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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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April 1988 · Kritik
Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Versierte Gefährten“ (Musikantendreieck der Extraklasse im Posthof)
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Konzertkritik zum Auftritt von Harry Pepl mit Jon Christensen und Herbert Joos im Linzer Posthof am 20. April 1988. Der Autor lobt Intensität, Sinnlichkeit und Schärfe der Kompositionen, die eindringlich gespielten Soli und die verblüffend eingesetzte Elektronik und kündigt die bevorstehende ECM-Platte (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) des Trios an. Mit Foto von Nöbauer.
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Jazz-Österreichs Gitarrengröße von nicht nur in Europa den Ton mitangebenden Rang
Elektronik wird von Harry Pepl auf verblüffende Weise ins Spiel gebracht.
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22. April 1988 · Kritik
Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Glanzvolle Dreieinigkeit“
Robert Urman
Kritik des Konzerts im Linzer Posthof: die neue Dreieinigkeit um Harry Pepl mit Herbert Joos und Jon Christensen.
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Urman beschreibt atemberaubende Saitenkunst, Vogelgezwitscher und synthetische Flötenklänge, liebevoll gefärbte Poesie bis zu einem Hauch von Gil Evans und eine elektronisch erzeugte Klangfülle orchestraler Dimension. Das Trio spielte am Erscheinungstag, einem Freitag, noch im Hotel Mader in Katsdorf.
Glanzstücke einer Jazzgegenwart, gewitzt gestaltet von einem Trio der Extraklasse
Die drei boten atemberaubende Saitenkunst, virtuos verwirklichte Visionen eigensinniger Elektronik-Mobilmachung
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15. Dezember 1988 · Kritik
Stuttgarter Zeitung: „Jazz im Zauberspiegel“ (Dieselstraße: Joos-Pepl-Oxley)
lind
Konzertkritik zum Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley im Esslinger Kultur- und Kommunikationszentrum Dieselstraße.
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Der Autor beginnt mit kritischen Fragen zu Lautstärke, Zuspielband und versteckten Themen und beschreibt dann ein Verwirrspiel aus Free Jazz und balladesker Romantik, in dem das Publikum Pepls Gitarrensynthesizer als Bereicherung annahm; er verweist auf die Platte „Cracked Mirrors“.
akzeptierte den Gitarren-Synthesizer von Harry Pepl als phantasievolle Klangbereicherung
in einem Stück wie „Schikaneders Delight“ war auch durchaus mozarteische Heiterkeit im Spiel.
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17. Dezember 1988 · Kritik
Eßlinger Zeitung (Ausgabe Samstag/Sonntag): „Perkussives“ (Joos, Pepl und Oxley)
Christa Wörner
Kritik zum Jahresausklang der Reihe „Jazz in der Dieselstraße“ mit Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley: Eingängige Melodien und Volksliedhaftes umrahmen abstrakte Strukturen, gespielt mit und gegen die Elektronik.
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Pepl spielt über seine Gitarre auch Trompete und Klavier und bringt ein Schlagzeugsolo auf der Gitarre zustande; Joos erinnert an Chet Baker, Oxley prägt den europäischen Charakter der Musik.
Europäischer Jazz? Das Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley lieferte dafür ein Beispiel.
So brachte es Pepl fertig ein fulminantes Schlagzeugsolo auf der Gitarre zu spielen.
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9. Mai 1993 · Kritik
Kurier (Seite 22): „Pepl-Uraufführung beim Artis-Quartett-Zyklus“
Werner Schuster
Konzertkritik zum Artis-Quartett-Abend im Brahmssaal mit dem Brahms-Klavierquintett und der Uraufführung von Pepls Streichquartett zwischen Beethoven und Brahms.
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Der Kritiker lobt das Artis-Quartett und hält das fragile Werk für zu schade für eine Einlage zwischen den großen Stücken.
sein zögernd immer wieder ansetzendes, fragiles, Trauer vermittelndes Werk ist als Sandwich-Einlage zu schade
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30. Mai 1993 · Kritik
Kurier (Seite 21): „Raab-mood - eine Suche“
Peter Klimitsch
Stimmungsbericht vom ersten Tag des Pfingst-Jazzfestivals in Raab (Freitag, 28., bis Sonntag, 30. Mai 1993) mit dem Gary Bartz Quartet und Horace Parlan.
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Air Mail spielte mit Jean-Paul Celea (im Text „Jean-Pierre“) statt Palle Danielsson am Kontrabass; Pepl wird als „Gitarren-Mastermind“ bezeichnet.
Airmail, mit Jean-Pierre Celea statt Palle Danielsson am Kontrabaß, frönte Gitarren-Mastermind Harry Pepl.
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1994 · Kritik
Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik: Harry Pepl Quartet: „N.Y.C. Impressure“
Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“ (Extraplatte (Wiener Independent-Label) EX 203-2, aufgenommen 6/92 im Active Recording Studio, New York): Der Niederösterreicher Pepl experimentiere seit Jahren mit der MIDI-Gitarre, sein neues Steckenpferd sei das real-time-composing. Das Album spiegle Stimmung, Farben und rhythmische Dichte New Yorks, umgesetzt mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Wertung (8).
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Der Niederösterreicher Harry Pepl liebt den Kampf mit 'Bits and Bytes'.
Sein neuestes Steckenpferd nennt sich „real-time-composing“.
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1994 · Kritik
Buchkultur (Wien): Musiktipp „Harry Pepl Quartet: N. Y. C. imPressure“
Die Wiener Zeitschrift Buchkultur empfiehlt das Album „N.Y.C. Impressure“ des Harry Pepl Quartet: nach einem Konzert in New York City eingespielt, vermittle es die Eindrücke der vier Musiker. Der Tipp steht neben Neuerscheinungen von Hans Söllner und Hole.
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7. Mai 1994 · Kritik
Salzburger Nachrichten: „Verständigungen über den Gartenzaun“ (Jazz-Gitarristen: Harry Pepls Comeback, Ray Cooder, Doctor Blocher, Bill Frisell)
Wolfgang Gratzer
Kurze Besprechung des neuen Albums: Pepl, einer der eigenständigsten Gitarristen des Kontinents, trete mit seinem in New York aufgenommenen Quartett (Claus Stöttner, Paul Nowinski, Jojo Mayer) aus seiner Zurückgezogenheit.
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Der Autor zählt die Platte dank raffiniert vorgedachter Titel und eindringlicher Soli zum Aufregendsten, was in Österreich in den letzten Jahren produziert wurde.
Der zu den eigenständigsten Gitarristen auf dem Kontinent zählende Wiener Harry Pepl
ein Album eingespielt, das dank seiner so raffiniert vorgedachten, mit eindringlichen Soli durchpflügten Titeln zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.
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24. Mai 1994 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 17): Kurzkritik vom Innviertler Jazzfestival in Raab
Kürzel „CT“ (vermutlich Chris Thommark)
Bericht vom dritten Tag (Sonntag, 22. Mai 1994) des Innviertler Jazzfestivals in der Rothuberhalle in Raab: Jack DeJohnette steigt spontan bei Idris Muhammads Afro Beat ein und spielt später im Duo mit Pepl, der am Gitarrensynthesizer mit DeJohnette an Klavier und Schlagzeug Dialoge führt.
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Zwischen Piano und Schlagzeug wechselnd, führte er mit Harry Pepl am Gitarrensynthesizer Dialoge.
Das waren Klangmeditationen zwischen ausufernd und konzentriert, in lyrischer Einsamkeit und orchestraler Klangfülle.
Kürzel CT (vermutlich Chris Thommark)
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24. Mai 1994 · Kritik
Der Standard (Seite 10): „Zwischen Räucherstäbchen-Blues und festlicher Marching-Band-Tarnung“
Ljubiša Tošić
Festivalkritik aus Raab mit Dr. John, Ray Anderson und der Dirty Dozen Brass Band. Abseits des Nostalgischen hebt Tošić die Live-Session von Jack DeJohnette (Schlagzeug und Klavier) und Harry Pepl hervor.
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Da gaben etwa Schlagzeuger/Pianist Jack deJohnette und Gitarrist Harry Pepl eine Live-Session.
ergaben sich doch Intensitäts-Szenen, auf die man keinesfalls verzichten wollte
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26. Mai 1994 · Kritik
Salzburger Nachrichten (Seite 8): „Neue Symptome einer Krankheit“ (Das Jazzfestival in Raab ist als „Innviertler Jazzfestival“ wiederauferstanden)
Wolfgang Lamprecht
Bilanz des ersten Innviertler Jazzfestivals, das Paul Zauner nach dem Ende des Vereins Kunst und Kultur Raab mit einem eigenen Verein fortführte.
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Lamprecht hebt Jack DeJohnette hervor, der sich vor allem als Pianist zeigte und am Schlagzeug ein intimes Duo mit Pepl spielte.
als kongenialer Improvisator am Schlagzeug im spannend intimen Zwiegespräch mit dem Saitenelektroniker und kreativen Klangfärber Harry Pepl
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27. Mai 1994 · Kritik
Der Standard: „Der Groove-Professor gibt sich recht unberechenbar“
Ljubiša Tošić
Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“: Die funkige Rhythmusgruppe gibt Vollgas, Pepls Gitarre ist nach Jahren, in denen das Klangspiel dominierte, wieder als Gitarrenklang zu erkennen, die MIDI-Gitarre dient nur als atmosphärischer Zusatz.
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Tošić hört eine groovige Sache mit rockig verzerrtem Klang und höchst individueller Phrasierung; Klang sehr gut.
Auf N.Y.C. Impressure ist sein Gitarrenklang wieder als ein solcher zu erkennen.
Natürlich ist seine Phrasierung wiederum höchst individuell, was so viel heißt wie: reizvoll und angenehm unberechenbar.
Und da kann es schon passieren, daß der Gitarren-Professor mit rockig-verzerrtem Klang brilliert.
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19. August 1995 · Kritik
Salzburger Nachrichten: „Könnte Jazz sein“ (Neues von Österreichern)
Wolfgang Gratzer
CD-Kolumne über Werner Pirchner, Harry Pepl und Wolfgang Mitterer.
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Gratzer erinnert an einen Jeunesse-Abend des Jazzzwio, das es bis zum Jazzfestival Montreux brachte, nennt das Album „Gegenwind“ ein Sammlerstück und bespricht Pepls rund 20-minütiges Auftragswerk „Anspannen, Überspannen, Abspannen“ für STUDIO PERCUSSION graz (Extraplatte 242-2), dem Pepl eine mit der MIDI-Gitarre eingespielte Zuspielung unterlegte.
So öffnen sich fünf Klangbilder, deren farbliche Bewegtheit beträchtliche Sogwirkung zeigt
waren seinerzeit aufs originellste improvisierend aufeinander eingestimmt. Ihr „Gegenwind“-Album stellt sich heute als Sammlerstück heraus.
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5. November 1995 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 26): Plattenkritik zu „Abstract Truth - Beginnings“
Kürzel „CT“ (vermutlich Chris Thommark)
Besprechung der CD „Beginnings“ von Abstract Truth (PAO Records, Taufkirchen an der Pram, mit Unterstützung des Landes Oberösterreich): Musik für ruhige Stunden, in der Pepl die zweistimmige Melodiegruppe prägt und sein Instrument elektronisch vom Vibraphon- bis zum Orgelregister steuert.
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In der zweistimmigen Melodiengruppe ist Gitarrist Harry Pepl bestimmende Gestaltungskraft.
Kürzel CT (vermutlich Chris Thommark)
Elektronisch steuert er sein Instrument vom Vibraphon- bis zum Orgelregister.
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26. Februar 1996 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 16): „Mythos und Zielpunkte“
Besprechung zweier CDs von Günter Meinharts STUDIO PERCUSSION graz. Die Extraplatte 242 mit Stücken von Pepl, Wolfgang Muthspiel und Armin Pokorn bietet nach dem Text farbkräftigen, elektronisch gestützten Ausdruck; Pepl schrieb „albträumerische Filmmusik“.
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Farbkräftiger, elektronisch gestützter Ausdruck mit enormer Bandbreite
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9. Dezember 1997 · Kritik
OÖ Nachrichten (Ressort Kultur): „Wiederholt wechselnde Bündnisse“
Robert Urmann
Kritik des INNtöne-Festivalwochenendes im Schloss Zell an der Pram mit etwa 26 Musikern in rund 14 wechselnden Besetzungen.
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Urmann vermisst ein Konzept, lobt aber das Motus-Streichquartett, die Gospel Harmoniers und Pepls Spiel an Klavier und Schlagzeug. Nach Urmann schuf Pepl außerdem „als Saitenspieler“, also an der Gitarre, mit Michel Portal herausragende Momente. Das ist Urmanns Darstellung: Die Vorschau der Wiener Zeitung vom Dienstag, 11. November 1997, hatte im Zusammenhang mit seiner neuen CD geschrieben, Pepl spiele „nicht Gitarre, sondern Piano“; ob er beim Festival Gitarre spielte, ist offen.
Aufmerksamkeit erregte das Piano- und Schlagzeugspiel des Gitarristen Harry Pepl.
Als Saitenspieler bereitete er mit dem klangbewußt auf Baßklarinette und Soprano formulierenden Michel Portal fabelhafte Sonderfälle.
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10. Dezember 1997 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 28): „Gemeinsame Jazzsprache“
Chris Thommark
Kritik der INNtöne im Barocksaal von Schloss Zell an der Pram: Alvin Batiste als Integrationsfigur, Michel Portal als Mittler, Franz Hackl begleitet an der Trompete Pepls Klavierimpressionen.
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Trompeter Franz Hackl akzentuierte seelenvoll Klavierimpressionen Harry Pepls
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10. Dezember 1997 · Kritik
Oberösterreichisches Volksblatt (Seite 28): „World Groove Music mitten im Innviertel“
Harald Liehmann
Bericht vom INNtöne-Wochenende: Am ersten Abend spielt Pepl mit dem Trompeter Franz Hackl zuerst Klavier, dann Schlagzeug; am zweiten Abend beteiligt er sich an Klavier und Gitarre an der Session von Michel Portal und Stephen Kent mit Wolfgang Reisinger und Steve Shehan.
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Im Anschluß daran spielte Harry Pepl, erst am Piano, dann am Schlagzeug, während Franz Hackl bei seiner Trompete blieb.
Ihre Freude am Spiel übertrug sich nahtlos aufs Publikum.
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5. April 2000 · Kritik
NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 18, Kultur): „Im Zentrum der Einkreisung“ (Uraufführung von Harry Pepls grandiosem „Zeitraffer“ im Schömer-Haus)
Ewald Baringer
Kritik der Uraufführung von „Zeitraffer“ für Schlagzeug-Ensemble und Zuspielband am Samstag, 1. April 2000, im Schömer-Haus in Klosterneuburg (Konzertreihe der Sammlung Essl).
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Die sechs Musiker von STUDIO PERCUSSION graz spielten auf den Rundgalerien rund um das Publikum; Baringer hört einen zutiefst empfindenden, sehr heutigen Musiker und wünscht sich das Stück auf CD.
Ein fürwahr grandioser Streich des legendären Gitarristen und Komponisten.
Ein Spiel mit Wellen und Gezeiten, im Sog der Geschwindigkeit des Augenblicks
Über sein Werk „Zeitraffer“, 2000
Harry Pepl
Da war kein blutleerer Tonsetzer am Werk, sondern ein zutiefst empfindender, sehr heutiger Musiker, dem Emotion und kreative Intelligenz gleichermaßen zur Verfügung stehen.
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26. November 2000 · Kritik
Neue Zeit (Seite 38, Kultur): „Die Moderne in der Perkussion“
Andreas Fellinger
Kritik eines Abends der „Autumn Concerts“ von Berndt Luef im Grazer Forum Stadtpark: STUDIO PERCUSSION graz spielte, eben zurück von einem Schlagzeugfestival in Seoul, Werke von Adriana Hölszky und Iannis Xenakis und Pepls „Zeitraffer“ mit Tonbandzuspielungen.
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Der ORF schnitt das Konzert für die Sendung „Zeit-Ton“ mit.
einen fulminanten, atmosphärisch dichten, wild groovenden „Zeitraffer“ von Harry Pepl
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2001 · Kritik
Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2001, Seite 54: „Fünf Variationen österreichischer Jazzkunst“ (Austrian Jazzart)
Jörg Weitlaner
Sammelbesprechung der ersten fünf CDs der Reihe Austrian Jazzart von Universal Music (Wiederveröffentlichungen österreichischer Jazzalben).
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An erster Stelle steht „Light Blues“ von Air Mail, die zweite und letzte Platte des Quartetts mit Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond. Pepl beschreibt das „telepathische Verständnis“ der Band; die Besprechung zitiert aus den Liner Notes (laut Discogs von Andreas Felber) sein von „rauhen, zerklüfteten Tonkaskaden geprägtes Spiel“ und hebt die damals junge MIDI-Technik hervor. Bei Wolfgang Puschnigs „Pieces Of The Dream“ (Nr. 5) wird Pepl unter den Duopartnern genannt.
rauhen, zerklüfteten Tonkaskaden geprägtes Spiel
Andreas Felber
Das Zusammenspiel der gesamten Band, in der wir ein telepathisches Verständnis entwickelt hatten, war für mich das Besondere an Airmail.
Rückblick 2001 auf sein Quartett Air Mail
Harry Pepl
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26. August 2002 · Kritik
Salzburger Nachrichten (Seite 10, Kultur): „Grooven nach Mitternacht“ (Jazzfestival Saalfelden 2002)
Clemens Panagl
Bericht vom 24. Internationalen Jazzfestival Saalfelden. Christian und Wolfgang Muthspiel erwiesen Pepl und Pirchner am Samstag, 24. August 2002, ihre Reverenz und zeigten den nach wie vor aktuellen Gehalt des Pirchner-Pepl-Œuvres.
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Lawinen aus Klang kennzeichnen auch das Spiel des österreichischen Gitarristen Harry Pepl.
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28. November 2002 · Kritik
Salzburger Nachrichten (Seite 14, Kultur): „Heimweh, Jodler und Zwiefache“
Kürzel „PAC“
Kurzkritik der Jazzzwio-Hommage von Wolfgang und Christian Muthspiel am Dienstag, 26. November 2002, im Halleiner Ziegelstadel. Sie geht vom Jazzzwio-Stück „Homesick“ aus, dessen Heimweh offenlässt, ob es der Ferne oder der Heimat selbst gilt.
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machte das Duo auch die zeitlosen ästhetischen Qualitäten einer Musik hörbar, die nichts an Aktualität eingebüßt hat
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24. Jänner 2003 · Kritik
Neue Vorarlberger Tageszeitung (Seite 41, Kultur): „Diffizile Jazz-Spielereien“
Martin Juen
Kritik des Konzerts des Wolfgang Muthspiel Trio mit Marc Johnson und Brian Blade am Mittwoch, 22. Jänner 2003, im Spielboden Dornbirn zur Eröffnung der Reihe „Jazz&“. Neben Thelonious Monk und Vince Mendoza würdigte Muthspiel im Programm seinen Lehrer Pepl.
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Muthspiels prägendster Lehrer Harry Pepl
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22. November 2003 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 30): „Nostalgische Bruderschaft“ (Muthspiel und Muthspiel im Grazer M59)
Kürzel „ME“
Kritik des Abends von Christian und Wolfgang Muthspiel im Grazer Jazzclub M59 in der Münzgrabenstraße 59 mit Kompositionen Pirchners, dem Film „Der Untergang des Alpenlandes“ und dem Programm „Early Music“.
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Am selben Ort hatten die Brüder als junge Zuhörer das Jazzzwio erlebt.
Vor 25 Jahren saßen die Muthspielbrüder selbst im Publikumsraum in der Münzgrabenstraße 59 und staunten über Werner Pirchner und Harry Pepl.
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17. Dezember 2003 · Kritik
Kurier (Seite 30, Kultur): „Exzellente Musiker und exzellente Musik“ (Österreichische Jazz-Produktionen 2003)
Werner Rosenberger
Rückblick auf die österreichischen Jazz-Tonträger des Jahres mit Geschenktipps. Aus der Reihe „Austrian Jazzart“ hebt Rosenberger den Konzertmitschnitt „Live at Miles Smiles“ von Pepl, Pirchner und Georg Polansky hervor.
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Sehr lebendig auch ein fast schon historischer Mitschnitt „Live at Miles Smiles“
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18. Mai 2004 · Kritik
Salzburger Nachrichten (Seite 12, Kultur): „JAZZ“ (Wolfgang Muthspiel: „Air, Love & Vitamins“)
Kurzbesprechung von Wolfgang Muthspiels Trioalbum „Air, Love & Vitamins“ (Quinton Records) mit Marc Johnson und Brian Blade, dessen Titel von Pepls Komposition stammt, mit Konzertterminen in Salzburg, Freistadt und Wien.
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Der Titel entstammt einer Komposition des Jazzgitarren-Altmeisters Harry Pepl
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31. August 2004 · Kritik
Der Standard (Seite 24, Kultur): „Sicherheitsdenken und ‚positive Signale‘“ (Ausklang des Jazzfestivals Saalfelden 2004)
Andreas Felber
Bericht vom Jazzfestival Saalfelden 2004. Wolfgang Muthspiel reflektierte in einem seiner seltenen Solokonzerte am Sonntag, 29. August 2004, unter anderem die Spielweise seines Lehrers Pepl.
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die zerklüftete Rhapsodik eines Harry Pepl
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6. November 2004 · Kritik
APA-Basisdienst (APA0059, Kultur): „‚Es fehlen die Visionäre‘: Dennoch hohes Niveau im heimischen Jazz“ (Salzburger Jazzherbst 2004)
Christoph Lindenbauer
Bilanz der österreichischen Konzerte beim neunten Salzburger Jazzherbst. Als eines von zwei wirklich riskanten Projekten nennt die APA die „Habanero“-Slideshow, bei der junge Bläser zu Pepls Klängen und Rainer Rygalyks Bildern improvisierten.
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Fotograf Rainer Rygalyk und der ehemalige Weltklasse-Gitarrist Harry Pepl luden junge Bläser zum Improvisieren über gesampelte Sounds und Bilder.
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29. April 2006 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 25): „Zu einer Hommage an Werner Pirchner und Harry Pepl geriet der …“ (GrazJazz 2006)
Kürzel „TS“
Kurzkritik des dritten Abends von GrazJazz 2006 im Grazer Orpheum: Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Georg Breinschmid huldigten der Musik von Pirchner und Pepl, eine anspruchsvolle und würdige Hommage.
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huldigten schließlich Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Breinschmid der Musik der beiden kürzlich verstorbenen Ausnahmekönner
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30. April 2006 · Kritik
Kleine Zeitung (Seite 86, Kultur): „Der spürbare Geist des Komponisten“ (GrazJazz 2006)
Franz Remmalk (Schreibung laut APA)
Kritik des dritten Tages von GrazJazz 2006: Christian Muthspiel arrangierte mit seinem neuen Trio die Musik Pirchners und die seines langen musikalischen Weggefährten Pepl; mit Franck Tortiller am Vibraphon entstand ein großartig geschliffenes Konzert mit bestechend transparentem Klang.
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ein großartig geschliffenes Konzert, das Stück für Stück noch lange nachzuklingen vermochte
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2007 · Kritik
Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/2007, Seite 6 (CD-Tipps): „Born in Austria“ (CD-Tipp zu „Against The Wind“)
Alfred Krondraf
Kurzbesprechung des Albums „Against The Wind. The Music Of Pirchner & Pepl“ des Christian Muthspiel Trios mit Georg Breinschmid und Franck Tortiller: Muthspiel widme sich zum zweiten Mal der Musik der „beiden musikalischen Freigeister“, Tortiller mache „aus dem Zwio ein mehr als perfektes Trio“; die Substanz der Interpretationen erschließe sich erst beim mehrmaligen Hören.
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Christian Muthspiel widmet sich nun also zum zweiten Mal der Musik der beiden musikalischen Freigeister
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15. April 2007 · Kritik
Neue Vorarlberger Tageszeitung (Seite 77, Kultur): „Pepl und Pirchner in besten Händen“
Martin Juen
Kritik des Konzerts des Christian Muthspiel Trio im Spielboden Dornbirn am Freitag, 13. April 2007: Das Trio frischt die Stücke respektvoll auf, in allen Bearbeitungen wachsen auf altem Grund frische Früchte. Juen datiert das Jazzzwio auf 1978 bis 1985.
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Harry Pepl (1945-2005) und Werner Pirchner (1940-2001) waren ziemlich unterschiedliche und gleichwohl herausragende Persönlichkeiten der österreichischen Jazz-Szene
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15. April 2007 · Kritik
Kleine Zeitung (Seite 111, Kultur): „Schatz“ (CD-Kritik zu „Against The Wind“)
Kürzel „TSC“
Kurzkritik des Albums „Against The Wind“ (Universal): Christian Muthspiel finde für die Musik, die zu seinem „innersten Wortschatz“ gehöre, eine geniale Übersetzung; als DVD-Beigabe liegt Pirchners Film bei.
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Es ist ein „Hut ab!“ vor dem originellsten Jazzzwio von Tirol bis Texas: Harry Pepl & Werner Pirchner selig.
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18. April 2007 · Kritik
Falter (Seite 66, Kultur: Neue Platten): „Neue Platten“ (Chr. Muthspiel Trio: „Against the Wind“)
Kürzel „K. N.“
Plattenkritik: Das Album verbindet nur dezent ironisch, eher romantisch Blues mit Älplerischem, etwa in Pepls „Die alte Mär und das Mann“, und lässt in der Zwiesprache von Posaune, Marimba, Vibraphon und Bass einen meist leichtfüßigen Groove entstehen.
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Dem Werk des leider schon von uns gegangenen Zwillingsgestirns Harry Pepl und Werner Pirchner ist das Album des älteren der beiden Muthspiel-Bros. gewidmet
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11. Juni 2007 · Kritik
NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 50, Kultur): „KRITIK Schräges Sprach- und Klangspiel“
Gottfried Sengstschmid
Kritik des Abends von Christian Muthspiel im Stadttheater Wiener Neustadt beim „Wiener Neustädter Frühling“: nach der Jandl-Soloperformance eine Hommage des Trios mit Franck Tortiller und Georg Breinschmid an Pirchner und Pepl.
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eine Hommage an Werner Pirchner und Harry Pepl, eine launige, wenn auch wehmütige Erinnerung an die beiden bunten Vögel des einstigen „Jazz-Zwio“
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27. September 2007 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 47): „Den Konventionen ausweichen“ (Gedenken an die Jazzlegenden Pepl & Pirchner)
Kürzel „PB“
Kritik des Konzerts des Christian Muthspiel Trio im Linzer Posthof am Dienstag, 25. September 2007, mit Pirchners Film „Der Untergang des Alpenlandes“: das Trio überträgt die Notationen mit sphärischer Leichtigkeit, aber vital im Ausdruck.
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Beide bleiben für ihre illustre Stimmigkeit im kompositorischen und improvisatorischen Zusammenspiel in Erinnerung.
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3. Oktober 2007 · Kritik
Kleine Zeitung (Seite 63, Kultur): „Charakterkopf, kunstsinnig geschliffen“
Otmar Klammer
Kritik des Pirchner/Pepl-Programms des Christian Muthspiel Trio am Montag, 1. Oktober 2007, in der Generalmusikdirektion Graz: ein grandioses Konzert von berührend kammermusikalischer Intimität, in dem Pirchners Kompositionen im Vordergrund standen und Pepl nur gestreift wurde.
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Harry Pepl, der kongeniale Partner Pirchners im legendären „Jazzzwio“
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18. Jänner 2009 · Kritik
Kurier (Seite 38, Ressort Kultur): „JAZZZWIO: Harry Pepl & Werner Pirchner (Universal)“
Werner Rosenberger (Kürzel „ros“)
Kurzbesprechung der Wiederveröffentlichung „Live in Concerts“ mit Ton- und Videoaufzeichnungen von Montreux 1981 und Innsbruck 1984.
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Zwei originelle heimische Musiker, die beide viel zu früh gehen mussten und unvergessen sind
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13. Februar 2009 · Kritik
Die Presse (Online): „Jazzzwio, Live In Concerts“ (Zwio Infernal)
Samir H. Köck
Kurzkritik zur Wiederveröffentlichung des Montreux-Konzerts von 1981 (EmArcy/Universal). Der Text würdigt das Duo aus Gitarre und Vibrafon als ungewöhnliche Kammermusik der 1980er Jahre, deren Klangkaskaden Zeitgenossen im Gedächtnis geblieben seien.
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Der famose Gitarrist Harry Pepl und sein kongenialer Partner
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20. Februar 2009 · Kritik
Die Presse (Online): „Wolfgang Schalk: Wanted“
Samir H. Köck
Kurzkritik des Albums „Wanted“ des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk, aufgenommen in Los Angeles. Hervorgehoben wird das Stück „And Harry Said Goodbye“, das Schalk Harry Pepl gewidmet hat.
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Besonders schön geriet ‚And Harry Said Goodbye‘, das dem unvergessenen Kollegen Harry Pepl zugeeignet ist.
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24. Februar 2009 · Kritik
KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn): „JazzZwio: Live in Concerts“ (CD-Tipp)
Peter Füssl
CD-Tipp von Peter Füssl in der Vorarlberger Kulturzeitschrift KULTUR zur CD/DVD „Live in Concerts“ (Universal, 2009).
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Füssl erinnert an das legendäre JazzZwio von Pepl und Werner Pirchner zwischen 1977 und 1985 und beschreibt den Inhalt: 43 Minuten vom 15. Montreux Jazz Festival (Schweiz) 1981 sowie Ausschnitte aus Konzerten in der Szene Wien (1983) und im Konservatoriumssaal Innsbruck, Österreich (1984), mit Stücken wie „The Day We Know Paul Desmond is Gone“, „Against The Wind“, „Hosent’Raga“ und „Air Love And Vitamins“. Er nennt die beiden „zwei absolute Individualisten“, deren Zusammenspiel weit mehr ergebe als die Summe der Teile, hält fest, dass bisher vor allem die Brüder Muthspiel die Erinnerung an sie wachgehalten haben, und wünscht dem Jazzzwio mehr Bekanntheit, vor allem in der jüngeren Musikergeneration.
Sternstunden genial schräger Musik und knorrigen Humors
der Spielwitz der beiden Charakterköpfe wienerischer und tirolerischer Ausprägung wirkt auch mehr als 25 Jahre nach Entstehen der Aufnahmen noch taufrisch
Zur CD/DVD „Live in Concerts“ (2009) mit Konzerten des Jazzzwio von 1981 bis 1984; Pepl war Wiener, Werner Pirchner Tiroler, und beide brachten ihren eigenen, regional gefärbten Humor in die Musik
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6. März 2009 · Kritik
Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau): „Zwio und Trio“ (Neue Jazz-Alben von Werner Pirchner & Harry Pepl, Pablo Milanes & Chucho Valdes u. a.)
Musikrundschau mit einer Kurzkritik zu „Jazzzwio: Live in Concerts“ (Universal): Pirchner und Pepl seien eine Erinnerung wert, das Duo aus Gitarre und Vibrafon habe exemplarische Beispiele hitziger Kammermusik geliefert.
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Die DVD wird als Muss bezeichnet. Das Datum 13.02.2009 ergibt sich aus der Artikelnummer.
Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format
Was da an gestalterischem Furor, an Intensität erreicht wurde, wirkt auch heute noch maßstabsetzend.
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10. März 2009 · Kritik
Die Presse (Seite 27, Feuilleton): „Tränen mit John Dowland“
Kürzel „sam“ (Samir H. Köck)
Kritik der Präsentation von „Dancing Dowland“ des Christian Muthspiel Trio im Porgy & Bess.
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Im zweiten Set spielte das Trio Pepl und Pirchner; Muthspiel erzählte, Pirchner habe ein noch namenloses Pepl-Stück live als „Da augschissene Wandersbuasch“ angekündigt, worauf Pepl ihm den Titel „Air, Love & Vitamins“ gab.
eine Komposition, die heute als österreichischer Jazzklassiker gehandelt wird
Samir H. Köck (Kürzel „sam“)
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18. März 2009 · Kritik
Falter (Seite w27, Lexikon: Neue Platten): „Neue Platten“ (JazzZwio: „Live in Concerts“)
Kürzel „KN“
Plattenkritik zu „Live in Concerts“: Die Mitschnitte aus den frühen 1980er Jahren zeigen die Energie der beiden, die sich als groovende Begleiter abwechseln, von fast freien Passagen bis zum melodiösen Romantizismus von „Air, Love & Vitamins“.
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Die DVD enthält das Montreux-Konzert, Ausschnitte eines Auftritts in der Szene Wien und Interviewausschnitte.
Der Gitarrist Harry Pepl und der Vibrafonist Werner Pirchner waren mit ihrem JazzZwio international gefragte Protagonisten alpenländischen Grooves.
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20. März 2009 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 36, Steiermark): „Den Namen umweht Magie: JazzZwio hieß ein Duo, das in den 80-ern ...“
Kürzel „MG“
Kurzkritik zu „Live in Concerts“ mit DVD: JazzZwio mit Pirchner und Pepl 1981 in Montreux, dazu ein Mitschnitt aus Innsbruck. Der Schlusssatz steht wortgleich als Seitenkopf auf der alten Website-Seite „Air, Love & Vitamins“.
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Wenn es Klassiker des österreichischen Jazz gibt, hier ist einer!
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9. November 2009 · Kritik
NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 49, Kultur): „KRITIK ‚musik aktuell‘“
Gottfried Sengstschmid
Kritik eines Konzerts des Christian Muthspiel Trio im Stadtmuseum in der Reihe „musik aktuell“: Nach „Dancing Dowland“ erinnerte die einstündige Zugabe an das Jazzzwio, unter anderem mit Pepls „Da augschissene Wandersbuasch“ und Pirchners „Hosent'Raga“.
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eine alpine Ballade (Da augschissene Wandersbuasch) des Wieners Harry Pepl
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24. November 2010 · Kritik
Kronen Zeitung: „Schwülstige Fadesse“
MW
Bericht vom Abschluss des 20. Austrian Soundcheck im Grazer Orpheum: Stefan Heckel erhält den dritten Harry-Pepl-Preis als Startschuss für eine Doktorarbeit über Pepls Vermächtnis, dessen Werk laut Festivalleiter Gerhard Kosel noch der Aufarbeitung harrt.
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Zur Einstimmung spielen Daniel Riegler (Preisträger 2008) und Matthias Muche als Posaunenduo drei Real-Time-Compositions Pepls.
Nach dem Tod des großen Gitarristen und Komponisten Harry Pepl (1945-2005) harre sein Werk noch der Aufarbeitung, so Soundcheck-Intendant Gerhard Kosel.
Als Einstimmung hatten Daniel Riegler (Pepl-Preisträger 2008) und Matthias Muche als Posaunen-Duo drei „real-time-compositions“ des Meisters vorgetragen.
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24. November 2010 · Kritik
Kleine Zeitung: „Eine Jazz Big Band, die Seelen baumeln lässt“
Otmar Klammer
Konzertbericht vom Finale des Austrian Soundcheck: Stefan Heckel nimmt den mit 4.500 Euro dotierten Harry-Pepl-Preis entgegen und kündigt an, sich wissenschaftlich dem Werk des Namensgebers zu widmen.
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Das Posaunenduo Daniel Riegler und Matthias Muche spielt wenige Tage vor dem fünften Todestag drei Bearbeitungen von Pepl-Stücken, darunter „125/250“ aus der Zeit von Air Mail.
Das Posaunenduo Daniel Riegler und Matthias Muche lieferte wenige Tage vor dem fünften Todestag des Wiener Jazzgitarristen und Komponisten drei elegant geschliffene Bearbeitungen, wovon das berüchtigte „125/250“ aus Pepls Airmail-Zeiten seinem angerissenen Duktus am nächsten kam.
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11. Dezember 2010 · Kritik
Süddeutsche Zeitung (Landkreisteil): „Wilder Wind aus Österreich“
Patrizia Steipe
Konzertbericht aus dem Kulturkeller Feldafing (Bayern, Deutschland): Das Christian Muthspiel Trio spielt am Mittwoch, 8. Dezember 2010, sein Programm „Against the Wind“ mit der Musik von Werner Pirchner und Harry Pepl.
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Die Süddeutsche nennt die beiden ein Kult-Duo und ihr Jazzzwio eine Gruppe, die dem europäischen Jazz wichtige Impulse verlieh; die Ankündigung erschien am 04.12.2010.
Pirchner und Pepl bildeten in den siebziger und achtziger Jahren das legendäre „Jazz-Zwio“, eine Gruppe, die dem europäischen Jazz wichtige Impulse verlieh.
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30. Jänner 2012 · Kritik
Die Presse: „Wer hat von wem abgekupfert?“
sam
Konzertkritik zu Georgie Fame mit der Mike Sponza Blues Convention im Porgy & Bess. Die Presse lobt den Gitarristen Primož Grašič als einstigen Schüler von Harry Pepl.
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dem superben, einstigen Harry-Pepl-Schüler Primoz Grasic
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20. Juni 2013 · Kritik
Tiroler Tageszeitung: „Im Banne von zwei Legenden“
hau
Bericht vom ersten Laurentiuskonzert am Imster Bergl (Tirol): Stephan Mathoi (Gitarre) und Philipp Hager (Vibraphon) spielen am Donnerstag, 13. Juni 2013, Stücke von Werner Pirchner und Harry Pepl sowie eigene Kompositionen.
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Vorbericht am 12.06.2013 („Entgleiste Klassik am Imster Bergl“).
Freilich, die Qualitäten des legendären Duos Werner Pirchner & Harry Pepl in der Besetzung Gitarre und Vibraphon sind und bleiben unerreicht.
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28. März 2014 · Kritik
Die Presse: „Werner Pirchner: Genie und Irrsinn“
Christoph Huber
Besprechung des Dokumentarfilms „D.U.D.A.!“ von Malte Ludin über Werner Pirchner. Die Presse erinnert an das Pirchner-Pepl-Jazz-Zwio und an die Zusammenarbeit der beiden mit Jack DeJohnette.
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Mit dem kongenialen Partner Harry Pepl kollaborierte er auch eindrucksvoll mit großen Jazzern wie Jack DeJohnette.
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1. April 2014 · Kritik
Der Standard: „Vom verspielten Tiefsinn“
Ljubiša Tošić
Besprechung von „D.U.D.A.!“ über Werner Pirchner. Der Film erinnere leider nur kurz an den internationalen Aspekt seiner Karriere, das JazzZwio mit Harry Pepl; online bereits am 31.03.2014.
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Zusammen mit dem Gitarristen Harry Pepl hat der Vibrafonist Pirchner ein „JazzZwio“ betrieben, dessen subtil brennende Kammermusik europaweit Beachtung fand
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1. September 2015 · Kritik
Der Standard: „Im Salon der munteren Katharsis“
Ljubiša Tošić
Bericht vom Schlusstag des Jazzfestivals Saalfelden 2015: Christian Muthspiel erinnert im Trio an Werner Pirchner und damit auch an dessen Jazzzwio mit Harry Pepl, als Kammermusik mit respektvoller Zuneigung zum Original. Online bereits am 31.08.2015.
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Zusammen mit Gitarrist Harry Pepl bildete er das Jazzzwio, auch daran erinnert Muthspiel
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1. September 2015 · Kritik
Salzburger Nachrichten: „Das Beste? Es kam auch diesmal zum Schluss“
Bericht vom Jazzfestival Saalfelden 2015: Christian Muthspiel, Franck Tortiller und Jerome Harris tauchen tief in das Werk Werner Pirchners und auch in jenes des Wiener Gitarristen Harry Pepl ein, mit dem Pirchner das legendäre Jazzzwio bildete.
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Muthspiel nimmt dieser Musik das „kehlige K“, arbeitet aber gelungen ihr inneres Licht und ihre Eleganz heraus.
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3. September 2015 · Kritik
Die Furche: „Traditionen kippen - und Neues entsteht“
Anton Thuswaldner
Festivalbericht aus Saalfelden 2015: Christian Muthspiel erinnert mit Franck Tortiller und Jerome Harris an Werner Pirchner, der mit Harry Pepl das legendäre Jazz-Zwio bildete.
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Gemeinsam mit Harry Pepl bildete er das legendäre Jazz-Zwio, dem so unsterbliche Titel wie der die Form des indischen Raga aufgreifenden „Hosentraga“ zu verdanken sind.
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15. November 2015 · Kritik
Kronen Zeitung (Steiermark): „Kritik in Kürze“
MW
Kurzkritik vom Austrian Soundcheck im Grazer Orpheum zum zehnten Todestag (Konzert am Freitag, 13. November 2015): Das Quartett um Clemens Salesny erlebt eine unerhörte Begegnung mit Harry Pepl, der mit späten Aufnahmen aus dem Heimstudio virtuell zugegen ist.
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Der war als Multiinstrumentalist virtuell zugegen, mit jenen späten Aufnahmen aus dem Heimstudio, auf denen er zum puren, intuitiven Ausdruckslaut vorstieß.
interagierten mit dem Meister, als säße er auf der Bühne, und eroberten sich dennoch eigene Räume, aufregend, gewaltig, frei.
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11. Dezember 2015 · Kritik
Der Standard (RONDO): CD-Tipp zu „Harry Pepl & Salesny/Bayer/Frosch/Heginger“
Ljubiša Tošić
CD-Tipp im RONDO zur Doppel-CD bei Fullmax Recordings: unveröffentlichte Aufnahmen des großen Gitarristen, über deren Linien und Gesänge unter anderen Clemens Salesny und Agnes Heginger ihre Künste legen; die zweite CD bringt Bearbeitungen von Pepl-Klassikern.
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Der verstorbene große Gitarrist Harry Pepl mit unveröffentlichten Aufnahmen!
Funktioniert extrem gut.
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16. Dezember 2015 · Kritik
Falter: „Neue Platten“ (Jazz)
KN
Kurzkritik zur Doppel-CD bei Fullmax Recordings: Die Idee, Pepls unveröffentlichte Improvisationen als Anstoß für weitere Improvisation zu nehmen, überzeugt den Falter nur bedingt, umso mehr die zweite CD mit Pepls Kompositionen.
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das ganze Spektrum und der Eigensinn der Pepl’schen Kompositionen mit großer Verve und ebenso viel Witz (sowie einigen Gastmusikern) dargeboten wird.
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18. Dezember 2015 · Kritik
Kleine Zeitung: CD-Tipp zu „Harry Pepl & Salesny/Bayer/Primus/Heginger“
Kurzbesprechung der Doppel-CD: Pepl, ein „Gitarrengigant“, sei nach seinem Tod wundersamerweise wieder zu hören; ein Quartett um Agnes Heginger und Clemens Salesny verwebe Archivaufnahmen des Improvisationsgenies zu aufregend Neuem.
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Am selben Tag in zwei Ausgaben (S. 82 und S. 88).
Er war ein Gitarrengigant
Ein Quartett um Agnes Heginger (voc) und Clemens Salesny (sax) verwob Archivaufnahmen des Improvisationsgenies zu aufregend Neuem.
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20. Dezember 2015 · Kritik
Kurier (Diskothek, CDs der Woche): „Salesny, Bayer, Frosch und Heginger: Harry Pepl“
Werner Rosenberger
CD der Woche mit fünf Sternen: Junge österreichische Musiker erinnern zum zehnten Todestag an Harry Pepl; die Doppel-CD bringt teils Bekanntes und teils unveröffentlichtes Material der „Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band“, entstanden von 1996 bis 2005.
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Der Wiener Gitarrist und musikalische Grenzgänger war eine Klasse für sich
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2016 · Kritik
Jazzpodium: „Harry Pepl & Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch, Agnes Heginger, Fullmax15-01 CD“
Alexander Schmitz
Besprechung der Doppel-CD von 2015 in der deutschen Jazzzeitschrift Jazzpodium, vermutlich 2016. Schmitz erinnert an Le Mondes „Gigant der Improvisation“, Scofields „machine gun“, das Jazzzwio, Air Mail und die MIDI-Gitarre, die das Real Time Composing erst ermöglichte. Er beschreibt zwölf erstveröffentlichte Selbstgespräche aus der Lonely Single Swinger Band und 13 Pepl-Kompositionen im neuen Gewand mit Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger, als Gäste Herbert Joos, Alex Meissl und Clemens Wenger.
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die jetzt den Namen des großen Wiener Gitarristen Harry Pepl mit einem ebenbürtigen Projekt ins Bewusstsein zurückbringt
Es gibt auch gar nichts zu sagen, das auch nur annähernd dieses späte, grandiose Pepl-Spektakel erfassen könnte.
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17. Mai 2016 · Kritik
Der Standard (Online): „Inntöne: Expressive Gelassenheit“ (Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt)
Ljubiša Tošić
Festivalbericht von den INNtönen in Diersbach (Oberösterreich, Österreich) zu Pfingsten 2016. Nach dem Al Foster Quartet beschreibt Ljubiša Tošić ein Quintett mit einer Besonderheit: Neben Clemens Salesny, Agnes Heginger, Martin Bayer und Peter Primus Frosch war, vom Band aus, auch Harry Pepl dabei, dessen im Heimstudio eingespielte Ideen das Fundament einer hochenergetischen Mischung bildeten; Tošić nennt den Abend eine impulsive Hommage an einen Großen des europäischen Jazz. Gedruckt in der Ausgabe vom 18. Mai 2016, S. 30.
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Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt
Der verstorbene Großmeister der impulsiven Improvisation
Eine impulsive Hommage an einen Großen des europäischen Jazz.
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17. Mai 2016 · Kritik
OÖ Nachrichten: „Die Inntöne begeisterten als Jazz-Reigen mit einem Klavierwunder“
Christoph Haunschmid
Bilanz der 31. INNtöne in Diersbach (13. bis 15. Mai 2016): Zu den spannendsten Konzerten zählt die Hommage an Harry Pepl, bei der seine Stücke vom Band kommen und die Band live kommentiert, herausragend neben Clemens Salesny die Sängerin Agnes Heginger.
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So wählte der Saxofonist Clemens Salesny einen innovativen Ansatz, um dem 2005 verstorbenen Harry Pepl Tribut zu zollen.
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17. Mai 2016 · Kritik
Passauer Neue Presse: „Da ist er wieder, dieser Zauber“
Dorothea Walchshäusl
Festivalbericht von den INNtönen 2016: Die Fusion „Harry Pepl & Clemens Salesny“ mit Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger ist für die Passauer Neue Presse ein stärker diskutiertes Wagnis, das in experimentellen Improvisationen aufs Ganze geht.
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In zerklüftet-experimentellen Improvisationen gehen sie aufs Ganze und verlassen systematisch vertraute Strukturen und Klänge.
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19. Mai 2016 · Kritik
Jazzpages (Online): „INNtöne 2016 – Rückschau mit Bildern“
Frank Schindelbeck
Festivalbericht mit Fotos vom INNtöne Jazzfestival 2016 auf dem Hof von Paul Zauner in Diersbach.
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Als Höhepunkt des zweiten Festivaltages beschreibt der Autor das Projekt von Agnes Heginger, Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch, bei dem Aufnahmen aus Pepls Heimstudio zugespielt wurden und die Band mit ihnen in einen Dialog trat. Er verweist auf die Doppel-CD bei Fullmax Recordings.
Die vier Musiker auf der Bühne spielten so exzellent mit Pepls Nachlass, dass ohne die zugehörige Geschichte und mit geschlossenen Augen ein Quintett auf der Bühne hätte stehen können.
Ein überaus gelungener Tribut an einen der wichtigen Jazzmusiker Österreichs.
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10. Juni 2016 · Kritik
Der Standard (RONDO): „Wolfgang Puschnig: Faces and Stories“
Besprechung der Puschnig-Kompilation „Faces and Stories“: Sie veröffentlicht unter anderem die Duos von „Pieces of the Dream“ (1988) wieder, auf denen neben Carla Bley und Hans Koller auch Harry Pepl zu hören ist.
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Auch der große Tenorsaxofonist Hans Koller, eine zentrale Figur des Modern Jazz in Europa war damals dabei, natürlich auch Gitarrist Harry Pepl.
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27. Oktober 2017 · Kritik
Passauer Neue Presse (Seite 21, Lokales Passau Stadt): „G'schmackiger Fusion-Eintopf“ (Gerald Gradwohl Group im Café Museum)
Christine Pierach
Konzertbericht über die Gerald Gradwohl Group in Passau, die dem verstorbenen Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl huldigt. Gradwohl sagt, Pepl sei verkannt worden, er habe ihn gelehrt und inspiriert; Pepl ist im Bericht eine Randnotiz.
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15. November 2018 · Kritik
Kleine Zeitung: „Auratisch: Zwei fünfte Männer“
Otmar Klammer
Konzertkritik zum Auftritt von Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band beim Austrian Soundcheck im Grazer Tube's (Dienstag, 13. November 2018).
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Clemens Salesny nennt die Band ein Quintett, weil Markus Wallner hinter Mischpult und Laptop die Einspielungen steuert; der eigentliche fünfte Mann aber sei Pepl, der „in wenigen Tagen auch schon 13 Jahre schmerzlich vermisst“ werde. Salesny, Andi Schreiber (Geige), Martin Bayer (Gitarre) und Valentin Duit (Schlagzeug) greifen Pepls Duktus auf; am stärksten wirkt die Band in den Stücken über Pepls groovigen ostinaten Bassfiguren.
Ansonsten galt: je kleiner das Format, umso mehr Pepl.
Der eigentliche fünfte Mann, der diese Musik einst auf Instrumenten sonder Zahl in Echtzeit komponierte, wird in wenigen Tagen auch schon 13 Jahre schmerzlich vermisst.
Facettenreicher Exkurs durch den Pepl-Kosmos.
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6. April 2021 · Kritik
Wiener Zeitung (Seite 18, Feuilleton): „Gegengift zum Corona-Blues“
Christoph Irrgeher
CD-Besprechung eines Albums des Schwarzenberg Trios mit Klaviertrios von Beethoven, Mendelssohn Bartholdy und Werner Pirchner.
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Irrgeher stellt Pirchner als Vibrafonisten vor, der mit Harry Pepl die Jazzwelt bis zum Festival von Montreux aufmischte, und bespricht dessen Trio „Heimat?“. Die Online-Fassung erschien am 5. April 2021 auf wienerzeitung.at.
Als Vibraphonist hat er die Jazzwelt gemeinsam mit dem Gitarristen Harry Pepl aufgemischt (bis zum Festival von Montreux)
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20. November 2024 · Kritik
NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Seite 16): „Flip Philipp ließ die Schlägel tanzen“
Kurzbericht über das Freiraum-Konzert im Seidl-Keller in Bruck an der Leitha am Donnerstag, 14. November 2024: Flip Philipp (Vibrafon) spielte mit Bertl Mayer (Mundharmonika), Tobias Faulhammer (Gitarre), Pista Bartus (Bass) und Klemens Marktl (Schlagzeug) Musik von Werner Pirchner und Harry Pepl.
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die Musik des Tiroler Vibraphonisten Werner Pirchner und des Ausnahmegitarristen Harry Pepl mitgebracht
Das Publikum lauschte teilweise mucksmäuschenstill
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27. September 2025 · Kritik
RONDO (Online): „Songs From The Treehouse“ (Tim Collins, Martin Gasselsberger)
Werner Stiefele
Rezension des Duoalbums von Vibraphonist Tim Collins und Pianist Martin Gasselsberger bei GLM Music.
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Außer Billie Eilishs „Everything I Wanted“ und „Air, Love & Vitamins“ aus dem Repertoire des Jazzzwio von Harry Pepl und Werner Pirchner spielt das Duo eigene Stücke; der Autor stellt die Besetzung in die Reihe von Gary Burton und Chick Corea.
„Air, Love & Vitamins“ aus dem Repertoire des österreichischen JazzZwios Harry Pepl und Werner Pirchner
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18. Dezember 2025 · Kritik
Kleine Zeitung (Seite 51, Kultur, Rubrik „Open Music im Grazer Stockwerk“): „Im Spiel mit der Wiener Gitarristenlegende“
Robert Tendl
Bericht über den Abend von Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band im Grazer Stockwerk.
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Pepl hinterließ viel Material aus dem Heimstudio; Salesny, Bayer, Schreiber, Duit und der Techniker Markus Wallner bringen die Tonspuren per Verstärker und Lautsprecher auf die Bühne und improvisieren dazu.
Es entsteht ein überraschend lebendiges, hochmusikalisches Ergebnis
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18. Dezember 2025 · Kritik
Kronen Zeitung (Seite 42, Kultur): „Die Schemen eines Lebenden“ (Stockwerk Graz: Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band blinzelt ins Jenseits)
F. Jureček
Konzertkritik zur Grazer Aufführung: Ein Quintett um Clemens Salesny und den Tontechniker Markus Wallner formt aus Mehrspuraufnahmen des 2005 verstorbenen Gitarristen einen Improvisationsabend.
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Pepls Tonspuren erklingen als am Mischpult dynamisch bearbeitete Klänge, dazu spielen Andi Schreiber, Martin Bayer und Valentin Duit.
Aus Archivmaterial entstehen die Schemen eines Lebenden.
Nicht viele Musiker veröffentlichen 20 Jahre nach ihrem Tod neue CDs.