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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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1. Oktober 1982 · Programmheft
Ars Electronica 1982, Programmbuch: „Jazz und Elektronik“ mit dem Ars-Electronica-Workshop-Ensemble
Programm des Konzerts am Freitag, 1. Oktober 1982, 20 Uhr, im Großen Saal des Brucknerhauses Linz: das Workshop-Ensemble mit François Jeanneau, Wolfgang Dauner, Jasper van't Hof, Harry Pepl, Adelhard Roidinger und Daniel Humair in der Gesamtkonzeption von Robert Urmann, dazu das Quartett von Alphonse Mouzon. Der Workshop am Nachmittag war öffentlich. Das Foto von Pepl im Programm stammt von Rainer Rygalyk.
anerkannt als einer der führenden Jazzgitarristen Europas
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Mai 1985 · Programmheft · EN
Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York): Programm „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York“ mit Fotos, Volume 38, Nr. 4, S. 5 bis 6
Bildseite und Tagesprogramm des Festivals in New York. Am Mittwoch, 15. Mai 1985, um 19.30 Uhr im Ohio Theater (66 Wooster Street, SoHo) zeigt Hartmut Skerbisch seine Installation „Container“, Werner Pirchner, Harry Pepl und Don Moye als Gast spielen Jazz, Otto M. Zykan führt „Samples“ auf. Weiter: Lesungen österreichischer Autor:innen am 13. und 14. Mai im Deutschen Haus, 13 österreichische Architekt:innen im Austrian Institute (bis 31. Mai), sechs Fotograf:innen in der Arbitrage Gallery (bis 8. Juni), die Lesung mit John Irving und Walter Abish (16. Mai), Dieter Kaufmann und Gunda König vom K und K Experimentalstudio (17. Mai), Ernst Schmidt jr. mit „Wien-Film 1896-1976“, Blizz Frizz mit Rhys Chatham, Armin Medosch mit dem Ballett „The Warrior“ (18. Mai), österreichische Kurzfilme im Millennium und Heinz Cibulka mit „Metabolism/Rot.Weiss.Rot“ (19. Mai), dazu „Grid“-Aktionen von Othmar Krenn. Die Fotoseite zeigt Pepl mit der Gitarre, Pirchner am Vibraphon und Moye im Bühnenkostüm; Pirchners Name ist im Programm als „Pircher“ verdruckt.
Werner Pircher, Harry Pepl, and F. Don Moye as guest play jazz
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16. März 1989 · Programmheft
Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Zyklus „Freude an Musik“, 3. Konzert): Ensemble Wien, Donnerstag, 16. März 1989, 18.30 Uhr
Redaktion: Teresa Reichenberger
Programmheft des Konzerts, in dem das Ensemble Wien Pepls „Ballade for Mr. Dinozo“ für zwei Violinen, Viola und Kontrabass spielt. Die Notiz zu Pepl fasst Kritikerstimmen zusammen und nennt sein Jazztrio mit Herbert Joos und Jon Christensen sowie das Jazzzwio in Montreux. Pepl wird dort irrtümlich als Tiroler Gitarrist bezeichnet.
einer der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes
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27. Februar 1990 · Programmheft
Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Außerordentliches Gesellschaftskonzert): Komponistenportrait Harry Pepl, Dienstag, 27. Februar 1990, 19.30 Uhr
Redaktion: Teresa Hrdlicka
Programmheft zum Komponistenporträt mit dem Ensemble Kontrapunkte unter Peter Keuschnig, mit Christine Whittlesey, Pepl an Gitarre und Guitar-to-MIDI-System, Josef Pitzek und Rainer Keuschnig; der Klavierklang kommt vom Bösendorfer (Wiener Klavierbauer)-Computerflügel. Gespielt wurden 15 Stücke. Die Werknotiz erklärt „Instant composing“ und nennt „Grogos“ als Auftrag der Gesellschaft der Musikfreunde.
freier Kompositionsvorgang, wobei das Werk in dem Augenblick, in welchem es erfunden wurde, auch schon schriftlich fixiert ist
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6. Mai 1993 · Programmheft
Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Wiener Frühlingsfestival 1993, Artis-Quartett, 3. Konzert): Artis-Quartett mit Stefan Vladar, Donnerstag, 6. Mai 1993, 19.30 Uhr
Redaktion: Joachim Reiber
Programmheft des Abends mit Beethoven (op. 18/4), der Uraufführung von Pepls Streichquartett „Über kurz oder lang, von der Weite und der Enge“ und Brahms' Klavierquintett. Die Werkbesprechung listet Aufträge, Festivals und Preise und beschreibt das im Februar 1993 entstandene Quartett in drei Teilen. Der ORF (österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) sendete das Konzert am 12. Mai auf Ö1 (Kulturradio des ORF).
darf man von Pepl nur das Unerwartete erwarten
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1. April 2000 · Programmheft
Sammlung Essl, Programm Schömer-Haus: Studio Percussion graz: Xenakis, Pepl, Hölszky
Programm des Konzerts von Studio Percussion graz unter Günter Meinhart im Schömer-Haus der Sammlung Essl in Klosterneuburg am 1. April 2000, mit Werken von Iannis Xenakis und Adriana Hölszky und der Uraufführung von Pepls „Zeitraffer“. Dazu ein Werktext von Pepl und eine Kurzbiografie mit der Lehre in Graz, der Internationalen Jazzakademie St. Pölten und der NÖ Jazzakademie Zeillern. Die Biografie nennt außerdem Seminare an der Musikhochschule Hamburg, den Förderungspreis (1991) und den Würdigungspreis (1998) des Landes Niederösterreich, die Vierteljahresliste der deutschen Schallplattenkritik für die ECM-Alben von 1983 und 1988, Preise der französischen Schallplattenkritik für „Turbulence“ und „Men’s Land“ mit Michel Portal sowie Festivals in Leverkusen, Ancona und Le Mans und die Royal Festival Hall in London.
„Le Monde“ bezeichnete Pepl als Giganten der Improvisation.
Kunst hat die Aufgabe, Tendenzen der Zeit nicht bloß zu verneinen, sondern auch zu verschärfen.
Aus seinem Werktext zu „Zeitraffer“ für das Programm „Einkreisung“ in der Sammlung Essl, Klosterneuburg, 2000
Harry Pepl
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November 2006 · Programmheft
GamsbART-Post 5/2006 (GamsbART-Verein, Graz): Programm November bis Dezember 2006: Harry Pepl Gedenkpreis, 14. Austrian Soundcheck, Katholisches Studentenhaus Münzgraben
Heimo Steps; Otmar Klammer
Programmheft des Grazer Festivals mit den ersten Texten zum Harry-Pepl-Preis. Der Preis für Musiker unter 30 wird als Stipendium der Stadt Graz über 5.000 Euro am 18. November 2006 im Rahmen des Abends „Tribute to Harry Pepl“ überreicht. Heimo Steps schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“, Otmar Klammer beschreibt Pepls „real composing“.
ein unverbesserlicher musikalischer Visionär
Pepl war ein Gitarrist von internationaler Reputation, der mit seinem eigenwillig sperrigen und komplexen Improvisationsstil eine europäische Alternative zu den US-Gitarristen bot
Otmar Klammer, GamsbART-Post
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6. Dezember 2006 · Programmheft
Porgy & Bess (Programmtext, Online): „A Tribute to Harry Pepl“, Mittwoch, 06.12.2006, 20:00 Uhr
Kürzel „CH“
Ankündigung des Tribute-Abends mit Lorenz Raab und Raphael Preuschl, dem Andy Manndorff Trio, dem Koehne Quartet und Peter Ponger solo, dazu die Konzertfilme von Benny Goodman und vom Jazzzwio in Montreux 1981 und Visuals von Rainer Rygalyk. Der Text würdigt Pepl und erwähnt seine dreitägige Personale im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) 1994; der Reinerlös ging an die Nachlassverwaltung.
Wirklich „leiwaund“ war aber schon Harry Pepl selber
Wenn man mit Gitarristen spricht, z.B. mit Abercrombie oder Scofield, dann gab es eine konstante Frage: „And how is Harry?“
Als eigenständiger Stilist, der durch seine technische Perfektion, rhythmische Prägnanz, harmonische Vielfalt und durch überbordende musikalische Energie in der internationalen Szene einen nachhaltigen Eindruck hinterließ