; Pepl zerlege das Material in tausend Stücke.
If you're Harry Pepl, you bust it into a thousand pieces and shoot it into the ether.
Cracked Mirrors … is easily the oddest of the bunch, a nearly unclassifiable record.
-
10. Dezember 2024 · Bericht · EN
JazzDanmark: „DMA Jazz 2024 in Store VEGA: The winners are here!“
Bericht über die Verleihung der Danish Music Awards Jazz 2024 in der Store VEGA in Kopenhagen. Als Jazz Release of the Year wurde das Album „Live at H15 Studio“ des Kresten Osgood Quintet (ILK Music) ausgezeichnet, auf dem Pepls Stück „The Halleys Comet - Light Blue Blues“ zu hören ist. Der Text selbst nennt Pepl nicht.
-
2025 · Pressetext
Fullmax Recordings (Pressematerial zum Album, Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch): Harry Pepl 80: „Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band“, Live-Dialog mit einem Giganten der Improvisation
Fullmax Recordings (Entwurf Clemens Salesny)
Zweiseitiger Pressetext zum 80. Geburtstag und zum Album „Live“. Das Projekt verbindet Pepls Originalspuren aus dem Hernsteiner Studio mit Clemens Salesny, Martin Bayer, Andi Schreiber und Valentin Duit. Seite 2 enthält Tracklist, Instrumentierung, Aufnahmeorte und Credits; es gibt Fassungen in vier Sprachen.
Jetzt wird es wieder live erlebbar. Ich denke, das ist in Europa einzigartig
Daniel Pepl
Original (PDF) · DEOriginal (PDF) · ENOriginal (PDF) · FROriginal (PDF) · PL
-
2025 · Sonstiges
violafalb.com (Website Viola Falb): Biografie Viola Falb
Viola Falb
Biografie auf der Website der Saxophonistin und Komponistin Viola Falb mit Ausbildung, Bands wie FALB FICTION und dem Saxophonquartett PHOEN und einer Liste der Auszeichnungen bis 2025. Dort steht der Harry-Pepl-Preis unter 2016; die zeitgenössischen Meldungen von Falter und NÖN belegen die Vergabe im November 2015.
-
6. September 2025 · Radio
Ö1, „Die Ö1 Jazznacht“: „Zum 80. Geburtstag von Gitarrist Harry Pepl“
Christian Bakonyi
Sendung am Samstag, 6. September 2025, 23:03 bis 24:00 Uhr, mit den Gästen Daniel Pepl, Clemens Salesny und Martin Bayer. Der Begleitartikel nennt John Scofield und die MIDI-Gitarre und weist auf das Konzert im Porgy & Bess am 28. September 2025 hin.
-
27. September 2025 · Kritik
RONDO (Online): „Songs From The Treehouse“ (Tim Collins, Martin Gasselsberger)
Werner Stiefele
Rezension des Duoalbums von Vibraphonist Tim Collins und Pianist Martin Gasselsberger bei GLM Music. Außer Billie Eilishs „Everything I Wanted“ und „Air, Love & Vitamins“ aus dem Repertoire des Jazzzwio von Harry Pepl und Werner Pirchner spielt das Duo eigene Stücke; der Autor stellt die Besetzung in die Reihe von Gary Burton und Chick Corea.
„Air, Love & Vitamins“ aus dem Repertoire des österreichischen JazzZwios Harry Pepl und Werner Pirchner
-
28. Oktober 2025 · Lexikon
mica music austria, Musikdatenbank: Harry Pepl
Datenbankeintrag mit Biografie, Tätigkeiten, Preisen, Aufträgen, Aufführungsorten und Werkliste (64 Werke); Stand der Aktualisierung 28.10.2025. Der Eintrag zählt Pepl zu den Gitarristen, die den österreichischen Jazz national und international geprägt haben, und verzeichnet den 2. Platz beim Österreichischen Jazzpreis 2025.
-
November 2025 · Bericht
ORF Kärnten (Online): Bericht über den Österreichischen Jazzpreis 2025
Bericht über die Verleihung des Österreichischen Jazzpreises 2025 im Casino Velden mit der Reihung in der Kategorie Best Album: Kenji Herbert Trio vor Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band und dem Tobias Meissl Trio.
-
26. November 2025 · Radio
Ö1, „On stage Spezial“: Österreichischer Jazzpreis 2025, live aus dem Casino Velden
Andreas Felber
Live-Übertragung der Verleihung am Mittwoch, 26. November 2025, 19:30 Uhr. Die Playlist enthält „Hernstein Blues“ vom Album „Live“ (Pepl und Salesny, 8:10).
-
26. November 2025 · Bericht
Fullmax Recordings (Website): Beitrag zum Österreichischen Jazzpreis 2025, Best Album
Beitrag zum 2. Platz des Albums „Live“ in der Kategorie Best Album beim Österreichischen Jazzpreis 2025. Die Jazz-Academy besteht aus 149 Expertinnen und Experten, es gab über 170 Einreichungen und eine siebenköpfige Fachjury; die Verleihung fand im Casino Velden statt.
-
18. Dezember 2025 · Kritik
Kleine Zeitung (Seite 51, Kultur, Rubrik „Open Music im Grazer Stockwerk“): „Im Spiel mit der Wiener Gitarristenlegende“
Robert Tendl
Bericht über den Abend von Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band im Grazer Stockwerk. Pepl hinterließ viel Material aus dem Heimstudio; Salesny, Bayer, Schreiber, Duit und der Techniker Markus Wallner bringen die Tonspuren per Verstärker und Lautsprecher auf die Bühne und improvisieren dazu.
Es entsteht ein überraschend lebendiges, hochmusikalisches Ergebnis
-
18. Dezember 2025 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 42, Kultur): „Die Schemen eines Lebenden“ (Stockwerk Graz: Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band blinzelt ins Jenseits)
F. Jureček
Konzertkritik zur Grazer Aufführung: Ein Quintett um Clemens Salesny und den Tontechniker Markus Wallner formt aus Mehrspuraufnahmen des 2005 verstorbenen Gitarristen einen Improvisationsabend. Pepls Tonspuren erklingen als am Mischpult dynamisch bearbeitete Klänge, dazu spielen Andi Schreiber, Martin Bayer und Valentin Duit.
Aus Archivmaterial entstehen die Schemen eines Lebenden.
Nicht viele Musiker veröffentlichen 20 Jahre nach ihrem Tod neue CDs.