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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 26. März 1975 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (Seite 42, ANNO-Seite): Jazzkonzert des Erich-Kleinschuster-Sextetts in Eisenstadt

    Bildunterschrift zur Ankündigung eines Jazzkonzerts am 7. April 1975 in der Pädagogischen Akademie Eisenstadt, veranstaltet von der Musikalischen Jugend Österreichs und dem ORF-Studio Burgenland (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk).

    mehr Burgenländische Freiheit (Seite 42, ANNO-Seite)

    Das Erich-Kleinschuster-Sextett spielt mit Harald Pepl an der Gitarre; der ORF zeichnet das Konzert für die Ö3 (Popradio des ORF)-Reihe „Jazz mit Erich Kleinschuster“ auf. Die Nennung als „Harald Pepl“ passt zum Taufnamen.

    Harald Pepl (Gitarre)

  2. 1. Dezember 1976 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 44, ANNO-Seite 36): „Damaskus: Neue Besetzung ab Jänner“ (Beat und Pop)

    Notiz der Beat-und-Pop-Seite über eine Burgenländer Band mit neuer Besetzung. Pepl kommt nur als Lehrer vor: Der Gitarrist Otto Artner wird als sein Schüler bezeichnet.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 44, ANNO-Seite 36)

    Großpetersdorfer Gitarrist und Harry-Pepl-Schüler Otto Artner

  3. 5. Jänner 1977 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 32, ANNO-Seite 24): Konzertankündigung Erich-Kleinschuster-Sextett (Beat und Pop)

    Ankündigung eines Jazzkonzerts des Erich-Kleinschuster-Sextetts im Burgenland, Beginn 20 Uhr.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 32, ANNO-Seite 24)

    Die Besetzung wird mit Erich Kleinschuster, Christof Lauer, Harry Pepl (Gitarre), Fritz Pauer, Heinz Jäger und Fritz Ozmec angegeben; die Formation sei durch Fritz Pauer (Klavier) und Harry Pepl komplettiert worden.

    Die Formation wird durch Fritz Pauer (p) und Harry Pepl (g) komplettiert.

  4. 2. März 1977 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 42, ANNO-Seite 34): „5. März: Erich-Kleinschuster-Sextett in der Jazzgalerie“

    Ankündigung eines Konzerts des Erich-Kleinschuster-Sextetts am 5. März 1977 in der Jazzgalerie bei Hans Falb in Nickelsdorf. Die Besetzung nennt Kleinschuster (Posaune), Christof Lauer, Harry Pepl (Gitarre), Fritz Pauer, Heinz Jäger und Fritz Ozmec.

  5. 9. März 1977 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 42, ANNO-Seite 34): „Dick Sells mit neuer Gruppe“ (Beat und Pop)

    Meldung über eine neue Gruppe des Gitarristen und Mundharmonika-Spielers Dick Sells, einem Neo-Burgenländer, der früher bei Milestone und Hedgehodge war.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 42, ANNO-Seite 34)

    Mit ihm spielen Peter Ponger, Harry Pepl und der Schlagzeuger Janis Dudli; Pepl sei den Besuchern des Jazzpubs bereits bekannt.

    den Besuchern des Jazzpubs ebenfalls kein Unbekannter

  6. 10. August 1977 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 35, ANNO-Seite 27): „Neues kurz“ (Beat und Pop)

    Zeitgenössische Notiz vom August 1977: Pepl verlasse die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) und übersiedle nach Graz, wo er an der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz einen Lehrauftrag bekomme.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 35, ANNO-Seite 27)

    Als sein Nachfolger in der Band ist der Gitarrist Olaf Weitzer im Gespräch; zuletzt war Pepl mit seiner Jazz-Rock-Formation „Hedgehog“ beim Dreitagefestival in Kohfidisch zu hören.

    wird die ORF-Bigband verlassen und nach Graz übersiedeln, wo er an der Jazz-Abteilung der MHS einen Lehrauftrag bekommt

  7. 7. Oktober 1977 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Marianne Mendt“, Konzert am 7. Oktober 1977

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Konzert von Marianne Mendt am Freitag, 7. Oktober 1977, im Festsaal der Arbeiterkammer in Deutschlandsberg (Steiermark), Veranstalter Kulturkreis Deutschlandsberg, mit Harald Neuwirth (Klavier), „Harald Pepl (Gitarre)“, Wayne Darling (Bass) und Erich Bachträgl (Schlagzeug).

  8. 14. Februar 1979 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 36, ANNO-Seite 28): „Konzerttermine“ (Beat und Pop)

    Konzerthinweis auf einen Abend am 14. Februar 1979 in Wien mit dem niederländischen Gitarristen Harry Sacksioni.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 36, ANNO-Seite 28)

    Das Vorprogramm bestreiten Harry Pepl und Werner Pirchner; der Text erinnert an Pirchners Album „Ein halbes Doppelalbum“ und daran, dass Pepl bereits in Wiesen zu Gast war.

    Das Vorprogramm wird von zwei bekannten Österreichern bestritten

  9. 3. Mai 1979 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 44, ANNO-Seite 36): Ankündigung eines Konzerts mit Friedrich Gulda (Beat und Pop)

    Kurzmeldung über ein „Konzert der Superlative“ mit Friedrich Gulda am Klavier und den beiden früheren ORF-Big-Band-Musikern (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) Wayne Darling (Baß) und Harry Pepl (Gitarre).

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 44, ANNO-Seite 36)

    Es wird für Anfang Mai 1979 im Münzgrabenheim in Graz angekündigt.

    Ein Konzert der Superlative, mit Friedrich Gulda am Klavier

  10. 27. Juni 1979 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 48, ANNO-Seite 40): „Art Orchester“ in Nickelsdorf

    Ankündigung des Auftritts des „Wiener Art Orchesters“ (Vienna Art Orchestra) am Samstag, dem 30. Juni 1979, in der Jazz-Galerie Nickelsdorf.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 48, ANNO-Seite 40)

    Als Gastsolisten treten Werner Pirchner (Vibraphon) und Harry Pepl (Gitarre) auf; der Text beschreibt das 1977 gegründete Orchester und seine Mitwirkenden.

    Als Gastsolisten treten Werner Pirchner (vibes) und Harry Pepl (gtr) auf.

  11. 18. Juli 1979 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 35, ANNO-Seite 27): „Jazz International: Am Wochenende Superfestival in Wiesen!“

    Programmvorschau auf das Jazzfestival im burgenländischen Wiesen im Juli 1979. Unter den angekündigten Bands ist das Erich-Kleinschuster-Sextett mit Kleinschuster, Karl Drewo, Harry Pepl (Gitarre), Harald Neuwirth und Heinz Jäger.

  12. 30. April 1980 · Bericht

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 52, ANNO-Seite 44): „Jazz aktuell“ bei Jeunesses Musicales

    Kurzbericht über das Konzert „Jazz aktuell“ der Musikalischen Jugend am 21. April 1980 im Festsaal der Pädagogischen Akademie Eisenstadt.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 52, ANNO-Seite 44)

    Zum Quintett „5 Neighbours“ um den Pianisten Dieter Glawischnig kamen als Solisten Werner Pirchner am Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre.

    Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre führten überzeugend vor

  13. 15. November 1980 · Sonstiges

    Brief aus Bangkok: „Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes“: Brief an Harry Pepl nach den Berliner Goodman-Konzerten

    Kurt A. Müller

    Maschinengeschriebener Brief aus Bangkok an Harry Pepl in Hernstein, eine Woche nach den Konzerten mit Benny Goodman in der Berliner Philharmonie (7. und 8. November 1980).

    mehr Brief aus Bangkok

    Absender ist laut Familienarchiv Goodmans Manager Kurt A. Müller, der in Bangkok lebende Schweizer Goodman-Freund, der die Konzerte mitorganisierte, die Musiker aus Europa auswählte und die Aufnahmen machte. Er berichtet, Goodman sei nach dem zweiten Konzert voll des Lobes gewesen; bei Pepls Solo zu Beginn des zweiten Konzerts sei Goodman so in Schwung gekommen wie seit Jahren nicht mehr, und das ganze Quintett habe gejammt wie in Goodmans frühen Jahren. Bedauert habe Goodman nur, dass Pepl keine akustische Gitarre spielte. Wortlaut (Anschrift ausgelassen, Schreibweise des Originals): „Herrn Harry Pepl, [Anschrift], 2560 Hernstein, Nieder-Oesterreich. 15. November 1980. Lieber Herr Pepl, Nun sind meine Frau und ich wieder gut in Bangkok eingetroffen und denken noch oft und gerne an die swingenden Tage in Berlin zurueck. Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes ueber Sie und Ihre Kollegen. Ich selbst war auch froh, dass alles so gut geklappt hat, denn wer mit Benny Goodman spielt, muss gut sein, ansonsten die Sache ungemuetlich sein kann, da Benny eben ein absoluter Perfektionist ist und viel Perfektion auch von seinen Musikern verlangt. Als Sie mit Ihrem Solo, anfangs des 2. Konzertes loslegten kam Benny so richtig in Schwung, wie ich ihn seit vielen Jahren nicht mehr erlebte, Charly, Peter und Don Haas swingten mit und das ganze Quintet ‚jamte‘ wie dies nur in den fruehen Jahren von Benny Goodman der Fall war. Dies hat er mir auch anschliessend bestaetigt und war in bester Laune. Das Einzige, was er bedauerte war, dass Sie keine natuerliche Gitarre hatten, denn das haette ihm noch besser gefallen, sagte er, doch es war ja auch so gut. Also nochmals vielen Dank fuer ihr gutes Mitwirken, es war wirklich ein Genuss fuer uns alle und das Publikum tobte, wie Sie auf den Bandaufnahmen nochmals feststellen koennen. Die Fotos sind beim Kopieren und ich werde sie ihnen in wenigen Tagen senden. Ich wuerde mich freuen bald von Ihnen etwas zu hoeren, vielleicht schicken Sie mir mal ein Band auf dem Sie swingende Musik machen, ich wuerde dieses dann Benny kopieren, wenn Sie das erlauben. Herzliche Gruesse, auch seitens meiner Frau und alles Gute. Ihr [Unterschrift]“

    Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes über Sie und Ihre Kollegen.

    Als Sie mit Ihrem Solo, anfangs des 2. Konzertes loslegten, kam Benny so richtig in Schwung, wie ich ihn seit vielen Jahren nicht mehr erlebte

    Brief von Kurt A. Müller, dem Manager von Benny Goodman, dem „King of Swing“, nach dem zweiten Konzert in der Berliner Philharmonie im November 1980

  14. Oktober 1981 · Sonstiges

    Sounds (Musikzeitschrift, Hamburg): „Jazz Fest 81 Berlin“ (Anzeige der Berliner Festspiele, Heft 10/1981, S. 64)

    In Heft 10 (Oktober 1981) von Sounds, der Hamburger Musikzeitschrift (1966 bis 1983, anfangs mit Schwerpunkt Free Jazz), kündigen die Berliner Festspiele auf S. 64 in einer Anzeige das Jazz Fest Berlin vom 5. bis 8. November 1981 an.

    mehr Sounds (Musikzeitschrift, Hamburg)

    Für das Metropol nennen sie am Freitag, 6. November, um 23 Uhr „Pirchner-Pepl Jazzzwio/ Defunkt“; an den anderen Abenden spielen dort Volker Kriegel, das John Scofield Trio, Michael Gregory Jackson und James „Blood“ Ulmer. Es ist eine Ankündigung, kein Konzertbericht.

  15. 17. Oktober 1981 · Sonstiges

    Donaueschinger Musiktage, Festivalarchiv (online): „SWF-Jazz-Session“ (Donaueschinger Musiktage 1981)

    Das Archiv der Donaueschinger Musiktage beim SWR, eines der ältesten Festivals für Neue Musik (seit 1921), verzeichnet für Samstag, 17. Oktober 1981, 20.30 Uhr, in der Donauhalle (Saal B) die SWF-Jazz-Session mit „Jonny tritt ab, keine Jazz-Oper für Stimmen und Instrumente in zwei Teilen“ von Mathias Rüegg, der auch dirigierte. Es spielten das Vienna Art Orchestra und die Stadtkapelle Radolfzell mit den Sängerinnen Karin Krog, Lauren Newton und Maggie Nicols, dem Saxophonisten John Surman und Harry Pepl (Gitarre); die Produktion hatte Joachim-Ernst Berendt, Jazzredakteur des Südwestfunks (SWF). Für Pepl verzeichnet das Archiv nur diesen Abend.

  16. 6. November 1981 · Sonstiges

    Rockpalast-Archiv (privates Fanarchiv, online): „PIRCHNER-PEPL JAZZZWIO - Metropol Berlin 06.11.1981“

    Das Rockpalast-Archiv, ein privat betriebenes Fanarchiv zur Musiksendung Rockpalast des WDR-Fernsehens (keine Seite des WDR), führt das Jazzzwio von Werner Pirchner (Vibraphon, Marimba) und Harry Pepl (Gitarre) beim Jazz Fest Berlin im Metropol am Freitag, 6. November 1981, mit der Titelliste von acht Stücken und ihren Spieldauern, zusammen rund 85 Minuten: „Berlin '81 Die Erste“, „Gegenwind“, „Homesick“, „Der Tag An Dem Wir Erfuhren, Dass Paul Desmond Gestorben War“, „Drein Sein Beieinader Bleiben“, „Germ In A“, „Raga Nr. 3“ und „White Smoke“. In der Produktionsliste des Archivs steht der Abend zwischen weiteren Rockpalast-Aufzeichnungen im Metropol vom 3. bis 8. November 1981, darunter U2, John Scofield und James Blood Ulmer. Ob die Aufnahme gesendet wurde und erhalten ist, nennt die Seite nicht.

  17. 20. Mai 1982 · Bericht

    Steirerkrone (Neue Kronen Zeitung, Ausgabe Steiermark): „Star mit Witz: Larry Coryell“

    Ronnie Herbolzheimer

    Bericht über das Konzert des amerikanischen Gitarristen Larry Coryell mit dem polnischen Geiger Michal Urbaniak im Grazer Münzl.

    mehr Steirerkrone (Neue Kronen Zeitung, Ausgabe Steiermark)

    Am Nachmittag davor besuchte Coryell die Kunstuniversität Graz, zeigte den Studierenden neue Tricks und spielte eine Jam-Session mit Harry Pepl, von dem er laut Bericht sehr beeindruckt war.

    eine Jam-Session mit Harry Pepl zu spielen, von dem er sehr beeindruckt war.

  18. 1. Oktober 1982 · Programmheft

    Ars Electronica 1982, Programmbuch: „Jazz und Elektronik“ mit dem Ars-Electronica-Workshop-Ensemble

    Programm des Konzerts am Freitag, 1. Oktober 1982, 20 Uhr, im Großen Saal des Brucknerhauses Linz: das Workshop-Ensemble mit François Jeanneau, Wolfgang Dauner, Jasper van't Hof, Harry Pepl, Adelhard Roidinger und Daniel Humair in der Gesamtkonzeption von Robert Urmann, dazu das Quartett von Alphonse Mouzon. Der Workshop am Nachmittag war öffentlich. Das Foto von Pepl im Programm stammt von Rainer Rygalyk.

    mehr Ars Electronica 1982, Programmbuch

    anerkannt als einer der führenden Jazzgitarristen Europas

  19. 30. Oktober 1982 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Weltmusikfest der IGNM“, Abend „Jazz Club / Jazz Band Ball“

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Weltmusikfest der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) 1982 in Graz: Am Samstag, 30. Oktober 1982, um 22 Uhr spielt im Saal Steiermark des Congress die Steirische Herbst Band ’82 unter Erich Kleinschuster, mit Harry Pepl unter 30 genannten Musikern, im selben Block wie das Vienna Art Orchestra unter Mathias Rüegg; weitere Termine der Band bis Donnerstag, 4. November 1982, in der Ausstellungshalle des Congress.

  20. 11. Juni 1984 · Sonstiges

    moers festival, Festivalarchiv (online): Archiv 1980 bis 1989: 11. Juni 1984, Eissporthalle

    Das Online-Archiv des moers festival (internationales Festival für Jazz und improvisierte Musik in Moers, Nordrhein-Westfalen, Deutschland) führt für das Festival von Freitag, 8., bis Pfingstmontag, 11. Juni 1984, am letzten Tag in der Eissporthalle „Airmail (AUT)“ mit Wolfgang Puschnig, Karl „Bumi“ Fian, Mike Richmond und Wolfgang Reisinger, am selben Abend wie Pension Winnetou, Yoshiaki Fujikawa & Eastasia Orchestra und das 29th Street Saxophone Quartet. Pepl steht nicht in dieser Besetzungszeile; nach Nikolaus Kohler spielte er mit.

  21. 23. September 1984 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Michel Portal Unit featuring Harry Pepl“

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Gastspiel am Sonntag, 23. September 1984, im ehemaligen Schlachthof in Graz, Reihe „Falso Loco“, mit Daniel Humair, Jean-François Jenny-Clark, Joachim Kühn, George Lewis, Harry Pepl und Michel Portal.

  22. 17. Oktober 1985 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Daniel Humair, Harry Pepl, Jean-François Jenny-Clark: Konzert“

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zu Konzert und Ausstellung am Donnerstag, 17. Oktober 1985, im Katholischen Studentenhaus Münzgraben in Graz: Trio Daniel Humair, Harry Pepl, Jean-François Jenny-Clark und die Ausstellung „Daniel Humair: Malerei und Grafik“.

  23. 23. Oktober 1985 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Martin Wiederhofer Trio / Jazzzwio Pirchner Pepl“, Mürztaler Werkstatt Jazz

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Doppelkonzert am Mittwoch, 23. Oktober 1985, im Gasthof Prettenthaler in Kindberg (Steiermark), Reihe „Mürztaler Werkstatt“: Martin Wiederhofer Trio und Jazzzwio.

    mehr steirischer herbst, Festivalarchiv (online)

    Genannt werden Harry Pepl, Werner Pirchner, Robert Riegler, Walter Schmocker, Heimo Wiederhofer und Martin Wiederhofer, ohne Zuordnung zu den beiden Gruppen.

  24. 24. Oktober 1985 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Jazzzwio Werner Pirchner / Harry Pepl & Gast“, Open Spoons Konzert

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Gastspiel des Jazzzwio mit Gast am Donnerstag, 24. Oktober 1985, im Katholischen Studentenhaus Münzgraben in Graz, Reihe „Open Spoons“. Genannt werden nur Werner Pirchner und Harry Pepl, der Gast bleibt ungenannt.

  25. 20. Juni 1986 · Bericht

    Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck, Nr. 25: „Jazz-Formation »Air Mail« gastiert in Landeck“

    Vorschau im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck (Tirol, Österreich), einem Lokalblatt, das an alle Haushalte ging, auf das Konzert von Air Mail am Donnerstag, 19. Juni 1986, um 20.30 Uhr im Hotel Sonne in Landeck, das letzte vor der Sommerpause.

    mehr Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck, Nr. 25

    Der Steckbrief der Band nennt als Gründungsjahr 1984, das internationale Debüt beim New Jazz Festival Moers und bei Festivals in Köln und Warschau, die LP „Prayer for Peace“ (1985) und die Tournee im Mai und Juni 1986 durch die Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich mit den Festivals in Coutances, Amiens, Maur bei Zürich und Neuwied sowie Einladungen nach Istanbul, Ankara und Basel. Dazu kommen vier Pressestimmen auf Englisch, Polnisch, Französisch und Deutsch, ohne Angabe der Medien, und ein Gruppenfoto von Rainer Rygalyk.

    »Air Mail«, eines der besten zeitgenössischen Quartette der europäischen Jazzszene gastiert.

    Vielbeachtetes internationales Debut am »New Jazz Festival Moers« und an den Festivals Köln und Warschau.

    Air Mail was the most enjoya[ble] discovery of the festival

    Englischsprachige Pressestimme zu einem Festivalauftritt von Air Mail, Medium und Jahr nicht genannt; das Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck druckte sie 1986 vor dem Konzert im Hotel Sonne. Die Ergänzung in eckigen Klammern betrifft den abgeschnittenen Rand des Drucks. Auf Deutsch: „Air Mail war die erfreulichste Entdeckung des Festivals.“

    idealny kwartet jazzowy..j[e]dem tchem podajema przykła[d] kwartetu John Coltrane z lat 6[0]tych.

    Polnische Pressestimme, Medium und Jahr nicht genannt. Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt, mit Abschreibfehlern, Ergänzungen am Rand in eckigen Klammern. Auf Deutsch etwa: „ein ideales Jazzquartett … in einem Atemzug nennen wir als Beispiel das Quartett von John Coltrane aus den 60er Jahren“

    Air Mail s'impose comme l'u[n] des quartets les plus excitants de scène européene.

    Französischsprachige Pressestimme, Medium und Jahr nicht genannt; Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt („européene“), Ergänzung am Rand in eckigen Klammern. Auf Deutsch: „Air Mail setzt sich als eines der aufregendsten Quartette der europäischen Szene durch.“

    Eine Musik, die einem Zug d[er] Zeit gerecht wird, künstlerische G[e]meinsamkeit, an deren Ganzheit j[e]der seinen eigenständigen wie une[r]sätzlichen Anteil hat.

    Deutschsprachige Pressestimme zu Air Mail, Medium und Jahr nicht genannt; Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt („unersätzlichen“, gemeint unersetzlichen), Ergänzungen am abgeschnittenen Rand in eckigen Klammern

  26. 1988 · Sonstiges

    Pressespiegel (Collage, Zusammenstellung nicht bezeichnet): „Cracked Mirrors“: Kritiken aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und Japan

    verschiedene (u. a. Ken Hyder, Christa Wörner, Robert Urman)

    Collage aus Besprechungen zu „Cracked Mirrors“ um ein Konzertfoto von Harry Pepl: die Kritik „Ausdrucksstark“ mit dem Hinweis auf die Vierteljahresliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik, Konzertkritiken aus Esslingen und Linz, eine französische Rezension, eine englische von Ken Hyder („a marvellous feel of understatement“) und eine japanische CD-Besprechung. Aus dieser Sammlung stammt das oft zitierte Urteil über Pepl als einen der innovativsten Gitarristen Europas.

    mehr Pressespiegel (Collage, Zusammenstellung nicht bezeichnet)

    Harry PEPLs selbstverständliches und attraktives Spiel auf seiner Midi-Guitar schafft stete „aha“-Momente und weist ihn als einen der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes aus.

    Als Meister der Sound-Malerei entpuppt sich der Jazz-Gitarrist Harry Pepl mit seinem neuen Album „Cracked Mirrors“

  27. 10. Jänner 1988 · Porträt

    Kleine Zeitung: „Feldzug mit der Gitarre“

    Otmar Klammer

    Porträt auf Seite 18 über den Grazer Gitarreprofessor, der nach der Zeitung von Le Monde ein „Gigant der Improvisation“ genannt wurde.

    mehr Kleine Zeitung

    Es zeichnet den Weg von den Austrian Aces über Kommerzbands, Fledermausbar und ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) bis zur Professur nach und nennt Aufnahmen mit DeJohnette, Holland, Saluzzi und Portal. Überliefert sind außerdem Äußerungen von Scofield und Abercrombie über Pepl.

    Der Gitarreprofessor zu Graz gilt international als einer der besten seines Faches.

    He's great, he's like a machine gun

    Der US-Jazzgitarrist John Abercrombie (ECM) über Pepls rasantes Spiel, als Lob gemeint; überliefert in der Kleinen Zeitung 1988

    John Abercrombie

    Gigant der Improvisation

    Le Monde

    international begehrter Meister der Improvisation

  28. April 1988 · Kritik

    Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Versierte Gefährten“ (Musikantendreieck der Extraklasse im Posthof)

    -a-

    Konzertkritik zum Auftritt von Harry Pepl mit Jon Christensen und Herbert Joos im Linzer Posthof am 20. April 1988. Der Autor lobt Intensität, Sinnlichkeit und Schärfe der Kompositionen, die eindringlich gespielten Soli und die verblüffend eingesetzte Elektronik und kündigt die bevorstehende ECM-Platte (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) des Trios an. Mit Foto von Nöbauer.

    mehr Tageszeitung (Titel nicht erhalten)

    Jazz-Österreichs Gitarrengröße von nicht nur in Europa den Ton mitangebenden Rang

    Elektronik wird von Harry Pepl auf verblüffende Weise ins Spiel gebracht.

  29. 22. April 1988 · Kritik

    Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Glanzvolle Dreieinigkeit“

    Robert Urman

    Kritik des Konzerts im Linzer Posthof: die neue Dreieinigkeit um Harry Pepl mit Herbert Joos und Jon Christensen.

    mehr Tageszeitung (Titel nicht erhalten)

    Urman beschreibt atemberaubende Saitenkunst, Vogelgezwitscher und synthetische Flötenklänge, liebevoll gefärbte Poesie bis zu einem Hauch von Gil Evans und eine elektronisch erzeugte Klangfülle orchestraler Dimension. Das Trio spielte am Erscheinungstag, einem Freitag, noch im Hotel Mader in Katsdorf.

    Glanzstücke einer Jazzgegenwart, gewitzt gestaltet von einem Trio der Extraklasse

    Die drei boten atemberaubende Saitenkunst, virtuos verwirklichte Visionen eigensinniger Elektronik-Mobilmachung

  30. Mai 1988 · Pressetext

    ECM Records, München (Presseinformation): Harry Pepl / Herbert Joos / Jon Christensen: „Cracked Mirrors“

    ECM Records

    Zweiseitige Presseinformation des Labels zum Album (ECM 1356, CD 833 472-2, LP 833 472-1) mit Besetzung: Pepl an Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem und Klavier, Joos am Flügelhorn, Christensen am Schlagzeug.

    mehr ECM Records, München (Presseinformation)

    Der Text beschreibt das Album als Folge gebrochener Genres, von parodierter Pianistenseligkeit über verfremdete alpenländische Volksmusik bis zu Free Jazz im Geist Ornette Colemans, und hebt den sinnfälligen Einsatz der Elektronik hervor.

    drei Musiker aufeinandertreffen, die auch in avancierten Spieltechniken mit viel Sinnlichkeit und Wärme zu improvisieren imstande sind.

    Im Wind des Zeitgeistes steht dieses Album jedenfalls völlig quer.

  31. 8. September 1988 · Porträt

    Die Steirische: „Vitaler Klangmaler“ (Das Künstlerporträt: Harry Pepl)

    Heimo Steps

    Porträt auf Seite 12 vom Manager von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), geschrieben anlässlich des Preises der deutschen Schallplattenkritik (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) für „Cracked Mirrors“.

    mehr Die Steirische

    Es erzählt unter anderem von der Zeit mit DeJohnette in Paris, der Filmmusik mit Benny Goodman und geplanten Projekten in Graz.

    Seine musikalischen Gemälde lassen sich gerne hören, zumal ihnen Sinnlichkeit und Wärme innewohnen.

    He is one of my favourites

    Mit dem Akkordeon aufgewachsen, verleugnet er unsere eigene musikalische Tradition nicht und läßt sie in seine Musik einfließen.

    Die große stilistische Vielfältigkeit und sein unverkennbar eigenwilliges Spiel, von der perfekten Beherrschung des Instruments ganz zu schweigen, bringen die prominentesten Musikerkollegen ins Schwärmen.

  32. 15. Dezember 1988 · Kritik

    Stuttgarter Zeitung: „Jazz im Zauberspiegel“ (Dieselstraße: Joos-Pepl-Oxley)

    lind

    Konzertkritik zum Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley im Esslinger Kultur- und Kommunikationszentrum Dieselstraße.

    mehr Stuttgarter Zeitung

    Der Autor beginnt mit kritischen Fragen zu Lautstärke, Zuspielband und versteckten Themen und beschreibt dann ein Verwirrspiel aus Free Jazz und balladesker Romantik, in dem das Publikum Pepls Gitarrensynthesizer als Bereicherung annahm; er verweist auf die Platte „Cracked Mirrors“.

    akzeptierte den Gitarren-Synthesizer von Harry Pepl als phantasievolle Klangbereicherung

    in einem Stück wie „Schikaneders Delight“ war auch durchaus mozarteische Heiterkeit im Spiel.

  33. 17. Dezember 1988 · Kritik

    Eßlinger Zeitung (Ausgabe Samstag/Sonntag): „Perkussives“ (Joos, Pepl und Oxley)

    Christa Wörner

    Kritik zum Jahresausklang der Reihe „Jazz in der Dieselstraße“ mit Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley: Eingängige Melodien und Volksliedhaftes umrahmen abstrakte Strukturen, gespielt mit und gegen die Elektronik.

    mehr Eßlinger Zeitung (Ausgabe Samstag/Sonntag)

    Pepl spielt über seine Gitarre auch Trompete und Klavier und bringt ein Schlagzeugsolo auf der Gitarre zustande; Joos erinnert an Chet Baker, Oxley prägt den europäischen Charakter der Musik.

    Europäischer Jazz? Das Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley lieferte dafür ein Beispiel.

    So brachte es Pepl fertig ein fulminantes Schlagzeugsolo auf der Gitarre zu spielen.

  34. 16. März 1989 · Programmheft

    Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Zyklus „Freude an Musik“, 3. Konzert): Ensemble Wien, Donnerstag, 16. März 1989, 18.30 Uhr

    Redaktion: Teresa Reichenberger

    Programmheft des Konzerts, in dem das Ensemble Wien Pepls „Ballade for Mr.

    mehr Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Zyklus „Freude an Musik“, 3. Konzert)

    Dinozo“ für zwei Violinen, Viola und Kontrabass spielt. Die Notiz zu Pepl fasst Kritikerstimmen zusammen und nennt sein Jazztrio mit Herbert Joos und Jon Christensen sowie das Jazzzwio in Montreux. Pepl wird dort irrtümlich als Tiroler Gitarrist bezeichnet.

    einer der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes

  35. Februar 1990 · Bericht

    Tschin Bumm (Musikmagazin, Rubrik Technik, S. 52): „Harry Pepl im Studio: Das Bösendorfer-Projekt“

    Studiobericht über die Aufnahmen zu „Schönberg Improvations“ (PolyGram) im Wiener SingSang-Studio: sechs Studiotage, Stücke von durchschnittlich 15 Minuten mit Anleihen bei Arnold Schönberg, ganz ohne Gitarrenton auf dem Bösendorfer (Wiener Klavierbauer)-Computerflügel, mit David Liebman, Mino Cinelu und Wolfgang Reisinger. Pepl hatte die Stimmen zu Hause über die Roland-MIDI-Gitarre eingespielt; Studiochef Richie Österreicher jr. erklärt die Technik. Erhalten ist nur Seite 52, die Fortsetzung fehlt im Scan.

    mehr Tschin Bumm (Musikmagazin, Rubrik Technik, S. 52)

    Harry Pepl ist ein Mann wie Albert Einstein — ein Genie, dem wohl nur mehr eine Handvoll Menschen bei seiner Arbeit folgen kann.

    Richie Österreicher jr.

    Die neueste LP des weltweit anerkannten Gitarristen ist — eine Klavierplatte.

  36. 27. Februar 1990 · Programmheft

    Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Außerordentliches Gesellschaftskonzert): Komponistenportrait Harry Pepl, Dienstag, 27. Februar 1990, 19.30 Uhr

    Redaktion: Teresa Hrdlicka

    Programmheft zum Komponistenporträt mit dem Ensemble Kontrapunkte unter Peter Keuschnig, mit Christine Whittlesey, Pepl an Gitarre und Guitar-to-MIDI-System, Josef Pitzek und Rainer Keuschnig; der Klavierklang kommt vom Bösendorfer (Wiener Klavierbauer)-Computerflügel. Gespielt wurden 15 Stücke. Die Werknotiz erklärt „Instant composing“ und nennt „Grogos“ als Auftrag der Gesellschaft der Musikfreunde.

    mehr Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Außerordentliches Gesellschaftskonzert)

    freier Kompositionsvorgang, wobei das Werk in dem Augenblick, in welchem es erfunden wurde, auch schon schriftlich fixiert ist

  37. 1991 · Porträt

    Kulturpreis des Landes Niederösterreich (Broschüre 1991, Preisträgerdatenbank): „Spontane Klangerlebnisse“ (Anerkennungspreis 1991, Sparte Musik)

    Würdigungstext aus der Kulturpreis-Broschüre 1991 zum Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Musik, heute online in der Preisträgerdatenbank.

    mehr Kulturpreis des Landes Niederösterreich (Broschüre 1991, Preisträgerdatenbank)

    Er stellt Pepl als Professor in Graz und gefragten Komponisten vor: Ein Stück für das international renommierte Kronos Quartet steht vor der Uraufführung im Herbst 1991 in Graz, ein weiteres für das Artis-Quartett ist geplant. Seit zwei Jahren komponiert er mit seinem „Instant-“ oder „Realtime-Composing“. Pepl schätzt Mozart, die Klavierwerke Schönbergs und Giacinto Scelsi und hat Glenn Goulds rhythmische Präzision an einer Bach-Einspielung am Computer analysiert. Genannt werden außerdem die zwei Jahre in Gerhard Bronners „Fledermaus“-Bar, die ORF-Big-Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), mehrfache Siege im Readers Poll von „Jazz Live“ und das Wort von Le Monde vom „Giganten der Improvisation“.

    Harry Pepl irgendwo musikalisch einzuordnen, fällt schwer und ist genau genommen auch nicht notwendig.

    Pepl, und darüber lässt er auch in diesem Gespräch keinen Zweifel, ist ein Musiker des Augenblicks.

    ihn hat die führende französische Zeitung „Le Monde“ taxfrei zum „Giganten der Improvisation“ gekürt

  38. Dezember 1992 · Bericht

    Jazzlive (10. Jahrgang, Nr. 99/1992): Titelbild Harry Pepl; „Soundknitting. Die farbenfrohen Klangmuster der New Yorker Knitting Factory“

    Hannes Schweiger (Artikel); Rainer Rygalyk (Titelfoto)

    Die Wiener Jazzzeitschrift zeigt Harry Pepl auf dem Titelbild, fotografiert von Herausgeber Rainer Rygalyk.

    mehr Jazzlive (10. Jahrgang, Nr. 99/1992)

    Im Heft beschreibt Hannes Schweiger Geschichte und Programm des New Yorker Clubs Knitting Factory (New Yorker Musikclub für Jazz und Avantgarde) und berichtet, dass Pepl im Sommer 1992 mit seinem Quartett (Klaus Stötter, Paul Nowinski, JoJo Mayer) einen Abend lang dort spielte. Pepl schildert, wie ihn das Tempo New Yorks beim Spielen verändert hat.

    Mir fiel selber an mir auf, daß ich dort völlig anders spiele als daheim.

    Über seinen Auftritt in der Knitting Factory, dem New Yorker Club der Avantgarde, im Sommer 1992

    Harry Pepl

    Das Ambiente des Clubs ist eher schlicht. Dort zu spielen war wirklich ein Erlebnis.

    Über die Knitting Factory, den New Yorker Club der Avantgarde, wo er im Sommer 1992 spielte

    Harry Pepl

  39. 6. Mai 1993 · Programmheft

    Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Wiener Frühlingsfestival 1993, Artis-Quartett, 3. Konzert): Artis-Quartett mit Stefan Vladar, Donnerstag, 6. Mai 1993, 19.30 Uhr

    Redaktion: Joachim Reiber

    Programmheft des Abends mit Beethoven (op. 18/4), der Uraufführung von Pepls Streichquartett „Über kurz oder lang, von der Weite und der Enge“ und Brahms' Klavierquintett.

    mehr Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Wiener Frühlingsfestival 1993, Artis-Quartett, 3. Konzert)

    Die Werkbesprechung listet Aufträge, Festivals und Preise und beschreibt das im Februar 1993 entstandene Quartett in drei Teilen. Der ORF (österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) sendete das Konzert am 12. Mai auf Ö1 (Kulturradio des ORF).

    darf man von Pepl nur das Unerwartete erwarten

  40. 1994 · Kritik

    Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik: Harry Pepl Quartet: „N.Y.C. Impressure“

    Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“ (Extraplatte (Wiener Independent-Label) EX 203-2, aufgenommen 6/92 im Active Recording Studio, New York): Der Niederösterreicher Pepl experimentiere seit Jahren mit der MIDI-Gitarre, sein neues Steckenpferd sei das real-time-composing. Das Album spiegle Stimmung, Farben und rhythmische Dichte New Yorks, umgesetzt mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Wertung (8).

    mehr Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik

    Der Niederösterreicher Harry Pepl liebt den Kampf mit 'Bits and Bytes'.

    Sein neuestes Steckenpferd nennt sich „real-time-composing“.

  41. 1994 · Radio

    Ö1, „Aus dem Konzertsaal“ (Mitschnitt in der Österreichischen Mediathek): „Aus dem Konzertsaal: Graz Meeting 1994 (2)“

    Jörg-Martin Willnauer (Moderation)

    Jazz-Sendung des ORF-Kulturradios Ö1 vom Graz Meeting 1994, laut Katalog der Österreichischen Mediathek „u. a. mit dem Harry Pepl Quartett“, moderiert von Jörg-Martin Willnauer.

    mehr Ö1, „Aus dem Konzertsaal“ (Mitschnitt in der Österreichischen Mediathek)

    Der Mitschnitt liegt auf Kompaktkassette (Signatur 6-69955) und ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Mediathek in Wien hörbar; den Sendetag nennt der Katalog nicht. Das Quartett spielte beim Graz Meeting am Mittwoch, 20. April 1994, im Orpheum.

  42. 20. April 1994 · Sonstiges

    Österreichische Mediathek, Katalog (online): „Harry Pepl Quartet 20.04.1994 (1)“ (unveröffentlichte Aufnahme)

    Die Österreichische Mediathek, das österreichische Archiv für Ton- und Videoaufnahmen beim Technischen Museum Wien, verzeichnet eine unveröffentlichte Aufnahme des Harry Pepl Quartet vom Mittwoch, 20. April 1994, Aufnahmeort Graz, Orpheum, also vom Konzert beim Graz Meeting „Strings“. Sie liegt auf Kompaktkassette (Signatur 6-69528) und ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Mediathek in Wien hörbar. Der Katalog nennt nur Harry Pepl (Gitarre); laut APA spielte das Quartett mit Wolfgang Puschnig.

  43. 7. Mai 1994 · Kritik

    Salzburger Nachrichten: „Verständigungen über den Gartenzaun“ (Jazz-Gitarristen: Harry Pepls Comeback, Ray Cooder, Doctor Blocher, Bill Frisell)

    Wolfgang Gratzer

    Kurze Besprechung des neuen Albums: Pepl, einer der eigenständigsten Gitarristen des Kontinents, trete mit seinem in New York aufgenommenen Quartett (Claus Stöttner, Paul Nowinski, Jojo Mayer) aus seiner Zurückgezogenheit.

    mehr Salzburger Nachrichten

    Der Autor zählt die Platte dank raffiniert vorgedachter Titel und eindringlicher Soli zum Aufregendsten, was in Österreich in den letzten Jahren produziert wurde.

    Der zu den eigenständigsten Gitarristen auf dem Kontinent zählende Wiener Harry Pepl

    zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.

    ein Album eingespielt, das dank seiner so raffiniert vorgedachten, mit eindringlichen Soli durchpflügten Titeln zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.

  44. 27. Mai 1994 · Kritik

    Der Standard: „Der Groove-Professor gibt sich recht unberechenbar“

    Ljubiša Tošić

    Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“: Die funkige Rhythmusgruppe gibt Vollgas, Pepls Gitarre ist nach Jahren, in denen das Klangspiel dominierte, wieder als Gitarrenklang zu erkennen, die MIDI-Gitarre dient nur als atmosphärischer Zusatz.

    mehr Der Standard

    Tošić hört eine groovige Sache mit rockig verzerrtem Klang und höchst individueller Phrasierung; Klang sehr gut.

    Auf N.Y.C. Impressure ist sein Gitarrenklang wieder als ein solcher zu erkennen.

    Natürlich ist seine Phrasierung wiederum höchst individuell, was so viel heißt wie: reizvoll und angenehm unberechenbar.

    Und da kann es schon passieren, daß der Gitarren-Professor mit rockig-verzerrtem Klang brilliert.

  45. 1996 · Pressetext

    Infoblatt (Pressematerial, 5 Seiten): Infos Harry PEPL

    Undatiertes Biografie-Infoblatt, frühestens 1996 entstanden. Es enthält Kurzbiografie, Zusammenarbeiten, Festivals und eine Diskografie, die Methode des Real-Time-Composing und eine Werkliste mit Uraufführungen für Ensemble Wien, Ensemble Kontrapunkte, Kronos Quartet, STUDIO PERCUSSION und Artis-Quartett.

    mehr Infoblatt (Pressematerial, 5 Seiten)

    tritt seit 1984 als Komponist europäischer zeitgenössischer Kunstmusik hervor

  46. 1998 · Lexikon

    Kulturpreis Niederösterreich (Preisträgerdatenbank des Landes): „Bewusster Grenzgänger“ (Harry Pepl, Würdigungspreis 1998 Musik)

    Würdigungstext zum Würdigungspreis 1998 für Musik. Er zeichnet Pepl als Grenzgänger zwischen Jazz und Neuer Musik nach, von den Austrian Evergreens über Fledermaus-Bar, ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) und die Professur in Graz bis zum Komponieren in Echtzeit.

    mehr Kulturpreis Niederösterreich (Preisträgerdatenbank des Landes)

    Grenzen auszuloten war offensichtlich immer schon sein Bestreben.

  47. April 1998 · Interview

    Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/1998: „Man könnte Klavierspielen müssen“

    Martin Schuster

    Interview im Wiener Café Museum, geführt im Zusammenhang mit der Solo-Piano-CD „Flow“.

    mehr Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/1998

    Pepl spricht über seine Anfänge, das Jazzzwio, das kurze Engagement bei Benny Goodman, Real-Time-Composing und MIDI-Technik und kündigt Neuauflagen von „Gegenwind“ und „Montreux 81“ an.

    Ich wollte, daß man auf der CD auch den Raum hört.

    Harry Pepl

    Mein Hauptproblem ist der hohe Blutdruck. Wieder ein Gegensatz: nach außen erscheine ich vielleicht ruhig, aber innen rennt es in mir herum wie wahnsinnig.

    1998 im Gespräch mit Martin Schuster für die österreichische Musikzeitschrift Concerto, im Wiener Café Museum, zur Zeit des Klavieralbums „Flow“. Pepl spricht offen und mit Selbstironie über den Blutdruck, der ihn ab 1994/95 von der Bühne fernhielt, und über den Gegensatz zwischen äußerer Ruhe und innerer Hochspannung

    Harry Pepl

    Ich bin ein Mensch der Gegensätze – oft sehr lustig oder ironisch und dann wieder sehr traurig. Wahrscheinlich hört man das auch in meinem Spiel

    1998 im Gespräch mit Martin Schuster (Concerto) im Wiener Café Museum; der Interviewer beschreibt, wie Pepl mit tiefer, sanfter Stimme spricht, über ein Bonmot kichert und im nächsten Moment wieder ernst wird

    Harry Pepl

    Musik bedeutet für mich Emotionen und Erinnerungen. Und sogar wenn ich etwas spiele, das mir nicht so gefällt, geht der Blutdruck rauf, weil es mir dann auf den Wecker geht.

    1998 in Concerto über die Gitarre, die er nach 1994 lange nicht mehr anrührte, weil er die Aufregung fürchtete; „auf den Wecker gehen“ ist umgangssprachlich für „nerven“, der Satz ist selbstironisch gemeint. Am Klavier fand er danach eine neue Freiheit

    Harry Pepl

  48. Dezember 1998 · Bericht

    Das Waldviertel, Jahrgang 47, Heft 4 (Seite 408): Kulturpreise des Landes Niederösterreich 1998 (nach NÖ Landeskorrespondenz, 22.10.1998)

    Liste der Preisträger der Kulturpreise des Landes Niederösterreich 1998 (Auszeichnung des Landes Niederösterreich für Kunst und Kultur) nach einer Aussendung der NÖ Landeskorrespondenz vom 22. Oktober 1998. In der Sparte Musik erhält Harry Pepl den Würdigungspreis, Friedrich Keil und Elisabeth Schimana erhalten Anerkennungspreise.

    mehr Das Waldviertel, Jahrgang 47, Heft 4 (Seite 408)

    Musik: Harry Pepl (Würdigungspreis), Friedrich Keil und Elisabeth Schimana (Anerkennungspreise)

  49. 1. April 2000 · Programmheft

    Sammlung Essl, Programm Schömer-Haus: Studio Percussion graz: Xenakis, Pepl, Hölszky

    Programm des Konzerts von Studio Percussion graz unter Günter Meinhart im Schömer-Haus der Sammlung Essl in Klosterneuburg am 1. April 2000, mit Werken von Iannis Xenakis und Adriana Hölszky und der Uraufführung von Pepls „Zeitraffer“.

    mehr Sammlung Essl, Programm Schömer-Haus

    Dazu ein Werktext von Pepl und eine Kurzbiografie mit der Lehre in Graz, der Internationalen Jazzakademie St. Pölten und der NÖ Jazzakademie Zeillern. Die Biografie nennt außerdem Seminare an der Musikhochschule Hamburg, den Förderungspreis (1991) und den Würdigungspreis (1998) des Landes Niederösterreich, die Vierteljahresliste der deutschen Schallplattenkritik für die ECM-Alben von 1983 und 1988, Preise der französischen Schallplattenkritik für „Turbulence“ und „Men’s Land“ mit Michel Portal sowie Festivals in Leverkusen, Ancona und Le Mans und die Royal Festival Hall in London.

    „Le Monde“ bezeichnete Pepl als Giganten der Improvisation.

    Kunst hat die Aufgabe, Tendenzen der Zeit nicht bloß zu verneinen, sondern auch zu verschärfen.

    Aus seinem Werktext zu „Zeitraffer“ für das Programm „Einkreisung“ in der Sammlung Essl, Klosterneuburg, 2000

    Harry Pepl

  50. 28. Juli 2004 · Lexikon

    Österreichisches Musiklexikon online: Pepl, Harry

    Peter Stachel

    Lexikonartikel zu Leben und Werk: Jazzmusiker, Komponist und Musikpädagoge, Gitarre am Konservatorium und an der Musikhochschule Wien, Jazz autodidaktisch.

    mehr Österreichisches Musiklexikon online

    Er behandelt die Zusammenarbeit mit dem Vienna Art Orchestra und der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Jazzzwio mit Werner Pirchner, die Lehre in Graz und das Prinzip des Real-time und Instant Composing. Als Auszeichnungen nennt er Nominierungen für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 1983 (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) und 1988 sowie niederösterreichische Landespreise.

  51. 17. September 2004 · Sonstiges

    IG Jazz Wien, Blue-Tomato-Archiv: „Rainer Rygalyk / Harry Pepl: Habanero-Slide-Show“

    Veranstaltungsankündigung für Freitag, 17. September 2004 im Wiener Blue Tomato: Präsentation von Fotos des Jazzfotografen Rainer Rygalyk aus der Serie „Jazzarts“ mit einer Videoprojektion, die Pepl mit Originalkompositionen akustisch ergänzt hat.

    mehr IG Jazz Wien, Blue-Tomato-Archiv

    Zu den Bildern und Pepls CD improvisieren Clemens Salesny und Wolfgang Schiftner.

    einer der kreativsten Jazzmusiker Österreichs

  52. Dezember 2005 · Nachruf

    Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates / neue musikzeitung (nmz-red/leipzig, Quelle: orf.at): „Jazz-Gitarrist Harry Pepl gestorben“

    nmz-red/leipzig

    Kurzmeldung nach einer ORF-Quelle (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) mit den Lebensdaten und der Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Graz (ab 1977 Lehrbeauftragter, von 1984 bis 1995 ordentlicher Professor).

    mehr Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates / neue musikzeitung (nmz-red/leipzig, Quelle: orf.at)

    Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, würdigt Pepl als begnadeten Gitarristen und Ausnahmeerscheinung. Genannt werden Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen, Werner Pirchner und Dave Liebman.

    Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.

    neue musikzeitung, nach ORF

    Einer der führenden Jazz-Gitarristen Europas

    neue musikzeitung, nach ORF

  53. 5. Dezember 2005 · Nachruf

    ORF Wien (oesterreich.ORF.at): „Jazzgitarrist Harry Pepl gestorben“ (Stilprägend)

    Kurzer Nachruf vom Todestag: Pepl, einer der führenden Jazzgitarristen Europas, ist 60-jährig gestorben und wurde durch das Jazz-Zwio mit Werner Pirchner bekannt.

    mehr ORF Wien (oesterreich.ORF.at)

    Der Text nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman als Partner, die Auftragskompositionen für zahlreiche Ensembles und die Lehrtätigkeit in Graz mit Wolfgang Muthspiel unter den Schülern. Die neue musikzeitung übernahm die Meldung mit der Angabe „Quelle: orf.at“.

    Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.

  54. 5. Dezember 2005 · Nachruf

    Der Standard (Online, APA-Meldung): „Jazzgitarrist Harry Pepl ist tot“

    APA

    APA-Meldung vom Todestag, am Nachmittag des 5. Dezember 2005 online gestellt: Pepl sei am Montag früh in Wiener Neustadt gestorben und 60 Jahre alt geworden.

    mehr Der Standard (Online, APA-Meldung)

    Der Text nennt ihn einen weit über Österreich hinaus bekannten Gitarristen, der unter anderem mit dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal gearbeitet habe. Es ist nicht der Druckartikel von Ljubiša Tošić vom 6. Dezember 2005.

    Er war ein weit über Österreich hinaus bekannter Gitarrist

  55. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Der Standard (Seite 25, Kultur): „Harry Pepl 1945 - 2005“ (Komplexer Improvisator: Harry Pepl)

    Ljubiša Tošić

    Kurznachruf aus Wiener Neustadt, der Pepl als komplexen Improvisator würdigt, der im Privatstudio mit Klavier und Schlagzeug experimentierte.

    mehr Der Standard (Seite 25, Kultur)

    Er nennt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Duo mit Werner Pirchner, Dave Liebman, Jack DeJohnette, Benny Goodman und die Real-time-Composing-Methode mit dem international renommierten Kronos Quartet.

    gehörte in seiner aktiven Phase zu den bedeutendsten Gitarristen weltweit

    international zwischen Berlin und Montreux mit einer subtilen und intensiven Form der Kammermusik Furore machte

    entwickelte er im Laufe der Jahre eine komplexe musikalische Stilistik, die mit hochexpressiver, sehr individueller polytonaler Melodik arbeitete und sich im Rahmen immer freier werdender Band-Konzepte entfaltete

    geprägt von dem alten Jazztraum, dem Moment eine musikalische Substanz abzuringen, die Bleibendes schafft und also in die Nähe von Komposition rückt.

  56. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Die Presse (Seite 34, Feuilleton): „Er musste spielen“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)

    Kürzel „sam“

    Nachruf mit dem Titelzitat „Man könnte Klavierspielen müssen“ aus dem Concerto-Interview.

    mehr Die Presse (Seite 34, Feuilleton)

    Er beschreibt das Real-Time-Composing, nennt Wes Montgomery und Jim Hall sowie Schönberg und Webern als Einflüsse und führt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), JazzZwio, Jack DeJohnette, Art Farmer und Michel Portal als Weggefährten an.

    Im äußerlich so introvertiert wirkenden Virtuosen brodelte es, wenn er spielte.

    Er suchte leidenschaftlich: Wahrhaftigkeit, ein Utopia, in dem alle Gegensätze zusammenfallen.

  57. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“

    Online-Nachruf vom Mittwoch, 7. Dezember 2005. Wichtigstes Projekt war ab 1977 das Duo mit Werner Pirchner, das ihm internationale Anerkennung und Einladungen in alle Welt brachte.

    mehr JazzEcho (Universal Classics, Online)

    Danach arbeitete Pepl laut Nachruf mit Dino Saluzzi, Jack DeJohnette und Dave Holland sowie mit dem Vienna Art Orchestra. Als ordentlicher Professor in Graz ab 1984 brachte er Schüler wie den Gitarristen Wolfgang Muthspiel auf den Weg. Am Ende steht ein Hinweis auf die CD „Light Blues“ von Air Mail (Emarcy, 2001).

    einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene

  58. 8. Dezember 2005 · Nachruf

    Jazz thing (News, Online): „Gestorben: Harry Pepl“

    Martin Laurentius und Axel Stinshoff (Zusammenstellung)

    Kurznachricht vom 8. Dezember 2005 mit dem Todestag 6. Dezember, der den übrigen Quellen widerspricht (5. Dezember).

    mehr Jazz thing (News, Online)

    Sie zitiert Joachim-Ernst Berendt über das Duo mit Pirchner, nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi und Dave Liebman und gibt die Professur mit 1984 bis 1995 an.

    Mit seinem metallisch-klaren Sound und seinen überraschenden Akkordverbindungen entwickelte sich Pepl zu einem der eigenständigsten Gitarristen Europas

  59. 19. Dezember 2005 · Nachruf

    Musikergilde (Online): „Harry Pepl - ein Nachruf“

    Peter Paul Skrepek

    Ausführlicher Nachruf des Gitarristen Peter Paul Skrepek, der Pepl 1974 in der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) kennenlernte.

    mehr Musikergilde (Online)

    Er schildert Ausbildung, ORF-Studiojob, Jazzzwio, Air Mail und die Zeit mit Benny Goodman, nennt Schüler wie Wolfgang Muthspiel und Peter Havlicek und gibt als Todestag Montag, 5. Dezember 2005, an. Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, wird zitiert, Leserbriefe ergänzen den Text.

    Jetzt, wo ich alles spielen kann, was ich will, darf ich nicht mehr.

    Harry Pepl

    Begnadeter Gitarrist und Ausnahmeerscheinung

    Otto Kolleritsch

    ein unverwechselbarer Musiker aus Wien mit Geltung in der ganzen Welt

  60. 2006 · Nachruf

    Jazzzeitung (Seite 6): „Ciao Habanero“ (Harry Pepl 1945 bis 2005)

    Rainer Rygalyk

    Persönlicher Nachruf des Jazzfotografen Rainer Rygalyk. Wolfgang Puschnig und Wolfgang Reisinger erinnern sich an die Jahre mit Air Mail; Rygalyk beschreibt Pepls letzten großen öffentlichen Auftritt 2004 beim Jazz Festival in Salzburg mit Playback zu acht Composings und Live-Musikern vor seinen Bildern.

    mehr Jazzzeitung (Seite 6)

    Er ist der europäische Jazzgitarrist schlechthin.

    Ich habe einfach seine musikalische Sprache gelernt.

    Wolfgang Puschnig

    Es war ein extremer Sog. Plötzlich mit jemanden zu spielen, der da oben, 2 Etagen über uns, steht und so souverän Gas gibt und alles mitreißt.

    Wolfgang Reisinger

    Er war für mich so ein Schubert Franzl Typ, unheimlich schöne Lieder aber auf höchster Qualitätsstufe und im nächsten Moment voll skurril und zerklüftet.

    Der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger; „Schubert Franzl“ ist die liebevoll wienerische Form für Franz Schubert, den Wiener Liedkomponisten

    Wolfgang Reisinger

  61. 2006 · Lexikon

    mica music austria, Musikdatenbank: Wolfgang Schiftner (Eintrag mit dem Harry-Pepl-Preis 2006)

    Eintrag in der Musikdatenbank von mica (österreichisches Musikinformationszentrum) zum Saxophonisten Wolfgang Schiftner, geboren 1982, Mitbegründer der JazzWerkstatt Wien.

    mehr mica music austria, Musikdatenbank

    Unter den Auszeichnungen steht für 2006 der Harry-Pepl-Preis beim Austrian Soundcheck (Festival in Graz) in Graz; Schiftner ist damit der erste Preisträger.

  62. November 2006 · Programmheft

    GamsbART-Post 5/2006 (GamsbART-Verein, Graz): Programm November bis Dezember 2006: Harry Pepl Gedenkpreis, 14. Austrian Soundcheck, Katholisches Studentenhaus Münzgraben

    Heimo Steps; Otmar Klammer

    Programmheft des Grazer Festivals mit den ersten Texten zum Harry-Pepl-Preis.

    mehr GamsbART-Post 5/2006 (GamsbART-Verein, Graz): Programm November bis Dezember 2006

    Der Preis für Musiker unter 30 wird als Stipendium der Stadt Graz über 5.000 Euro am 18. November 2006 im Rahmen des Abends „Tribute to Harry Pepl“ überreicht. Heimo Steps schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“, Otmar Klammer beschreibt Pepls „real composing“.

    ein unverbesserlicher musikalischer Visionär

    Pepl war ein Gitarrist von internationaler Reputation, der mit seinem eigenwillig sperrigen und komplexen Improvisationsstil eine europäische Alternative zu den US-Gitarristen bot

    Otmar Klammer, GamsbART-Post

  63. 17. November 2006 · Bericht

    Kleine Zeitung (Online, Rubrik Kultur): „Harry Pepl: Œuvre eines Kreativen“

    Michael Tschida

    Online-Artikel zur ersten Vergabe des Harry-Pepl-Preises in Graz, der als Anstoß gesehen wird, Pepls musikalischen Nachlass zu sichern.

    mehr Kleine Zeitung (Online, Rubrik Kultur)

    Sein Werk lagere in Schachteln im Haus, Tonbänder, Noten und technische Exoten; gamsbART (Grazer Konzertveranstalter) habe zugesagt, künftige Diplomstipendien sollten die wissenschaftliche Aufarbeitung unterstützen.

    das Werk eines ungemein Kreativen zu archivieren

    Gerhard Kosel

    Wie sehr der Paradegitarrist auch jetzt noch Jazzer inspiriert, soll nicht nur das heutige Finale beim „Austrian Soundcheck“ zeigen. Hut ab vor Harry P.!

  64. 22. November 2006 · Bericht

    Der Standard (Kultur, Printausgabe): „Jazzwohnzimmer Miles Smiles feiert“

    felb

    Kurzbericht zum 15-jährigen Bestehen des Wiener Jazzclubs Miles Smiles in der Josefstadt, gegründet von Wulf Müller.

    mehr Der Standard (Kultur, Printausgabe)

    Das erste Konzert spielten im Herbst 1981 Bill Frisell und Eberhard Weber. Aufgenommen haben dort unter anderen Aladár Pege, Jim Pepper und David Friesen, dazu österreichische Musiker bis zu Werner Pirchner und Harry Pepl.

    nebst österreichischen Granden von Werner Pirchner und Harry Pepl abwärts

  65. 6. Dezember 2006 · Programmheft

    Porgy & Bess (Programmtext, Online): „A Tribute to Harry Pepl“, Mittwoch, 06.12.2006, 20:00 Uhr

    Kürzel „CH“

    Ankündigung des Tribute-Abends mit Lorenz Raab und Raphael Preuschl, dem Andy Manndorff Trio, dem Koehne Quartet und Peter Ponger solo, dazu die Konzertfilme von Benny Goodman und vom Jazzzwio in Montreux 1981 und Visuals von Rainer Rygalyk.

    mehr Porgy & Bess (Programmtext, Online)

    Der Text würdigt Pepl und erwähnt seine dreitägige Personale im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) 1994; der Reinerlös ging an die Nachlassverwaltung.

    Wirklich „leiwaund“ war aber schon Harry Pepl selber

    Wenn man mit Gitarristen spricht, z.B. mit Abercrombie oder Scofield, dann gab es eine konstante Frage: „And how is Harry?“

    Als eigenständiger Stilist, der durch seine technische Perfektion, rhythmische Prägnanz, harmonische Vielfalt und durch überbordende musikalische Energie in der internationalen Szene einen nachhaltigen Eindruck hinterließ

  66. 2007 · Pressetext

    Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes): „Das Christian Muthspiel Trio spielt Werner Pirchner und Harry Pepl“

    Andreas Felber

    Linernotes zum Album „Against The Wind“ (2007) auf Deutsch, Englisch und Französisch.

    mehr Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes)

    Felber beschreibt Pirchner und Pepl als „perfektionistische Charakterköpfe“, die etwa zwischen 1978 und 1985 als „Jazz-Zwio“ Europas Festivals bespielten, und berichtet, dass die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien Pepl zur Vaterfigur der österreichischen Szene erheben. Grundlage war ein Projekt mit Wolfgang Muthspiel für das Festival „Glatt&Verkehrt“ 2002. Auf der Produktseite stehen außerdem Pressestimmen der Weltwoche und der Salzburger Nachrichten.

    Werner Pirchner und Harry Pepl, sie waren perfektionistische Charakterköpfe, die keine halben Sachen machten.

    Während die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien nach Hans Koller auch Harry Pepl für sich entdecken und so zur Vaterfigur der österreichischen Szene adeln

  67. 13. März 2007 · Radio

    Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist): „Milestones - Harry Pepl“ (Klassiker der Jazzgeschichte)

    Playlist einer Nachtradio-Sendung am 13. März 2007, 01:05 Uhr, mit „Live in Montreux 81“, dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette und Air Mail „Light Blues“.

    mehr Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist)

    Sie zeigt Pepl als Eintrag in einer deutschen Reihe über Klassiker der Jazzgeschichte.

  68. 3. Dezember 2007 · Bericht

    mica music austria: „Tribute to Harry Pepl im Porgy“

    Ankündigung eines Tribute-Abends im Wiener Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) am 6. Dezember 2007, zwei Jahre nach Pepls Tod.

    mehr mica music austria

    Der Text würdigt ihn als international gefragten Grenzgänger und nennt Kooperationen mit Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman. Den Abend gestalten ehemalige Wegbegleiter, angeregt von der Grazer Plattform Gamsb'Art, die den Harry-Pepl-Preis vergibt.

    einer der meistgeachteten heimischen Musiker

  69. 3. Dezember 2008 · Pressetext

    Kunstuniversität Graz, Mitteilungsblatt 5 (Online): „Mitteilungen der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit“ (Harry-Pepl-Preis 2008 an Daniel Riegler)

    Das Mitteilungsblatt der Kunstuniversität Graz (Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz) vom 3. Dezember 2008 meldet, dass der Posaunist und Komponist Daniel Riegler den Harry-Pepl-Preis 2008 erhält.

    mehr Kunstuniversität Graz, Mitteilungsblatt 5 (Online)

    Das mit 4000 Euro dotierte Stipendium verlangt eine Auseinandersetzung mit Pepls Schaffen, deren Ergebnis 2009 präsentiert werden soll; verliehen wurde der Preis am 17. November 2008.

    Das mit 4000 Euro dotierte Stipendium hat die Auflage, sich mit dem Schaffen des 2005 verstorbenen Jazzgitarristen und KUG-Professors Pepl auseinanderzusetzen

  70. Februar 2009 · Porträt

    Concerto (2/2009, Seite 44): „Jazzzwio – ein markanter Name – bis heute“ (CD/DVD-Tipp „Live in Concerts“)

    Thomas Hein

    Bericht über die Wiederveröffentlichung der Montreux-Aufnahme samt Video, deren Vorbereitung zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 lief.

    mehr Concerto (2/2009, Seite 44)

    Daniel Pepl beschreibt das Heimstudio im Keller in Hernstein, die Rettung der Bänder und den Plan, das Gesamtwerk seines Vaters zugänglich zu machen.

    Während ich versuche, innerhalb eines Rahmens, eines Stils, innovativ zu sein, versuchte Harry immer die gesetzten Grenzen zu überschreiten und dann weiter zu gehen.

    Daniel Pepl

  71. 13. Februar 2009 · Kritik

    Die Presse (Online): „Jazzzwio, Live In Concerts“ (Zwio Infernal)

    Samir H. Köck

    Kurzkritik zur Wiederveröffentlichung des Montreux-Konzerts von 1981 (EmArcy/Universal). Der Text würdigt das Duo aus Gitarre und Vibrafon als ungewöhnliche Kammermusik der 1980er Jahre, deren Klangkaskaden Zeitgenossen im Gedächtnis geblieben seien.

    mehr Die Presse (Online)

    Der famose Gitarrist Harry Pepl und sein kongenialer Partner

  72. 20. Februar 2009 · Kritik

    Die Presse (Online): „Wolfgang Schalk: Wanted“

    Samir H. Köck

    Kurzkritik des Albums „Wanted“ des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk, aufgenommen in Los Angeles. Hervorgehoben wird das Stück „And Harry Said Goodbye“, das Schalk Harry Pepl gewidmet hat.

    mehr Die Presse (Online)

    Besonders schön geriet ‚And Harry Said Goodbye‘, das dem unvergessenen Kollegen Harry Pepl zugeeignet ist.

  73. 24. Februar 2009 · Kritik

    KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn): „JazzZwio: Live in Concerts“ (CD-Tipp)

    Peter Füssl

    CD-Tipp von Peter Füssl in der Vorarlberger Kulturzeitschrift KULTUR zur CD/DVD „Live in Concerts“ (Universal, 2009).

    mehr KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn)

    Füssl erinnert an das legendäre JazzZwio von Pepl und Werner Pirchner zwischen 1977 und 1985 und beschreibt den Inhalt: 43 Minuten vom 15. Montreux Jazz Festival (Schweiz) 1981 sowie Ausschnitte aus Konzerten in der Szene Wien (1983) und im Konservatoriumssaal Innsbruck, Österreich (1984), mit Stücken wie „The Day We Know Paul Desmond is Gone“, „Against The Wind“, „Hosent’Raga“ und „Air Love And Vitamins“. Er nennt die beiden „zwei absolute Individualisten“, deren Zusammenspiel weit mehr ergebe als die Summe der Teile, hält fest, dass bisher vor allem die Brüder Muthspiel die Erinnerung an sie wachgehalten haben, und wünscht dem Jazzzwio mehr Bekanntheit, vor allem in der jüngeren Musikergeneration.

    Sternstunden genial schräger Musik und knorrigen Humors

    der Spielwitz der beiden Charakterköpfe wienerischer und tirolerischer Ausprägung wirkt auch mehr als 25 Jahre nach Entstehen der Aufnahmen noch taufrisch

    Zur CD/DVD „Live in Concerts“ (2009) mit Konzerten des Jazzzwio von 1981 bis 1984; Pepl war Wiener, Werner Pirchner Tiroler, und beide brachten ihren eigenen, regional gefärbten Humor in die Musik

  74. 6. März 2009 · Kritik

    Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau): „Zwio und Trio“ (Neue Jazz-Alben von Werner Pirchner & Harry Pepl, Pablo Milanes & Chucho Valdes u. a.)

    Musikrundschau mit einer Kurzkritik zu „Jazzzwio: Live in Concerts“ (Universal): Pirchner und Pepl seien eine Erinnerung wert, das Duo aus Gitarre und Vibrafon habe exemplarische Beispiele hitziger Kammermusik geliefert.

    mehr Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau)

    Die DVD wird als Muss bezeichnet. Das Datum 13.02.2009 ergibt sich aus der Artikelnummer.

    Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format

    Was da an gestalterischem Furor, an Intensität erreicht wurde, wirkt auch heute noch maßstabsetzend.

    Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format.

  75. 2010 · Lexikon

    mica music austria, Musikdatenbank: Stefan Heckel (Eintrag mit dem Harry-Pepl-Preis 2010)

    Eintrag in der Musikdatenbank von mica (österreichisches Musikinformationszentrum) zum steirischen Pianisten, Akkordeonisten und Komponisten Stefan Heckel.

    mehr mica music austria, Musikdatenbank

    Die Biografie nennt ihn Träger des Harry-Pepl-Jazzpreises 2010, die Liste der Auszeichnungen führt für 2010 den Harry-Pepl-Preis beim Festival Austrian Soundcheck von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter) in Graz.

  76. 2010 · Sonstiges

    Land Niederösterreich, Festschrift „Kultur im Spiegel der Zeit. 1960–2010 Kulturpreise Niederösterreich“: „Musik. Eine Kulturgeschichte der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten“

    Irene Suchy

    Musik-Essay „Musik. Eine Kulturgeschichte der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten“ der Ö1-Redakteurin Irene Suchy in der Festschrift „Kultur im Spiegel der Zeit. 1960–2010 Kulturpreise Niederösterreich“.

    mehr Land Niederösterreich, Festschrift „Kultur im Spiegel der Zeit. 1960–2010 Kulturpreise Niederösterreich“

    Suchy beschreibt die Arbeit der Jurys, die auch „das Übersehene hervorheben“ dürfen, und nennt als Beispiel Harry Pepl, den die Jury kurz vor seinem Tod würdigte; seine Karriere verbindet sie mit der „legendären ORF Big Band“. Im Verzeichnis der Preisträger steht Pepl mit dem Förderungspreis 1991 und dem Würdigungspreis des Landes Niederösterreich.

    den großen Instrumentalisten und Komponisten Harry Pepl

    die Karriere Pepls mit der legendären ORF Big Band

  77. 17. September 2010 · Bericht

    mica music austria: „STUDIO FAN, das Abonnementprogramm des Ensembles Studio Dan“

    Vorstellung der Abonnementreihe des Wiener Ensembles Studio Dan mit einer Kurzbiografie seines Leiters Daniel Riegler. Für 2008 nennt sie die Leitung der Stage-Band des Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) und den Harry-Pepl-Preis 2008.

  78. 21. November 2013 · Radio

    Ö1, „Schon gehört?“: „Schon gehört?“ (Kulturtipps vom 21. November 2013)

    Kulturtipps des Senders Ö1 (Kulturradio des ORF): Der Austrian Soundcheck (Festival in Graz), eine Kooperation der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz mit gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), widmet einen Abend im Dom im Berg unter dem Motto „Super Sax“ dem Saxophon, unter anderem mit dem Trio Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch. Am 22. November erhält Salesny den Harry-Pepl-Preis, heuer bereits zum vierten Mal vergeben.

    mehr Ö1, „Schon gehört?“

    Am 22. November geht dieser Förderpreis an den Alt-Saxophonisten Clemens Salesny.

  79. 25. November 2013 · Bericht

    mica music austria: „Clemens Salesny erhält den Harry Pepl Preis“

    Meldung zur vierten Vergabe des Harry-Pepl-Preises beim Austrian Soundcheck (Festival in Graz) in Graz: Der Förderpreis ging 2013 an den Altsaxofonisten Clemens Salesny. Der Beitrag stellt Salesny und seine Projekte kurz vor.

    mehr mica music austria

    Im Rahmen des „Austrian Soundchecks“ in Graz wurde heuer bereits zum vierten Mal der Harry Pepl Preis verliehen.

  80. 26. März 2014 · Bericht

    Falter 13/2014 (Feuilleton): „Erinnerungen an Werner Pirchner, den Frank Zappa aus Hall in Tirol“

    Klaus Nüchtern

    Besprechung des Films „D.U.D.A.!“ von Werner Ludin über Werner Pirchner. Der Text erwähnt Pirchners Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Harry Pepl, durch die er zum international gesuchten Jazzvirtuosen wurde; im Mittelpunkt steht Pirchner.

    mehr Falter 13/2014 (Feuilleton)

    Durch die Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Harry Pepl avancierte er zum international gesuchten Jazzvirtuosen

  81. 14. Februar 2015 · Radio

    Ö1, Die Lange Nacht des Werner Pirchner: „Die Lange Nacht des Werner Pirchner“

    Albert Hosp (Gestaltung)

    Lange Nacht zum 75. Geburtstag des Vibrafonisten und Komponisten Werner Pirchner.

    mehr Ö1, Die Lange Nacht des Werner Pirchner

    Der Beitrag erwähnt das Duo mit Harry Pepl beim Montreux Jazz Festival (renommiertes Jazzfestival in der Schweiz) und zeigt damit die Verbindung der beiden Musiker; im Mittelpunkt steht Pirchner.

    im Duo mit dem Gitarristen Harry Pepl

  82. 31. August 2015 · Bericht

    Die Presse (Online): „Saalfelden: Schmerz an der Heimat, Störung der Jazz-Idylle“

    Samir H. Köck

    Festivalbericht vom Jazzfest Saalfelden 2015 (bedeutendes Jazzfestival im Salzburger Land). Das Festival erinnerte an den 75. Geburtstag Werner Pirchners und gedachte auch des 2005 gestorbenen Gitarristen Harry Pepl.

    mehr Die Presse (Online)

    gedachte auch des 2005 gestorbenen Gitarristen Harry Pepl

    Und gedachte auch des 2005 gestorbenen Gitarristen Harry Pepl, der mit Pirchner das Jazzzwio bildete, dessen raffinierte Formensprache auch international gerühmt wurde.

  83. 19. September 2015 · Radio

    Ö1, „Die Ö1 Jazznacht“: „Erinnerungen an Harry Pepl“

    Christian Bakonyi

    Sendung zum 70. Geburtstag am Samstag, 19. September 2015, 23:03 bis 24:00 Uhr, mit den Studiogästen Daniel Pepl, Agnes Heginger, Clemens Salesny und Martin Bayer.

    mehr Ö1, „Die Ö1 Jazznacht“

    Gespielt wird auch ein Archivfund des Trios mit Herbert Joos und Tony Oxley aus Tamsweg vom 15. Dezember 1988.

  84. 26. Oktober 2015 · Radio

    Ö1, Spielräume Spezial: „Heimat bis Du großer...“ (Würdigung von Harry Pepl zum Nationalfeiertag)

    Klaus Wienerroither (Gestaltung)

    Sendung zum Nationalfeiertag, Montag, 26. Oktober 2015, 17:10 Uhr, die fast zehn Jahre nach Pepls Tod an den Gitarristen und Komponisten erinnert.

    mehr Ö1, Spielräume Spezial

    Der Titel spielt auf die Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ der Bundeshymne an; die Sendung beginnt mit „In diesem Fall ist es wirklich einer der Söhne“ und nennt Air Mail „wohl eine der besten Jazzgruppen heimischer Provenienz“. Playlist: Air Mail mit „Shifting People“ und „The Halley's Comet / Light Blue Blues“, „Salt and Pepl“ mit der ORF Big Band unter Richard Österreicher, „Harry Pepl's Blues“ mit Benny Goodman, „Against The Wind“ live mit dem Jazzzwio, „Eastern Island Ears“ mit Dave Liebman und Wolfgang Reisinger, ein Teil aus „Anspannen, Überspannen, Abspannen“ mit STUDIO PERCUSSION graz, Peter Alexanders „Sag' mir quando, sag' mir wann“ (Pepl als Studiogitarrist) und zum Schluss „Air, Love & Vitamins“ mit Werner Pirchner und Jack DeJohnette.

    Die Würdigung eines Individualisten.

    In diesem Fall ist es wirklich einer der Söhne.

  85. 18. November 2015 · Bericht

    Falter 47/2015 (Rubrik Steiermark): „Steiermark kurz“

    Kurznachrichten aus der Steiermark. Eine Meldung berichtet, dass der mit 5000 Euro dotierte Harry-Pepl-Preis beim Austria Soundcheck (Festival in Graz) an die Komponistin und Saxofonistin Viola Falb ging.

    mehr Falter 47/2015 (Rubrik Steiermark)

    der Harry-Pepl-Preis an die Komponistin und Saxofonistin Viola Falb

  86. 3. Dezember 2015 · Radio

    Ö1, Spielräume: „Spielräume“ vom 3. Dezember 2015 (Musik aus allen Richtungen, Harry Pepls Wiederkehr)

    Andreas Felber (Gestaltung)

    Sendung vom 3. Dezember 2015, 17:30 Uhr, anlässlich von Pepls 70. Geburtstag und 10. Todestag: Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger treten mit Pepls Musik auf (5.12.2015, Porgy & Bess, Wiener Jazzclub).

    mehr Ö1, Spielräume

    Außerdem geht es um neue CDs heimischer Produktion.

    Agnes Heginger, Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch spielen Harry Pepl

  87. 20. Dezember 2015 · Kritik

    Kurier (Diskothek, CDs der Woche): „Salesny, Bayer, Frosch und Heginger: Harry Pepl“

    Werner Rosenberger

    CD der Woche mit fünf Sternen: Junge österreichische Musiker erinnern zum zehnten Todestag an Harry Pepl; die Doppel-CD bringt teils Bekanntes und teils unveröffentlichtes Material der „Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band“, entstanden von 1996 bis 2005.

    mehr Kurier (Diskothek, CDs der Woche)

    Der Wiener Gitarrist und musikalische Grenzgänger war eine Klasse für sich

  88. 24. Dezember 2015 · Bericht

    NÖN (Online, Hollabrunn): „Viola Falb, die erste Frau im Jazz“

    Bericht über die Saxophonistin und Komponistin Viola Falb aus dem Bezirk Hollabrunn: Sie erhielt zur Eröffnung des diesjährigen Austrian Soundcheck (Festival in Graz) in Graz den fünften, mit 4.000 Euro dotierten Harry-Pepl-Preis.

    mehr NÖN (Online, Hollabrunn)

    Die Laudatorin Ute Pinter hob ihre grenzüberschreitenden Kompositionen und Bandprojekte hervor, ganz im Sinne des musikalischen Patrons Harry Pepl. Gedruckt in der Ausgabe vom 23. Dezember 2015, S. 6.

    Viola Falb, Ausnahmekünstlerin des Bezirks, erhielt den 5. Harry-Pepl-Preis in Graz.

    ganz im Sinne des musikalischen Patrons Harry Pepl

  89. 2016 · Kritik

    Jazzpodium: „Harry Pepl & Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch, Agnes Heginger, Fullmax15-01 CD“

    Alexander Schmitz

    Besprechung der Doppel-CD von 2015 in der deutschen Jazzzeitschrift Jazzpodium, vermutlich 2016. Schmitz erinnert an Le Mondes „Gigant der Improvisation“, Scofields „machine gun“, das Jazzzwio, Air Mail und die MIDI-Gitarre, die das Real Time Composing erst ermöglichte. Er beschreibt zwölf erstveröffentlichte Selbstgespräche aus der Lonely Single Swinger Band und 13 Pepl-Kompositionen im neuen Gewand mit Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger, als Gäste Herbert Joos, Alex Meissl und Clemens Wenger.

    mehr Jazzpodium

    die jetzt den Namen des großen Wiener Gitarristen Harry Pepl mit einem ebenbürtigen Projekt ins Bewusstsein zurückbringt

    Es gibt auch gar nichts zu sagen, das auch nur annähernd dieses späte, grandiose Pepl-Spektakel erfassen könnte.

  90. 12. Mai 2016 · Bericht

    Der Standard (Online): „Inntöne-Festival: Session mit der Historie“

    Vorbericht zum INNtöne-Festival (Jazzfestival in Diersbach, Oberösterreich).

    mehr Der Standard (Online)

    Der Saxofonist Clemens Salesny, der Gitarrist Martin Bayer, der Schlagzeuger Peter Primus Frosch und die Sängerin Agnes Heginger interpretieren am Samstag Stücke von Harry Pepl, improvisieren darüber und reagieren auf Zuspielungen, die Pepl für seine Lonely Single Swinger Band erimprovisiert hat: Gitarre, Synthesizer, Klavier, Gesang und Schlagzeug, alles daheim selbst eingespielt. Der Standard nennt das ein formidables Beispiel für eine Auseinandersetzung mit der Historie, die „delikate Ergebnisse“ zeitigt.

    Allerdings gibt es Formen der Auseinandersetzung mit der Historie, die delikate Ergebnisse zeitigen. Ein formidables Beispiel ist am Samstag beim (am Freitag beginnenden) Inntöne-Festival in Diersbach zu erleben, wenn von der Bühne auch Töne des (2005 verstorbenen) Gitarristen Harry Pepl erschallen.

    Gitarre, Synthesizer, Klavier, Gesang, Schlagzeug – Pepl hat einst alles selbst daheim eingespielt.

    Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger interpretieren Harry Pepl

  91. 16. Mai 2016 · Bericht

    Die Presse (Online): „Resch, renitent: Der Sound des Sauwalds“

    Samir H. Köck

    Bericht vom 30-jährigen Jubiläum des Festivals Inntöne in Diersbach. Er schildert auch den Auftritt der Hommage an Harry Pepl, bei dem Fragmente von Aufnahmen Pepls eingespielt wurden und der nicht allen gefiel.

    mehr Die Presse (Online)

    ein künstlerischer Hochseilakt, bei dem auch Fragmente von Aufnahmen Pepls eingespielt wurden

  92. 17. Mai 2016 · Kritik

    Der Standard (Online): „Inntöne: Expressive Gelassenheit“ (Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt)

    Ljubiša Tošić

    Festivalbericht von den INNtönen in Diersbach (Oberösterreich, Österreich) zu Pfingsten 2016. Nach dem Al Foster Quartet beschreibt Ljubiša Tošić ein Quintett mit einer Besonderheit: Neben Clemens Salesny, Agnes Heginger, Martin Bayer und Peter Primus Frosch war, vom Band aus, auch Harry Pepl dabei, dessen im Heimstudio eingespielte Ideen das Fundament einer hochenergetischen Mischung bildeten; Tošić nennt den Abend eine impulsive Hommage an einen Großen des europäischen Jazz. Gedruckt in der Ausgabe vom 18. Mai 2016, S. 30.

    mehr Der Standard (Online)

    Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt

    Der verstorbene Großmeister der impulsiven Improvisation

    Eine impulsive Hommage an einen Großen des europäischen Jazz.

  93. 19. Mai 2016 · Interview

    Die Presse (Online): „Kärntner Jazzer mit langem Atem“

    Samir H. Köck

    Interview mit Wolfgang Puschnig zu seinem 60. Geburtstag. Puschnig nennt die sieben Jahre bei Airmail, der Band von Harry Pepl, als eines der Highlights seiner Laufbahn; Pepl ist nur ein Nebenthema des Gesprächs.

    mehr Die Presse (Online)

    die sieben Jahre bei Airmail, der Band des 2005 verstorbenen Gitarristen Harry Pepl

    Als Gitarrist war er außerhalb jeder Norm. Das hat mir phrasierungstechnisch einen neuen, flexibleren Zugang erschlossen.

    Wolfgang Puschnig

  94. 19. Mai 2016 · Kritik

    Jazzpages (Online): „INNtöne 2016 – Rückschau mit Bildern“

    Frank Schindelbeck

    Festivalbericht mit Fotos vom INNtöne Jazzfestival 2016 auf dem Hof von Paul Zauner in Diersbach.

    mehr Jazzpages (Online)

    Als Höhepunkt des zweiten Festivaltages beschreibt der Autor das Projekt von Agnes Heginger, Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch, bei dem Aufnahmen aus Pepls Heimstudio zugespielt wurden und die Band mit ihnen in einen Dialog trat. Er verweist auf die Doppel-CD bei Fullmax Recordings.

    Die vier Musiker auf der Bühne spielten so exzellent mit Pepls Nachlass, dass ohne die zugehörige Geschichte und mit geschlossenen Augen ein Quintett auf der Bühne hätte stehen können.

    Ein überaus gelungener Tribut an einen der wichtigen Jazzmusiker Österreichs.

  95. 13. September 2016 · Sonstiges

    NÖN (Niederösterreichische Nachrichten): „Tribut an Harry Pepl“

    Vorbericht unter der Marke „Highlight“: Der Jazzclub Melk präsentiert „A tribute to Harry Pepl“ am Freitag, 23. September 2016, um 20 Uhr in der Tischlerei Melk.

    mehr NÖN (Niederösterreichische Nachrichten)

    Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger zollen dem 2005 verstorbenen Jazzmusiker Respekt: Neben teils bekannten Kompositionen interagiert das Quartett mit bis dahin unveröffentlichter Musik aus Pepls letzter Schaffensperiode, der „Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band“. Mit Bandfoto.

    Der Melker Jazzklub widmet „Giganten der Improvisation“ einen Auftritt in der Tischlerei.

  96. 8. April 2017 · Bericht

    Ö1 (oe1.orf.at, Artikel): „Pirchner und Pepl“ (Muthspiel Trio spielt „Against the Wind“)

    Haide Tenner (Gesprächspartnerin)

    Beitrag zur CD „Against the Wind“, auf der das Christian Muthspiel Trio Werke von Harry Pepl und Werner Pirchner spielt.

    mehr Ö1 (oe1.orf.at, Artikel)

    Muthspiel erzählt im Gespräch mit Haide Tenner im „Klassik-Treffpunkt“, wie die CD aus dem Gedenken an Pirchner und dem Programm „Pepl/Pirchner“ entstand.

    Die Musiker spielen Werke der früh verstorbenen Komponisten Harry Pepl und Werner Pirchner.

  97. 11. September 2017 · Nachruf

    Salzburger Nachrichten (Online, APA): „Wiener Jazzgitarrist Andy Manndorff 60-jährig gestorben“

    APA

    APA-Nachruf auf den Wiener Gitarristen und Komponisten Andy Manndorff (1957 bis 2017).

    mehr Salzburger Nachrichten (Online, APA)

    Er zitiert aus einem Interview mit dem mica (österreichisches Musikinformationszentrum), in dem Manndorff Harry Pepl als den einzigen Lehrer nennt, der ihm etwas beibringen konnte, und schildert seine Stationen in Amsterdam, New York und Wien.

    Ich war auch nie ein guter Schüler, der einzige Lehrer, der mir etwas beibringen konnte, war der Harry Pepl. Und der hat mir einen Spirit mitgegeben

    Andy Manndorff

  98. 20. September 2017 · Bericht

    Ö1 (oe1.orf.at, Artikel): „Der Musiker Werner Pirchner“

    Kurzporträt Werner Pirchners (13. Februar 1940 bis 10. August 2001) als Jazzmusiker und Komponist.

    mehr Ö1 (oe1.orf.at, Artikel)

    Es führt das 1975 gegründete Pirchner-Pepl-JazzZwio mit seinen Auftritten bis Mitte der 1980er Jahre an, unter anderem in Velden, Montreux und Saalfelden; im Mittelpunkt steht Pirchner.

    Mit dem Gitarristen Harry Pepl gründete er 1975 das Pirchner-Pepl-JazzZwio

  99. 10. Oktober 2017 · Bericht

    Ö1 (oe1.orf.at, Artikel): „Der Gratwanderer Werner Pirchner“

    Beitrag über Werner Pirchner zum zehnten Todestag, auf der Seite mit dem Datum 10. Oktober 2017 angezeigt, im Text aber auf den 10. August 2011 bezogen.

    mehr Ö1 (oe1.orf.at, Artikel)

    Er nennt das Jazz-Zwio mit Harry Pepl als Station, die Pirchner auch in der internationalen Jazzszene bekannt machte; im Mittelpunkt steht Pirchner.

    zusammen mit Harry Pepl im legendären JazzZwio

  100. 27. März 2018 · Radio

    SRF 2 Kultur, Jazz & World aktuell: „Was für die Magengegend“

    Roman Hošek (Redaktion)

    Sendung von [SRF 2 Kultur](https://www.srf.ch), dem Kulturradio des öffentlich-rechtlichen Schweizer Radios und Fernsehens, am Dienstag, 27.03.2018, 20 bis 21 Uhr, wiederholt am Freitag, 30.03.2018. Neben Hugh Coltman, Sons of Kemet und Shake Stew stellt sie den österreichischen Saxophonisten [Clemens Salesny](person:clemens-salesny) in einem Porträt vor. Laut Playlist läuft dabei auch „[Single Swing](werk:single-swing)“ von Harry Pepl (Fullmax Recordings).

  101. 15. November 2018 · Kritik

    Kleine Zeitung: „Auratisch: Zwei fünfte Männer“

    Otmar Klammer

    Konzertkritik zum Auftritt von Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band beim Austrian Soundcheck im Grazer Tube's (Dienstag, 13. November 2018).

    mehr Kleine Zeitung

    Clemens Salesny nennt die Band ein Quintett, weil Markus Wallner hinter Mischpult und Laptop die Einspielungen steuert; der eigentliche fünfte Mann aber sei Pepl, der „in wenigen Tagen auch schon 13 Jahre schmerzlich vermisst“ werde. Salesny, Andi Schreiber (Geige), Martin Bayer (Gitarre) und Valentin Duit (Schlagzeug) greifen Pepls Duktus auf; am stärksten wirkt die Band in den Stücken über Pepls groovigen ostinaten Bassfiguren.

    Der eigentliche fünfte Mann, der diese Musik einst auf Instrumenten sonder Zahl in Echtzeit komponierte

    Ansonsten galt: je kleiner das Format, umso mehr Pepl.

    Der eigentliche fünfte Mann, der diese Musik einst auf Instrumenten sonder Zahl in Echtzeit komponierte, wird in wenigen Tagen auch schon 13 Jahre schmerzlich vermisst.

    Facettenreicher Exkurs durch den Pepl-Kosmos.

  102. 16. November 2018 · Sonstiges

    Kronen Zeitung: „A Tribute To“ (Tagestipp)

    Ankündigung am Konzerttag: „The Lonely Single Swingers“ gestalten am Freitag, 16. November 2018, um 20.30 Uhr im Jazzit Salzburg (Elisabethstraße 11) einen Tribute-Abend an den 2005 verstorbenen Komponisten und Jazzgitarristen Harry Pepl.

    mehr Kronen Zeitung

    Das Quartett interagiert mit bis dahin unveröffentlichten Aufnahmen aus seiner letzten Schaffensperiode. Mit Bandfoto.

    Das Quartett interagiert mit Pepl mittels bisher unveröffentlichter Aufnahmen aus dessen letzter Schaffensperiode.

  103. 13. September 2019 · Radio

    Ö1, In Concert: „Harry Sokal, Harry Pepl, Jean-Francois Jenny-Clark, Daniel Humair“ (Österreichisch-französisches Gipfeltreffen 1984 in Wien)

    Klaus Wienerroither (Gestaltung)

    Sendung mit einem unveröffentlichten Konzertmitschnitt aus dem ORF-Archiv (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk): Im Jahr 1984 spielte der Saxofonist Harry Sokal in Wien mit dem Gitarristen Harry Pepl, dem Bassisten Jean-Francois Jenny-Clark und dem Schlagzeuger Daniel Humair. Die Sendung wurde am 13. September 2019 um 14:05 Uhr ausgestrahlt.

    mehr Ö1, In Concert

    dem Wiener Gitarristen-Meister Harry Pepl

  104. 13. Februar 2020 · Radio

    Ö1, Spielräume: „Werner Pirchner, der Vibrafonist“ (Musik aus allen Richtungen zum 80. Geburtstag des Tiroler Kosmopoliten)

    Andreas Felber (Gestaltung)

    Sendung zum 80. Geburtstag Werner Pirchners am 13. Februar 2020. Sie schildert den Weg des Vibrafonisten und erklärt, wie das Jazz-Zwio mit Harry Pepl den Anschluss an die junge österreichische Jazzszene und die internationale Karriere brachte; im Mittelpunkt steht Pirchner.

    mehr Ö1, Spielräume

    Harry Pepl und Werner Pirchner vollzogen indessen auch den Schulterschluss mit der jungen österreichischen Jazzszene

  105. 5. Juni 2020 · Radio

    Ö1, In Concert: „Harry Pepls „Hip Jargon“ plus Werner Pirchner anno 1975“

    Helmut Jasbar (Gestaltung)

    Sendung mit einem Konzertmitschnitt aus dem ORF-Hörfunk-Archiv (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk): Am 25. September 1975 spielte Pepl im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses mit seiner Trioformation Hip Jargon (Wayne Darling, Kontrabass; Fritz Ozmec, Schlagzeug), Gast war Werner Pirchner am Vibrafon. Die Sendung nennt Hip Jargon die Keimzelle des Jazz-Zwio. Gespielt werden „Wirf an“ und „Wohl oder übel“ von Pirchner sowie „Pfifferling“, „Squirrel Dance“, „Down At The Ticky Toe“ und ein Ausschnitt aus „Radler“ von Pepl und Pirchner, zusammen fast 78 Minuten.

    mehr Ö1, In Concert

    Die Keimzelle des berühmten „Jazz-Zwio“: Hip Jargon

    Die Musik ist von überragender Durchschlagskraft, rau und direkt und von konzentrierter Energie, die die Aufnahme klingen lässt, als wäre sie gestern gemacht worden.

    Die Musik ist von überragender Durchschlagskraft, rau und direkt und von konzentrierter Energie

  106. 11. Juni 2020 · Bericht

    radiohoerer.info: „Harry Pepls ‚Hip Jargon‘ plus Werner Pirchner anno 1975“

    Musiktipp des Blogs radiohoerer.info (Radio- und Medientipps für Neue Musik, Jazz und Hörbares) zur Sendung „In Concert“ von Ö1 (Kulturradio des ORF, des österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks) vom 05.06.2020. Der Beitrag übernimmt den Sendungstext von Ö1 (Gestaltung Helmut Jasbar): Ein Mitschnitt aus dem ORF-Hörfunkarchiv zeigt Pepls Trio Hip Jargon mit Wayne Darling (Kontrabass) und Fritz Ozmec (Schlagzeug) am 25. September 1975 im Großen Sendesaal des Funkhauses in Wien, Österreich, Gast ist Werner Pirchner am Vibrafon. Damit lasse sich Hip Jargon als Keimzelle des Jazzzwio hören. Die Playlist des Blogs nennt drei gemeinsame Stücke von Pepl und Pirchner, darunter „Pfifferling“ und „Down At The Ticky Toe“; Titel und Längen weichen von der Ö1-Sendungsseite ab, maßgeblich ist Ö1.

    mehr radiohoerer.info

    „Free Jazz für Feinschmecker“ nannte das damals ein Kritiker im Salzburger Volksblatt.

    das ungeschliffene Juwel eines Konzerts vom 25. September 1975 im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses

    Free Jazz für Feinschmecker

    Urteil eines Kritikers des Salzburger Volksblatts über Pepls Trio Hip Jargon, um 1975, als Werner Pirchner als Gast dazukam; aus diesem Zusammenspiel entstand das Jazzzwio

    Kritiker des Salzburger Volksblatts

  107. 25. September 2020 · Radio

    Ö1, Spielräume Nachtausgabe: „Der unvergessene Jazzgitarrist Harry Pepl“

    Klaus Wienerroither (Gestaltung)

    Sendung zum 75. Geburtstag am 10. September 2020, ausgestrahlt am Freitag, 25.9.2020, 22:25 Uhr, und wiederholt am 26.9.2020 um 0:05 Uhr.

    mehr Ö1, Spielräume Nachtausgabe

    Zu Gast sind unter anderem der Musikproduzent Daniel Pepl, der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger und die Pianistin Anna Maurer, die an einem Soloklavieralbum mit Pepls Kompositionen arbeitet. Laut Sendungsablauf kamen O-Töne von Wolfgang Muthspiel und Guido Jesenzky über den Musiker und den Pädagogen Harry Pepl dazu. Die Musikauswahl reichte von den Austrian Evergreens (1960) über Benny Goodman, das Jazzzwio, Air Mail, Michel Portal, Enrico Rava und das Kronos Quartet bis zu den Fullmax-Ausgaben von 2015 und 2020. Muthspiel wünschte sich „The Day We Know Paul Desmond Is Gone“, Jesenzky „Germ in A“ (beide Jazzzwio); Anna Maurer brachte ihre Fassung von „Air, Love & Vitamins“ (2020). Regie: Daniela Fietzek, Tontechnik: Georg Janser.

    Sein österreichisch-amerikanisches Quartett Airmail war wohl eine der besten Jazzgruppen heimischer Provenienz.

  108. 25. September 2020 · Radio

    Ö1, In Concert: „Fünf Österreicher und eine Cool-Jazz-Legende“ (Das Harald-Neuwirth-Konsort mit Lee Konitz 1976 im Wiener Funkhaus)

    Helmut Jasbar (Gestaltung)

    Sendung mit einem historischen Konzertdokument aus dem ORF-Archiv (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk): Am 14. Juni 1976 gastierte das Harald-Neuwirth-Konsort im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses, mit Harry Pepl (Gitarre), Werner Pirchner (Vibrafon), Wolfgang Wüst (Kontrabass) und Fritz Ozmec (Schlagzeug) sowie dem Gast Lee Konitz. Die Sendung wurde am 25. September 2020 um 14:05 Uhr ausgestrahlt.

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    Die Ensemblemitglieder waren Gitarrist Harry Pepl, Vibrafonist Werner Pirchner, Kontrabassist Wolfgang Wüst und Schlagzeuger Fritz Ozmec

  109. 20. März 2024 · Interview

    mica music austria (Online): „Uns geht es darum, Gegensätze in unserer Musik zu manifestieren.“ (Raphael Preuschl, Fabulous Austrian Trio, im mica-Interview)

    Michael Ternai

    Interview mit dem Bassisten Raphael Preuschl zum 20-jährigen Bestehen des Fabulous Austrian Trio mit Alex Machacek und Herbert Pirker.

    mehr mica music austria (Online)

    Über Machaceks Gitarrenspiel sagt er, es wolle die Grenzen eines Saiteninstruments aufheben, und erinnert dabei an Harry Pepls Stück „Man könnte Klavierspielen müssen“.

    Harry Pepl schrieb einst den Song ‚Man könnte Klavierspielen müssen‘. Ich glaube, es ist Alex’ Intention die Limitation eines Saiteninstruments aufzuheben und sich die Freiheit der Polyphonie eines Tasteninstruments anzueignen.

    Raphael Preuschl

  110. 2025 · Sonstiges

    violafalb.com (Website Viola Falb): Biografie Viola Falb

    Viola Falb

    Biografie auf der Website der Saxophonistin und Komponistin Viola Falb mit Ausbildung, Bands wie FALB FICTION und dem Saxophonquartett PHOEN und einer Liste der Auszeichnungen bis 2025. Dort steht der Harry-Pepl-Preis unter 2016; die zeitgenössischen Meldungen von Falter und NÖN belegen die Vergabe im November 2015.

  111. 6. September 2025 · Radio

    Ö1, „Die Ö1 Jazznacht“: „Zum 80. Geburtstag von Gitarrist Harry Pepl“

    Christian Bakonyi

    Sendung am Samstag, 6. September 2025, 23:03 bis 24:00 Uhr, mit den Gästen Daniel Pepl, Clemens Salesny und Martin Bayer.

    mehr Ö1, „Die Ö1 Jazznacht“

    Der Begleitartikel nennt John Scofield und die MIDI-Gitarre und weist auf das Konzert im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) am 28. September 2025 hin.

    In den 1980er Jahren gehörte Harry Pepl zu den gefragtesten Gitarristen Europas.

    Die unglaublichen, auf spannendste Art und Weise auf höchstem technischen Niveau dargebrachten Improvisationen und rasanten Klangkaskaden begeisterten nicht nur das Publikum in Montreux im Jahre 1981

  112. 27. September 2025 · Kritik

    RONDO (Online): „Songs From The Treehouse“ (Tim Collins, Martin Gasselsberger)

    Werner Stiefele

    Rezension des Duoalbums von Vibraphonist Tim Collins und Pianist Martin Gasselsberger bei GLM Music.

    mehr RONDO (Online)

    Außer Billie Eilishs „Everything I Wanted“ und „Air, Love & Vitamins“ aus dem Repertoire des Jazzzwio von Harry Pepl und Werner Pirchner spielt das Duo eigene Stücke; der Autor stellt die Besetzung in die Reihe von Gary Burton und Chick Corea.

    „Air, Love & Vitamins“ aus dem Repertoire des österreichischen JazzZwios Harry Pepl und Werner Pirchner

  113. 28. Oktober 2025 · Lexikon

    mica music austria, Musikdatenbank: Harry Pepl

    Datenbankeintrag mit Biografie, Tätigkeiten, Preisen, Aufträgen, Aufführungsorten und Werkliste (64 Werke); Stand der Aktualisierung 28.10.2025. Der Eintrag zählt Pepl zu den Gitarristen, die den österreichischen Jazz national und international geprägt haben, und verzeichnet den 2. Platz beim Österreichischen Jazzpreis 2025 (Auszeichnung für Jazz aus Österreich).

  114. November 2025 · Bericht

    ORF Kärnten (Online): Bericht über den Österreichischen Jazzpreis 2025

    Bericht über die Verleihung des Österreichischen Jazzpreises 2025 (Auszeichnung für Jazz aus Österreich) im Casino Velden mit der Reihung in der Kategorie Best Album: Kenji Herbert Trio vor Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band und dem Tobias Meissl Trio.

  115. 26. November 2025 · Radio

    Ö1, „On stage Spezial“: Österreichischer Jazzpreis 2025, live aus dem Casino Velden

    Andreas Felber

    Live-Übertragung der Verleihung am Mittwoch, 26. November 2025, 19:30 Uhr. Die Playlist enthält „Hernstein Blues“ vom Album „Live“ (Pepl und Salesny, 8:10).

  116. 26. November 2025 · Bericht

    Fullmax Recordings (Website): Beitrag zum Österreichischen Jazzpreis 2025, Best Album

    Beitrag zum 2. Platz des Albums „Live“ in der Kategorie Best Album beim Österreichischen Jazzpreis 2025 (Auszeichnung für Jazz aus Österreich).

    mehr Fullmax Recordings (Website)

    Die Jazz-Academy besteht aus 149 Expertinnen und Experten, es gab über 170 Einreichungen und eine siebenköpfige Fachjury; die Verleihung fand im Casino Velden statt.

  117. 18. Dezember 2025 · Kritik

    Kleine Zeitung (Seite 51, Kultur, Rubrik „Open Music im Grazer Stockwerk“): „Im Spiel mit der Wiener Gitarristenlegende“

    Robert Tendl

    Bericht über den Abend von Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band im Grazer Stockwerk.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 51, Kultur, Rubrik „Open Music im Grazer Stockwerk“)

    Pepl hinterließ viel Material aus dem Heimstudio; Salesny, Bayer, Schreiber, Duit und der Techniker Markus Wallner bringen die Tonspuren per Verstärker und Lautsprecher auf die Bühne und improvisieren dazu.

    Es entsteht ein überraschend lebendiges, hochmusikalisches Ergebnis

  118. 18. Dezember 2025 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 42, Kultur): „Die Schemen eines Lebenden“ (Stockwerk Graz: Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band blinzelt ins Jenseits)

    F. Jureček

    Konzertkritik zur Grazer Aufführung: Ein Quintett um Clemens Salesny und den Tontechniker Markus Wallner formt aus Mehrspuraufnahmen des 2005 verstorbenen Gitarristen einen Improvisationsabend.

    mehr Kronen Zeitung (Seite 42, Kultur)

    Pepls Tonspuren erklingen als am Mischpult dynamisch bearbeitete Klänge, dazu spielen Andi Schreiber, Martin Bayer und Valentin Duit.

    Aus Archivmaterial entstehen die Schemen eines Lebenden.

    Nicht viele Musiker veröffentlichen 20 Jahre nach ihrem Tod neue CDs.

  119. 10. September 2026 · Sonstiges

    Facebook (Thomas Palme): „...noch eine Harry Pepl Story zu seinem heutigen 81 Geburtstag“

    Thomas Palme

    Öffentlicher Facebook-Post des Wiener Jazz- und Bluesgitarristen Thomas Palme zu Harry Pepls 81. Geburtstag mit einer Erinnerung an ein Konzert von Air Mail (Wolfgang Puschnig, Mike Richmond, Wolfgang Reisinger) im Titanic, einem damals angesagten Club in der Theobaldgasse in Wien, Österreich, in den 1980er oder frühen 1990er Jahren: Als mitten im Set der Strom ausfiel, spielte Pepl bei Kerzenlicht ganz allein und akustisch ein Stück von Wes Montgomery, und im Lokal wurde es still und andächtig. Foto im Original-Post: Andreas Mayer.

    mehr Facebook (Thomas Palme)

    Eine Anekdote, die zeigt, wie tief Pepl trotz seines modernen, hochvirtuosen Gitarrenspiels auch in der Jazzgitarrentradition verwurzelt war

    bis heute eine ganz lebendige Erinnerung an einen der größten Jazz Gitarristen Österreichs