Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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27. September 1986 · Sonstiges · EN
Bizim Caz, Datenbank des Jazz in der Türkei (online): „Dino Saluzzi ve Enrico Rava Beşlisi“, Şan Tiyatrosu, 2. Bilsak Caz Festivali
Datenbankeintrag zum Konzert des Quintetts von Dino Saluzzi und Enrico Rava am Samstag, 27. September 1986, um 23 Uhr im Şan Tiyatrosu in Istanbul beim 2. Internationalen Bilsak-Jazzfestival, mit Enrico Rava, Harry Pepl, Dino Saluzzi, Furio Di Castri und Bruce Ditmas.
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April 1988 · Kritik · EN
Wire Magazine (heute The Wire), Nr. 50: Kritik zu „Volver“ (ECM 1343) in der Rubrik „Soundcheck“, Abschnitt „Fast Licks“
Mike Fish
Kurzkritik in der 50. Ausgabe der britischen Musikzeitschrift Wire (heute The Wire), Rubrik „Soundcheck“, Abschnitt „Fast Licks“. Mike Fish bespricht „Volver“, das Album des Quintetts von Enrico Rava (Trompete) und Dino Saluzzi (Bandoneon) beim renommierten europäischen Jazzlabel ECM, mit Harry Pepl (Gitarre), Furio Di Castri (Bass) und Bruce Ditmas (Schlagzeug). Saluzzi entlocke dem Bandoneon echte Lyrik; zusammen mit Ravas eleganter Trompete und Pepls hallender Gitarre entstehe Musik voller Empathie und Begeisterung, und in „Minguito“ spiele die Band sehr hitzig.
when matched with the grandee elegance of Rava’s style, and Pepl’s reverberant guitar, the music that results has a redemptive empathy and enthusiasm
Sometimes, as in “Minguito”, they blow very hot indeed.
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4. Dezember 2009 · Sonstiges · EN
Jazzrytmit (finnische Jazzzeitschrift, online): „Hans Koller Jazz Prize Winners 2009“
Harald Justin
Englischsprachige Bekanntgabe der Hans-Koller-Preise 2009 (österreichische Jazzpreise, benannt nach dem Saxophonisten Hans Koller, gefördert unter anderem von der Stadt Wien und dem österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur) auf der Website der finnischen Jazzzeitschrift Jazzrytmit. Den European Jazz Prize 2009 erhielt der italienische Trompeter Enrico Rava; die Würdigung von Harald Justin nennt unter Ravas zahlreichen Bandprojekten an erster Stelle die mit Harry Pepl, vor Dino Saluzzi, Ray Anderson, Albert Mangelsdorff und Lee Konitz. Zwei weitere Preisträger kommen aus Pepls Umfeld: Wolfgang Reisinger, Schlagzeuger von Air Mail, als Musiker des Jahres und Clemens Salesny, der seit 2015 die posthumen Projekte mit Pepls Tonspuren gestaltet, als Newcomer des Jahres. Die Verleihung war für Samstag, 27. März 2010, im Wiener Jazzclub Porgy & Bess angekündigt.
has undertaken a host of band projects with Harry Pepl, Dino Saluzzi, Ray Anderson, Albert Mangelsdorff, Lee Konitz
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2012 · Kritik · EN
AllMusic (US-Musikdatenbank mit Kritiken, gegründet 1991): AllMusic Review: „Volver“
Scott Yanow
Kurzkritik in AllMusic, der 1991 gegründeten US-Musikdatenbank mit Kritiken, zum ECM-Album „Volver“ des Quintetts von Enrico Rava und Dino Saluzzi, aufgenommen im Oktober 1986 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Harry Pepl an der Gitarre, Furio Di Castri am Bass und Bruce Ditmas am Schlagzeug. Der US-Jazzkritiker Scott Yanow findet, dass Ravas introvertiertes, innerlich leidenschaftliches Spiel gut zu Saluzzis modernen Tangos passt; das Ergebnis sei recht zugänglich und doch suchend, „An intriguing set“. AllMusic vergibt 3 von 5 Sternen. Die Kritik ist nicht datiert und spätestens seit 2012 online; die Titelliste führt Pepls „Ballantine for Valentine“ als Titel 5.
Rava’s introverted yet inwardly passionate playing matches well with Saluzzi’s modern tangos, and the results are fairly accessible yet still exploratory.
Über das ECM-Album „Volver“ (aufgenommen 1986) des Quintetts von Enrico Rava und Dino Saluzzi, in dem Harry Pepl Gitarre spielt und mit seinem Stück „Ballantine for Valentine“ vertreten ist
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18. Dezember 2017 · Kritik · EN
Guitar Moderne (Online): „Harry Pepl: The One That Almost Got Away“
guitar moderne
Kurzer Beitrag im amerikanischen Onlinemagazin für experimentierfreudige Gitarristen. Der Autor entdeckte Pepl 1986 auf dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) „Volver“ von Enrico Rava und Dino Saluzzi: Sein Klang erinnere an Metheny, sei im Anschlag aber härter und im Ausdruck freier. Er empfiehlt „Cracked Mirrors“, das auch heute frisch klinge.
His chorused sound and fluidity were reminiscent of Metheny, but his attack was harder and his sensibility was decidedly more “out.”
Check out “Cracked Mirror” to hear how his playing in 1988 sounds fresh even today.