Pressearchiv
Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.
Filter aktiv
10 Einträge gefiltert · CSV der gefilterten Einträge
Neueste zuerst · Älteste zuerst
-
5. Februar 2024 · Porträt · EN
European Jazz Masters Of The Past (Blog): „European Jazz Masters Of The Past #2: Harry Pepl“
Wulf Müller
Ausführlicher biografischer Essay des früheren Produzenten von PolyGram Austria und Mitgründers von „Jazz Live“, mit Fotos aus der Familiensammlung. Müller lernte Pepl 1984 bei einem Konzert von Air Mail in Wien kennen. Er beschreibt das Jazzzwio und die Zeit mit Benny Goodman, die Entstehung der „Schönberg Improvations“, mit deren Idee Pepl in sein Büro kam, und die Solo-Klavierplatte „Flow“ von 1996, aufgenommen ohne Korrekturen. Einzelne biografische Angaben, etwa zur Geburt und zum Beginn der Lehre in Graz, weichen von den Belegen ab.
a very humble, charismatic and private person with a great sense of humour. Someone who was constantly looking for new ideas
While Harry was building his reputation as one of Europe’s most interesting and unique guitarists
He swings like hell
Harry Pepl über Benny Goodman
Musically, I still find this album exciting, challenging and powerful.
Harry sat down at the piano, which he never really learned to play, nor practised, and plays, let’s the music flow through him.
After a few moments I don’t feel time anymore. An emotion of happiness floats through me and the sounds stream on their own
Harry Pepl
the most spectacular record of one of the most original guitar players of European Jazz in those years
Andreas Felber
-
3. August 2019 · Interview · EN
christianmuthspiel.com (ORjazzTRA Vienna, Interviews): Interview zum ORjazzTRA Vienna
Christian Muthspiel nennt vier Konzerte in Graz, die ihn zum Jazzmusiker machten: Albert Mangelsdorff solo, die Carla Bley Big Band, das Art Ensemble of Chicago und das Duo von Harry Pepl und Werner Pirchner.
And not to forget the fourth concert: Harry Pepl and Werner Pirchner.
Christian Muthspiel
-
13. November 2012 · Kritik · EN
ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „A second look: Pirchner/Pepl/DeJohnette (ECM 1237)“
Tyran Grillo
Neubewertung des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1983, knapp ein Jahr nach der eigenen kritischen Rezension vom 20. Dezember 2011. Nach Widerspruch von Lesern habe er das Album immer wieder gehört und ihm anfangs nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, schreibt Grillo. Jetzt hebt er die Tiefe von Pepls Talent, das Zusammenspiel von Pepl und Pirchner als Kern des Trios und Pepls Soli hervor und nennt die Platte „this curious little gem“; nur bei der Klangbearbeitung der Ovation-Gitarre bleibt er bei seiner ersten Meinung.
I simply did not give this date the attention it deserves.
The depth of Pepl’s talent, now that I’m more familiar with it, is immediately evident in the spaciousness of his evocations.
-
20. Dezember 2011 · Kritik · EN
ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Pirchner/Pepl/DeJohnette: s/t (ECM 1237)“
Tyran Grillo
Gemischte Rezension des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1983, aufgenommen im Juni 1982 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette. Kritisiert werden der Chorus-Effekt der Ovation-Gitarre und die mangelnde Verständigung der drei Musiker; als Stärke gelten Pepls Soli und das Schlussstück „Better Times In Sight“. Die Seite zeigt als Datum der Aktualisierung den 10. Februar 2015. Knapp ein Jahr später, am 13. November 2012, revidierte Grillo sein Urteil in „A second look“.
When soloing, however, it sounds fantastic
-
8. Juli 2010 · Kritik · EN
ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Adelhard Roidinger: Schattseite (ECM 1221)“
Tyran Grillo
Rezension des einzigen ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von Adelhard Roidinger, aufgenommen im November 1981 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Heinz Sauer, Bob Degen, Harry Pepl, Werner Pirchner, Aina Kemanis und Michael DiPasqua. Grillo lobt den luftigen, atmosphärischen Klang, Pepls weiche Gitarrenlinien im Eröffnungsstück und das an Pat Metheny erinnernde Spiel in „Loveland“ und wünscht sich dringend eine Wiederveröffentlichung.
The fantastic sax solo and Metheny-esque picking lend even more elegance to the track’s progressive sound.
-
2010 · Sonstiges · EN
Vienna Art Orchestra, The Big Band Years (Universal Music Austria): „Euro-American Dream Stories“
Wolfgang Lamprecht (englische Übersetzung: Matthias Goldmann)
Begleittext von Wolfgang Lamprecht (Universität Wien) zur Kompilation „The Big Band Years“ des [Vienna Art Orchestra](ensemble:vienna-art-orchestra), entstanden nach dem Abschiedsfest „Game Over“ im Wiener Porgy & Bess im August 2010. Lamprecht beschreibt, wie das Orchester von Mathias Rüegg eigenständige Musikerpersönlichkeiten förderte, die den europäischen Jazz und die zeitgenössische improvisierte Musik prägten, und nennt für die 1970er Jahre [Werner Pirchner](person:werner-pirchner), Harry Pepl und [Leszek Zadlo](person:leszek-zadlo).
distinct music personalities, many of whom have helped shape the character of European jazz and contemporary improvised music
-
9. Dezember 2005 · Nachruf · EN
organissimo (Jazzforum, Online): „Harry Pepl R.I.P.“
mikeweil (Moderator)
Beitrag zum Tod von Harry Pepl in einem englischsprachigen Jazzforum. Der Moderator nennt ihn einen der originellsten Jazzgitarristen Österreichs und erinnert an das Jazzzwio mit Werner Pirchner, das ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Jack DeJohnette und Air Mail mit Mike Richmond.
one of Austria's most original jazz guitarists
-
18. Mai 1985 · Kritik · EN
The New York Times (Section 1, S. 10): „MUSIC: AUSTRIAN AVANT-GARDE“
John Rockwell
Kritik zum Eröffnungsabend des Festivals „Beyond the Sound of Music: New Austria/New York“ im Ohio Theater in SoHo, bei dem das Jazzzwio mit Harry Pepl und Werner Pirchner zusammen mit dem Schlagzeuger Don Moye auftrat. Rockwell hörte das erste, 40 Minuten lange Set und fand die Musik angenehm, aber nicht bedeutend genug für die Eröffnung einer Festivalreihe; der Abend begann etwa eine Stunde verspätet. Der Mittwoch der Festivalwoche war der 15. Mai 1985.
relaxed and cool, in the ECM Records manner
-
Mai 1985 · Sonstiges · EN
The New Yorker: „Goings On About Town“: Ohio Theatre, Werner Pirchner and Harry Pepl’s „Zwio“
Der Veranstaltungskalender des New Yorker kündigt im Ohio Theatre (66 Wooster Street, SoHo) die Programme österreichischer Künstler an, präsentiert von The Kitchen und dem Austrian Institute: zuerst „Werner Pirchner and Harry Pepl’s ‚Zwio‘ (jazz)“ am Mittwoch, 15. Mai, um 20.30 Uhr, danach Lesungen mit John Irving und Walter Abish, Performances, einen Film von Ernst Schmidt jr. und Blizz Frizz mit Rhys Chatham.
-
1985 · Bericht · EN
Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York): „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York, May 15th – May 19th 1985“, Volume 38, Nr. 4
Peter Vujica
Ankündigung des Festivals „Beyond the Sound of Music“ in New York (15. bis 19. Mai 1985), veranstaltet vom steirischen herbst (Festival für zeitgenössische Kunst in Graz), dem Austrian Institute und The Kitchen zum 40. Jahrestag der wiedererlangten Unabhängigkeit Österreichs. Der Intendant Peter Vujica nennt das Eröffnungskonzert am 15. Mai im Ohio Theater: Harry Pepl und Werner Pirchner mit Don Moye vom Art Ensemble of Chicago. Es folgen Lesungen mit John Irving und Walter Abish (H. C. Artmann, Wolfgang Bauer, Ingeborg Day, Alfred Kolleritsch, Jürg Laederach), Rhys Chatham mit Blizz Frizz, Fotografie, Architektur und Film.
The opening event on May 15th at the Ohio Theater will be shared by the Jazz Musicians, Harry Pepl and Werner Pirchner, along with famous Don Moye