Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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5. Dezember 2005 · Nachruf
Der Standard (Online, APA-Meldung): „Jazzgitarrist Harry Pepl ist tot“
APA
APA-Meldung vom Todestag, am Nachmittag des 5. Dezember 2005 online gestellt: Pepl sei am Montag früh in Wiener Neustadt gestorben und 60 Jahre alt geworden. Der Text nennt ihn einen weit über Österreich hinaus bekannten Gitarristen, der unter anderem mit dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal gearbeitet habe. Es ist nicht der Druckartikel von Ljubiša Tošić vom 6. Dezember 2005.
Er war ein weit über Österreich hinaus bekannter Gitarrist
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5. Dezember 2005 · Nachruf
APA-Basisdienst (APA0621, Kultur): „Österreichischer Jazzgitarrist Harry Pepl 60-jährig gestorben“ (Spielte mit vielen internationalen Größen)
APA (Kürzel whl/cm)
Agenturmeldung vom Todestag, Montag, 5. Dezember 2005, 17.31 Uhr, auf die sich viele Zeitungen am Folgetag stützten. Sie nennt das Gitarrenstudium an der Musikhochschule Wien, die Lehrtätigkeit in Graz ab 1977 und die Professur 1984 bis 1995, das Pirchner-Pepl-JazzZwio, das Real-time Composing und Partner wie das Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal; Rektor Otto Kolleritsch würdigt Pepl als „Ausnahmeerscheinung“.
Pepl galt als musikalischer Grenzgänger, dessen Musik durch Vitalität, Dichte und Emotionalität bestach.
begnadeten Gitarristen
Otto Kolleritsch
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6. Dezember 2005 · Nachruf
Neue Vorarlberger Tageszeitung (Seite 46, Kultur): „Jazzmusiker Pepl ist gestorben“
Kurzmeldung nach der APA: Pepl sei ein weit über Österreich hinaus bekannter Gitarrist gewesen und habe mit dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal gearbeitet; als Sterbeort nennt sie Wien.
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6. Dezember 2005 · Nachruf
Wiener Zeitung (Seite 14, Kultur): „Jazzgitarrist Harry Pepl tot“
Kurznachruf nach der APA mit Geburtsdatum, Partnern wie dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal, dem Pirchner-Pepl-JazzZwio und der Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Graz von 1977 bis 1995, zuletzt als ordentlicher Professor.
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7. Dezember 2005 · Nachruf
Die Presse (Seite 34, Feuilleton): „Er musste spielen“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)
Kürzel „sam“
Nachruf mit dem Titelzitat „Man könnte Klavierspielen müssen“ aus dem Concerto-Interview. Er beschreibt das Real-Time-Composing, nennt Wes Montgomery und Jim Hall sowie Schönberg und Webern als Einflüsse und führt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), JazzZwio, Jack DeJohnette, Art Farmer und Michel Portal als Weggefährten an.
Im äußerlich so introvertiert wirkenden Virtuosen brodelte es, wenn er spielte.
Er suchte leidenschaftlich: Wahrhaftigkeit, ein Utopia, in dem alle Gegensätze zusammenfallen.