Formation · 1992 bis 1994
Harry Pepl Quartet
N.Y.C. Impressure (New York 1992)
In New York nahm Harry Pepl im Juni 1992 mit Claus Stötter (Flügelhorn, Trompete), Paul Nowinski (Bass) und Jojo Mayer (Schlagzeug) das Album „N.Y.C. Impressure“ auf, wenige Tage nach einem Konzert in der Knitting Factory (New Yorker Musikclub für Jazz und Avantgarde). Die Salzburger Nachrichten nannten es 1994, aus der Sicht ihres Autors, das österreichische Jazzalbum des Jahres. 2020 erschien es bei Fullmax Recordings neu.
Harry Pepl Leader, Gitarre, Keyboards, Percussion
Auf einen Blick
- Besetzung
- Harry Pepl (Gitarre, Keyboards, Percussion), Claus Stötter (Flügelhorn, Trompete), Paul Nowinski (E-Bass, Kontrabass), Jojo Mayer (Schlagzeug)
- Aufnahme
- 4. und 5. Juni 1992, New York
- Konzert
- Knitting Factory, New York, Anfang Juni 1992 (Einladung für den 2. Juni)
- Erstausgabe
- Extraplatte EX 203-2, 1994
- Neuausgabe
- Fullmax Recordings, 2020 (digital)
- Kompositionen
- Harry Pepl, ein Titel gemeinsam mit Claus Stötter
New York 1992
Aufgenommen wurde am 4. und 5. Juni 1992 in New York, kurz nach dem Konzert in der Knitting Factory; die Einladung des Clubs nennt den 2. Juni 1992, Nikolaus Kohler den Tag vor der Aufnahme. Alle Stücke stammen von Pepl, eines gemeinsam mit Claus Stötter. Das Album erschien 1994 bei Extraplatte (Wiener Independent-Label).1 Der Titel verbindet „Impression“ und „Pressure“; Pepl beschrieb die Musik als druckvoll und kompakt und verband sie im Booklet mit seinem Blick auf die Großstadt.2 Er arbeite schon seit längerem mit Real-time Composing, schrieb er dort. So entstand auch „Dinozzo“, das als Schlussstück in einer „U-Musik-Version“ auf dem Album steht und Dino Saluzzi gewidmet ist.3
Echo und Neuausgabe
Die Kronen Zeitung stellte Pepl im Juli 1994 mit der CD als „rastlosen Grenzgänger“ vor, die Salzburger Nachrichten nannten sie in ihrer Jahresbilanz, aus Sicht ihres Autors, das Jazzalbum des Jahres.4 Das Quartett spielte bis 1994.5 Ein Stück erschien zusätzlich auf der Zusammenstellung der Niederösterreichischen Jazzakademie (1993), ein weiteres 1996 auf einer Extraplatte-Kompilation. 2020 brachte Fullmax Recordings das Album digital neu heraus.
Anmerkungen und Quellen (5)
Stimmen
das (für den Autor dieser Zeilen) österreichische Jazzalbum des Jahres „N.Y.C. impressure“, von und mit Harry Pepl
Die Wandlungsfähigkeit gehört zu Pepl wie die Hinwendung zu verschiedenen (Komponier-)Techniken.
Ich lebe in einem niederösterreichischen Dorf; vielleicht stechen mir deshalb die Schattenseiten der gegenwärtigen Urbanität besonders ins Auge
Tonträger
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Fragen und Antworten
Wer spielte im Harry Pepl Quartet?
Harry Pepl (Gitarre, Keyboards, Percussion), Claus Stötter (Flügelhorn, Trompete), Paul Nowinski (Bass) und Jojo Mayer (Schlagzeug).
Wo und wann entstand „N.Y.C. Impressure“?
Am 4. und 5. Juni 1992 in New York, wenige Tage nach einem Konzert in der Knitting Factory (New Yorker Musikclub für Jazz und Avantgarde). Das Album erschien 1994 bei Extraplatte (Wiener Independent-Label).
Was bedeutet der Titel?
Er verbindet die Wörter „Impression“ und „Pressure“; Pepl beschrieb die Musik als druckvoll und kompakt, geprägt von seinen Eindrücken der Großstadt.
Wo ist das Album heute erhältlich?
Fullmax Recordings hat es 2020 digital neu veröffentlicht, es ist bei den gängigen Streamingdiensten zu hören.
In der Chronik
In der Presse
- 2. April 1992 Knitting Factory Works, New York (Brief): Einladung an das Harry Pepl Quartet für den 2. Juni 1992
- Dezember 1992 Jazzlive (10. Jahrgang, Nr. 99/1992): Titelbild Harry Pepl; „Soundknitting. Die farbenfrohen Klangmuster der New Yorker Knitting Factory“
- 1994 Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik: Harry Pepl Quartet: „N.Y.C. Impressure“
- Mai 1994 Salzburger Nachrichten: Kurzkritik zu „N.Y.C. ImPressure“
- 27. Mai 1994 Der Standard: „Der Groove-Professor gibt sich recht unberechenbar“
- 28. Juli 1994 Neue Kronen-Zeitung (Ausgabe Steiermark, Seite 22): „Rastloser Grenzgänger“



