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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 9. Juni 2024 · Kritik · EN

    Instagram (@ecm_vinylcollector): „Cracked Mirrors“ (Pepl/Joos/Christensen, ECM 1356)

    Kurzbesprechung von „Cracked Mirrors“ auf dem Instagram-Konto eines ECM-Sammlers (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel). Das Album sei unter den ECM-Platten seiner Zeit die eigenwilligste und kaum einzuordnen; Pepl zerlege das Material in tausend Stücke.

    If you're Harry Pepl, you bust it into a thousand pieces and shoot it into the ether.

    Cracked Mirrors … is easily the oddest of the bunch, a nearly unclassifiable record.

  2. 18. Dezember 2017 · Kritik · EN

    Guitar Moderne (Online): „Harry Pepl: The One That Almost Got Away“

    guitar moderne

    Kurzer Beitrag im amerikanischen Onlinemagazin für experimentierfreudige Gitarristen. Der Autor entdeckte Pepl 1986 auf dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) „Volver“ von Enrico Rava und Dino Saluzzi: Sein Klang erinnere an Metheny, sei im Anschlag aber härter und im Ausdruck freier. Er empfiehlt „Cracked Mirrors“, das auch heute frisch klinge.

    His chorused sound and fluidity were reminiscent of Metheny, but his attack was harder and his sensibility was decidedly more “out.”

    Check out “Cracked Mirror” to hear how his playing in 1988 sounds fresh even today.

  3. 13. November 2012 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „A second look: Pirchner/Pepl/DeJohnette (ECM 1237)“

    Tyran Grillo

    Neubewertung des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1983, knapp ein Jahr nach der eigenen kritischen Rezension vom 20. Dezember 2011. Nach Widerspruch von Lesern habe er das Album immer wieder gehört und ihm anfangs nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, schreibt Grillo. Jetzt hebt er die Tiefe von Pepls Talent, das Zusammenspiel von Pepl und Pirchner als Kern des Trios und Pepls Soli hervor und nennt die Platte „this curious little gem“; nur bei der Klangbearbeitung der Ovation-Gitarre bleibt er bei seiner ersten Meinung.

    I simply did not give this date the attention it deserves.

    The depth of Pepl’s talent, now that I’m more familiar with it, is immediately evident in the spaciousness of his evocations.

  4. 16. Jänner 2012 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Pepl/Joos/Christensen: Cracked Mirrors (ECM 1356)“

    Tyran Grillo

    Rezension des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1988 mit Harry Pepl (Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem, Klavier), Herbert Joos und Jon Christensen. Der Rezensent nennt das Album ein weit besseres Schaufenster für Pepls innovatives Spiel als die ECM-Platte mit Pirchner und DeJohnette und hebt Joos' „Wolkenbilder“, die MIDI-Passagen und Pepls Klavier im Schlussstück hervor. Die Seite zeigt als Datum der Aktualisierung den 18. Juli 2021. Seinen ersten Eindruck vom Album mit Pirchner und DeJohnette nennt Grillo hier selbst „faulty impressions“.

    a far better showcase for Pepl’s innovative talents

  5. 2012 · Kritik · EN

    AllMusic (US-Musikdatenbank mit Kritiken, gegründet 1991): AllMusic Review: „Volver“

    Scott Yanow

    Kurzkritik in AllMusic, der 1991 gegründeten US-Musikdatenbank mit Kritiken, zum ECM-Album „Volver“ des Quintetts von Enrico Rava und Dino Saluzzi, aufgenommen im Oktober 1986 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Harry Pepl an der Gitarre, Furio Di Castri am Bass und Bruce Ditmas am Schlagzeug. Der US-Jazzkritiker Scott Yanow findet, dass Ravas introvertiertes, innerlich leidenschaftliches Spiel gut zu Saluzzis modernen Tangos passt; das Ergebnis sei recht zugänglich und doch suchend, „An intriguing set“. AllMusic vergibt 3 von 5 Sternen. Die Kritik ist nicht datiert und spätestens seit 2012 online; die Titelliste führt Pepls „Ballantine for Valentine“ als Titel 5.

    Rava’s introverted yet inwardly passionate playing matches well with Saluzzi’s modern tangos, and the results are fairly accessible yet still exploratory.

    Über das ECM-Album „Volver“ (aufgenommen 1986) des Quintetts von Enrico Rava und Dino Saluzzi, in dem Harry Pepl Gitarre spielt und mit seinem Stück „Ballantine for Valentine“ vertreten ist

  6. 20. Dezember 2011 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Pirchner/Pepl/DeJohnette: s/t (ECM 1237)“

    Tyran Grillo

    Gemischte Rezension des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1983, aufgenommen im Juni 1982 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette. Kritisiert werden der Chorus-Effekt der Ovation-Gitarre und die mangelnde Verständigung der drei Musiker; als Stärke gelten Pepls Soli und das Schlussstück „Better Times In Sight“. Die Seite zeigt als Datum der Aktualisierung den 10. Februar 2015. Knapp ein Jahr später, am 13. November 2012, revidierte Grillo sein Urteil in „A second look“.

    When soloing, however, it sounds fantastic

  7. 8. Juli 2010 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Adelhard Roidinger: Schattseite (ECM 1221)“

    Tyran Grillo

    Rezension des einzigen ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von Adelhard Roidinger, aufgenommen im November 1981 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Heinz Sauer, Bob Degen, Harry Pepl, Werner Pirchner, Aina Kemanis und Michael DiPasqua. Grillo lobt den luftigen, atmosphärischen Klang, Pepls weiche Gitarrenlinien im Eröffnungsstück und das an Pat Metheny erinnernde Spiel in „Loveland“ und wünscht sich dringend eine Wiederveröffentlichung.

    The fantastic sax solo and Metheny-esque picking lend even more elegance to the track’s progressive sound.

  8. 22. September 2008 · Kritik · EN

    All About Jazz (US-Jazzmagazin im Internet, gegründet 1995): „Wolfgang Schalk: Wanted“

    Mark F. Turner

    Kritik des Albums „Wanted“ (Frame Up Music, 2008) des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk in All About Jazz, dem 1995 gegründeten US-Jazzmagazin im Internet, mit 4 von 5 Sternen. Schalk nahm das Album in Los Angeles mit Geoffrey Keezer (Klavier), Dave Carpenter (Bass) und Marvin „Smitty“ Smith (Schlagzeug) auf. Mark F. Turner hebt die bewegende Ballade „And Harry Said Goodbye“ hervor, die Schalk Harry Pepl widmete; er nennt Pepl einen europäischen Meister der Gitarre und einen von Schalks Einflüssen. Schalks Ton und Phrasierung seien in diesem Stück zart und warm.

    There’s also moving balladry as heard on the emotive “And Harry Said Goodbye,” dedicated to another Schalk influence, European guitar master, Harry Pepl.

    Aus der Kritik zu Wolfgang Schalks Album „Wanted“ (2008); die Ballade widmete der steirische Gitarrist dem 2005 gestorbenen Harry Pepl

  9. 18. Mai 1985 · Kritik · EN

    The New York Times (Section 1, S. 10): „MUSIC: AUSTRIAN AVANT-GARDE“

    John Rockwell

    Kritik zum Eröffnungsabend des Festivals „Beyond the Sound of Music: New Austria/New York“ im Ohio Theater in SoHo, bei dem das Jazzzwio mit Harry Pepl und Werner Pirchner zusammen mit dem Schlagzeuger Don Moye auftrat. Rockwell hörte das erste, 40 Minuten lange Set und fand die Musik angenehm, aber nicht bedeutend genug für die Eröffnung einer Festivalreihe; der Abend begann etwa eine Stunde verspätet. Der Mittwoch der Festivalwoche war der 15. Mai 1985.

    relaxed and cool, in the ECM Records manner

  10. 16. März 1985 · Kritik · EN

    Billboard (US-Musikfachzeitschrift mit den Branchen-Charts, gegründet 1894): Album Reviews, Jazz-Fusion: „Werner Pirchner / Harry Pepl / Jack DeJohnette“ (Recommended)

    In der Ausgabe vom Samstag, 16. März 1985 (Vol. 97, Nr. 11), bespricht Billboard, die 1894 gegründete US-Musikfachzeitschrift mit den maßgeblichen Charts der Branche, auf S. 66 in den Album Reviews unter Jazz-Fusion das ECM-Album (ECM 1237, über PolyGram Special Imports) und stuft es als „Recommended“ ein; so bezeichnet Billboard Neuerscheinungen, denen die Redaktion einen Platz in den Charts ihres Formats zutraut, und Alben von besonderer Qualität. Die nicht namentlich gezeichnete Kurzkritik nennt Pirchner einen Stilisten an den Schlägeln, Pepl einen Akustikgitarristen und DeJohnette einen Meister des Timings und beschreibt eine zarte, stimmungsreiche Kammerjazz-Aufnahme, die an die stärksten frühen Produktionen von Manfred Eicher, dem Gründer und Produzenten von ECM, in diesem Feld erinnere. Zur selben Zeit stellte DownBeat das Album im Heft April 1985 ganzseitig vor; dazu gibt es einen eigenen Eintrag im Pressearchiv.

    a delicate chamber jazz set rich in moods; recalls producer Eicher’s strongest early forays into this stream

    Nicht gezeichnete Kurzkritik in den Album Reviews unter Jazz-Fusion, eingestuft als „Recommended“, zum ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette; Manfred Eicher ist Gründer und Produzent von ECM

    1983 date teaming mallet stylist Pirchner, acoustic guitarist Pepl and timemaster DeJohnette

    Nicht gezeichnete Kurzkritik in den Album Reviews unter Jazz-Fusion, eingestuft als „Recommended“, zum ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette