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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressestimmen zu Air Mail

Was über Harry Pepl und Air Mail geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 10. September 2026 · Sonstiges

    Facebook (Thomas Palme): „...noch eine Harry Pepl Story zu seinem heutigen 81 Geburtstag“

    Thomas Palme

    Öffentlicher Facebook-Post des Wiener Jazz- und Bluesgitarristen Thomas Palme zu Harry Pepls 81.

    mehr Facebook (Thomas Palme)

    Geburtstag mit einer Erinnerung an ein Konzert von Air Mail (Wolfgang Puschnig, Mike Richmond, Wolfgang Reisinger) im Titanic, einem damals angesagten Club in der Theobaldgasse in Wien, Österreich, in den 1980er oder frühen 1990er Jahren: Als mitten im Set der Strom ausfiel, spielte Pepl bei Kerzenlicht ganz allein und akustisch ein Stück von Wes Montgomery, und im Lokal wurde es still und andächtig. Foto im Original-Post: Andreas Mayer.

    Eine Anekdote, die zeigt, wie tief Pepl trotz seines modernen, hochvirtuosen Gitarrenspiels auch in der Jazzgitarrentradition verwurzelt war

    bis heute eine ganz lebendige Erinnerung an einen der größten Jazz Gitarristen Österreichs

  2. 5. Februar 2024 · Porträt · EN

    European Jazz Masters Of The Past (Blog): „European Jazz Masters Of The Past #2: Harry Pepl“

    Wulf Müller

    Ausführlicher biografischer Essay des früheren Produzenten von PolyGram Austria und Mitgründers von „Jazz Live“, mit Fotos aus der Familiensammlung.

    mehr European Jazz Masters Of The Past (Blog)

    Müller lernte Pepl 1984 bei einem Konzert von Air Mail in Wien kennen. Er beschreibt das Jazzzwio und die Zeit mit Benny Goodman, die Entstehung der „Schönberg Improvations“, mit deren Idee Pepl in sein Büro kam, und die Solo-Klavierplatte „Flow“ von 1996, aufgenommen ohne Korrekturen. Einzelne biografische Angaben, etwa zur Geburt und zum Beginn der Lehre in Graz, weichen von den Belegen ab.

    a very humble, charismatic and private person with a great sense of humour. Someone who was constantly looking for new ideas

    While Harry was building his reputation as one of Europe’s most interesting and unique guitarists

    He swings like hell

    Harry Pepl über Benny Goodman

    Musically, I still find this album exciting, challenging and powerful.

    Harry sat down at the piano, which he never really learned to play, nor practised, and plays, let’s the music flow through him.

    After a few moments I don’t feel time anymore. An emotion of happiness floats through me and the sounds stream on their own

    Harry Pepl

    the most spectacular record of one of the most original guitar players of European Jazz in those years

    Andreas Felber

  3. 10. Juni 2022 · Radio

    Ö1, Spielräume (Sendungsseite auf orf.at): „Nachruf auf Wolfgang Reisinger“

    Andreas Felber (Gestaltung)

    Sendung zum Tod des Schlagzeugers Wolfgang Reisinger, der am Mittwoch, 8.

    mehr Ö1, Spielräume (Sendungsseite auf orf.at)

    Juni 2022, unerwartet in Wien starb. Felber nennt ihn Österreichs international renommiertesten Jazzschlagzeuger und erinnert an seine Ensembles der 1980er Jahre, darunter Air Mail mit Harry Pepl und Wolfgang Puschnig, an das Vienna Art Orchestra und die Arbeit in Frankreich.

  4. 25. September 2020 · Radio

    Ö1, Spielräume Nachtausgabe: „Der unvergessene Jazzgitarrist Harry Pepl“

    Klaus Wienerroither (Gestaltung)

    Sendung zum 75. Geburtstag am 10. September 2020, ausgestrahlt am Freitag, 25.9.2020, 22:25 Uhr, und wiederholt am 26.9.2020 um 0:05 Uhr.

    mehr Ö1, Spielräume Nachtausgabe

    Zu Gast sind unter anderem der Musikproduzent Daniel Pepl, der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger und die Pianistin Anna Maurer, die an einem Soloklavieralbum mit Pepls Kompositionen arbeitet. Laut Sendungsablauf kamen O-Töne von Wolfgang Muthspiel und Guido Jesenzky über den Musiker und den Pädagogen Harry Pepl dazu. Die Musikauswahl reichte von den Austrian Evergreens (1960) über Benny Goodman, das Jazzzwio, Air Mail, Michel Portal, Enrico Rava und das Kronos Quartet bis zu den Fullmax-Ausgaben von 2015 und 2020. Muthspiel wünschte sich „The Day We Know Paul Desmond Is Gone“, Jesenzky „Germ in A“ (beide Jazzzwio); Anna Maurer brachte ihre Fassung von „Air, Love & Vitamins“ (2020). Regie: Daniela Fietzek, Tontechnik: Georg Janser.

    Sein österreichisch-amerikanisches Quartett Airmail war wohl eine der besten Jazzgruppen heimischer Provenienz.

  5. 20. Mai 2016 · Interview

    Kleine Zeitung: „Der jazzverwandte Kosmopolit“

    Otmar Klammer

    Interview mit Wolfgang Puschnig zum 60. Geburtstag. Auf die Frage nach dem nachhaltigsten Einfluss nennt er an erster Stelle Harry Pepl, mit dem er sieben Jahre in Air Mail spielte; seine geplante Doppel-CD mit Duos versammelt auch Aufnahmen mit Freunden, die nicht mehr leben, wie Pepl und Hans Koller.

    mehr Kleine Zeitung

    Auf alle Fälle Harry Pepl, mit dem ich sieben Jahre in der Airmail-Band gespielt habe.

    Wolfgang Puschnig

  6. 19. Mai 2016 · Interview

    Die Presse (Online): „Kärntner Jazzer mit langem Atem“

    Samir H. Köck

    Interview mit Wolfgang Puschnig zu seinem 60. Geburtstag. Puschnig nennt die sieben Jahre bei Airmail, der Band von Harry Pepl, als eines der Highlights seiner Laufbahn; Pepl ist nur ein Nebenthema des Gesprächs.

    mehr Die Presse (Online)

    die sieben Jahre bei Airmail, der Band des 2005 verstorbenen Gitarristen Harry Pepl

    Als Gitarrist war er außerhalb jeder Norm. Das hat mir phrasierungstechnisch einen neuen, flexibleren Zugang erschlossen.

    Wolfgang Puschnig

  7. 26. Oktober 2015 · Radio

    Ö1, Spielräume Spezial: „Heimat bis Du großer...“ (Würdigung von Harry Pepl zum Nationalfeiertag)

    Klaus Wienerroither (Gestaltung)

    Sendung zum Nationalfeiertag, Montag, 26. Oktober 2015, 17:10 Uhr, die fast zehn Jahre nach Pepls Tod an den Gitarristen und Komponisten erinnert.

    mehr Ö1, Spielräume Spezial

    Der Titel spielt auf die Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ der Bundeshymne an; die Sendung beginnt mit „In diesem Fall ist es wirklich einer der Söhne“ und nennt Air Mail „wohl eine der besten Jazzgruppen heimischer Provenienz“. Playlist: Air Mail mit „Shifting People“ und „The Halley's Comet / Light Blue Blues“, „Salt and Pepl“ mit der ORF Big Band unter Richard Österreicher, „Harry Pepl's Blues“ mit Benny Goodman, „Against The Wind“ live mit dem Jazzzwio, „Eastern Island Ears“ mit Dave Liebman und Wolfgang Reisinger, ein Teil aus „Anspannen, Überspannen, Abspannen“ mit STUDIO PERCUSSION graz, Peter Alexanders „Sag' mir quando, sag' mir wann“ (Pepl als Studiogitarrist) und zum Schluss „Air, Love & Vitamins“ mit Werner Pirchner und Jack DeJohnette.

    Die Würdigung eines Individualisten.

    In diesem Fall ist es wirklich einer der Söhne.

  8. 5. Jänner 2011 · Porträt

    Kurier: „Jazz mit Herz, Witz und Bauchgefühl“

    Werner Rosenberger

    Porträt von Wolfgang Puschnig vor seinem Projekt „For The Love Of It“ im Wiener Konzerthaus. Als legendär nennt der Kurier neben der Zusammenarbeit mit Linda Sharrock seine Projekte mit Harry Pepl in Air Mail; gleichlautend auf kurier.at.

    mehr Kurier

    Legendär auch seine Zusammenarbeit mit der Sängerin Linda Sharrock oder seine Projekte mit Harry Pepl („Air Mail“).

  9. 24. November 2010 · Kritik

    Kleine Zeitung: „Eine Jazz Big Band, die Seelen baumeln lässt“

    Otmar Klammer

    Konzertbericht vom Finale des Austrian Soundcheck: Stefan Heckel nimmt den mit 4.500 Euro dotierten Harry-Pepl-Preis entgegen und kündigt an, sich wissenschaftlich dem Werk des Namensgebers zu widmen.

    mehr Kleine Zeitung

    Das Posaunenduo Daniel Riegler und Matthias Muche spielt wenige Tage vor dem fünften Todestag drei Bearbeitungen von Pepl-Stücken, darunter „125/250“ aus der Zeit von Air Mail.

    Das Posaunenduo Daniel Riegler und Matthias Muche lieferte wenige Tage vor dem fünften Todestag des Wiener Jazzgitarristen und Komponisten drei elegant geschliffene Bearbeitungen, wovon das berüchtigte „125/250“ aus Pepls Airmail-Zeiten seinem angerissenen Duktus am nächsten kam.

  10. 6. Mai 2010 · Porträt

    mica – music austria (Online): „Porträt: Wolfgang Reisinger“

    Porträt des Schlagzeugers Wolfgang Reisinger bei mica – music austria (österreichisches Musikinformationszentrum).

    mehr mica – music austria (Online)

    Neben Part Of Art nennt er Air Mail mit Wolfgang Puschnig, Mike Richmond und Harry Pepl als zweite wichtige eigene Band seiner Zeit im Vienna Art Orchestra. Pepl sei der erste der großen Musiker gewesen, von denen er viel lernen konnte, „ein wirkliches Genie“. Er erzählt, dass John Scofield Pepl beim Bühnenwechsel „I’ll kill you!“ zurief, und erwähnt Bänder eines Live-Auftritts, die fast besser seien als die beiden Studioalben.

    Ich habe immer wieder das Glück gehabt, mit großartigen Musikern zusammen zu treffen, von denen man wirklich viel lernen konnte und der erste in dieser Hinsicht war auf jeden Fall Harry Pepl. Der war ein wirkliches Genie und ein großartiger Gitarrist, mit einer Energie und Ernsthaftigkeit, die einem vor Augen geführt hat, wo es hin gehen kann.

    Wolfgang Reisinger

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir einmal von der Bühne runter gegangen sind, John Scofield rauf und im Vorbeigehen hat er zu Harry gemeint, ‚I’ll kill you!’. Das sind so kleine Erlebnisse, die man nicht vergisst. Das war wirklich eine total heiße Band damals.

    Wolfgang Reisinger

  11. 13. März 2007 · Radio

    Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist): „Milestones - Harry Pepl“ (Klassiker der Jazzgeschichte)

    Playlist einer Nachtradio-Sendung am 13. März 2007, 01:05 Uhr, mit „Live in Montreux 81“, dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette und Air Mail „Light Blues“.

    mehr Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist)

    Sie zeigt Pepl als Eintrag in einer deutschen Reihe über Klassiker der Jazzgeschichte.

  12. 2006 · Nachruf

    Jazzzeitung (Seite 6): „Ciao Habanero“ (Harry Pepl 1945 bis 2005)

    Rainer Rygalyk

    Persönlicher Nachruf des Jazzfotografen Rainer Rygalyk. Wolfgang Puschnig und Wolfgang Reisinger erinnern sich an die Jahre mit Air Mail; Rygalyk beschreibt Pepls letzten großen öffentlichen Auftritt 2004 beim Jazz Festival in Salzburg mit Playback zu acht Composings und Live-Musikern vor seinen Bildern.

    mehr Jazzzeitung (Seite 6)

    Er ist der europäische Jazzgitarrist schlechthin.

    Ich habe einfach seine musikalische Sprache gelernt.

    Wolfgang Puschnig

    Es war ein extremer Sog. Plötzlich mit jemanden zu spielen, der da oben, 2 Etagen über uns, steht und so souverän Gas gibt und alles mitreißt.

    Wolfgang Reisinger

    Er war für mich so ein Schubert Franzl Typ, unheimlich schöne Lieder aber auf höchster Qualitätsstufe und im nächsten Moment voll skurril und zerklüftet.

    Der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger; „Schubert Franzl“ ist die liebevoll wienerische Form für Franz Schubert, den Wiener Liedkomponisten

    Wolfgang Reisinger

  13. 19. Dezember 2005 · Nachruf

    Musikergilde (Online): „Harry Pepl - ein Nachruf“

    Peter Paul Skrepek

    Ausführlicher Nachruf des Gitarristen Peter Paul Skrepek, der Pepl 1974 in der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) kennenlernte.

    mehr Musikergilde (Online)

    Er schildert Ausbildung, ORF-Studiojob, Jazzzwio, Air Mail und die Zeit mit Benny Goodman, nennt Schüler wie Wolfgang Muthspiel und Peter Havlicek und gibt als Todestag Montag, 5. Dezember 2005, an. Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, wird zitiert, Leserbriefe ergänzen den Text.

    Jetzt, wo ich alles spielen kann, was ich will, darf ich nicht mehr.

    Harry Pepl

    Begnadeter Gitarrist und Ausnahmeerscheinung

    Otto Kolleritsch

    ein unverwechselbarer Musiker aus Wien mit Geltung in der ganzen Welt

  14. 9. Dezember 2005 · Nachruf · EN

    organissimo (Jazzforum, Online): „Harry Pepl R.I.P.“

    mikeweil (Moderator)

    Beitrag zum Tod von Harry Pepl in einem englischsprachigen Jazzforum.

    mehr organissimo (Jazzforum, Online)

    Der Moderator nennt ihn einen der originellsten Jazzgitarristen Österreichs und erinnert an das Jazzzwio mit Werner Pirchner, das ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Jack DeJohnette und Air Mail mit Mike Richmond.

    one of Austria's most original jazz guitarists

  15. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“

    Online-Nachruf vom 7. Dezember 2005. Er nennt das Duo mit Werner Pirchner ab 1977 als wichtigstes Projekt, die Professur in Graz ab 1984 mit der Förderung von Schülern wie Wolfgang Muthspiel, Dino Saluzzi, Jack DeJohnette, das Vienna Art Orchestra und die CD „Air Mail – Light Blues“ (2001).

    mehr JazzEcho (Universal Classics, Online)

    einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene

  16. 27. Oktober 2001 · Bericht

    Kleine Zeitung (Kultur, Jazz-News): „Auferstehung“

    Otmar Klammer

    Glosse zum Start der Reihe „The Austrian Jazzart“ bei Universal, die vergriffene oder nie veröffentlichte Aufnahmen des österreichischen Jazz wieder zugänglich macht. Im ersten Paket ist die Air-Mail-Platte „Light Blues“.

    mehr Kleine Zeitung (Kultur, Jazz-News)

    das legendäre „Light Blues“ von Harry Pepls „Airmail“. Wunderbar.

  17. 2001 · Kritik

    Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2001, Seite 54: „Fünf Variationen österreichischer Jazzkunst“ (Austrian Jazzart)

    Jörg Weitlaner

    Sammelbesprechung der ersten fünf CDs der Reihe Austrian Jazzart von Universal Music (Wiederveröffentlichungen österreichischer Jazzalben).

    mehr Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 5/2001, Seite 54

    An erster Stelle steht „Light Blues“ von Air Mail, die zweite und letzte Platte des Quartetts mit Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond. Pepl beschreibt das „telepathische Verständnis“ der Band; die Besprechung zitiert aus den Liner Notes (laut Discogs von Andreas Felber) sein von „rauhen, zerklüfteten Tonkaskaden geprägtes Spiel“ und hebt die damals junge MIDI-Technik hervor. Bei Wolfgang Puschnigs „Pieces Of The Dream“ (Nr. 5) wird Pepl unter den Duopartnern genannt.

    rauhen, zerklüfteten Tonkaskaden geprägtes Spiel

    Andreas Felber

    Das Zusammenspiel der gesamten Band, in der wir ein telepathisches Verständnis entwickelt hatten, war für mich das Besondere an Airmail.

    Rückblick 2001 auf sein Quartett Air Mail

    Harry Pepl

  18. 30. Mai 1993 · Kritik

    Kurier (Seite 21): „Raab-mood - eine Suche“

    Peter Klimitsch

    Stimmungsbericht vom ersten Tag des Pfingst-Jazzfestivals in Raab (Freitag, 28., bis Sonntag, 30.

    mehr Kurier (Seite 21)

    Mai 1993) mit dem Gary Bartz Quartet und Horace Parlan. Air Mail spielte mit Jean-Paul Celea (im Text „Jean-Pierre“) statt Palle Danielsson am Kontrabass; Pepl wird als „Gitarren-Mastermind“ bezeichnet.

    Airmail, mit Jean-Pierre Celea statt Palle Danielsson am Kontrabaß, frönte Gitarren-Mastermind Harry Pepl.

  19. 19. Mai 1993 · Bericht

    Der Standard (Seite S5, Rubrik „Veranstaltungen zum Vorausplanen“): „Frische Luftpost“

    Ljubiša Tošić (Kürzel „tos“)

    Veranstaltungstipp: Air Mail, eine der erfolgreichsten österreichischen Bands, hat sich nach längerer Pause neu formiert, mit Wolfgang Puschnig, Harry Pepl, Wolfgang Reisinger und Palle Danielsson am Kontrabass. Konzert im Wiener Jazzlokal Reigen.

    mehr Der Standard (Seite S5, Rubrik „Veranstaltungen zum Vorausplanen“)

    „Air Mail“ war eine der erfolgreichsten österreichischen Bands.

    Fast alles, was hierzulande an internationaler Jazz-Qualität existiert, ist da versammelt.

  20. 8. März 1988 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Jazz aus Österreich“

    Kürzel „hmf/fwi/ca“

    Plattenrubrik zum österreichischen Jazz: Air Mail mit Wolfgang Puschnig, Harry Pepl, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond, auch im Ausland erfolgreich, legt bei PolyGram „Light Blues“ vor.

    mehr APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS

    „Cracked Mirrors“ mit Herbert Joos und Jon Christensen entstand auf Initiative und mit Geld des Grazer Kulturvereins gamsbART und wurde von ECM (renommiertes europäisches Jazzlabel) übernommen.

    „Cracked Mirrors“ heißt die Lp mit den drei ganz hervorragend disponierten Jazzern.

  21. 2. Juni 1987 · Bericht

    APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS: „Programm für das ‚Jazzianer-Fort‘ in Wiesen fixiert“

    Kürzel „hmf/fwi/wm“

    Programmvorschau für das Festival im „Jazzianer-Fort“ im burgenländischen Wiesen (3. bis 5.

    mehr APA-Basisdienst (Austria Presse Agentur), Rubrik APA JAZZ NEWS

    Juli 1987). Am Sonntag, 5. Juli, steht Air Mail neben der Big Band von George Russell, dem Johnny Griffin Quartett und Duo Due auf dem Programm; die Agentur kündigt die Band mit „Österreichs erstem Gitarristen“ an.

    AirMail mit Österreichs erstem Gitarristen Harry Pepl

    APA JAZZ NEWS (Austria Presse Agentur)

  22. 15. April 1986 · Sonstiges · FR

    Tempo (Paris), Nr. 3: „En concert: tous les programmes jusqu’à fin juin“

    Ausgabe 3 des kostenlosen Pariser Konzertblatts „Tempo“ (Konzerte und Schallplatten) mit den Programmen bis Ende Juni 1986.

    mehr Tempo (Paris), Nr. 3

    Unter dem Jazzclub New Morning ist für den 14. Mai 1986 das „Harry Pepl quartet“ angekündigt, mit Wolfgang Puschnig (Sopransaxophon), Mike Richmond (Bass) und Wolfgang Reisinger (Schlagzeug), also in der Besetzung von Air Mail. Digitalisiert von den „Archives du punk en France“ der Universität Tours, S. 7.

    Le 14 : Harry Pepl quartet : Wolfgang Puschnig, sax soprano ; Mike Richmond, basse ; Wolfgang Reisinger, drums.

  23. 1984 · Porträt

    Jazzlive (österreichisches Jazzmagazin): „Harry Pepl (Gitarre)“, Porträt mit Titelbild

    Mehrseitiges Porträt mit Titelbild („Portrait: Harry Pepl“). Pepl sei im Jahr davor zum drittbesten österreichischen Jazzmusiker des Jahres gewählt worden, mit derselben Platzierung unter den Gitarristen hinter Pat Metheny und James Blood Ulmer.

    mehr Jazzlive (österreichisches Jazzmagazin)

    Genannt werden ein Konzert mit Werner Pirchner, der Family of Percussion und Steve Swallow in Hamburg, ein Seminar von Peter Giger in Wengen mit Ronald Shannon Jackson und ein Auftritt in Moers mit Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Mike Richmond. Die genannten Auftritte, Moers im Mai 1984 und der Jazzworkshop des NDR (Norddeutscher Rundfunk, öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt für Norddeutschland) in Hamburg, datieren das Heft auf 1984; Nikolaus Kohler zitiert die Zusammenarbeit mit der Family of Percussion aus Jazzlive Nr. 14, September 1984. Es ist eines von zwei Jazzlive-Titelbildern mit Pepl; das zweite zeigt ihn mit Air Mail (Nr. 20, April 1985).

    Zweifelsohne muß Harry Pepl heute zu den führenden Jazzgitarristen Europas gezählt werden.