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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
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28. Juli 1994 · Porträt
Neue Kronen-Zeitung (Ausgabe Steiermark, Seite 22): „Rastloser Grenzgänger“
Bernd Schmidt
Kurzporträt zur CD „N.Y.C. Im-Pressure“ mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Pepl erklärt sein Real-Time-Composing, nennt Projekte mit Günter Meinhart und STUDIO PERCUSSION und spricht über sein Studio in Hernstein.
Die Wandlungsfähigkeit gehört zu Pepl wie die Hinwendung zu verschiedenen (Komponier-)Techniken.
Dabei zeichne ich, am Instrument spielend, auf, was sich während des kreativen Prozesses in meinem Bewußtsein befindet.
1994 über sein Real-time Composing, im Porträt der Kronen Zeitung
Harry Pepl
Er bleibt eben ein Grenzgänger, dieser Harry Pepl.
nur eben beeinflußt von den New Yorker Straßengeräuschen, vom lauten Leben in dieser gigantischen Stadt.
Über die Entstehung seines Albums „N.Y.C. Impressure“, 1994
Harry Pepl
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26. Juli 1994 · Bericht
Kronen Zeitung (Seite 18): „Musikalischer Grenzgänger lehrt an ‚NÖ Jazzakademie‘“
Kürzel „D. S.“
Vorbericht zur sechsten NÖ Jazzakademie auf Schloss Zeillern (31. Juli bis 6. August 1994), einem Weiterbildungsseminar für angehende Berufsmusiker. Als prominentester Referent wird Pepl vorgestellt, der mit seinem Quartett am Sonntag, 31. Juli, um 21 Uhr das Eröffnungskonzert spielt.
Gitarrist und Komponist Harry Pepl gilt als musikalischer Grenzgänger und spielte schon mit Jazzgrößen wie Benny Goodman, Dave Holland, Dave Liebman oder Jack de Johnette.
Der Musiker der Spitzenklasse wird mit seinem Quartett auch das Eröffnungskonzert am 31. Juli ab 21 Uhr spielen.
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27. Mai 1994 · Kritik
Der Standard: „Der Groove-Professor gibt sich recht unberechenbar“
Ljubiša Tošić
Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“: Die funkige Rhythmusgruppe gibt Vollgas, Pepls Gitarre ist nach Jahren, in denen das Klangspiel dominierte, wieder als Gitarrenklang zu erkennen, die MIDI-Gitarre dient nur als atmosphärischer Zusatz. Tošić hört eine groovige Sache mit rockig verzerrtem Klang und höchst individueller Phrasierung; Klang sehr gut.
Auf N.Y.C. Impressure ist sein Gitarrenklang wieder als ein solcher zu erkennen.
Natürlich ist seine Phrasierung wiederum höchst individuell, was so viel heißt wie: reizvoll und angenehm unberechenbar.
Und da kann es schon passieren, daß der Gitarren-Professor mit rockig-verzerrtem Klang brilliert.
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7. Mai 1994 · Kritik
Salzburger Nachrichten: „Verständigungen über den Gartenzaun“ (Jazz-Gitarristen: Harry Pepls Comeback, Ray Cooder, Doctor Blocher, Bill Frisell)
Wolfgang Gratzer
Kurze Besprechung des neuen Albums: Pepl, einer der eigenständigsten Gitarristen des Kontinents, trete mit seinem in New York aufgenommenen Quartett (Claus Stöttner, Paul Nowinski, Jojo Mayer) aus seiner Zurückgezogenheit. Der Autor zählt die Platte dank raffiniert vorgedachter Titel und eindringlicher Soli zum Aufregendsten, was in Österreich in den letzten Jahren produziert wurde.
Der zu den eigenständigsten Gitarristen auf dem Kontinent zählende Wiener Harry Pepl
zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.
ein Album eingespielt, das dank seiner so raffiniert vorgedachten, mit eindringlichen Soli durchpflügten Titeln zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.
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1994 · Kritik
Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik: Harry Pepl Quartet: „N.Y.C. Impressure“
Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“ (Extraplatte (Wiener Independent-Label) EX 203-2, aufgenommen 6/92 im Active Recording Studio, New York): Der Niederösterreicher Pepl experimentiere seit Jahren mit der MIDI-Gitarre, sein neues Steckenpferd sei das real-time-composing. Das Album spiegle Stimmung, Farben und rhythmische Dichte New Yorks, umgesetzt mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Wertung (8).
Der Niederösterreicher Harry Pepl liebt den Kampf mit 'Bits and Bytes'.
Sein neuestes Steckenpferd nennt sich „real-time-composing“.
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Dezember 1992 · Bericht
Jazzlive (10. Jahrgang, Nr. 99/1992): Titelbild Harry Pepl; „Soundknitting. Die farbenfrohen Klangmuster der New Yorker Knitting Factory“
Hannes Schweiger (Artikel); Rainer Rygalyk (Titelfoto)
Die Wiener Jazzzeitschrift zeigt Harry Pepl auf dem Titelbild, fotografiert von Herausgeber Rainer Rygalyk. Im Heft beschreibt Hannes Schweiger Geschichte und Programm des New Yorker Clubs Knitting Factory (New Yorker Musikclub für Jazz und Avantgarde) und berichtet, dass Pepl im Sommer 1992 mit seinem Quartett (Klaus Stötter, Paul Nowinski, JoJo Mayer) einen Abend lang dort spielte. Pepl schildert, wie ihn das Tempo New Yorks beim Spielen verändert hat.
Mir fiel selber an mir auf, daß ich dort völlig anders spiele als daheim.
Über seinen Auftritt in der Knitting Factory, dem New Yorker Club der Avantgarde, im Sommer 1992
Harry Pepl
Das Ambiente des Clubs ist eher schlicht. Dort zu spielen war wirklich ein Erlebnis.
Über die Knitting Factory, den New Yorker Club der Avantgarde, wo er im Sommer 1992 spielte
Harry Pepl
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2. April 1992 · Sonstiges · EN
Knitting Factory Works, New York (Brief): Einladung an das Harry Pepl Quartet für den 2. Juni 1992
Michael Dorf, Director
Brief der Knitting Factory an Harry Pepl in Hernstein: Michael Dorf lädt im Namen der Clubleitung das Harry Pepl Quartet ein, am 2. Juni 1992 um 23 Uhr in dem Club aufzutreten, den er als ersten Veranstaltungsort für Avantgarde-Jazz in New York beschreibt. Kurz danach entstand in New York das Album „N.Y.C. Impressure“.
We think this will be an invaluable opportunity to expose your music to a New York audience.