Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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3. August 2019 · Interview · EN
christianmuthspiel.com (ORjazzTRA Vienna, Interviews): Interview zum ORjazzTRA Vienna
Christian Muthspiel nennt vier Konzerte in Graz, die ihn zum Jazzmusiker machten: Albert Mangelsdorff solo, die Carla Bley Big Band, das Art Ensemble of Chicago und das Duo von Harry Pepl und Werner Pirchner.
And not to forget the fourth concert: Harry Pepl and Werner Pirchner.
Christian Muthspiel
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April 1998 · Interview
Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/1998: „Man könnte Klavierspielen müssen“
Martin Schuster
Interview im Wiener Café Museum, geführt im Zusammenhang mit der Solo-Piano-CD „Flow“. Pepl spricht über seine Anfänge, das Jazzzwio, das kurze Engagement bei Benny Goodman, Real-Time-Composing und MIDI-Technik und kündigt Neuauflagen von „Gegenwind“ und „Montreux 81“ an.
Ich wollte, daß man auf der CD auch den Raum hört.
Harry Pepl
Mein Hauptproblem ist der hohe Blutdruck. Wieder ein Gegensatz: nach außen erscheine ich vielleicht ruhig, aber innen rennt es in mir herum wie wahnsinnig.
1998 im Gespräch mit Martin Schuster für die österreichische Musikzeitschrift Concerto, im Wiener Café Museum, zur Zeit des Klavieralbums „Flow“. Pepl spricht offen und mit Selbstironie über den Blutdruck, der ihn ab 1994/95 von der Bühne fernhielt, und über den Gegensatz zwischen äußerer Ruhe und innerer Hochspannung
Harry Pepl
Ich bin ein Mensch der Gegensätze – oft sehr lustig oder ironisch und dann wieder sehr traurig. Wahrscheinlich hört man das auch in meinem Spiel
1998 im Gespräch mit Martin Schuster (Concerto) im Wiener Café Museum; der Interviewer beschreibt, wie Pepl mit tiefer, sanfter Stimme spricht, über ein Bonmot kichert und im nächsten Moment wieder ernst wird
Harry Pepl
Musik bedeutet für mich Emotionen und Erinnerungen. Und sogar wenn ich etwas spiele, das mir nicht so gefällt, geht der Blutdruck rauf, weil es mir dann auf den Wecker geht.
1998 in Concerto über die Gitarre, die er nach 1994 lange nicht mehr anrührte, weil er die Aufregung fürchtete; „auf den Wecker gehen“ ist umgangssprachlich für „nerven“, der Satz ist selbstironisch gemeint. Am Klavier fand er danach eine neue Freiheit
Harry Pepl
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25. April 1996 · Interview
Tiroler Tageszeitung (Ressort Kultur): „Den Musikern vorsingen, mit ihnen atmen“ (Werner Pirchner feiert in Kufstein sein Debüt als Konzertdirigent)
Rainer Lepuschitz
Gespräch mit Werner Pirchner vor seinem Debüt als Konzertdirigent mit der Camerata academica in Kufstein. Der Text erinnert daran, dass Pirchner genau 20 Jahre zuvor in Kufstein sein erstes Konzert als Vibraphonist gegeben habe, mit dem Jazzzwio zusammen mit Harry Pepl.
Denn in Kufstein hat er auch, genau vor 20 Jahren, sein erstes Konzert als Vibraphonist mit dem JazzZwio zusammen mit Harry Pepl gehabt.
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9. Dezember 1988 · Interview
Wochenpresse (Nr. 49): „Saitensprünge“
Wolfgang Kralicek
Zweiseitiges Porträt mit Interview rund um Pepls Österreich-Tournee im Dezember 1988. Es schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“ im Wachauer Studio und mit dem nachträglichen Schlagzeug in Oslo, die Montreux- und ECM-Zeit (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette sowie Pepls Arbeit im Heimstudio in Hernstein. Genannt werden die Alben des Jahres 1988.
Mir ist das Wurscht, daß das Jazz heißt.
Wienerisch „Wurscht“: egal. Im Interview zur Österreich-Tournee im Dezember 1988, über die Bezeichnung Jazz für seine Musik
Harry Pepl
Der österreichische Musiker Harry Pepl ist ein international gefragter Mann.
Die waren alle begeistert. Eine Sensation eigentlich.
Über den Auftritt des Jazzzwio beim Jazzfestival Montreux 1981, im Interview 1988
Harry Pepl