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Harry Pepl * 1945  † 2005

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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 26. Oktober 2026 · Bericht · FR

    Jazz Magazine (online): „Harry Pepl (1945-2005) : un site trilingue sur la carrière du grand guitariste autrichien“ neu

    Xavier Prévost

    Meldung von Xavier Prévost in Jazz Magazine, der französischen Jazzzeitschrift (Rubrik Actualité), am Montag, 26. Oktober 2026: Auf Initiative von Harry Pepls Sohn Daniel ist seit diesem Tag ein dreisprachiges Archiv zu Pepls Laufbahn in Deutsch, Englisch und Französisch online. Prévost erinnert daran, dass man Pepl in Frankreich mit dem französischen Saxofonisten und Klarinettisten Michel Portal, dem amerikanischen Schlagzeuger Jack DeJohnette und dem Schweizer Schlagzeuger Daniel Humair gehört hat und dass französische Musiker seine Kompositionen bis heute spielen. Das Archiv nennt er eine wahre Fundgrube zu Leben, Laufbahn, Kompositionen und umfangreicher Diskografie, mit einem Verzeichnis von Radio- und Fernsehsendungen und von Pressebeiträgen, in denen Pepl vorkommt. Die Meldung zeigt ein Foto Pepls und die Cover von „N.Y.C. Impressure“, „Pirchner Pepl DeJohnette“ sowie Michel Portals „Men’s Land“ und „Turbulence“.

    C’est une véritable mine d’informations sur ce grand soliste qui s’est fait entendre dans toute l’Europe, mais aussi aux États-Unis

    Nous l’avions écouté en France avec Michel Portal, Jack DeJohnette, Daniel Humair

  2. 9. November 2021 · Kritik · FR

    Jazz Magazine (online): „Nevers assis le matin, debout le soir“

    Franck Bergerot

    Festivalbericht von Franck Bergerot in Jazz Magazine, der französischen Jazzzeitschrift, vom Festival D'Jazz Nevers (Burgund, Frankreich). Das Duo Franck Tortiller (Vibraphon) und Misja Fitzgerald-Michel (Gitarre) spielte sein Programm „Les heures propices“ mit Liedern der Songwriter der 1960er und 1970er Jahre an einem Montagmittag, wahrscheinlich am 8. November 2021. Darunter war ein Stück von Harry Pepl, den Bergerot als „verstorbenen österreichischen Jazzgitarristen“ würdigt, der diese melodische Frische und harmonische Unschuld gekannt habe.

    un emprunt au regretté guitariste de jazz autrichien Harry Pepl (qui connaissait cette fraîcheur mélodique, cette candeur harmonique et ses désarmants anachronismes)

    Franck Bergerot über ein Stück von Pepl im Programm „Les heures propices“ des Duos Tortiller und Fitzgerald-Michel (Lieder der Songwriter der 1960er und 1970er Jahre), D'Jazz Nevers 2021. Auf Deutsch: „eine Anleihe beim verstorbenen österreichischen Jazzgitarristen Harry Pepl (der diese melodische Frische, diese harmonische Unschuld und ihre entwaffnenden Anachronismen kannte)“

  3. 8. Juni 2020 · Bericht · FR

    Jazz Magazine (online): „Franck Tortiller / Misja Fitzgerald-Michel, disque imminent“

    Xavier Prévost

    Xavier Prévost kündigt in Jazz Magazine, der französischen Jazzzeitschrift, das Duo-Album „Les heures propices“ des Vibraphonisten Franck Tortiller und des Gitarristen Misja Fitzgerald-Michel an, das am Freitag, 19. Juni 2020, erschien, und stellt zwei Videos vor; eines erinnert mit einer Komposition von Harry Pepl an Tortillers lange Zeit im Vienna Art Orchestra.

    Et aussi un souvenir du long séjour du vibraphoniste au sein du Vienna Art orchestra, avec une composition de Harry Pepl

  4. Juli 1986 · Kritik · FR

    Jazz Hot, Nr. 432: „Amiens : le temps du jazz“

    Franck Bergerot

    Festivalbericht von Franck Bergerot in der Juli/August-Ausgabe von Jazz Hot, der 1935 gegründeten französischen Jazzzeitschrift, über das Jazzfestival „Le temps du jazz“ in Amiens (Frankreich) vom 13. bis 24. Mai 1986, bei dem das Festival auch sein Plattenlabel Label Bleu startete. Unter dem Stichwort „Coup de chaleur“ (etwa: Hitzewelle) beschreibt er das Konzert von Air Mail: befeuert von Wolfgang Puschnig, angetrieben von Mike Richmond und Wolfgang Reisinger, aufgemischt von einem ganz und gar unerwarteten Harry Pepl. Für Bergerot klang es, als wolle Pepl dem zehn Jahre zuvor verstorbenen Gitarristen Joseph Dejean huldigen; in seinem Spiel fand er den Faden einer Geschichte der Gitarre wieder, den er verloren glaubte. Die Musik sei frei, frisch, unbekümmert und voller Energie, lange habe er sich nicht so gut unterhalten. Einen Konzerttag nennt der Bericht nicht. 35 Jahre später würdigte Bergerot Pepl in Jazz Magazine erneut, als „regretté guitariste de jazz autrichien“.

    Air Mail, dynamité par Wolfgang Puschnig, propulsé par la rythmique Mike Richmond / Wolfgang Reisinger et chahuté par un Harry Pepl tout à fait inattendu.

    Franck Bergerot in Jazz Hot über das Konzert von Air Mail beim Jazzfestival „Le temps du jazz“ in Amiens, Mai 1986, unter dem Stichwort „Coup de chaleur“ (etwa: Hitzewelle). Auf Deutsch: „Air Mail, befeuert von Wolfgang Puschnig, angetrieben von der Rhythmusgruppe Mike Richmond / Wolfgang Reisinger und aufgemischt von einem ganz und gar unerwarteten Harry Pepl.“

    J'ai retrouvé là le fil d'une histoire de la guitare que je craignais avoir définitivement perdu.

    Franck Bergerot über Pepls Gitarrenspiel beim Konzert von Air Mail in Amiens, Mai 1986; unmittelbar davor schreibt er, hätte Pepl dem zehn Jahre zuvor verstorbenen Gitarristen Joseph Dejean huldigen wollen, er hätte es nicht anders angestellt. Auf Deutsch: „Ich habe dort den Faden einer Geschichte der Gitarre wiedergefunden, den ich endgültig verloren glaubte.“