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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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7 Einträge · CSV

  1. 10. Jänner 1988 · Porträt

    Kleine Zeitung: „Feldzug mit der Gitarre“

    Otmar Klammer

    Porträt auf Seite 18 über den Grazer Gitarreprofessor, der nach der Zeitung von Le Monde ein „Gigant der Improvisation“ genannt wurde. Es zeichnet den Weg von den Austrian Aces über Kommerzbands, Fledermausbar und ORF Big Band bis zur Professur nach und nennt Aufnahmen mit DeJohnette, Holland, Saluzzi und Portal. Überliefert sind außerdem Äußerungen von Scofield und Abercrombie über Pepl.

    Der Gitarreprofessor zu Graz gilt international als einer der besten seines Faches.

    He's great, he's like a machine gun

    John Abercrombie

    Gigant der Improvisation

    Le Monde

    international begehrter Meister der Improvisation

  2. 8. September 1988 · Porträt

    Die Steirische: „Vitaler Klangmaler“ (Das Künstlerporträt: Harry Pepl)

    Heimo Steps

    Porträt auf Seite 12 vom Manager von gamsbART, geschrieben anlässlich des Preises der deutschen Schallplattenkritik für „Cracked Mirrors“. Es erzählt unter anderem von der Zeit mit DeJohnette in Paris, der Filmmusik mit Benny Goodman und geplanten Projekten in Graz.

    Seine musikalischen Gemälde lassen sich gerne hören, zumal ihnen Sinnlichkeit und Wärme innewohnen.

    He is one of my favourites

  3. 1991 · Porträt

    Kulturpreis des Landes Niederösterreich (Broschüre 1991, Preisträgerdatenbank): „Spontane Klangerlebnisse“ (Anerkennungspreis 1991, Sparte Musik)

    Würdigungstext aus der Kulturpreis-Broschüre 1991 zum Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Musik, heute online in der Preisträgerdatenbank. Er stellt Pepl als Professor in Graz und gefragten Komponisten vor: Ein Stück für das Kronos Quartet steht vor der Uraufführung im Herbst 1991 in Graz, ein weiteres für das Artis-Quartett ist geplant. Seit zwei Jahren komponiert er mit seinem „Instant-“ oder „Realtime-Composing“. Pepl schätzt Mozart, die Klavierwerke Schönbergs und Giacinto Scelsi und hat Glenn Goulds rhythmische Präzision an einer Bach-Einspielung am Computer analysiert. Genannt werden außerdem die zwei Jahre in Gerhard Bronners „Fledermaus“-Bar, die ORF-Big-Band, mehrfache Siege im Readers Poll von „Jazz Live“ und das Wort von Le Monde vom „Giganten der Improvisation“.

    Harry Pepl irgendwo musikalisch einzuordnen, fällt schwer und ist genau genommen auch nicht notwendig.

    Pepl, und darüber lässt er auch in diesem Gespräch keinen Zweifel, ist ein Musiker des Augenblicks.

    ihn hat die führende französische Zeitung „Le Monde“ taxfrei zum „Giganten der Improvisation“ gekürt

  4. 28. Juli 1994 · Porträt

    Neue Kronen-Zeitung (Ausgabe Steiermark, Seite 22): „Rastloser Grenzgänger“

    Bernd Schmidt

    Kurzporträt zur CD „N.Y.C. Im-Pressure“ mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Pepl erklärt sein Real-Time-Composing, nennt Projekte mit Günter Meinhart und STUDIO PERCUSSION und spricht über sein Studio in Hernstein.

    Die Wandlungsfähigkeit gehört zu Pepl wie die Hinwendung zu verschiedenen (Komponier-)Techniken.

  5. Februar 2009 · Porträt

    Concerto (2/2009, Seite 44): „Jazzzwio – ein markanter Name – bis heute“ (CD/DVD-Tipp „Live in Concerts“)

    Thomas Hein

    Bericht über die Wiederveröffentlichung der Montreux-Aufnahme samt Video, deren Vorbereitung zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 lief. Daniel Pepl beschreibt das Heimstudio „Bergwerk“, die Rettung der Bänder und den Plan, das Gesamtwerk seines Vaters zugänglich zu machen.

    Während ich versuche, innerhalb eines Rahmens, eines Stils, innovativ zu sein, versuchte Harry immer die gesetzten Grenzen zu überschreiten und dann weiter zu gehen.

    Daniel Pepl

  6. 2011 · Porträt · EN

    musicexport.at: „Harry Sokal“ (Porträt)

    Michael Ternai

    Porträt des Saxophonisten Harry Sokal für die österreichische Musikexportstelle. Unter seinen Partnern nennt es Harry Pepl, Daniel Humair, Gene Jackson, Andy McKee und Idris Muhammad.

  7. 5. Februar 2024 · Porträt · EN

    Wulf Müller, Blog „European Jazz Masters Of The Past“: „European Jazz Masters Of The Past #2: Harry Pepl“

    Wulf Müller

    Ausführlicher biografischer Essay des früheren Produzenten von PolyGram Austria und Mitgründers von „Jazz Live“, mit Fotos aus der Familiensammlung. Müller lernte Pepl 1984 bei einem Konzert von Air Mail in Wien kennen. Er beschreibt das Jazzzwio und die Zeit mit Benny Goodman, die Entstehung der „Schönberg Improvations“, mit deren Idee Pepl in sein Büro kam, und die Solo-Klavierplatte „Flow“ von 1996, aufgenommen ohne Korrekturen. Einzelne biografische Angaben, etwa zur Geburt und zum Beginn der Lehre in Graz, weichen von den Belegen ab.

    a very humble, charismatic and private person with a great sense of humour. Someone who was constantly looking for new ideas

    While Harry was building his reputation as one of Europe’s most interesting and unique guitarists

    He swings like hell

    Harry Pepl über Benny Goodman

    Musically, I still find this album exciting, challenging and powerful.

    Harry sat down at the piano, which he never really learned to play, nor practised, and plays, let’s the music flow through him.

    After a few moments I don’t feel time anymore. An emotion of happiness floats through me and the sounds stream on their own

    Harry Pepl