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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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9. November 2009 · Kritik
NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 49, Kultur): „KRITIK ‚musik aktuell‘“
Gottfried Sengstschmid
Kritik eines Konzerts des Christian Muthspiel Trio im Stadtmuseum in der Reihe „musik aktuell“: Nach „Dancing Dowland“ erinnerte die einstündige Zugabe an das Jazzzwio, unter anderem mit Pepls „Da augschissene Wandersbuasch“ und Pirchners „Hosent'Raga“.
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eine alpine Ballade (Da augschissene Wandersbuasch) des Wieners Harry Pepl
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20. März 2009 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 36, Steiermark): „Den Namen umweht Magie: JazzZwio hieß ein Duo, das in den 80-ern ...“
Kürzel „MG“
Kurzkritik zu „Live in Concerts“ mit DVD: JazzZwio mit Pirchner und Pepl 1981 in Montreux, dazu ein Mitschnitt aus Innsbruck. Der Schlusssatz steht wortgleich als Seitenkopf auf der alten Website-Seite „Air, Love & Vitamins“.
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Wenn es Klassiker des österreichischen Jazz gibt, hier ist einer!
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18. März 2009 · Kritik
Falter (Seite w27, Lexikon: Neue Platten): „Neue Platten“ (JazzZwio: „Live in Concerts“)
Kürzel „KN“
Plattenkritik zu „Live in Concerts“: Die Mitschnitte aus den frühen 1980er Jahren zeigen die Energie der beiden, die sich als groovende Begleiter abwechseln, von fast freien Passagen bis zum melodiösen Romantizismus von „Air, Love & Vitamins“.
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Die DVD enthält das Montreux-Konzert, Ausschnitte eines Auftritts in der Szene Wien und Interviewausschnitte.
Der Gitarrist Harry Pepl und der Vibrafonist Werner Pirchner waren mit ihrem JazzZwio international gefragte Protagonisten alpenländischen Grooves.
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10. März 2009 · Kritik
Die Presse (Seite 27, Feuilleton): „Tränen mit John Dowland“
Kürzel „sam“ (Samir H. Köck)
Kritik der Präsentation von „Dancing Dowland“ des Christian Muthspiel Trio im Porgy & Bess.
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Im zweiten Set spielte das Trio Pepl und Pirchner; Muthspiel erzählte, Pirchner habe ein noch namenloses Pepl-Stück live als „Da augschissene Wandersbuasch“ angekündigt, worauf Pepl ihm den Titel „Air, Love & Vitamins“ gab.
eine Komposition, die heute als österreichischer Jazzklassiker gehandelt wird
Samir H. Köck (Kürzel „sam“)
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6. März 2009 · Kritik
Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau): „Zwio und Trio“ (Neue Jazz-Alben von Werner Pirchner & Harry Pepl, Pablo Milanes & Chucho Valdes u. a.)
Musikrundschau mit einer Kurzkritik zu „Jazzzwio: Live in Concerts“ (Universal): Pirchner und Pepl seien eine Erinnerung wert, das Duo aus Gitarre und Vibrafon habe exemplarische Beispiele hitziger Kammermusik geliefert.
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Die DVD wird als Muss bezeichnet. Das Datum 13.02.2009 ergibt sich aus der Artikelnummer.
Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format
Was da an gestalterischem Furor, an Intensität erreicht wurde, wirkt auch heute noch maßstabsetzend.
Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format.
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3. März 2009 · Bericht
Kleine Zeitung (Seite 30, Ennstal): „Muthspiel-Trio und ein Heimatfilm“
Vorbericht auf das Konzert des Christian Muthspiel Trio mit „The music of Pirchner & Pepl“ am Mittwoch, 4. März 2009, im Volkshaus Rottenmann (Verein Kulturviech), dazu Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“.
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Werner Pirchner und Harry Pepl bildeten das legendäre Duo „jazzzwio“ und drückten dem europäischen Jazz einen individuellen Stempel auf.
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24. Februar 2009 · Kritik
KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn): „JazzZwio: Live in Concerts“ (CD-Tipp)
Peter Füssl
CD-Tipp von Peter Füssl in der Vorarlberger Kulturzeitschrift KULTUR zur CD/DVD „Live in Concerts“ (Universal, 2009).
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Füssl erinnert an das legendäre JazzZwio von Pepl und Werner Pirchner zwischen 1977 und 1985 und beschreibt den Inhalt: 43 Minuten vom 15. Montreux Jazz Festival (Schweiz) 1981 sowie Ausschnitte aus Konzerten in der Szene Wien (1983) und im Konservatoriumssaal Innsbruck, Österreich (1984), mit Stücken wie „The Day We Know Paul Desmond is Gone“, „Against The Wind“, „Hosent’Raga“ und „Air Love And Vitamins“. Er nennt die beiden „zwei absolute Individualisten“, deren Zusammenspiel weit mehr ergebe als die Summe der Teile, hält fest, dass bisher vor allem die Brüder Muthspiel die Erinnerung an sie wachgehalten haben, und wünscht dem Jazzzwio mehr Bekanntheit, vor allem in der jüngeren Musikergeneration.
Sternstunden genial schräger Musik und knorrigen Humors
der Spielwitz der beiden Charakterköpfe wienerischer und tirolerischer Ausprägung wirkt auch mehr als 25 Jahre nach Entstehen der Aufnahmen noch taufrisch
Zur CD/DVD „Live in Concerts“ (2009) mit Konzerten des Jazzzwio von 1981 bis 1984; Pepl war Wiener, Werner Pirchner Tiroler, und beide brachten ihren eigenen, regional gefärbten Humor in die Musik
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13. Februar 2009 · Kritik
Die Presse (Online): „Jazzzwio, Live In Concerts“ (Zwio Infernal)
Samir H. Köck
Kurzkritik zur Wiederveröffentlichung des Montreux-Konzerts von 1981 (EmArcy/Universal). Der Text würdigt das Duo aus Gitarre und Vibrafon als ungewöhnliche Kammermusik der 1980er Jahre, deren Klangkaskaden Zeitgenossen im Gedächtnis geblieben seien.
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Der famose Gitarrist Harry Pepl und sein kongenialer Partner
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Februar 2009 · Porträt
Concerto (2/2009, Seite 44): „Jazzzwio – ein markanter Name – bis heute“ (CD/DVD-Tipp „Live in Concerts“)
Thomas Hein
Bericht über die Wiederveröffentlichung der Montreux-Aufnahme samt Video, deren Vorbereitung zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 lief.
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Daniel Pepl beschreibt das Heimstudio „Bergwerk“, die Rettung der Bänder und den Plan, das Gesamtwerk seines Vaters zugänglich zu machen.
Während ich versuche, innerhalb eines Rahmens, eines Stils, innovativ zu sein, versuchte Harry immer die gesetzten Grenzen zu überschreiten und dann weiter zu gehen.
Daniel Pepl
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18. Jänner 2009 · Kritik
Kurier (Seite 38, Ressort Kultur): „JAZZZWIO: Harry Pepl & Werner Pirchner (Universal)“
Werner Rosenberger (Kürzel „ros“)
Kurzbesprechung der Wiederveröffentlichung „Live in Concerts“ mit Ton- und Videoaufzeichnungen von Montreux 1981 und Innsbruck 1984.
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Zwei originelle heimische Musiker, die beide viel zu früh gehen mussten und unvergessen sind
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26. November 2008 · Porträt
Falter (Seite 55, Steiermark): „Wenn Augen hören“ (Christian Muthspiel im Gespräch)
Porträt von Christian Muthspiel vor zwei Grazer Dirigaten. Er nennt einige seiner Grazer Lehrer persönliche Helden, darunter Pepl, Adelhard Roidinger und Ewald Oberleitner; sein 2005 gegründetes Trio veröffentlichte 2007 „Against the Wind“, den Tribut an Pepl und Pirchner.
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Dennoch sind einige seiner Lehrer in Graz für ihn persönliche Helden: Harry Pepl zum Beispiel
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16. November 2008 · Sonstiges
Kleine Zeitung (Seite 109, Ressort Kultur, Steiermark): „18. AUSTRIAN SOUNDCHECK“ (Programmhinweis)
Terminhinweis auf den 17. November, 20 Uhr, in Graz: Präsentation von CD und DVD „Pepl/Pirchner Jazzzwio live in Montreux und Innsbruck“ mit der JazzWerkstatt Wien und Verleihung des Harry-Pepl-Preises.
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31. Jänner 2008 · Bericht
Neue Zürcher Zeitung (Seite 57, Kultur): „Jazz“ (Christian-Muthspiel-Trio im Moods)
Kürzel „ubs.“
Konzerthinweis auf das Christian Muthspiel Trio mit Franck Tortiller und Georg Breinschmid im Zürcher Jazzklub Moods am Donnerstag, 31. Jänner 2008, mit der Musik von Pirchner und Pepl und Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“.
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Die Österreicher Werner Pirchner und Harry Pepl zählten in den siebziger und achtziger Jahren zu den originellsten Köpfen des europäischen Jazz.
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3. Oktober 2007 · Kritik
Kleine Zeitung (Seite 63, Kultur): „Charakterkopf, kunstsinnig geschliffen“
Otmar Klammer
Kritik des Pirchner/Pepl-Programms des Christian Muthspiel Trio am Montag, 1.
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Oktober 2007, in der Generalmusikdirektion Graz: ein grandioses Konzert von berührend kammermusikalischer Intimität, in dem Pirchners Kompositionen im Vordergrund standen und Pepl nur gestreift wurde.
Harry Pepl, der kongeniale Partner Pirchners im legendären „Jazzzwio“
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27. September 2007 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 47): „Den Konventionen ausweichen“ (Gedenken an die Jazzlegenden Pepl & Pirchner)
Kürzel „PB“
Kritik des Konzerts des Christian Muthspiel Trio im Linzer Posthof am Dienstag, 25. September 2007, mit Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“: das Trio überträgt die Notationen mit sphärischer Leichtigkeit, aber vital im Ausdruck.
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Beide bleiben für ihre illustre Stimmigkeit im kompositorischen und improvisatorischen Zusammenspiel in Erinnerung.
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11. Juni 2007 · Kritik
NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 50, Kultur): „KRITIK Schräges Sprach- und Klangspiel“
Gottfried Sengstschmid
Kritik des Abends von Christian Muthspiel im Stadttheater Wiener Neustadt beim „Wiener Neustädter Frühling“: nach der Jandl-Soloperformance eine Hommage des Trios mit Franck Tortiller und Georg Breinschmid an Pirchner und Pepl.
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eine launige, wenn auch wehmütige Erinnerung an die beiden bunten Vögel des einstigen „Jazz-Zwio“
eine Hommage an Werner Pirchner und Harry Pepl, eine launige, wenn auch wehmütige Erinnerung an die beiden bunten Vögel des einstigen „Jazz-Zwio“
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18. April 2007 · Kritik
Falter (Seite 66, Kultur: Neue Platten): „Neue Platten“ (Chr. Muthspiel Trio: „Against the Wind“)
Kürzel „K. N.“
Plattenkritik: Das Album verbindet nur dezent ironisch, eher romantisch Blues mit Älplerischem, etwa in Pepls „Die alte Mär und das Mann“, und lässt in der Zwiesprache von Posaune, Marimba, Vibraphon und Bass einen meist leichtfüßigen Groove entstehen.
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Dem Werk des leider schon von uns gegangenen Zwillingsgestirns Harry Pepl und Werner Pirchner ist das Album des älteren der beiden Muthspiel-Bros. gewidmet
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15. April 2007 · Kritik
Kleine Zeitung (Seite 111, Kultur): „Schatz“ (CD-Kritik zu „Against The Wind“)
Kürzel „TSC“
Kurzkritik des Albums „Against The Wind“ (Universal): Christian Muthspiel finde für die Musik, die zu seinem „innersten Wortschatz“ gehöre, eine geniale Übersetzung; als DVD-Beigabe liegt Pirchners Film bei.
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Es ist ein „Hut ab!“ vor dem originellsten Jazzzwio von Tirol bis Texas: Harry Pepl & Werner Pirchner selig.
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15. April 2007 · Kritik
Neue Vorarlberger Tageszeitung (Seite 77, Kultur): „Pepl und Pirchner in besten Händen“
Martin Juen
Kritik des Konzerts des Christian Muthspiel Trio im Spielboden Dornbirn am Freitag, 13. April 2007: Das Trio frischt die Stücke respektvoll auf, in allen Bearbeitungen wachsen auf altem Grund frische Früchte. Juen datiert das Jazzzwio auf 1978 bis 1985.
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ziemlich unterschiedliche und gleichwohl herausragende Persönlichkeiten der österreichischen Jazz-Szene
Harry Pepl (1945-2005) und Werner Pirchner (1940-2001) waren ziemlich unterschiedliche und gleichwohl herausragende Persönlichkeiten der österreichischen Jazz-Szene
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13. April 2007 · Bericht
Der Standard (Seite 32, Szenario: Watchlist): „Music of Pepl und Pirchner“ (Watchlist, Spielboden Dornbirn)
Kürzel „mh“
Tipp zum Konzert des Christian Muthspiel Trio am Freitag, 13. April 2007, im Spielboden Dornbirn mit anschließender Vorführung von Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“.
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die mit ihren schrägen Sounds die europäische Jazzszene reformierten
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13. März 2007 · Radio
Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist): „Milestones - Harry Pepl“ (Klassiker der Jazzgeschichte)
Playlist einer Nachtradio-Sendung am 13. März 2007, 01:05 Uhr, mit „Live in Montreux 81“, dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette und Air Mail „Light Blues“.
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Sie zeigt Pepl als Eintrag in einer deutschen Reihe über Klassiker der Jazzgeschichte.
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22. Jänner 2007 · Bericht
Kleine Zeitung (Seite 39, Kultur): „Musikalischer Freigeist“
Michael Tschida
Porträt von Christian Muthspiel zur Verleihung des Würdigungspreises im Porgy & Bess. Muthspiel zählt Jandls Texte und die Kompositionen von Pirchner und Pepl zu seinem „innersten Wortschatz“; das Trioprogramm „Against the Wind“ erschien im März 2007 auf CD.
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Ernst Jandls Texte und die Kompositionen von Werner Pirchner und Harry Pepl gehören sozusagen zu meinem innersten Wortschatz
Christian Muthspiel
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17. Jänner 2007 · Bericht
Der Standard (Seite 11, Szenario): „Subtile Vielfalt“
Kürzel „tos“
Vorbericht auf das Konzert, mit dem Christian Muthspiel am 22.
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Jänner 2007 im Porgy & Bess den Österreichischen Würdigungspreis für Musik 2006 feierte: nach der Soloperformance „für und mit ernst“ spielte sein Trio mit Franck Tortiller und Georg Breinschmid die Werke von Pepl und Pirchner.
es geht um die Werke des gloriosen Duos Harry Pepl und Werner Pirchner
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2007 · Kritik
Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/2007, Seite 6 (CD-Tipps): „Born in Austria“ (CD-Tipp zu „Against The Wind“)
Alfred Krondraf
Kurzbesprechung des Albums „Against The Wind. The Music Of Pirchner & Pepl“ des Christian Muthspiel Trios mit Georg Breinschmid und Franck Tortiller: Muthspiel widme sich zum zweiten Mal der Musik der „beiden musikalischen Freigeister“, Tortiller mache „aus dem Zwio ein mehr als perfektes Trio“; die Substanz der Interpretationen erschließe sich erst beim mehrmaligen Hören.
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Christian Muthspiel widmet sich nun also zum zweiten Mal der Musik der beiden musikalischen Freigeister
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2007 · Pressetext
Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes): „Das Christian Muthspiel Trio spielt Werner Pirchner und Harry Pepl“
Andreas Felber
Linernotes zum Album „Against The Wind“ (2007) auf Deutsch, Englisch und Französisch.
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Felber beschreibt Pirchner und Pepl als „perfektionistische Charakterköpfe“, die etwa zwischen 1978 und 1985 als „Jazz-Zwio“ Europas Festivals bespielten, und berichtet, dass die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien Pepl zur Vaterfigur der österreichischen Szene erheben. Grundlage war ein Projekt mit Wolfgang Muthspiel für das Festival „Glatt&Verkehrt“ 2002. Auf der Produktseite stehen außerdem Pressestimmen der Weltwoche und der Salzburger Nachrichten.
Werner Pirchner und Harry Pepl, sie waren perfektionistische Charakterköpfe, die keine halben Sachen machten.
Während die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien nach Hans Koller auch Harry Pepl für sich entdecken und so zur Vaterfigur der österreichischen Szene adeln
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6. Dezember 2006 · Programmheft
Porgy & Bess (Programmtext, Online): „A Tribute to Harry Pepl“, Mittwoch, 06.12.2006, 20:00 Uhr
Kürzel „CH“
Ankündigung des Tribute-Abends mit Lorenz Raab und Raphael Preuschl, dem Andy Manndorff Trio, dem Koehne Quartet und Peter Ponger solo, dazu die Konzertfilme von Benny Goodman und vom Jazzzwio in Montreux 1981 und Visuals von Rainer Rygalyk.
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Der Text würdigt Pepl und erwähnt seine dreitägige Personale im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) 1994; der Reinerlös ging an die Nachlassverwaltung.
Wirklich „leiwaund“ war aber schon Harry Pepl selber
Wenn man mit Gitarristen spricht, z.B. mit Abercrombie oder Scofield, dann gab es eine konstante Frage: „And how is Harry?“
Als eigenständiger Stilist, der durch seine technische Perfektion, rhythmische Prägnanz, harmonische Vielfalt und durch überbordende musikalische Energie in der internationalen Szene einen nachhaltigen Eindruck hinterließ
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22. November 2006 · Bericht
Der Standard (Kultur, Printausgabe): „Jazzwohnzimmer Miles Smiles feiert“
felb
Kurzbericht zum 15-jährigen Bestehen des Wiener Jazzclubs Miles Smiles in der Josefstadt, gegründet von Wulf Müller.
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Das erste Konzert spielten im Herbst 1981 Bill Frisell und Eberhard Weber. Aufgenommen haben dort unter anderen Aladár Pege, Jim Pepper und David Friesen, dazu österreichische Musiker bis zu Werner Pirchner und Harry Pepl.
nebst österreichischen Granden von Werner Pirchner und Harry Pepl abwärts
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22. Juli 2006 · Bericht
Der Standard (Seite 11, Szenario): „Jetzt gehts los“ (Glatt & Verkehrt 2006)
Kürzel „felb“
Wochenendtipp zum Festival Glatt & Verkehrt: Am Sonntag, 23. Juli 2006, spielten Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Georg Breinschmid in der Minoritenkirche Krems-Stein ihren Tribut an das Jazzzwio.
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ihren leider posthumen Tribut an das geniale Jazzzwio
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30. April 2006 · Kritik
Kleine Zeitung (Seite 86, Kultur): „Der spürbare Geist des Komponisten“ (GrazJazz 2006)
Franz Remmalk (Schreibung laut APA)
Kritik des dritten Tages von GrazJazz 2006: Christian Muthspiel arrangierte mit seinem neuen Trio die Musik Pirchners und die seines langen musikalischen Weggefährten Pepl; mit Franck Tortiller am Vibraphon entstand ein großartig geschliffenes Konzert mit bestechend transparentem Klang.
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ein großartig geschliffenes Konzert, das Stück für Stück noch lange nachzuklingen vermochte
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29. April 2006 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 25): „Zu einer Hommage an Werner Pirchner und Harry Pepl geriet der …“ (GrazJazz 2006)
Kürzel „TS“
Kurzkritik des dritten Abends von GrazJazz 2006 im Grazer Orpheum: Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Georg Breinschmid huldigten der Musik von Pirchner und Pepl, eine anspruchsvolle und würdige Hommage.
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huldigten schließlich Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Breinschmid der Musik der beiden kürzlich verstorbenen Ausnahmekönner
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19. Dezember 2005 · Nachruf
Musikergilde (Online): „Harry Pepl - ein Nachruf“
Peter Paul Skrepek
Ausführlicher Nachruf des Gitarristen Peter Paul Skrepek, der Pepl 1974 in der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) kennenlernte.
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Er schildert Ausbildung, ORF-Studiojob, Jazzzwio, Air Mail und die Zeit mit Benny Goodman, nennt Schüler wie Wolfgang Muthspiel und Peter Havlicek und gibt als Todestag Montag, 5. Dezember 2005, an. Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, wird zitiert, Leserbriefe ergänzen den Text.
Jetzt, wo ich alles spielen kann, was ich will, darf ich nicht mehr.
Harry Pepl
Begnadeter Gitarrist und Ausnahmeerscheinung
Otto Kolleritsch
ein unverwechselbarer Musiker aus Wien mit Geltung in der ganzen Welt
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9. Dezember 2005 · Nachruf · EN
organissimo (Jazzforum, Online): „Harry Pepl R.I.P.“
mikeweil (Moderator)
Beitrag zum Tod von Harry Pepl in einem englischsprachigen Jazzforum.
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Der Moderator nennt ihn einen der originellsten Jazzgitarristen Österreichs und erinnert an das Jazzzwio mit Werner Pirchner, das ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Jack DeJohnette und Air Mail mit Mike Richmond.
one of Austria's most original jazz guitarists
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8. Dezember 2005 · Nachruf
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Nr. 286, Seite 39, Feuilleton): „Schnelle Finger“ (Jazzgitarrist Harry Pepl gestorben)
Kürzel „WWS.“
Kurznachruf mit eigenen Daten: Das Geburtsjahr nennt er irrtümlich 1944, die Berufung ins Lehrkorps des Jazzinstituts Graz 1977 und die Professur 1984.
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Von 1977 bis 1984 bildete Pepl mit Werner Pirchner das Jazzzwio; genannt werden außerdem Benny Goodman, Dave Holland, Lee Konitz, Art Farmer, Dave Liebman und Jack DeJohnette.
mit seiner rhythmischen Prägnanz, seinen überraschenden Akkordverbindungen und metallisch-sitarartigem Klang einer der anregendsten Stilisten auf dem akustischen wie dem elektrischen Instrument
einer der anregendsten Stilisten auf dem akustischen wie dem elektrischen Instrument
In den siebziger Jahren gab es fast keinen schnelleren Jazzgitarristen in Europa als den Österreicher Harry Pepl.
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7. Dezember 2005 · Nachruf
Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur): „Gestorben: Harry Pepl“ (Rubrik „Gestorben“)
Nachruf in der Rubrik „Gestorben“: Pepl habe längst als einer der eigenständigsten und kreativsten Gitarristen der europäischen Jazzszene gegolten.
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Genannt werden das Zwio mit Werner Pirchner, Projekte mit Benny Goodman, Jack DeJohnette, Dave Holland und Dave Liebman sowie das Real-time Composing in der Tradition der Zweiten Wiener Schule.
galt er längst als einer der eigenständigsten und kreativsten Gitarristen der europäischen Jazzszene
spielte originell und hinterfotzig mit Heimatklischees
Im „Zwio“ mit Komponist und Vibraphonist Werner Pirchner setzte er sich seit den 70er Jahren über musikalische Konventionen hinweg und spielte originell und hinterfotzig mit Heimatklischees.
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7. Dezember 2005 · Nachruf
Tiroler Tageszeitung (Seite 16, Magazin): „Jazzgitarrist Harry Pepl ist tot“
Kurzmeldung nach der APA: ein international bekannter Gitarrist, der mit Benny Goodman und Dave Holland musizierte und mit Werner Pirchner das Pirchner-Pepl-JazzZwio bildete.
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7. Dezember 2005 · Nachruf
Süddeutsche Zeitung (Seite 17, Feuilleton): „Verstummte Saiten“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)
Ralf Dombrowski
Nachruf aus München: Die Musikhochschule Graz holte Pepl 1977, im selben Jahr begann das Zwio mit Werner Pirchner über Österreich hinaus Aufsehen zu erregen; es folgten Jahre mit Jack DeJohnette, Dave Holland, Dino Saluzzi, Charlie Mariano und Lee Konitz.
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Dombrowski beschreibt einen Spielstil mit ausladenden Spannungsbögen, unerwarteten Harmoniefolgen und klaren, stellenweise metallischen Sounds.
Schüler wie Wolfgang Muthspiel zählen ihn bis heute zu den wichtigsten Impulsgebern der neueren europäischen Jazzgeschichte.
Im Dialog führten die beiden die kammerjazzige Kleinform zu einer bislang ungeahnten kommunikativen Intensität.
Er prägte einen Spielstil, der mit ausladenden Spannungsbogen, unerwarteten Harmoniefolgen und klaren, stellenweise metallischen Sounds melodisch und rhythmisch das Ausdrucksspektrum seines Instruments erweiterte.
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7. Dezember 2005 · Nachruf
JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“
Online-Nachruf vom 7. Dezember 2005. Er nennt das Duo mit Werner Pirchner ab 1977 als wichtigstes Projekt, die Professur in Graz ab 1984 mit der Förderung von Schülern wie Wolfgang Muthspiel, Dino Saluzzi, Jack DeJohnette, das Vienna Art Orchestra und die CD „Air Mail – Light Blues“ (2001).
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einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene
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7. Dezember 2005 · Nachruf
Die Presse (Seite 34, Feuilleton): „Er musste spielen“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)
Kürzel „sam“
Nachruf mit dem Titelzitat „Man könnte Klavierspielen müssen“ aus dem Concerto-Interview.
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Er beschreibt das Real-Time-Composing, nennt Wes Montgomery und Jim Hall sowie Schönberg und Webern als Einflüsse und führt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), JazzZwio, Jack DeJohnette, Art Farmer und Michel Portal als Weggefährten an.
Im äußerlich so introvertiert wirkenden Virtuosen brodelte es, wenn er spielte.
Er suchte leidenschaftlich: Wahrhaftigkeit, ein Utopia, in dem alle Gegensätze zusammenfallen.
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6. Dezember 2005 · Nachruf
Kleine Zeitung (Seite 57, Kultur): „Grenzgänger“ (Rubrik „Aktuell“)
Kurzmeldung nach der APA, die Pepl als musikalischen Grenzgänger beschreibt, der mit dem Benny Goodman Quintett, Dave Holland und Dino Saluzzi arbeitete, im Pirchner-Pepl-JazzZwio auftrat und Methoden wie das Instant Composing entwickelte.
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6. Dezember 2005 · Nachruf
Kleine Zeitung (Seite 55, Kultur): „Auch die 2. Hälfte vom ‚Jazzzwio‘ ist nicht mehr“
Michael Tschida
Nachruf, der Pepl als einen „ganz Großen“ der Jazzwelt würdigt: von den ersten Sporen in der ORF Big Band über Auftritte mit Benny Goodman, Dino Saluzzi und Jack DeJohnette bis zum Jazzzwio mit Werner Pirchner, seinem „Bruder im Geiste“.
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Tschida beschreibt, wie Pepl mit dem Real-time Composing die Gitarrentechnik revolutionierte, und empfiehlt zum Nachhören „Pepl/Pirchner live in Montreux '81“.
Die Jazzwelt verliert mit dem gebürtigen Wiener einen ganz Großen
Wir waren beide gleich verrückt und probierten gern komische Sachen aus.
Über das Jazzzwio, sein Duo mit dem Vibrafonisten Werner Pirchner, das für Witz und Humor auf der Bühne bekannt war
Harry Pepl
Ich bin oft sehr lustig und dann wieder sehr traurig. Das hört man wohl auch in meinem Spiel
Selbstbeschreibung, zitiert im Nachruf der Kleinen Zeitung, Dezember 2005
Harry Pepl
Seriöser war das Komische im Jazz nie.
Über den Humor des Jazzzwio von Pepl und Werner Pirchner
einen ganz Großen, der als Teenager mit Tanzarrangements begann und in seiner Hochzeit die Gitarrentechnik mit „real time composing“ revolutionierte
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6. Dezember 2005 · Nachruf
Wiener Zeitung (Seite 14, Kultur): „Jazzgitarrist Harry Pepl tot“
Kurznachruf nach der APA mit Geburtsdatum, Partnern wie dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal, dem Pirchner-Pepl-JazzZwio und der Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Graz von 1977 bis 1995, zuletzt als ordentlicher Professor.
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6. Dezember 2005 · Nachruf
Kurier (Seite 31, Kultur): „Harry Pepl gestorben“ (Rubrik „Überblick“)
Kurznachruf: Pepl habe sich nach dem Studium an der Musikhochschule Wien rasch in die erste Liga der europäischen Gitarristen gespielt.
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Seine größte Zeit sieht der Kurier in den 1980er Jahren mit dem Pirchner-Pepl-JazzZwio, das wegen seines vollen Klangs den Ehrentitel „Jazz-Orchester mit zwei Mann“ trug.
spielte sich rasch in die erste Liga der europäischen Gitarristen empor
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5. Dezember 2005 · Nachruf
APA-Basisdienst (APA0621, Kultur): „Österreichischer Jazzgitarrist Harry Pepl 60-jährig gestorben“ (Spielte mit vielen internationalen Größen)
APA (Kürzel whl/cm)
Agenturmeldung vom Todestag, Montag, 5. Dezember 2005, 17.31 Uhr, auf die sich viele Zeitungen am Folgetag stützten.
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Sie nennt das Gitarrenstudium an der Musikhochschule Wien, die Lehrtätigkeit in Graz ab 1977 und die Professur 1984 bis 1995, das Pirchner-Pepl-JazzZwio, das Real-time Composing und Partner wie das Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal; Rektor Otto Kolleritsch würdigt Pepl als „Ausnahmeerscheinung“.
Pepl galt als musikalischer Grenzgänger, dessen Musik durch Vitalität, Dichte und Emotionalität bestach.
begnadeten Gitarristen
Otto Kolleritsch
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28. Juli 2004 · Lexikon
Österreichisches Musiklexikon online: Pepl, Harry
Peter Stachel
Lexikonartikel zu Leben und Werk: Jazzmusiker, Komponist und Musikpädagoge, Gitarre am Konservatorium und an der Musikhochschule Wien, Jazz autodidaktisch.
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Er behandelt die Zusammenarbeit mit dem Vienna Art Orchestra und der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Jazzzwio mit Werner Pirchner, die Lehre in Graz und das Prinzip des Real-time und Instant Composing. Als Auszeichnungen nennt er Nominierungen für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 1983 (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) und 1988 sowie niederösterreichische Landespreise.
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17. Dezember 2003 · Kritik
Kurier (Seite 30, Kultur): „Exzellente Musiker und exzellente Musik“ (Österreichische Jazz-Produktionen 2003)
Werner Rosenberger
Rückblick auf die österreichischen Jazz-Tonträger des Jahres mit Geschenktipps. Aus der Reihe „Austrian Jazzart“ hebt Rosenberger den Konzertmitschnitt „Live at Miles Smiles“ von Pepl, Pirchner und Georg Polansky hervor.
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Sehr lebendig auch ein fast schon historischer Mitschnitt „Live at Miles Smiles“
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22. November 2003 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 30): „Nostalgische Bruderschaft“ (Muthspiel und Muthspiel im Grazer M59)
Kürzel „ME“
Kritik des Abends von Christian und Wolfgang Muthspiel im Grazer Jazzclub M59 in der Münzgrabenstraße 59 mit Kompositionen Pirchners, dem Film „Der Untergang des Alpenlandes“ und dem Programm „Early Music“.
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Am selben Ort hatten die Brüder als junge Zuhörer das Jazzzwio erlebt.
Vor 25 Jahren saßen die Muthspielbrüder selbst im Publikumsraum in der Münzgrabenstraße 59 und staunten über Werner Pirchner und Harry Pepl.
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22. November 2003 · Bericht
Tiroler Tageszeitung (Seite 61): „Jazz gegen Oberflächlichkeit“
Vorbericht auf das Konzert von Muthspiel & Muthspiel am Samstag, 22.
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November 2003, im Treibhaus Innsbruck. Christian Muthspiel erzählt, wie ihm das Jazzzwio jenseits des akademischen Standardrepertoires die künstlerische Freiheit zeigte; Wolfgang Muthspiel nennt die Konzerte des Duos die Initialzündung für seine eigene Laufbahn.
Wenn die beiden gespielt haben war das ein Ereignis. Die immense rhythmische Kraft war unglaublich
Wolfgang Muthspiel
Durch das Jazz-Zwio erfuhr ich, dass man in dieser Musik tatsächlich genau das machen konnte, was man selbst wollte
Christian Muthspiel
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19. November 2003 · Bericht
Der Standard (Seite 12, Szenario): „Die Muthspiels - auf den Spuren eines Zwios“
Kürzel „tos“
Vorbericht auf das Wiener Konzert von Muthspiel & Muthspiel im Porgy & Bess im 20.
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Jahr ihres Duos, mit Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“. Der Text würdigt das Jazzzwio als unwiderstehliche Verbindung von Subtilität und Intensität auf kammermusikalischer Grundlage.
Pepls Gitarre, deren Noten sanft tönen, aber auch von nervenzerfetzender Wucht sein konnten, ist bis heute nicht nur hierzulande unerreicht.
Ljubiša Tošić
Pepl & Pirchner, das war einst eine jener unwiderstehlichen Jazzkombinationen, die musikalische Subtilität und Intensität auf kammermusikalischer Grundlage zu vereinen verstand.
Ljubiša Tošić
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1. Dezember 2002 · Bericht
Kleine Zeitung (Seite 66, Kultur): „Reflexionen“
Otmar Klammer
Vorbericht auf das Konzert von Muthspiel & Muthspiel am Sonntag, 1.
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Dezember 2002, in der Musikschule Deutschlandsberg. Klammer erinnert daran, dass Pirchner einst den Namen des Grazer Veranstalters gamsbART erfand, und nennt das Jazzzwio einen Mythos und den persönlichen Aufbruch der Brüder.
das sagenumwobene „Jazz-Zwio“, das der Vibraphonist Pirchner Mitte der Siebziger zusammen mit dem famosen Gitarristen Harry Pepl zum Mythos machte
das der Vibraphonist Pirchner Mitte der Siebziger zusammen mit dem famosen Gitarristen Harry Pepl zum Mythos machte.
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28. November 2002 · Kritik
Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur): „Heimweh, Jodler und Zwiefache“
Kürzel „PAC“
Kurzkritik der Jazzzwio-Hommage von Wolfgang und Christian Muthspiel am Dienstag, 26. November 2002, im Halleiner Ziegelstadel. Sie geht vom Jazzzwio-Stück „Homesick“ aus, dessen Heimweh offenlässt, ob es der Ferne oder der Heimat selbst gilt.
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machte das Duo auch die zeitlosen ästhetischen Qualitäten einer Musik hörbar, die nichts an Aktualität eingebüßt hat
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26. August 2002 · Kritik
Salzburger Nachrichten (Seite 10, Kultur): „Grooven nach Mitternacht“ (Jazzfestival Saalfelden 2002)
Clemens Panagl
Bericht vom 24. Internationalen Jazzfestival Saalfelden. Christian und Wolfgang Muthspiel erwiesen Pepl und Pirchner am Samstag, 24. August 2002, ihre Reverenz und zeigten den nach wie vor aktuellen Gehalt des Pirchner-Pepl-Œuvres.
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Lawinen aus Klang kennzeichnen auch das Spiel des österreichischen Gitarristen Harry Pepl.
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27. Juli 2002 · Bericht
Der Standard (Seite 30, Szenario): „Urwüchsiges Material“ (Werner-Pirchner-Schwerpunkt beim Festival „Glatt & Verkehrt“)
Andreas Felber
Vorbericht auf den Pirchner-Abend am Sonntag, 28. Juli 2002, in der Minoritenkirche Krems-Stein.
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Felber erinnert an die Triumphe des Jazzzwio auf Europas Festivalbühnen; Christian Muthspiel erklärt, warum sich das Brüderduo eng an die Originale der drei Jazzzwio-Platten hält.
im Jazz-Zwio mit Gitarrist Harry Pepl Triumphe auf Europas Festivalbühnen feierte
Eben weil die Energie des Zwios von den eigentlichen Stücken und Kompositionen nicht zu trennen ist
Christian Muthspiel
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24. Juli 2002 · Bericht
Kurier (Seite 26, Kultur): „Im Gedenken an einen Grenzgenialen“ (Werner Pirchners Nachlass bei „Glatt & Verkehrt“)
Kürzel „Ros“
Vorbericht auf die Pirchner-Konzerte beim Festival Glatt & Verkehrt in Krems ab 28. Juli 2002. Pepl, Pirchners Partner an der Gitarre in den 1970er und 1980er Jahren, beschreibt ihn als einen, der gern Ungewöhnliches ausprobierte.
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ein bisschen verrückt und hat gern komische Sachen ausprobiert
Über Werner Pirchner, seinen Partner im Jazzzwio, 2002
Harry Pepl
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24. Juli 2002 · Porträt
Falter (Seite 55, Kultur): „Leiwand oder ned leiwand“ (Doppelporträt Muthspiel & Muthspiel und Jazzzwio)
Klaus Taschwer
Doppelporträt vor der Premiere des Programms „Muthspiel & Muthspiel play Pepl/Pirchner“ beim Festival Glatt & Verkehrt.
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Wolfgang Muthspiel, der in Graz bei Pepl Gitarre studierte, erinnert sich an Stunden „wie ein erweitertes Konzert“ und an Pepls lakonisches Urteil „leiwand“ oder „net leiwand“; für Christian Muthspiel wirkte das Jazzzwio „wie eine Befreiung“.
Pepl war einer der interessantesten Gitarristen im Jazz. Das sagen auch große Musiker wie Dave Liebman oder Jack DeJohnette.
Der Gitarrist Wolfgang Muthspiel, einst Schüler Pepls in Graz
Wolfgang Muthspiel
Die Stunden bei ihm am Konservatorium waren wie ein erweitertes Konzert.
Wolfgang Muthspiel
Pepl und Pirchner vermittelten uns, dass man genau die Musik machen kann, die man machen will.
Der Posaunist und Komponist Christian Muthspiel über das Jazzzwio als Vorbild seiner Generation
Christian Muthspiel
jetzt beim Wiederhören merkte ich wieder, wie großartig Pepl und Pirchner gespielt haben. Das war Improvisation im besten Sinn.
Wolfgang Muthspiel
Er hat mir was vorgespielt, ich musste mitspielen - und er kommentierte dann alle paar Takte, wie es läuft. In seinen Worten hieß das dann lakonisch entweder ‚leiwand‘ oder ‚net leiwand‘.
Wolfgang Muthspiel
Die Zeit, in der ich bei Pepl gelernt habe, war sehr prägend. Die Stunden bei ihm am Konservatorium waren wie ein erweitertes Konzert.
Wolfgang Muthspiel
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2002 · Bericht
Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2002, Seite 40: „24. Internationales Jazzfest Saalfelden“
Andreas Felber
Festivalbericht von Andreas Felber (Fotos: Herbert Höpfl) über das 24.
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Jazzfestival Saalfelden (Salzburg, Österreich) im August 2002. Felber hebt die Hommage der Brüder Christian und Wolfgang Muthspiel an das 1985 aufgelöste Jazzzwio von Werner Pirchner und Harry Pepl hervor: Nahe an den Originalen deuteten sie Stücke der drei Vibraphon-Gitarre-Alben in ruhige Stimmungsbilder um, auch den „Raga in M“. Für Felber ein Beleg, dass diese Musik auch in Europa eigene Traditionen entwickelt.
Sie boten eine eindrucksvolle Hommage an das 1985 aufgelöste „Jazzzwio“ Werner Pirchner/Harry Pepl: die Brüder Christian und Wolfgang Muthspiel.
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2002 · Bericht
treibhaus Innsbruck (Programmtext): „DuoDue: Muthspiel & Muthspiel spielen die Musik von Pirchner & Pepl“
Andreas Felber
Programmtext von Andreas Felber für das Konzert der Brüder Wolfgang und Christian Muthspiel mit ihrem Programm „Muthspiel & Muthspiel play Pepl-Pirchner“ im treibhaus Innsbruck (Kulturzentrum in Innsbruck, Tirol, Österreich).
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Wolfgang Muthspiel erinnert sich an ein Konzert von Pirchner und Pepl 1982 in Graz als Initialerlebnis; bis 1986 war Pepl sein Lehrer an der Kunstuniversität Graz. Christian Muthspiel erzählt, was ihm das Jazzzwio gezeigt hat. Werner Pirchner gratulierte den Brüdern per Postkarte zu ihrer ersten Duo-Platte „Schneetanz“, ohne sie persönlich zu kennen.
Wenn Pirchner/Pepl gespielt haben, war das ein Ereignis. Ich habe persönlich noch sehr gut Pepls lawinenartige Improvisationen in Erinnerung, wo es immer irgendwie ’gefährlich’, heiß wurde. Seine immense rhythmische Kraft war unglaublich.
Während des Studiums wurden Standards und das akademische Jazz-Repertoire hoch gehalten. Durch das ’Jazz-Zwio’ erfuhr ich, dass man in dieser Musik tatsächlich genau das machen konnte, was man selbst wollte.
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15. August 2001 · Bericht
Falter (Seite 49, Kultur): „Leben nach dem Tod“ (Werner Pirchner, 1940 bis 2001)
Nachruf auf Werner Pirchner. Er würdigt das Jazzzwio mit Pepl als weit über Österreich hinaus erfolgreiches Duo mit Auftritten bei den Festivals in Berlin und Montreux, Duo-Platten, einer Aufnahme mit Jack DeJohnette und dem Quartett Austria Drei mit Adelhard Roidinger.
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Vor allem aber bildete er mit dem Gitarristen Harry Pepl das weit über die Landesgrenzen erfolgreiche „Jazz-Zwio“.
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11. August 2001 · Bericht
Kurier (Seite 29, Kultur): „Alpen-Zappa, Jazzstar und großer Komponist“ (Nachruf auf Werner Pirchner)
Gunther Baumann
Nachruf auf Werner Pirchner, der nach seinem Film „Der Untergang des Alpenlandes“ die Kamera zur Seite legte, zum Vibraphon griff und mit Pepl das Duo gründete, das als „Jazzorchester mit zwei Mann“ bekannt wurde.
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Mit Harry Pepl, Gitarre, gründete er das legendäre „Jazzorchester mit zwei Mann“