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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressestimmen zu ORF Big Band

Was über Harry Pepl und ORF Big Band geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 23. Juli 2022 · Radio

    Ö1 (Sendungsseite auf orf.at): „„Keks“ revisited“

    Beitrag über den Posaunisten Erich Kleinschuster und die Radioaufnahmen seines Sextetts aus den Jahren 1968 bis 1971, die der Jazzhistoriker Klaus Schulz 2005 und 2007 auf zwei Doppel-CDs veröffentlichte. Das 1966 gegründete Erich Kleinschuster Sextett gilt darin als Aushängeschild des heimischen Jazz; zu seiner wechselnden Besetzung zählten Karl Drewo, Fritz Pauer, Harry Pepl, Art Farmer, Benny Bailey und Jimmy Woode.

    Ein All-Star-Ensemble, das in den folgenden circa 15 Jahren als Aushängeschild des heimischen Jazz fungierte

  2. 10. Dezember 2021 · Radio

    Ö1, Spielräume Nachtausgabe (Sendungsseite auf orf.at): „Jazzorchestraler Rundfunk: Erinnerungen an die ORF Big Band“

    Ines Reiger und Klaus Wienerroither (Gestaltung)

    Sendung zu 50 Jahren ORF Big Band am Freitag, 10. Dezember 2021, mit Fortsetzung nach Mitternacht. Die im Oktober 1971 aus dem Orchester Johannes Fehring hervorgegangene Radiobigband (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) bestand bis 1982; der Text nennt Pepl neben Fritz Pauer und Erich Bachträgl unter ihren wichtigen österreichischen Musikern. Gespielt werden unter anderem Aufnahmen mit Carl Drewo, Slide Hampton und Dexter Gordon.

    Wichtige österreichische Jazzmusiker wie der Pianist Fritz Pauer, der Gitarrist Harry Pepl oder der Schlagzeuger Erich Bachträgl ergänzten diese internationale Qualität kongenial.

  3. 20. November 2014 · Radio

    Ö1, „Apropos Musik“ (Programmhinweis der Wiener Zeitung): „Die ORF-Bigband“

    Klaus Wienerroither

    Ö1 (Kulturradio des ORF) sendet am Donnerstag, 20. November 2014, um 15.05 Uhr eine Sendung über die ORF Big Band, die um 1970 aus dem Kern des Johannes-Fehring-Orchesters entstand und bis 1982 bestand. Neben Gebrauchsmusik produzierte sie hochwertigen orchestralen Jazz, mit Solisten wie Art Farmer und Harry Pepl.

    welche mit renommierten Solisten wie dem amerikanischen Trompeter Art Farmer oder dem österreichischen Gitarristen Harry Pepl aufwartenen kann

  4. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Kleine Zeitung (Seite 55, Kultur): „Auch die 2. Hälfte vom ‚Jazzzwio‘ ist nicht mehr“

    Michael Tschida

    Nachruf, der Pepl als einen „ganz Großen“ der Jazzwelt würdigt: von den ersten Sporen in der ORF Big Band über Auftritte mit Benny Goodman, Dino Saluzzi und Jack DeJohnette bis zum Jazzzwio mit Werner Pirchner, seinem „Bruder im Geiste“. Tschida beschreibt, wie Pepl mit dem Real-time Composing die Gitarrentechnik revolutionierte, und empfiehlt zum Nachhören „Pepl/Pirchner live in Montreux '81“.

    Die Jazzwelt verliert mit dem gebürtigen Wiener einen ganz Großen

    Wir waren beide gleich verrückt und probierten gern komische Sachen aus.

    Über das Jazzzwio, sein Duo mit dem Vibrafonisten Werner Pirchner, das für Witz und Humor auf der Bühne bekannt war

    Harry Pepl

    Ich bin oft sehr lustig und dann wieder sehr traurig. Das hört man wohl auch in meinem Spiel

    Selbstbeschreibung, zitiert im Nachruf der Kleinen Zeitung, Dezember 2005

    Harry Pepl

    Seriöser war das Komische im Jazz nie.

    Über den Humor des Jazzzwio von Pepl und Werner Pirchner

    einen ganz Großen, der als Teenager mit Tanzarrangements begann und in seiner Hochzeit die Gitarrentechnik mit „real time composing“ revolutionierte