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Harry Pepl * 1945  † 2005

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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 18. Dezember 2025 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 42, Kultur): „Die Schemen eines Lebenden“ (Stockwerk Graz: Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band blinzelt ins Jenseits)

    F. Jureček

    Konzertkritik zur Grazer Aufführung: Ein Quintett um Clemens Salesny und den Tontechniker Markus Wallner formt aus Mehrspuraufnahmen des 2005 verstorbenen Gitarristen einen Improvisationsabend. Pepls Tonspuren erklingen als am Mischpult dynamisch bearbeitete Klänge, dazu spielen Andi Schreiber, Martin Bayer und Valentin Duit.

    Aus Archivmaterial entstehen die Schemen eines Lebenden.

    Nicht viele Musiker veröffentlichen 20 Jahre nach ihrem Tod neue CDs.

  2. 18. Dezember 2025 · Kritik

    Kleine Zeitung (Seite 51, Kultur, Rubrik „Open Music im Grazer Stockwerk“): „Im Spiel mit der Wiener Gitarristenlegende“

    Robert Tendl

    Bericht über den Abend von Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band im Grazer Stockwerk. Pepl hinterließ viel Material aus dem Heimstudio; Salesny, Bayer, Schreiber, Duit und der Techniker Markus Wallner bringen die Tonspuren per Verstärker und Lautsprecher auf die Bühne und improvisieren dazu.

    Es entsteht ein überraschend lebendiges, hochmusikalisches Ergebnis

  3. 27. September 2025 · Kritik

    RONDO (Online): „Songs From The Treehouse“ (Tim Collins, Martin Gasselsberger)

    Werner Stiefele

    Rezension des Duoalbums von Vibraphonist Tim Collins und Pianist Martin Gasselsberger bei GLM Music. Außer Billie Eilishs „Everything I Wanted“ und „Air, Love & Vitamins“ aus dem Repertoire des Jazzzwio von Harry Pepl und Werner Pirchner spielt das Duo eigene Stücke; der Autor stellt die Besetzung in die Reihe von Gary Burton und Chick Corea.

    „Air, Love & Vitamins“ aus dem Repertoire des österreichischen JazzZwios Harry Pepl und Werner Pirchner

  4. 9. Juni 2024 · Kritik · EN

    Instagram (@ecm_vinylcollector): „Cracked Mirrors“ (Pepl/Joos/Christensen, ECM 1356)

    Kurzbesprechung von „Cracked Mirrors“ auf dem Instagram-Konto eines ECM-Sammlers (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel). Das Album sei unter den ECM-Platten seiner Zeit die eigenwilligste und kaum einzuordnen; Pepl zerlege das Material in tausend Stücke.

    If you're Harry Pepl, you bust it into a thousand pieces and shoot it into the ether.

    Cracked Mirrors … is easily the oddest of the bunch, a nearly unclassifiable record.

  5. 9. November 2021 · Kritik · FR

    Jazz Magazine (online): „Nevers assis le matin, debout le soir“

    Franck Bergerot

    Festivalbericht von Franck Bergerot in Jazz Magazine, der französischen Jazzzeitschrift, vom Festival D'Jazz Nevers (Burgund, Frankreich). Das Duo Franck Tortiller (Vibraphon) und Misja Fitzgerald-Michel (Gitarre) spielte sein Programm „Les heures propices“ mit Liedern der Songwriter der 1960er und 1970er Jahre an einem Montagmittag, wahrscheinlich am 8. November 2021. Darunter war ein Stück von Harry Pepl, den Bergerot als „verstorbenen österreichischen Jazzgitarristen“ würdigt, der diese melodische Frische und harmonische Unschuld gekannt habe.

    un emprunt au regretté guitariste de jazz autrichien Harry Pepl (qui connaissait cette fraîcheur mélodique, cette candeur harmonique et ses désarmants anachronismes)

    Franck Bergerot über ein Stück von Pepl im Programm „Les heures propices“ des Duos Tortiller und Fitzgerald-Michel (Lieder der Songwriter der 1960er und 1970er Jahre), D'Jazz Nevers 2021. Auf Deutsch: „eine Anleihe beim verstorbenen österreichischen Jazzgitarristen Harry Pepl (der diese melodische Frische, diese harmonische Unschuld und ihre entwaffnenden Anachronismen kannte)“