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Harry Pepl * 1945  † 2005

Samstag, 17. Oktober 2026

Neu: „Das Paradox der Gleichzeitigkeit“

Wie können allein und nacheinander eingespielte Spuren wie eine gemeinsam improvisierende Band klingen? Eine Einordnung von Harry Pepls Heimstudio-Aufnahmen, mit Signal- und Höranalyse.

Schwarzweißfoto: Harry Pepl sitzt in seinem Heimstudio mit einer Halbresonanz-E-Gitarre der Marke Ibanez und blickt lächelnd auf das Griffbrett; hinter ihm Regale mit Archivkästen, ein Kopfhörer am Haken, links ein Tonbandgerät.
Harry Pepl im Heimstudio mit Ibanez-GitarreFoto: musikalischer Nachlass, Privatbesitz

Mit „Das Paradox der Gleichzeitigkeit“ beginnt die Reihe Forschungsnotizen. Der Beitrag ordnet Harry Pepls Aufnahmen der Lonely Single Swinger Band aus dem Heimstudio in Hernstein (Niederösterreich) ein: Pepl spielte die Spuren allein und nacheinander ein, und doch klingt die Musik wie eine Band, die gemeinsam improvisiert. Der Text bringt dazu die Jazz- und Musikforschung von Paul Berliner, Ingrid Monson, Alfred Schütz, Glenn Gould, Philip Auslander und George Lewis ins Gespräch, zeigt eine Signalanalyse von „Volume One“ und „Nach Saalfelden“ in Grafiken und seit 18. Oktober 2026 auch die Höranalyse von Daniel Pepl: wer wann spielt und wo der Klang wechselt. Eine ausführliche Fassung steht als PDF auf Deutsch, Englisch und Französisch bereit. Zum Beitrag