Zum Inhalt
Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

Filter aktiv

7 Einträge gefiltert · CSV der gefilterten Einträge

Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 8. Juni 1994 · Sonstiges · SK

    Hudobný život (slowakische Musikzeitschrift): Nr. 11: „Infojazz č. 2/94“, Abschnitt „Súťaže, dielne a festivaly v zahraničí“ (Wettbewerbe, Workshops und Festivals im Ausland)

    Yvetta Lábska (Slowakische Jazzgesellschaft)

    Die Jazzseite der Slowakischen Jazzgesellschaft meldet das Jazzfestival in Raab, Oberösterreich, vom 20. bis 23. Mai 1994 (Pfingsten) mit den Brecker Brothers, dem Quintett von Archie Shepp und Arthur Blythe, Jack DeJohnette, dem Ray Anderson Quartet, dem Dave Holland Quartet, David Murray, Randy Weston und anderen, darunter Harry Pepl im Duo mit Jack DeJohnette.

    Jazz Festival Raab, 20.-23. 5. 1994 (Pfingsten). Na festivale v Rakúsku vystúpili […] Harry Pepl v duu s Jack de Johnette

    Kurzmeldung der Slowakischen Jazzgesellschaft auf der Jazzseite der slowakischen Musikzeitschrift „Hudobný život“ vom Juni 1994 über das Jazzfestival in Raab, Oberösterreich (heute INNtöne), zu Pfingsten 1994; „Jack de Johnette“ wie gedruckt. Auf Deutsch: „Jazz Festival Raab, 20. bis 23. Mai 1994 (Pfingsten). Beim Festival in Österreich traten auf […] Harry Pepl im Duo mit Jack DeJohnette“

  2. 27. Mai 1994 · Kritik

    Der Standard: „Der Groove-Professor gibt sich recht unberechenbar“

    Ljubiša Tošić

    Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“: Die funkige Rhythmusgruppe gibt Vollgas, Pepls Gitarre ist nach Jahren, in denen das Klangspiel dominierte, wieder als Gitarrenklang zu erkennen, die MIDI-Gitarre dient nur als atmosphärischer Zusatz. Tošić hört eine groovige Sache mit rockig verzerrtem Klang und höchst individueller Phrasierung; Klang sehr gut.

    Auf N.Y.C. Impressure ist sein Gitarrenklang wieder als ein solcher zu erkennen.

    Natürlich ist seine Phrasierung wiederum höchst individuell, was so viel heißt wie: reizvoll und angenehm unberechenbar.

    Und da kann es schon passieren, daß der Gitarren-Professor mit rockig-verzerrtem Klang brilliert.

  3. 7. Mai 1994 · Kritik

    Salzburger Nachrichten: „Verständigungen über den Gartenzaun“ (Jazz-Gitarristen: Harry Pepls Comeback, Ray Cooder, Doctor Blocher, Bill Frisell)

    Wolfgang Gratzer

    Kurze Besprechung des neuen Albums: Pepl, einer der eigenständigsten Gitarristen des Kontinents, trete mit seinem in New York aufgenommenen Quartett (Claus Stöttner, Paul Nowinski, Jojo Mayer) aus seiner Zurückgezogenheit. Der Autor zählt die Platte dank raffiniert vorgedachter Titel und eindringlicher Soli zum Aufregendsten, was in Österreich in den letzten Jahren produziert wurde.

    Der zu den eigenständigsten Gitarristen auf dem Kontinent zählende Wiener Harry Pepl

    ein Album eingespielt, das dank seiner so raffiniert vorgedachten, mit eindringlichen Soli durchpflügten Titeln zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.

  4. 20. April 1994 · Sonstiges

    Österreichische Mediathek, Katalog (online): „Harry Pepl Quartet 20.04.1994 (1)“ (unveröffentlichte Aufnahme)

    Die Österreichische Mediathek, das österreichische Archiv für Ton- und Videoaufnahmen beim Technischen Museum Wien, verzeichnet eine unveröffentlichte Aufnahme des Harry Pepl Quartet vom Mittwoch, 20. April 1994, Aufnahmeort Graz, Orpheum, also vom Konzert beim Graz Meeting „Strings“. Sie liegt auf Kompaktkassette (Signatur 6-69528) und ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Mediathek in Wien hörbar. Der Katalog nennt nur Harry Pepl (Gitarre); laut APA spielte das Quartett mit Wolfgang Puschnig.

  5. 1994 · Radio

    Ö1, „Aus dem Konzertsaal“ (Mitschnitt in der Österreichischen Mediathek): „Aus dem Konzertsaal: Graz Meeting 1994 (2)“

    Jörg-Martin Willnauer (Moderation)

    Jazz-Sendung des ORF-Kulturradios Ö1 vom Graz Meeting 1994, laut Katalog der Österreichischen Mediathek „u. a. mit dem Harry Pepl Quartett“, moderiert von Jörg-Martin Willnauer. Der Mitschnitt liegt auf Kompaktkassette (Signatur 6-69955) und ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Mediathek in Wien hörbar; den Sendetag nennt der Katalog nicht. Das Quartett spielte beim Graz Meeting am Mittwoch, 20. April 1994, im Orpheum.

  6. 1994 · Sonstiges · EN

    Amadeo, Wien (CD-Booklet, 523 570-2): Abstract Truth: „Beginnings“ (Booklet)

    Booklet der CD „Beginnings“ mit allen acht Titeln, Spielzeiten, Komponisten und Besetzungen: Harry Pepl (Gitarre, Gitarrensynthesizer), John Purcell (Tenorsaxofon, Flöte, Saxello), Kenny Davis (Bass), Ronnie Burrage (Schlagzeug, Synthesizer), Paul Zauner (Posaune). Dazu das Bandfoto von Colette Oswald auf der Bow Bridge im Central Park in New York, Cover-Gemälde Margit Taus, Gestaltung Andreas Ortag, eine lange Dankliste (Land Oberösterreich, Unterrichts- und Außenministerium, American Music Project, Musiker wie George Lewis und Harry Sokal), ein Gedenken an George Adams und Carter Jefferson und der Vermerk „Harry Pepl plays PRS guitars and Tomastik strings“. Ein Aufnahmedatum fehlt.

  7. 1994 · Kritik

    Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik: Harry Pepl Quartet: „N.Y.C. Impressure“

    Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“ (Extraplatte (Wiener Independent-Label) EX 203-2, aufgenommen 6/92 im Active Recording Studio, New York): Der Niederösterreicher Pepl experimentiere seit Jahren mit der MIDI-Gitarre, sein neues Steckenpferd sei das real-time-composing. Das Album spiegle Stimmung, Farben und rhythmische Dichte New Yorks, umgesetzt mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Wertung (8).

    Der Niederösterreicher Harry Pepl liebt den Kampf mit 'Bits and Bytes'.

    Sein neuestes Steckenpferd nennt sich „real-time-composing“.