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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 2016 · Kritik

    Jazzpodium: „Harry Pepl & Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch, Agnes Heginger, Fullmax15-01 CD“

    Alexander Schmitz

    Besprechung der Doppel-CD von 2015 in der deutschen Jazzzeitschrift Jazzpodium, vermutlich 2016. Schmitz erinnert an Le Mondes „Gigant der Improvisation“, Scofields „machine gun“, das Jazzzwio, Air Mail und die MIDI-Gitarre, die das Real Time Composing erst ermöglichte. Er beschreibt zwölf erstveröffentlichte Selbstgespräche aus der Lonely Single Swinger Band und 13 Pepl-Kompositionen im neuen Gewand mit Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger, als Gäste Herbert Joos, Alex Meissl und Clemens Wenger.

    die jetzt den Namen des großen Wiener Gitarristen Harry Pepl mit einem ebenbürtigen Projekt ins Bewusstsein zurückbringt

    Es gibt auch gar nichts zu sagen, das auch nur annähernd dieses späte, grandiose Pepl-Spektakel erfassen könnte.

  2. 17. Dezember 1988 · Kritik

    Eßlinger Zeitung (Ausgabe Samstag/Sonntag): „Perkussives“ (Joos, Pepl und Oxley)

    Christa Wörner

    Kritik zum Jahresausklang der Reihe „Jazz in der Dieselstraße“ mit Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley: Eingängige Melodien und Volksliedhaftes umrahmen abstrakte Strukturen, gespielt mit und gegen die Elektronik. Pepl spielt über seine Gitarre auch Trompete und Klavier und bringt ein Schlagzeugsolo auf der Gitarre zustande; Joos erinnert an Chet Baker, Oxley prägt den europäischen Charakter der Musik.

    Europäischer Jazz? Das Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley lieferte dafür ein Beispiel.

    So brachte es Pepl fertig ein fulminantes Schlagzeugsolo auf der Gitarre zu spielen.

  3. 15. Dezember 1988 · Kritik

    Stuttgarter Zeitung: „Jazz im Zauberspiegel“ (Dieselstraße: Joos-Pepl-Oxley)

    lind

    Konzertkritik zum Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley im Esslinger Kultur- und Kommunikationszentrum Dieselstraße. Der Autor beginnt mit kritischen Fragen zu Lautstärke, Zuspielband und versteckten Themen und beschreibt dann ein Verwirrspiel aus Free Jazz und balladesker Romantik, in dem das Publikum Pepls Gitarrensynthesizer als Bereicherung annahm; er verweist auf die Platte „Cracked Mirrors“.

    akzeptierte den Gitarren-Synthesizer von Harry Pepl als phantasievolle Klangbereicherung

    in einem Stück wie „Schikaneders Delight“ war auch durchaus mozarteische Heiterkeit im Spiel.

  4. 30. August 1988 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Schallplattenpreis für Harry Pepls ‚Cracked Mirrors‘“

    Kürzel „hmf/fwi“

    Meldung: Das ECM-Album „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen wurde in der Sparte Jazz der Vierteljahresliste mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Als letzter österreichischer Jazzmusiker vor Pepl war Werner Pirchner für das Doppelalbum „EU“ so geehrt worden.

    Großer Erfolg für den Gitarristen Harry Pepl, viel Beachtung für den österreichischen Jazz.

  5. 14. Juni 1988 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Erfolge für Harry Pepl“

    Kürzel „A“

    Meldung über das internationale Echo auf „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen und auf die LP „Volver“ mit Dino Saluzzi und Enrico Rava. Für das kommende Jahr werden Auftritte bei skandinavischen Festivals und Konzerte in Japan angekündigt. Pepl erzählt, er habe ohne konkrete Klangvorstellung zu spielen begonnen.

    Sein neues mit Herbert Joos und Jon Christensen eingespieltes Album „Cracked Mirrors“ errang die Aufmerksamkeit der internationalen Kritik.

    gleichsam aus dem Nichts entstanden

    Harry Pepl

  6. Mai 1988 · Pressetext

    ECM Records, München (Presseinformation): Harry Pepl / Herbert Joos / Jon Christensen: „Cracked Mirrors“

    ECM Records

    Zweiseitige Presseinformation des Labels zum Album (ECM 1356, CD 833 472-2, LP 833 472-1) mit Besetzung: Pepl an Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem und Klavier, Joos am Flügelhorn, Christensen am Schlagzeug. Der Text beschreibt das Album als Folge gebrochener Genres, von parodierter Pianistenseligkeit über verfremdete alpenländische Volksmusik bis zu Free Jazz im Geist Ornette Colemans, und hebt den sinnfälligen Einsatz der Elektronik hervor.

    drei Musiker aufeinandertreffen, die auch in avancierten Spieltechniken mit viel Sinnlichkeit und Wärme zu improvisieren imstande sind.

    Im Wind des Zeitgeistes steht dieses Album jedenfalls völlig quer.

  7. 8. März 1988 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Jazz aus Österreich“

    Kürzel „hmf/fwi/ca“

    Plattenrubrik zum österreichischen Jazz: Air Mail mit Wolfgang Puschnig, Harry Pepl, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond, auch im Ausland erfolgreich, legt bei PolyGram „Light Blues“ vor. „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen entstand auf Initiative und mit Geld des Grazer Kulturvereins gamsbART und wurde von ECM (renommiertes europäisches Jazzlabel) übernommen.

    „Cracked Mirrors“ heißt die Lp mit den drei ganz hervorragend disponierten Jazzern.

  8. 16. Juni 1987 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Erfolg für Harry Pepl in Frankreich“

    Kürzel „hmf/fwi“

    Kurzmeldung aus Paris: Pepl feierte bei mehreren Konzerten in Frankreich Erfolge, darunter Sessions mit Jack DeJohnette und Dave Liebman in Paris. Lob kam vom Gitarristen John Abercrombie; mehrere Plattenproduktionen seien in Vorbereitung, auch ein Album mit Herbert Joos.

    Lob gab es auch von einem prominenten Kollegen, Gitarrist John Abercrombie.

  9. 7. April 1987 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Jazz-Splitter“

    Kürzel „hmf/fwi“

    Kurzmeldung: Pepl war mit dem Trompeter und Flügelhornisten Herbert Joos im Studio (daraus wird „Cracked Mirrors“), im Mai folgen Sessions in Frankreich mit Jack DeJohnette, Michel Portal und Mino Cinelu, eine Trio-Platte mit DeJohnette und Dave Holland sei in Vorbereitung. Pepl wird als Gitarre-Professor an der Jazzabteilung der Grazer Musikhochschule (heute Kunstuniversität Graz) vorgestellt.

    Eine Trio-Platte mit Jack DeJohnette und Dave Holland ist in Vorbereitung.