Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
Filter aktiv
4 Einträge · CSV
-
9. Mai 1993 · Kritik
Kurier (Seite 22): „Pepl-Uraufführung beim Artis-Quartett-Zyklus“
Werner Schuster
Konzertkritik zum Artis-Quartett-Abend im Brahmssaal mit dem Brahms-Klavierquintett und der Uraufführung von Pepls Streichquartett zwischen Beethoven und Brahms. Der Kritiker lobt das Artis-Quartett und hält das fragile Werk für zu schade für eine Einlage zwischen den großen Stücken.
sein zögernd immer wieder ansetzendes, fragiles, Trauer vermittelndes Werk ist als Sandwich-Einlage zu schade
-
1994 · Kritik
Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik: Harry Pepl Quartet: „N.Y.C. Impressure“
Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“ (Extraplatte (Wiener Independent-Label) EX 203-2, aufgenommen 6/92 im Active Recording Studio, New York): Der Niederösterreicher Pepl experimentiere seit Jahren mit der MIDI-Gitarre, sein neues Steckenpferd sei das real-time-composing. Das Album spiegle Stimmung, Farben und rhythmische Dichte New Yorks, umgesetzt mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Wertung (8).
Der Niederösterreicher Harry Pepl liebt den Kampf mit 'Bits and Bytes'.
Sein neuestes Steckenpferd nennt sich „real-time-composing“.
-
Mai 1994 · Kritik
Salzburger Nachrichten: Kurzkritik zu „N.Y.C. ImPressure“
Kurze Besprechung des neuen Albums: Pepl, einer der eigenständigsten Gitarristen des Kontinents, trete mit seinem in New York aufgenommenen Quartett (Claus Stöttner, Paul Nowinski, Jojo Mayer) aus seiner Zurückgezogenheit. Der Autor zählt die Platte dank raffiniert vorgedachter Titel und eindringlicher Soli zum Aufregendsten, was in Österreich in den letzten Jahren produziert wurde.
Der zu den eigenständigsten Gitarristen auf dem Kontinent zählende Wiener Harry Pepl
zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.
-
27. Mai 1994 · Kritik
Der Standard: „Der Groove-Professor gibt sich recht unberechenbar“
Ljubiša Tošić
Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“: Die funkige Rhythmusgruppe gibt Vollgas, Pepls Gitarre ist nach Jahren, in denen das Klangspiel dominierte, wieder als Gitarrenklang zu erkennen, die MIDI-Gitarre dient nur als atmosphärischer Zusatz. Tošić hört eine groovige Sache mit rockig verzerrtem Klang und höchst individueller Phrasierung; Klang sehr gut.
Auf N.Y.C. Impressure ist sein Gitarrenklang wieder als ein solcher zu erkennen.
Natürlich ist seine Phrasierung wiederum höchst individuell, was so viel heißt wie: reizvoll und angenehm unberechenbar.