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Harry Pepl * 1945  † 2005

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Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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28 Einträge gefiltert · CSV der gefilterten Einträge

Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 10. Dezember 2024 · Bericht · EN

    JazzDanmark: „DMA Jazz 2024 in Store VEGA: The winners are here!“

    Bericht über die Verleihung der Danish Music Awards Jazz (dänische Auszeichnung für Jazz) 2024 in der Store VEGA in Kopenhagen.

    mehr JazzDanmark

    Als Jazz Release of the Year wurde das Album „Live at H15 Studio“ des Kresten Osgood Quintet (ILK Music) ausgezeichnet, auf dem Pepls Stück „The Halleys Comet - Light Blue Blues“ zu hören ist. Der Text selbst nennt Pepl nicht.

  2. 9. Juni 2024 · Kritik · EN

    Instagram (@ecm_vinylcollector): „Cracked Mirrors“ (Pepl/Joos/Christensen, ECM 1356)

    Kurzbesprechung von „Cracked Mirrors“ auf dem Instagram-Konto eines ECM-Sammlers (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel). Das Album sei unter den ECM-Platten seiner Zeit die eigenwilligste und kaum einzuordnen; Pepl zerlege das Material in tausend Stücke.

    mehr Instagram (@ecm_vinylcollector)

    If you're Harry Pepl, you bust it into a thousand pieces and shoot it into the ether.

    Cracked Mirrors … is easily the oddest of the bunch, a nearly unclassifiable record.

  3. Juni 2024 · Sonstiges · EN

    Bandcamp (Kresten Osgood): „LIVE AT H15 STUDIO“ (Kresten Osgood Quintet)

    Kresten Osgood Quintet

    Tonträgerseite des Albums „Live At H15 Studio“ (ILK Music, Juni 2024) des dänischen Kresten Osgood Quintet.

    mehr Bandcamp (Kresten Osgood)

    Titel 2 ist „The Halleys Comet - Light Blue Blues“ von Harry Pepl; das Album wurde 2024 bei den Danish Music Awards Jazz (dänische Auszeichnung für Jazz) als Jazz-Veröffentlichung des Jahres ausgezeichnet.

  4. 12. April 2024 · Bericht · EN

    European Jazz Masters Of The Past (Blog): „European Jazz Masters Of The Past #3: Herbert Joos“

    Wulf Müller

    Biografischer Essay über Herbert Joos. Gegen Ende der 1980er Jahre ging Joos mit Harry Pepl und Jon Christensen ins Studio, um „Cracked Mirrors“ aufzunehmen, das 1988 erschien und von der Kritik gefeiert wurde.

    mehr European Jazz Masters Of The Past (Blog)

    he went into the studio with Austrian guitar master Harry Pepl and Norwegian drummer Jon Christensen to record ‘Cracked Mirrors’

  5. 5. Februar 2024 · Porträt · EN

    European Jazz Masters Of The Past (Blog): „European Jazz Masters Of The Past #2: Harry Pepl“

    Wulf Müller

    Ausführlicher biografischer Essay des früheren Produzenten von PolyGram Austria und Mitgründers von „Jazz Live“, mit Fotos aus der Familiensammlung.

    mehr European Jazz Masters Of The Past (Blog)

    Müller lernte Pepl 1984 bei einem Konzert von Air Mail in Wien kennen. Er beschreibt das Jazzzwio und die Zeit mit Benny Goodman, die Entstehung der „Schönberg Improvations“, mit deren Idee Pepl in sein Büro kam, und die Solo-Klavierplatte „Flow“ von 1996, aufgenommen ohne Korrekturen. Einzelne biografische Angaben, etwa zur Geburt und zum Beginn der Lehre in Graz, weichen von den Belegen ab.

    a very humble, charismatic and private person with a great sense of humour. Someone who was constantly looking for new ideas

    While Harry was building his reputation as one of Europe’s most interesting and unique guitarists

    He swings like hell

    Harry Pepl über Benny Goodman

    Musically, I still find this album exciting, challenging and powerful.

    Harry sat down at the piano, which he never really learned to play, nor practised, and plays, let’s the music flow through him.

    After a few moments I don’t feel time anymore. An emotion of happiness floats through me and the sounds stream on their own

    Harry Pepl

    the most spectacular record of one of the most original guitar players of European Jazz in those years

    Andreas Felber

  6. 23. September 2022 · Lexikon · EN

    ZOTZin Guitar Lessons (Online): „The Most Complete List of Jazz Guitarists“

    Umfangreiche Liste von Jazzgitarristen auf der Website einer amerikanischen Gitarrenschule, veröffentlicht 2022 und zuletzt am 29.

    mehr ZOTZin Guitar Lessons (Online)

    März 2026 ergänzt. Harry Pepl steht dort als Nummer 741 mit dem Zusatz, er sei der Pate aller österreichischen Jazzgitarristen und eine Legende.

    The godfather of all Austrian jazz guitar players, a legend

  7. 28. Jänner 2022 · Interview · EN

    The San Diego Union-Tribune (Online): „Austrian jazz guitar star Wolfgang Muthspiel jazzed about pending San Diego debut concert“

    George Varga

    Interview mit Wolfgang Muthspiel vor seinem ersten Konzert in San Diego.

    mehr The San Diego Union-Tribune (Online)

    Auf die Frage nach österreichischen Vorbildern nennt er neben Joe Zawinul seinen Lehrer Harry Pepl: einen wichtigen Gitarristen mit eigenem Klang, starkem Spiel und großem Zeitgefühl, für ihn eine internationale Figur mit eigener Stimme.

    There was also an important guitar player by the name of Harry Pepl, who was my teacher. He had a unique sound and was a heavy player, with a great sense of time.

    Wolfgang Muthspiel

    I think he was an international figure and definitely had his own voice.

    Wolfgang Muthspiel

  8. 3. August 2019 · Interview · EN

    christianmuthspiel.com (ORjazzTRA Vienna, Interviews): Interview zum ORjazzTRA Vienna

    Christian Muthspiel nennt vier Konzerte in Graz, die ihn zum Jazzmusiker machten: Albert Mangelsdorff solo, die Carla Bley Big Band, das Art Ensemble of Chicago und das Duo von Harry Pepl und Werner Pirchner.

    mehr christianmuthspiel.com (ORjazzTRA Vienna, Interviews)

    And not to forget the fourth concert: Harry Pepl and Werner Pirchner.

    Christian Muthspiel

  9. 18. Dezember 2017 · Kritik · EN

    Guitar Moderne (Online): „Harry Pepl: The One That Almost Got Away“

    guitar moderne

    Kurzer Beitrag im amerikanischen Onlinemagazin für experimentierfreudige Gitarristen.

    mehr Guitar Moderne (Online)

    Der Autor entdeckte Pepl 1986 auf dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) „Volver“ von Enrico Rava und Dino Saluzzi: Sein Klang erinnere an Metheny, sei im Anschlag aber härter und im Ausdruck freier. Er empfiehlt „Cracked Mirrors“, das auch heute frisch klinge.

    His chorused sound and fluidity were reminiscent of Metheny, but his attack was harder and his sensibility was decidedly more “out.”

    Check out “Cracked Mirror” to hear how his playing in 1988 sounds fresh even today.

  10. 2015 · Sonstiges · EN

    riegler.weblog.mur.at (Website Daniel Riegler): Biography Daniel Riegler, Trombone, Composition

    Daniel Riegler

    Englische Biografie auf der Website des Posaunisten und Komponisten Daniel Riegler, geboren 1977 in Graz, mit tabellarischer Übersicht bis 2015.

    mehr riegler.weblog.mur.at (Website Daniel Riegler)

    Für 2008 nennt sie die Leitung der Stage-Band Studio Dan im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) und den Harry-Pepl-Preis 2008.

  11. 11. September 2014 · Interview · EN

    London Jazz News: „Interview: Wolfgang Muthspiel“

    Interview mit Wolfgang Muthspiel. Er stellt „Air Love and Vitamins“ als Stück seines früheren Gitarrenlehrers in Graz vor, Harry Pepl, und empfiehlt Pepl besonders für seine Rhythmik.

    mehr London Jazz News

    He is an interesting musician to check out, especially in the rhythmical field.

    Wolfgang Muthspiel

  12. 13. November 2012 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „A second look: Pirchner/Pepl/DeJohnette (ECM 1237)“

    Tyran Grillo

    Neubewertung des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1983, knapp ein Jahr nach der eigenen kritischen Rezension vom 20.

    mehr ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond)

    Dezember 2011. Nach Widerspruch von Lesern habe er das Album immer wieder gehört und ihm anfangs nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, schreibt Grillo. Jetzt hebt er die Tiefe von Pepls Talent, das Zusammenspiel von Pepl und Pirchner als Kern des Trios und Pepls Soli hervor und nennt die Platte „this curious little gem“; nur bei der Klangbearbeitung der Ovation-Gitarre bleibt er bei seiner ersten Meinung.

    I simply did not give this date the attention it deserves.

    The depth of Pepl’s talent, now that I’m more familiar with it, is immediately evident in the spaciousness of his evocations.

  13. 16. Jänner 2012 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Pepl/Joos/Christensen: Cracked Mirrors (ECM 1356)“

    Tyran Grillo

    Rezension des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1988 mit Harry Pepl (Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem, Klavier), Herbert Joos und Jon Christensen.

    mehr ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond)

    Der Rezensent nennt das Album ein weit besseres Schaufenster für Pepls innovatives Spiel als die ECM-Platte mit Pirchner und DeJohnette und hebt Joos' „Wolkenbilder“, die MIDI-Passagen und Pepls Klavier im Schlussstück hervor. Die Seite zeigt als Datum der Aktualisierung den 18. Juli 2021. Seinen ersten Eindruck vom Album mit Pirchner und DeJohnette nennt Grillo hier selbst „faulty impressions“.

    a far better showcase for Pepl’s innovative talents

  14. 20. Dezember 2011 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Pirchner/Pepl/DeJohnette: s/t (ECM 1237)“

    Tyran Grillo

    Gemischte Rezension des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1983, aufgenommen im Juni 1982 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette.

    mehr ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond)

    Kritisiert werden der Chorus-Effekt der Ovation-Gitarre und die mangelnde Verständigung der drei Musiker; als Stärke gelten Pepls Soli und das Schlussstück „Better Times In Sight“. Die Seite zeigt als Datum der Aktualisierung den 10. Februar 2015. Knapp ein Jahr später, am 13. November 2012, revidierte Grillo sein Urteil in „A second look“.

    When soloing, however, it sounds fantastic

  15. 2011 · Porträt · EN

    musicexport.at: „Harry Sokal“ (Porträt)

    Michael Ternai

    Porträt des Saxophonisten Harry Sokal für die österreichische Musikexportstelle. Unter seinen Partnern nennt es Harry Pepl, Daniel Humair, Gene Jackson, Andy McKee und Idris Muhammad.

  16. 8. Juli 2010 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Adelhard Roidinger: Schattseite (ECM 1221)“

    Tyran Grillo

    Rezension des einzigen ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von Adelhard Roidinger, aufgenommen im November 1981 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Heinz Sauer, Bob Degen, Harry Pepl, Werner Pirchner, Aina Kemanis und Michael DiPasqua.

    mehr ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond)

    Grillo lobt den luftigen, atmosphärischen Klang, Pepls weiche Gitarrenlinien im Eröffnungsstück und das an Pat Metheny erinnernde Spiel in „Loveland“ und wünscht sich dringend eine Wiederveröffentlichung.

    The fantastic sax solo and Metheny-esque picking lend even more elegance to the track’s progressive sound.

  17. 2010 · Sonstiges · EN

    Vienna Art Orchestra, The Big Band Years (Universal Music Austria): „Euro-American Dream Stories“

    Wolfgang Lamprecht (englische Übersetzung: Matthias Goldmann)

    Begleittext von Wolfgang Lamprecht (Universität Wien) zur Kompilation „The Big Band Years“ des [Vienna Art Orchestra](ensemble:vienna-art-orchestra), entstanden nach dem Abschiedsfest „Game Over“ im Wiener Porgy & Bess im August 2010.

    mehr Vienna Art Orchestra, The Big Band Years (Universal Music Austria)

    Lamprecht beschreibt, wie das Orchester von Mathias Rüegg eigenständige Musikerpersönlichkeiten förderte, die den europäischen Jazz und die zeitgenössische improvisierte Musik prägten, und nennt für die 1970er Jahre [Werner Pirchner](person:werner-pirchner), Harry Pepl und [Leszek Zadlo](person:leszek-zadlo).

    distinct music personalities, many of whom have helped shape the character of European jazz and contemporary improvised music

  18. 9. Dezember 2005 · Nachruf · EN

    organissimo (Jazzforum, Online): „Harry Pepl R.I.P.“

    mikeweil (Moderator)

    Beitrag zum Tod von Harry Pepl in einem englischsprachigen Jazzforum.

    mehr organissimo (Jazzforum, Online)

    Der Moderator nennt ihn einen der originellsten Jazzgitarristen Österreichs und erinnert an das Jazzzwio mit Werner Pirchner, das ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Jack DeJohnette und Air Mail mit Mike Richmond.

    one of Austria's most original jazz guitarists

  19. Dezember 2005 · Nachruf · EN

    Intervals, Newsletter von David Liebman (Website): „Passings: Harry Pepl“, Intervals Volume 14, Nr. 1

    Dave Liebman

    Nachruf des US-Saxophonisten Dave Liebman in der Rubrik „Passings“ seines Newsletters „Intervals“, den er auf seiner Website upbeat.com/lieb (später daveliebman.com) veröffentlichte, wenige Wochen nach Pepls Tod.

    mehr Intervals, Newsletter von David Liebman (Website)

    Liebman nennt Pepl einen „groundbreaking guitarist“, mit dem er mehrmals aufgenommen habe, und erinnert sich an die erste gemeinsame Aufnahme mit dem Schlagzeuger Wolfgang Reisinger: Pepl ließ von der Gitarre über den Computer einen Bösendorfer-Flügel spielen, dessen Tasten sich bewegten. Gemeint ist „Schönberg Improvations“ (aufgenommen im November 1989). Sein Fazit: „This was in the 80’s-far ahead!!“ Im selben Abschnitt würdigt er Shirley Horn, Steve Marcus und Richard Pryor. Die Seite ist nur noch im Internet Archive erhalten.

    a groundbreaking guitarist that I had the pleasure to have recorded with several times … He had a Busendorfer piano playing music programmed from his computer-the keys were moving, the sound was a piano but it had come from the guitar. This was in the 80’s-far ahead!!

    Der US-Saxophonist Dave Liebman im Dezember 2005, wenige Wochen nach Pepls Tod, auf seiner Website im Nachruf seines Newsletters „Intervals“. Er erinnert sich an die Aufnahme von „Schönberg Improvations“ 1989 mit Wolfgang Reisinger: Pepl spielte mit der MIDI-Gitarre über den Computer einen Bösendorfer-Flügel, dessen Tasten sich von selbst bewegten („Busendorfer“ schreibt Liebman)

  20. 1996 · Sonstiges · EN

    PAO Records (CD-Booklet, CD 10140-2): Booklettext zu „Flow“

    Stephen Ferguson

    Englischer Booklettext des Pianisten und Komponisten Stephen Ferguson zu Harry Pepls Solo-Klavieralbum „Flow“, aufgenommen am Sonntag, 10.

    mehr PAO Records (CD-Booklet, CD 10140-2)

    März 1996, digital und in einem Take im Brahmssaal des Wiener Musikvereins. Ferguson nennt Pepl einen „musician who hears“, der das Gehörte sofort in Musik aus den eigenen Fingern und der eigenen Stimme übersetze; an der Gitarre sei er „one of Europe’s undisputed jazz masters“, am Klavier ein Fremder, und gerade das gebe der Musik etwas Magisches. Er hört „a dream played awake“, eine reine Musik ohne Technik, nur mit Musikalität und Flow, eine Antwort auf den großen schwarzen Steinway in der Akustik des Musikvereins, und in ihr die pianistischen Vorbilder Gould, Jarrett, Debussy, Cecil Taylor, Bach, Schönberg und Schubert. Pepl habe die Freude des Jazzmusikers an der Echtzeitkomposition; die Titel seien persönlich gewählt (Kindheit, „High Noon“, Gould). Schluss: der Meister der Saiten als „masterly novice full of music“. Das Booklet nennt Ferguson auch als Editor (mit Daniel Pepl) und als Übersetzer des Textes von Georg Pepl. Der Text liegt als Text-PDF für angemeldete Zugänge bei.

    his very own instrument–the guitar–where he is one of Europe’s undisputed jazz masters

    Harry Pepl is a musician who hears. He has that seldom gift–to immediately translate what he hears into music coming from his own fingers, into music coming from his own voice.

    It is a dream played awake, full of snatches of music, gestures, spaces.

    he is simply unafraid of any musical task, and has the jazz man’s joy of real time composition.

    Let us simply enjoy the novelty and richness of this master of the strings becoming a novice at the keyboard, a masterly novice full of music, in a fast stream of rhythms and thematic lines, flowing.

  21. 1994 · Sonstiges · EN

    Amadeo, Wien (CD-Booklet, 523 570-2): Abstract Truth: „Beginnings“ (Booklet)

    Booklet der CD „Beginnings“ mit allen acht Titeln, Spielzeiten, Komponisten und Besetzungen: Harry Pepl (Gitarre, Gitarrensynthesizer), John Purcell (Tenorsaxofon, Flöte, Saxello), Kenny Davis (Bass), Ronnie Burrage (Schlagzeug, Synthesizer), Paul Zauner (Posaune). Dazu das Bandfoto von Colette Oswald auf der Bow Bridge im Central Park in New York, Cover-Gemälde Margit Taus, Gestaltung Andreas Ortag, eine lange Dankliste (Land Oberösterreich, Unterrichts- und Außenministerium, American Music Project, Musiker wie George Lewis und Harry Sokal), ein Gedenken an George Adams und Carter Jefferson und der Vermerk „Harry Pepl plays PRS guitars and Tomastik strings“. Ein Aufnahmedatum fehlt.

  22. 2. April 1992 · Sonstiges · EN

    Knitting Factory Works, New York (Brief): Einladung an das Harry Pepl Quartet für den 2. Juni 1992

    Michael Dorf, Director

    Brief der Knitting Factory an Harry Pepl in Hernstein: Michael Dorf lädt im Namen der Clubleitung das Harry Pepl Quartet ein, am 2.

    mehr Knitting Factory Works, New York (Brief)

    Juni 1992 um 23 Uhr in dem Club aufzutreten, den er als ersten Veranstaltungsort für Avantgarde-Jazz in New York beschreibt. Kurz danach entstand in New York das Album „N.Y.C. Impressure“.

    We think this will be an invaluable opportunity to expose your music to a New York audience.

  23. 1990 · Sonstiges · EN

    Amadeo (CD-Booklet): Liner Notes und Credits zu „Schönberg Improvations“

    Harry Lachner

    Englischsprachiger Booklettext von Harry Lachner zur CD „Schönberg Improvations“ (Amadeo 843 086-2, PolyGram Wien, 1990).

    mehr Amadeo (CD-Booklet)

    Lachner beschreibt das Paradox der Platte: Pepl, früher an einer modifizierten Ovation-Gitarre erkennbar, arbeitete später mit Samples auf der MIDI-Gitarre; hier aber steuert er von der Gitarre aus einen echten Bösendorfer-Flügel an, nur „The Last Bars Of Mankind“ klingt anders. Er nennt das „a most radical use of technology“ und zitiert Dave Liebman über den Drang, die Grenzen des Instruments zu überschreiten. Die Klavierspur sei vollständig improvisiert, angeregt von Aufnahmen der Klavierwerke Arnold Schönbergs; der Lyrismus von „Alone Is A Golden Stone“ und der tranceartige 4/4-Groove von „Magnet Resonance“ stünden inmitten hochabstrakter, atonaler Stücke. Schluss mit Glenn Gould als weiterer Inspirationsquelle. Dazu die Credits: Aufnahme November 1989 im Sing Sang-Studio, Wien, Tontechnik Richard Österreicher jun., digitaler Schnitt „Ton Eichinger“, Produktion Harry Pepl, Executive Producer Wulf Müller, Verlag Antenna Music; Dank an Peter Lemell und die Techniker von Bösendorfer sowie an AKG; Coverkonzept Marie-Luise Rausch, Fotografie und Gestaltung Wolfgang Plenk, Fotos im Booklet Fischnaller. Im Scan fehlt eine Textseite zwischen „(hence“ und „deconstruction of old and worn-out musical patterns“.

    a most radical use of technology: to play on a midi guitar connected to a computer just to return to a natural, acoustic sound

    The simulation is complete, the circle is fullfilled and we should not be puzzled by the technical method but by the musical result.

    Austrian guitarist Harry Pepl has gone a long and imperturbable way.

    And yet, it is not a sampled sound, it's a Bösendorfer grand piano - played on the guitar.

    the lyricism of "Alone Is A Golden Stone", the trance like 4/4 groove of "Magnet Resonance" are organically embedded into a context of highly abstract, atonal pieces.

    If you're a great instrumentalist, you want to be able to express anything of the instrument, even beyond the instrument. It's not an instrument any more but an expression.

    Dave Liebman

  24. 1988 · Kritik · EN

    Fanfare (US-Magazin für Plattenkritik): Kritik zu „Volver“ (ECM 1343), Fanfare Band 12, Nr. 1

    Edward Strickland

    Der US-Kritiker Edward Strickland bespricht im Magazin Fanfare das ECM-Album „Volver“ von Enrico Rava und Dino Saluzzi.

    mehr Fanfare (US-Magazin für Plattenkritik)

    Ravas Beitrag zum Titelstück sei angemessen zurückhaltend, sein Dämpferspiel erinnere kurz an Miles Davis; Pepls Gitarre trage viel zur Stimmung bei, die Begleitung von Furio Di Castri (Bass) und Bruce Ditmas (Schlagzeug) sei zurückhaltend und vorbildlich. Er empfiehlt die Platte.

    Harry Pepl’s guitar adds greatly to the moody mix

    Der US-Kritiker Edward Strickland 1988 im Magazin Fanfare über das ECM-Album „Volver“ von Enrico Rava und Dino Saluzzi (aufgenommen im Oktober 1986), auf dem Pepl Gitarre spielt

  25. 18. Mai 1985 · Kritik · EN

    The New York Times (Section 1, S. 10): „MUSIC: AUSTRIAN AVANT-GARDE“

    John Rockwell

    Kritik zum Eröffnungsabend des Festivals „Beyond the Sound of Music: New Austria/New York“ im Ohio Theater in SoHo, bei dem das Jazzzwio mit Harry Pepl und Werner Pirchner zusammen mit dem Schlagzeuger Don Moye auftrat.

    mehr The New York Times (Section 1, S. 10)

    Rockwell hörte das erste, 40 Minuten lange Set und fand die Musik angenehm, aber nicht bedeutend genug für die Eröffnung einer Festivalreihe; der Abend begann etwa eine Stunde verspätet. Der Mittwoch der Festivalwoche war der 15. Mai 1985.

    relaxed and cool, in the ECM Records manner

  26. Mai 1985 · Programmheft · EN

    Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York): Programm „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York“ mit Fotos, Volume 38, Nr. 4, S. 5 bis 6

    Bildseite und Tagesprogramm des Festivals in New York. Am Mittwoch, 15.

    mehr Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York)

    Mai 1985, um 19.30 Uhr im Ohio Theater (66 Wooster Street, SoHo) zeigt Hartmut Skerbisch seine Installation „Container“, Werner Pirchner, Harry Pepl und Don Moye als Gast spielen Jazz, Otto M. Zykan führt „Samples“ auf. Weiter: Lesungen österreichischer Autor:innen am 13. und 14. Mai im Deutschen Haus, 13 österreichische Architekt:innen im Austrian Institute (bis 31. Mai), sechs Fotograf:innen in der Arbitrage Gallery (bis 8. Juni), die Lesung mit John Irving und Walter Abish (16. Mai), Dieter Kaufmann und Gunda König vom K und K Experimentalstudio (17. Mai), Ernst Schmidt jr. mit „Wien-Film 1896-1976“, Blizz Frizz mit Rhys Chatham, Armin Medosch mit dem Ballett „The Warrior“ (18. Mai), österreichische Kurzfilme im Millennium und Heinz Cibulka mit „Metabolism/Rot.Weiss.Rot“ (19. Mai), dazu „Grid“-Aktionen von Othmar Krenn. Die Fotoseite zeigt Pepl mit der Gitarre, Pirchner am Vibraphon und Moye im Bühnenkostüm; Pirchners Name ist im Programm als „Pircher“ verdruckt.

    Werner Pircher, Harry Pepl, and F. Don Moye as guest play jazz

  27. Mai 1985 · Sonstiges · EN

    The New Yorker: „Goings On About Town“: Ohio Theatre, Werner Pirchner and Harry Pepl’s „Zwio“

    Der Veranstaltungskalender des New Yorker kündigt im Ohio Theatre (66 Wooster Street, SoHo) die Programme österreichischer Künstler an, präsentiert von The Kitchen und dem Austrian Institute: zuerst „Werner Pirchner and Harry Pepl’s ‚Zwio‘ (jazz)“ am Mittwoch, 15. Mai, um 20.30 Uhr, danach Lesungen mit John Irving und Walter Abish, Performances, einen Film von Ernst Schmidt jr. und Blizz Frizz mit Rhys Chatham.

  28. Mai 1985 · Bericht · EN

    Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York): „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York, May 15th – May 19th 1985“, Volume 38, Nr. 4, S. 3 bis 4

    Peter Vujica

    Leitartikel zum Festival „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York“ (15. bis 19.

    mehr Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York)

    Mai 1985), das der steirische herbst (Festival für zeitgenössische Kunst in Graz) mit dem Austrian Institute und dem New Yorker Kunstort The Kitchen zum 40. Jahrestag der wiedererlangten Unabhängigkeit Österreichs ausrichtete. Intendant Peter Vujica (übersetzt von Donald Friedman) beschreibt den steirischen herbst als Festival des Widerstands gegen Routine und Repression und zählt die New Yorker Künstler:innen auf, die in Graz gastiert hatten, von Laurie Anderson, Philip Glass und Steve Reich über Robert Wilson und Trisha Brown bis Nam June Paik, Carla Bley und dem Art Ensemble of Chicago; New York sei nun der lange fällige Gegenbesuch. Das Eröffnungskonzert am 15. Mai im Ohio Theater bestreiten Harry Pepl und Werner Pirchner mit Don Moye. Es folgen Lesungen mit H. C. Artmann, Wolfgang Bauer, Ingeborg Day, Alfred Kolleritsch und Jürg Laederach, präsentiert von John Irving und Walter Abish, Rhys Chatham mit der Grazer Gruppe Blizz Frizz, das K und K Experimentalstudio mit Liedern nach Gedichten von Selma Meerbaum sowie Ausstellungen zu Fotografie und Architektur und Filme. Auf dem Titel des Hefts das Plakat „Auf, zum steirischen herbst!“ von 1972.

    The opening event on May 15th at the Ohio Theater will be shared by the Jazz Musicians, Harry Pepl and Werner Pirchner

    Artists from Styria and all over Austria meet with their friends in New York.