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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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1. April 2000 · Programmheft
Sammlung Essl, Programm Schömer-Haus: Studio Percussion graz: Xenakis, Pepl, Hölszky
Programm des Konzerts von Studio Percussion graz unter Günter Meinhart im Schömer-Haus der Sammlung Essl in Klosterneuburg am 1. April 2000, mit Werken von Iannis Xenakis und Adriana Hölszky und der Uraufführung von Pepls „Zeitraffer“.
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Dazu ein Werktext von Pepl und eine Kurzbiografie mit der Lehre in Graz, der Internationalen Jazzakademie St. Pölten und der NÖ Jazzakademie Zeillern. Die Biografie nennt außerdem Seminare an der Musikhochschule Hamburg, den Förderungspreis (1991) und den Würdigungspreis (1998) des Landes Niederösterreich, die Vierteljahresliste der deutschen Schallplattenkritik für die ECM-Alben von 1983 und 1988, Preise der französischen Schallplattenkritik für „Turbulence“ und „Men’s Land“ mit Michel Portal sowie Festivals in Leverkusen, Ancona und Le Mans und die Royal Festival Hall in London.
„Le Monde“ bezeichnete Pepl als Giganten der Improvisation.
Kunst hat die Aufgabe, Tendenzen der Zeit nicht bloß zu verneinen, sondern auch zu verschärfen.
Aus seinem Werktext zu „Zeitraffer“ für das Programm „Einkreisung“ in der Sammlung Essl, Klosterneuburg, 2000
Harry Pepl
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28. Juli 2004 · Lexikon
Österreichisches Musiklexikon online: Pepl, Harry
Peter Stachel
Lexikonartikel zu Leben und Werk: Jazzmusiker, Komponist und Musikpädagoge, Gitarre am Konservatorium und an der Musikhochschule Wien, Jazz autodidaktisch.
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Er behandelt die Zusammenarbeit mit dem Vienna Art Orchestra und der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Jazzzwio mit Werner Pirchner, die Lehre in Graz und das Prinzip des Real-time und Instant Composing. Als Auszeichnungen nennt er Nominierungen für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 1983 (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) und 1988 sowie niederösterreichische Landespreise.
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17. September 2004 · Sonstiges
IG Jazz Wien, Blue-Tomato-Archiv: „Rainer Rygalyk / Harry Pepl: Habanero-Slide-Show“
Veranstaltungsankündigung für Freitag, 17. September 2004 im Wiener Blue Tomato: Präsentation von Fotos des Jazzfotografen Rainer Rygalyk aus der Serie „Jazzarts“ mit einer Videoprojektion, die Pepl mit Originalkompositionen akustisch ergänzt hat.
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Zu den Bildern und Pepls CD improvisieren Clemens Salesny und Wolfgang Schiftner.
einer der kreativsten Jazzmusiker Österreichs
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Dezember 2005 · Nachruf
Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates / neue musikzeitung (nmz-red/leipzig, Quelle: orf.at): „Jazz-Gitarrist Harry Pepl gestorben“
nmz-red/leipzig
Kurzmeldung nach einer ORF-Quelle (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) mit den Lebensdaten und der Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Graz (ab 1977 Lehrbeauftragter, von 1984 bis 1995 ordentlicher Professor).
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Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, würdigt Pepl als begnadeten Gitarristen und Ausnahmeerscheinung. Genannt werden Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen, Werner Pirchner und Dave Liebman.
Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.
neue musikzeitung, nach ORF
Einer der führenden Jazz-Gitarristen Europas
neue musikzeitung, nach ORF
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Dezember 2005 · Nachruf · EN
Intervals, Newsletter von David Liebman (Website): „Passings: Harry Pepl“, Intervals Volume 14, Nr. 1
Dave Liebman
Nachruf des US-Saxophonisten Dave Liebman in der Rubrik „Passings“ seines Newsletters „Intervals“, den er auf seiner Website upbeat.com/lieb (später daveliebman.com) veröffentlichte, wenige Wochen nach Pepls Tod.
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Liebman nennt Pepl einen „groundbreaking guitarist“, mit dem er mehrmals aufgenommen habe, und erinnert sich an die erste gemeinsame Aufnahme mit dem Schlagzeuger Wolfgang Reisinger: Pepl ließ von der Gitarre über den Computer einen Bösendorfer-Flügel spielen, dessen Tasten sich bewegten. Gemeint ist „Schönberg Improvations“ (aufgenommen im November 1989). Sein Fazit: „This was in the 80’s-far ahead!!“ Im selben Abschnitt würdigt er Shirley Horn, Steve Marcus und Richard Pryor. Die Seite ist nur noch im Internet Archive erhalten.
a groundbreaking guitarist that I had the pleasure to have recorded with several times … He had a Busendorfer piano playing music programmed from his computer-the keys were moving, the sound was a piano but it had come from the guitar. This was in the 80’s-far ahead!!
Der US-Saxophonist Dave Liebman im Dezember 2005, wenige Wochen nach Pepls Tod, auf seiner Website im Nachruf seines Newsletters „Intervals“. Er erinnert sich an die Aufnahme von „Schönberg Improvations“ 1989 mit Wolfgang Reisinger: Pepl spielte mit der MIDI-Gitarre über den Computer einen Bösendorfer-Flügel, dessen Tasten sich von selbst bewegten („Busendorfer“ schreibt Liebman)
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5. Dezember 2005 · Nachruf
ORF Wien (oesterreich.ORF.at): „Jazzgitarrist Harry Pepl gestorben“ (Stilprägend)
Kurzer Nachruf vom Todestag: Pepl, einer der führenden Jazzgitarristen Europas, ist 60-jährig gestorben und wurde durch das Jazz-Zwio mit Werner Pirchner bekannt.
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Der Text nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman als Partner, die Auftragskompositionen für zahlreiche Ensembles und die Lehrtätigkeit in Graz mit Wolfgang Muthspiel unter den Schülern. Die neue musikzeitung übernahm die Meldung mit der Angabe „Quelle: orf.at“.
Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.
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5. Dezember 2005 · Nachruf
Der Standard (Online, APA-Meldung): „Jazzgitarrist Harry Pepl ist tot“
APA
APA-Meldung vom Todestag, am Nachmittag des 5. Dezember 2005 online gestellt: Pepl sei am Montag früh in Wiener Neustadt gestorben und 60 Jahre alt geworden.
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Der Text nennt ihn einen weit über Österreich hinaus bekannten Gitarristen, der unter anderem mit dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal gearbeitet habe. Es ist nicht der Druckartikel von Ljubiša Tošić vom 6. Dezember 2005.
Er war ein weit über Österreich hinaus bekannter Gitarrist
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6. Dezember 2005 · Nachruf
Der Standard (Seite 25, Kultur): „Harry Pepl 1945 - 2005“ (Komplexer Improvisator: Harry Pepl)
Ljubiša Tošić
Kurznachruf aus Wiener Neustadt, der Pepl als komplexen Improvisator würdigt, der im Privatstudio mit Klavier und Schlagzeug experimentierte.
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Er nennt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Duo mit Werner Pirchner, Dave Liebman, Jack DeJohnette, Benny Goodman und die Real-time-Composing-Methode mit dem international renommierten Kronos Quartet.
gehörte in seiner aktiven Phase zu den bedeutendsten Gitarristen weltweit
international zwischen Berlin und Montreux mit einer subtilen und intensiven Form der Kammermusik Furore machte
entwickelte er im Laufe der Jahre eine komplexe musikalische Stilistik, die mit hochexpressiver, sehr individueller polytonaler Melodik arbeitete und sich im Rahmen immer freier werdender Band-Konzepte entfaltete
geprägt von dem alten Jazztraum, dem Moment eine musikalische Substanz abzuringen, die Bleibendes schafft und also in die Nähe von Komposition rückt.
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7. Dezember 2005 · Nachruf
Die Presse (Seite 34, Feuilleton): „Er musste spielen“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)
Kürzel „sam“
Nachruf mit dem Titelzitat „Man könnte Klavierspielen müssen“ aus dem Concerto-Interview.
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Er beschreibt das Real-Time-Composing, nennt Wes Montgomery und Jim Hall sowie Schönberg und Webern als Einflüsse und führt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), JazzZwio, Jack DeJohnette, Art Farmer und Michel Portal als Weggefährten an.
Im äußerlich so introvertiert wirkenden Virtuosen brodelte es, wenn er spielte.
Er suchte leidenschaftlich: Wahrhaftigkeit, ein Utopia, in dem alle Gegensätze zusammenfallen.
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7. Dezember 2005 · Nachruf
JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“
Online-Nachruf vom Mittwoch, 7. Dezember 2005. Wichtigstes Projekt war ab 1977 das Duo mit Werner Pirchner, das ihm internationale Anerkennung und Einladungen in alle Welt brachte.
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Danach arbeitete Pepl laut Nachruf mit Dino Saluzzi, Jack DeJohnette und Dave Holland sowie mit dem Vienna Art Orchestra. Als ordentlicher Professor in Graz ab 1984 brachte er Schüler wie den Gitarristen Wolfgang Muthspiel auf den Weg. Am Ende steht ein Hinweis auf die CD „Light Blues“ von Air Mail (Emarcy, 2001).
einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene
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8. Dezember 2005 · Nachruf
Jazz thing (News, Online): „Gestorben: Harry Pepl“
Martin Laurentius und Axel Stinshoff (Zusammenstellung)
Kurznachricht vom 8. Dezember 2005 mit dem Todestag 6. Dezember, der den übrigen Quellen widerspricht (5. Dezember).
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Sie zitiert Joachim-Ernst Berendt über das Duo mit Pirchner, nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi und Dave Liebman und gibt die Professur mit 1984 bis 1995 an.
Mit seinem metallisch-klaren Sound und seinen überraschenden Akkordverbindungen entwickelte sich Pepl zu einem der eigenständigsten Gitarristen Europas
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9. Dezember 2005 · Nachruf · EN
organissimo (Jazzforum, Online): „Harry Pepl R.I.P.“
mikeweil (Moderator)
Beitrag zum Tod von Harry Pepl in einem englischsprachigen Jazzforum.
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Der Moderator nennt ihn einen der originellsten Jazzgitarristen Österreichs und erinnert an das Jazzzwio mit Werner Pirchner, das ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Jack DeJohnette und Air Mail mit Mike Richmond.
one of Austria's most original jazz guitarists
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19. Dezember 2005 · Nachruf
Musikergilde (Online): „Harry Pepl - ein Nachruf“
Peter Paul Skrepek
Ausführlicher Nachruf des Gitarristen Peter Paul Skrepek, der Pepl 1974 in der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) kennenlernte.
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Er schildert Ausbildung, ORF-Studiojob, Jazzzwio, Air Mail und die Zeit mit Benny Goodman, nennt Schüler wie Wolfgang Muthspiel und Peter Havlicek und gibt als Todestag Montag, 5. Dezember 2005, an. Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, wird zitiert, Leserbriefe ergänzen den Text.
Jetzt, wo ich alles spielen kann, was ich will, darf ich nicht mehr.
Harry Pepl
Begnadeter Gitarrist und Ausnahmeerscheinung
Otto Kolleritsch
ein unverwechselbarer Musiker aus Wien mit Geltung in der ganzen Welt
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2006 · Nachruf
Jazzzeitung (Seite 6): „Ciao Habanero“ (Harry Pepl 1945 bis 2005)
Rainer Rygalyk
Persönlicher Nachruf des Jazzfotografen Rainer Rygalyk. Wolfgang Puschnig und Wolfgang Reisinger erinnern sich an die Jahre mit Air Mail; Rygalyk beschreibt Pepls letzten großen öffentlichen Auftritt 2004 beim Jazz Festival in Salzburg mit Playback zu acht Composings und Live-Musikern vor seinen Bildern.
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Er ist der europäische Jazzgitarrist schlechthin.
Ich habe einfach seine musikalische Sprache gelernt.
Wolfgang Puschnig
Es war ein extremer Sog. Plötzlich mit jemanden zu spielen, der da oben, 2 Etagen über uns, steht und so souverän Gas gibt und alles mitreißt.
Wolfgang Reisinger
Er war für mich so ein Schubert Franzl Typ, unheimlich schöne Lieder aber auf höchster Qualitätsstufe und im nächsten Moment voll skurril und zerklüftet.
Der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger; „Schubert Franzl“ ist die liebevoll wienerische Form für Franz Schubert, den Wiener Liedkomponisten
Wolfgang Reisinger
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2006 · Lexikon
mica music austria, Musikdatenbank: Wolfgang Schiftner (Eintrag mit dem Harry-Pepl-Preis 2006)
Eintrag in der Musikdatenbank von mica (österreichisches Musikinformationszentrum) zum Saxophonisten Wolfgang Schiftner, geboren 1982, Mitbegründer der JazzWerkstatt Wien.
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Unter den Auszeichnungen steht für 2006 der Harry-Pepl-Preis beim Austrian Soundcheck (Festival in Graz) in Graz; Schiftner ist damit der erste Preisträger.
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November 2006 · Programmheft
GamsbART-Post 5/2006 (GamsbART-Verein, Graz): Programm November bis Dezember 2006: Harry Pepl Gedenkpreis, 14. Austrian Soundcheck, Katholisches Studentenhaus Münzgraben
Heimo Steps; Otmar Klammer
Programmheft des Grazer Festivals mit den ersten Texten zum Harry-Pepl-Preis.
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Der Preis für Musiker unter 30 wird als Stipendium der Stadt Graz über 5.000 Euro am 18. November 2006 im Rahmen des Abends „Tribute to Harry Pepl“ überreicht. Heimo Steps schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“, Otmar Klammer beschreibt Pepls „real composing“.
ein unverbesserlicher musikalischer Visionär
Pepl war ein Gitarrist von internationaler Reputation, der mit seinem eigenwillig sperrigen und komplexen Improvisationsstil eine europäische Alternative zu den US-Gitarristen bot
Otmar Klammer, GamsbART-Post
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17. November 2006 · Bericht
Kleine Zeitung (Online, Rubrik Kultur): „Harry Pepl: Œuvre eines Kreativen“
Michael Tschida
Online-Artikel zur ersten Vergabe des Harry-Pepl-Preises in Graz, der als Anstoß gesehen wird, Pepls musikalischen Nachlass zu sichern.
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Sein Werk lagere in Schachteln im Haus, Tonbänder, Noten und technische Exoten; gamsbART (Grazer Konzertveranstalter) habe zugesagt, künftige Diplomstipendien sollten die wissenschaftliche Aufarbeitung unterstützen.
das Werk eines ungemein Kreativen zu archivieren
Gerhard Kosel
Wie sehr der Paradegitarrist auch jetzt noch Jazzer inspiriert, soll nicht nur das heutige Finale beim „Austrian Soundcheck“ zeigen. Hut ab vor Harry P.!
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22. November 2006 · Bericht
Der Standard (Kultur, Printausgabe): „Jazzwohnzimmer Miles Smiles feiert“
felb
Kurzbericht zum 15-jährigen Bestehen des Wiener Jazzclubs Miles Smiles in der Josefstadt, gegründet von Wulf Müller.
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Das erste Konzert spielten im Herbst 1981 Bill Frisell und Eberhard Weber. Aufgenommen haben dort unter anderen Aladár Pege, Jim Pepper und David Friesen, dazu österreichische Musiker bis zu Werner Pirchner und Harry Pepl.
nebst österreichischen Granden von Werner Pirchner und Harry Pepl abwärts
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6. Dezember 2006 · Programmheft
Porgy & Bess (Programmtext, Online): „A Tribute to Harry Pepl“, Mittwoch, 06.12.2006, 20:00 Uhr
Kürzel „CH“
Ankündigung des Tribute-Abends mit Lorenz Raab und Raphael Preuschl, dem Andy Manndorff Trio, dem Koehne Quartet und Peter Ponger solo, dazu die Konzertfilme von Benny Goodman und vom Jazzzwio in Montreux 1981 und Visuals von Rainer Rygalyk.
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Der Text würdigt Pepl und erwähnt seine dreitägige Personale im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) 1994; der Reinerlös ging an die Nachlassverwaltung.
Wirklich „leiwaund“ war aber schon Harry Pepl selber
Wenn man mit Gitarristen spricht, z.B. mit Abercrombie oder Scofield, dann gab es eine konstante Frage: „And how is Harry?“
Als eigenständiger Stilist, der durch seine technische Perfektion, rhythmische Prägnanz, harmonische Vielfalt und durch überbordende musikalische Energie in der internationalen Szene einen nachhaltigen Eindruck hinterließ
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2007 · Pressetext
Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes): „Das Christian Muthspiel Trio spielt Werner Pirchner und Harry Pepl“
Andreas Felber
Linernotes zum Album „Against The Wind“ (2007) auf Deutsch, Englisch und Französisch.
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Felber beschreibt Pirchner und Pepl als „perfektionistische Charakterköpfe“, die etwa zwischen 1978 und 1985 als „Jazz-Zwio“ Europas Festivals bespielten, und berichtet, dass die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien Pepl zur Vaterfigur der österreichischen Szene erheben. Grundlage war ein Projekt mit Wolfgang Muthspiel für das Festival „Glatt&Verkehrt“ 2002. Auf der Produktseite stehen außerdem Pressestimmen der Weltwoche und der Salzburger Nachrichten.
Werner Pirchner und Harry Pepl, sie waren perfektionistische Charakterköpfe, die keine halben Sachen machten.
Während die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien nach Hans Koller auch Harry Pepl für sich entdecken und so zur Vaterfigur der österreichischen Szene adeln
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13. März 2007 · Radio
Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist): „Milestones - Harry Pepl“ (Klassiker der Jazzgeschichte)
Playlist einer Nachtradio-Sendung am 13. März 2007, 01:05 Uhr, mit „Live in Montreux 81“, dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette und Air Mail „Light Blues“.
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Sie zeigt Pepl als Eintrag in einer deutschen Reihe über Klassiker der Jazzgeschichte.
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27. November 2007 · Radio · FR
France Musique, „Un mardi idéal“ (Sendung im INA-Katalog): „Musique vivante“
Arièle Butaux (Produktion und Präsentation)
Live-Sendung von France Musique am Dienstag, 27. November 2007, von 20 bis 22 Uhr, mit Publikum aus dem Studio Charles Trenet der Maison de Radio France in Paris: Neben anderen Gästen spielte das Trio von Jean-Paul Celea (Kontrabass), François Couturier (Klavier) und Daniel Humair (Schlagzeug), das im selben Jahr das Album „Tryptic“ veröffentlichte, unter anderem Harry Pepls „Tintenfisch Inki“. Notiz 3290738.001 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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3. Dezember 2007 · Bericht
mica music austria: „Tribute to Harry Pepl im Porgy“
Ankündigung eines Tribute-Abends im Wiener Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) am 6. Dezember 2007, zwei Jahre nach Pepls Tod.
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Der Text würdigt ihn als international gefragten Grenzgänger und nennt Kooperationen mit Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman. Den Abend gestalten ehemalige Wegbegleiter, angeregt von der Grazer Plattform Gamsb'Art, die den Harry-Pepl-Preis vergibt.
einer der meistgeachteten heimischen Musiker
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28. April 2008 · Radio · FR
France Musique, „Le jazz, probablement“ (Sendung im INA-Katalog): „Concert donné le 24 août 2007 au festival de Saalfelden“
Xavier Prévost (Produktion und Präsentation)
Sendung von France Musique in der Nacht auf Montag, 28. April 2008, in der Reihe „Le jazz, probablement“: Hauptteil ist ein Konzert des Trios Streaming (Muhal Richard Abrams, Roscoe Mitchell, George Lewis) beim Jazzfestival Saalfelden (Österreich) vom 24. August 2007, das mit Pepl nichts zu tun hat. Im Begleitprogramm mit Neuerscheinungen spielte Xavier Prévost „Air, Love & Vitamins“ vom Album „Against The Wind“ des Christian Muthspiel Trio (EmArcy, 2007) mit Musik von Werner Pirchner und Harry Pepl. Notiz 3437937.001 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.
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22. September 2008 · Kritik · EN
All About Jazz (US-Jazzmagazin im Internet, gegründet 1995): „Wolfgang Schalk: Wanted“
Mark F. Turner
Kritik des Albums „Wanted“ (Frame Up Music, 2008) des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk in All About Jazz, dem 1995 gegründeten US-Jazzmagazin im Internet, mit 4 von 5 Sternen.
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Schalk nahm das Album in Los Angeles mit Geoffrey Keezer (Klavier), Dave Carpenter (Bass) und Marvin „Smitty“ Smith (Schlagzeug) auf. Mark F. Turner hebt die bewegende Ballade „And Harry Said Goodbye“ hervor, die Schalk Harry Pepl widmete; er nennt Pepl einen europäischen Meister der Gitarre und einen von Schalks Einflüssen. Schalks Ton und Phrasierung seien in diesem Stück zart und warm.
There’s also moving balladry as heard on the emotive “And Harry Said Goodbye,” dedicated to another Schalk influence, European guitar master, Harry Pepl.
Aus der Kritik zu Wolfgang Schalks Album „Wanted“ (2008); die Ballade widmete der steirische Gitarrist dem 2005 gestorbenen Harry Pepl
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3. Dezember 2008 · Pressetext
Kunstuniversität Graz, Mitteilungsblatt 5 (Online): „Mitteilungen der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit“ (Harry-Pepl-Preis 2008 an Daniel Riegler)
Das Mitteilungsblatt der Kunstuniversität Graz (Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz) vom 3. Dezember 2008 meldet, dass der Posaunist und Komponist Daniel Riegler den Harry-Pepl-Preis 2008 erhält.
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Das mit 4000 Euro dotierte Stipendium verlangt eine Auseinandersetzung mit Pepls Schaffen, deren Ergebnis 2009 präsentiert werden soll; verliehen wurde der Preis am 17. November 2008.
Das mit 4000 Euro dotierte Stipendium hat die Auflage, sich mit dem Schaffen des 2005 verstorbenen Jazzgitarristen und KUG-Professors Pepl auseinanderzusetzen
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Februar 2009 · Porträt
Concerto (2/2009, Seite 44): „Jazzzwio – ein markanter Name – bis heute“ (CD/DVD-Tipp „Live in Concerts“)
Thomas Hein
Bericht über die Wiederveröffentlichung der Montreux-Aufnahme samt Video, deren Vorbereitung zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 lief.
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Daniel Pepl beschreibt das Heimstudio im Keller in Hernstein, die Rettung der Bänder und den Plan, das Gesamtwerk seines Vaters zugänglich zu machen.
Während ich versuche, innerhalb eines Rahmens, eines Stils, innovativ zu sein, versuchte Harry immer die gesetzten Grenzen zu überschreiten und dann weiter zu gehen.
Daniel Pepl
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13. Februar 2009 · Kritik
Die Presse (Online): „Jazzzwio, Live In Concerts“ (Zwio Infernal)
Samir H. Köck
Kurzkritik zur Wiederveröffentlichung des Montreux-Konzerts von 1981 (EmArcy/Universal). Der Text würdigt das Duo aus Gitarre und Vibrafon als ungewöhnliche Kammermusik der 1980er Jahre, deren Klangkaskaden Zeitgenossen im Gedächtnis geblieben seien.
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Der famose Gitarrist Harry Pepl und sein kongenialer Partner
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20. Februar 2009 · Kritik
Die Presse (Online): „Wolfgang Schalk: Wanted“
Samir H. Köck
Kurzkritik des Albums „Wanted“ des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk, aufgenommen in Los Angeles. Hervorgehoben wird das Stück „And Harry Said Goodbye“, das Schalk Harry Pepl gewidmet hat.
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Besonders schön geriet ‚And Harry Said Goodbye‘, das dem unvergessenen Kollegen Harry Pepl zugeeignet ist.
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24. Februar 2009 · Kritik
KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn): „JazzZwio: Live in Concerts“ (CD-Tipp)
Peter Füssl
CD-Tipp von Peter Füssl in der Vorarlberger Kulturzeitschrift KULTUR zur CD/DVD „Live in Concerts“ (Universal, 2009).
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Füssl erinnert an das legendäre JazzZwio von Pepl und Werner Pirchner zwischen 1977 und 1985 und beschreibt den Inhalt: 43 Minuten vom 15. Montreux Jazz Festival (Schweiz) 1981 sowie Ausschnitte aus Konzerten in der Szene Wien (1983) und im Konservatoriumssaal Innsbruck, Österreich (1984), mit Stücken wie „The Day We Know Paul Desmond is Gone“, „Against The Wind“, „Hosent’Raga“ und „Air Love And Vitamins“. Er nennt die beiden „zwei absolute Individualisten“, deren Zusammenspiel weit mehr ergebe als die Summe der Teile, hält fest, dass bisher vor allem die Brüder Muthspiel die Erinnerung an sie wachgehalten haben, und wünscht dem Jazzzwio mehr Bekanntheit, vor allem in der jüngeren Musikergeneration.
Sternstunden genial schräger Musik und knorrigen Humors
der Spielwitz der beiden Charakterköpfe wienerischer und tirolerischer Ausprägung wirkt auch mehr als 25 Jahre nach Entstehen der Aufnahmen noch taufrisch
Zur CD/DVD „Live in Concerts“ (2009) mit Konzerten des Jazzzwio von 1981 bis 1984; Pepl war Wiener, Werner Pirchner Tiroler, und beide brachten ihren eigenen, regional gefärbten Humor in die Musik
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6. März 2009 · Kritik
Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau): „Zwio und Trio“ (Neue Jazz-Alben von Werner Pirchner & Harry Pepl, Pablo Milanes & Chucho Valdes u. a.)
Musikrundschau mit einer Kurzkritik zu „Jazzzwio: Live in Concerts“ (Universal): Pirchner und Pepl seien eine Erinnerung wert, das Duo aus Gitarre und Vibrafon habe exemplarische Beispiele hitziger Kammermusik geliefert.
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Die DVD wird als Muss bezeichnet. Das Datum 13.02.2009 ergibt sich aus der Artikelnummer.
Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format
Was da an gestalterischem Furor, an Intensität erreicht wurde, wirkt auch heute noch maßstabsetzend.