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Harry Pepl * 1945  † 2005

Pressearchiv

Was über Harry Pepl geschrieben und gesendet wurde: Kritiken, Porträts, Interviews und Nachrufe, mit Zusammenfassung und Quelle. Die Originale sind urheberrechtlich geschützt und liegen im Archiv; für Forschung und Presse stellen wir sie auf Anfrage bereit.

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Reihenfolge: Neueste zuerst · Älteste zuerst

  1. 10. September 2026 · Sonstiges

    Facebook (Thomas Palme): „...noch eine Harry Pepl Story zu seinem heutigen 81 Geburtstag“

    Thomas Palme

    Öffentlicher Facebook-Post des Wiener Jazz- und Bluesgitarristen Thomas Palme zu Harry Pepls 81. Geburtstag mit einer Erinnerung an ein Konzert von Air Mail (Wolfgang Puschnig, Mike Richmond, Wolfgang Reisinger) im Titanic, einem damals angesagten Club in der Theobaldgasse in Wien, Österreich, in den 1980er oder frühen 1990er Jahren: Als mitten im Set der Strom ausfiel, spielte Pepl bei Kerzenlicht ganz allein und akustisch ein Stück von Wes Montgomery, und im Lokal wurde es still und andächtig. Foto im Original-Post: Andreas Mayer.

    mehr Facebook (Thomas Palme)

    Eine Anekdote, die zeigt, wie tief Pepl trotz seines modernen, hochvirtuosen Gitarrenspiels auch in der Jazzgitarrentradition verwurzelt war

    bis heute eine ganz lebendige Erinnerung an einen der größten Jazz Gitarristen Österreichs

  2. 18. Dezember 2025 · Kritik

    Kronen Zeitung (Seite 42, Kultur): „Die Schemen eines Lebenden“ (Stockwerk Graz: Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band blinzelt ins Jenseits)

    F. Jureček

    Konzertkritik zur Grazer Aufführung: Ein Quintett um Clemens Salesny und den Tontechniker Markus Wallner formt aus Mehrspuraufnahmen des 2005 verstorbenen Gitarristen einen Improvisationsabend.

    mehr Kronen Zeitung (Seite 42, Kultur)

    Pepls Tonspuren erklingen als am Mischpult dynamisch bearbeitete Klänge, dazu spielen Andi Schreiber, Martin Bayer und Valentin Duit.

    Aus Archivmaterial entstehen die Schemen eines Lebenden.

    Nicht viele Musiker veröffentlichen 20 Jahre nach ihrem Tod neue CDs.

  3. 18. Dezember 2025 · Kritik

    Kleine Zeitung (Seite 51, Kultur, Rubrik „Open Music im Grazer Stockwerk“): „Im Spiel mit der Wiener Gitarristenlegende“

    Robert Tendl

    Bericht über den Abend von Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band im Grazer Stockwerk.

    mehr Kleine Zeitung (Seite 51, Kultur, Rubrik „Open Music im Grazer Stockwerk“)

    Pepl hinterließ viel Material aus dem Heimstudio; Salesny, Bayer, Schreiber, Duit und der Techniker Markus Wallner bringen die Tonspuren per Verstärker und Lautsprecher auf die Bühne und improvisieren dazu.

    Es entsteht ein überraschend lebendiges, hochmusikalisches Ergebnis

  4. 26. November 2025 · Bericht

    Fullmax Recordings (Website): Beitrag zum Österreichischen Jazzpreis 2025, Best Album

    Beitrag zum 2. Platz des Albums „Live“ in der Kategorie Best Album beim Österreichischen Jazzpreis 2025 (Auszeichnung für Jazz aus Österreich).

    mehr Fullmax Recordings (Website)

    Die Jazz-Academy besteht aus 149 Expertinnen und Experten, es gab über 170 Einreichungen und eine siebenköpfige Fachjury; die Verleihung fand im Casino Velden statt.

  5. 26. November 2025 · Radio

    Ö1, „On stage Spezial“: Österreichischer Jazzpreis 2025, live aus dem Casino Velden

    Andreas Felber

    Live-Übertragung der Verleihung am Mittwoch, 26. November 2025, 19:30 Uhr. Die Playlist enthält „Hernstein Blues“ vom Album „Live“ (Pepl und Salesny, 8:10).

  6. November 2025 · Bericht

    ORF Kärnten (Online): Bericht über den Österreichischen Jazzpreis 2025

    Bericht über die Verleihung des Österreichischen Jazzpreises 2025 (Auszeichnung für Jazz aus Österreich) im Casino Velden mit der Reihung in der Kategorie Best Album: Kenji Herbert Trio vor Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band und dem Tobias Meissl Trio.

  7. 28. Oktober 2025 · Lexikon

    mica music austria, Musikdatenbank: Harry Pepl

    Datenbankeintrag mit Biografie, Tätigkeiten, Preisen, Aufträgen, Aufführungsorten und Werkliste (64 Werke); Stand der Aktualisierung 28.10.2025. Der Eintrag zählt Pepl zu den Gitarristen, die den österreichischen Jazz national und international geprägt haben, und verzeichnet den 2. Platz beim Österreichischen Jazzpreis 2025 (Auszeichnung für Jazz aus Österreich).

  8. 27. September 2025 · Kritik

    RONDO (Online): „Songs From The Treehouse“ (Tim Collins, Martin Gasselsberger)

    Werner Stiefele

    Rezension des Duoalbums von Vibraphonist Tim Collins und Pianist Martin Gasselsberger bei GLM Music.

    mehr RONDO (Online)

    Außer Billie Eilishs „Everything I Wanted“ und „Air, Love & Vitamins“ aus dem Repertoire des Jazzzwio von Harry Pepl und Werner Pirchner spielt das Duo eigene Stücke; der Autor stellt die Besetzung in die Reihe von Gary Burton und Chick Corea.

    „Air, Love & Vitamins“ aus dem Repertoire des österreichischen JazzZwios Harry Pepl und Werner Pirchner

  9. 6. September 2025 · Radio

    Ö1, „Die Ö1 Jazznacht“: „Zum 80. Geburtstag von Gitarrist Harry Pepl“

    Christian Bakonyi

    Sendung am Samstag, 6. September 2025, 23:03 bis 24:00 Uhr, mit den Gästen Daniel Pepl, Clemens Salesny und Martin Bayer.

    mehr Ö1, „Die Ö1 Jazznacht“

    Der Begleitartikel nennt John Scofield und die MIDI-Gitarre und weist auf das Konzert im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) am 28. September 2025 hin.

    In den 1980er Jahren gehörte Harry Pepl zu den gefragtesten Gitarristen Europas.

    Die unglaublichen, auf spannendste Art und Weise auf höchstem technischen Niveau dargebrachten Improvisationen und rasanten Klangkaskaden begeisterten nicht nur das Publikum in Montreux im Jahre 1981

  10. 2025 · Sonstiges

    violafalb.com (Website Viola Falb): Biografie Viola Falb

    Viola Falb

    Biografie auf der Website der Saxophonistin und Komponistin Viola Falb mit Ausbildung, Bands wie FALB FICTION und dem Saxophonquartett PHOEN und einer Liste der Auszeichnungen bis 2025. Dort steht der Harry-Pepl-Preis unter 2016; die zeitgenössischen Meldungen von Falter und NÖN belegen die Vergabe im November 2015.

  11. 2025 · Pressetext

    Fullmax Recordings (Pressematerial zum Album, Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch): Harry Pepl 80: „Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band“, Live-Dialog mit einem Giganten der Improvisation

    Fullmax Recordings (Entwurf Clemens Salesny)

    Zweiseitiger Pressetext zum 80. Geburtstag und zum Album „Live“.

    mehr Fullmax Recordings (Pressematerial zum Album, Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch)

    Das Projekt verbindet Pepls Originalspuren aus dem Hernsteiner Studio mit Clemens Salesny, Martin Bayer, Andi Schreiber und Valentin Duit. Seite 2 enthält Tracklist, Instrumentierung, Aufnahmeorte und Credits; es gibt Fassungen in vier Sprachen.

    Jetzt wird es wieder live erlebbar. Ich denke, das ist in Europa einzigartig

    Daniel Pepl

  12. 10. Dezember 2024 · Bericht · EN

    JazzDanmark: „DMA Jazz 2024 in Store VEGA: The winners are here!“

    Bericht über die Verleihung der Danish Music Awards Jazz (dänische Auszeichnung für Jazz) 2024 in der Store VEGA in Kopenhagen.

    mehr JazzDanmark

    Als Jazz Release of the Year wurde das Album „Live at H15 Studio“ des Kresten Osgood Quintet (ILK Music) ausgezeichnet, auf dem Pepls Stück „The Halleys Comet - Light Blue Blues“ zu hören ist. Der Text selbst nennt Pepl nicht.

  13. 9. Juni 2024 · Kritik · EN

    Instagram (@ecm_vinylcollector): „Cracked Mirrors“ (Pepl/Joos/Christensen, ECM 1356)

    Kurzbesprechung von „Cracked Mirrors“ auf dem Instagram-Konto eines ECM-Sammlers (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel). Das Album sei unter den ECM-Platten seiner Zeit die eigenwilligste und kaum einzuordnen; Pepl zerlege das Material in tausend Stücke.

    mehr Instagram (@ecm_vinylcollector)

    If you're Harry Pepl, you bust it into a thousand pieces and shoot it into the ether.

    Cracked Mirrors … is easily the oddest of the bunch, a nearly unclassifiable record.

  14. Juni 2024 · Sonstiges · EN

    Bandcamp (Kresten Osgood): „LIVE AT H15 STUDIO“ (Kresten Osgood Quintet)

    Kresten Osgood Quintet

    Tonträgerseite des Albums „Live At H15 Studio“ (ILK Music, Juni 2024) des dänischen Kresten Osgood Quintet.

    mehr Bandcamp (Kresten Osgood)

    Titel 2 ist „The Halleys Comet - Light Blue Blues“ von Harry Pepl; das Album wurde 2024 bei den Danish Music Awards Jazz (dänische Auszeichnung für Jazz) als Jazz-Veröffentlichung des Jahres ausgezeichnet.

  15. 12. April 2024 · Bericht · EN

    European Jazz Masters Of The Past (Blog): „European Jazz Masters Of The Past #3: Herbert Joos“

    Wulf Müller

    Biografischer Essay über Herbert Joos. Gegen Ende der 1980er Jahre ging Joos mit Harry Pepl und Jon Christensen ins Studio, um „Cracked Mirrors“ aufzunehmen, das 1988 erschien und von der Kritik gefeiert wurde.

    mehr European Jazz Masters Of The Past (Blog)

    he went into the studio with Austrian guitar master Harry Pepl and Norwegian drummer Jon Christensen to record ‘Cracked Mirrors’

  16. 20. März 2024 · Interview

    mica music austria (Online): „Uns geht es darum, Gegensätze in unserer Musik zu manifestieren.“ (Raphael Preuschl, Fabulous Austrian Trio, im mica-Interview)

    Michael Ternai

    Interview mit dem Bassisten Raphael Preuschl zum 20-jährigen Bestehen des Fabulous Austrian Trio mit Alex Machacek und Herbert Pirker.

    mehr mica music austria (Online)

    Über Machaceks Gitarrenspiel sagt er, es wolle die Grenzen eines Saiteninstruments aufheben, und erinnert dabei an Harry Pepls Stück „Man könnte Klavierspielen müssen“.

    Harry Pepl schrieb einst den Song ‚Man könnte Klavierspielen müssen‘. Ich glaube, es ist Alex’ Intention die Limitation eines Saiteninstruments aufzuheben und sich die Freiheit der Polyphonie eines Tasteninstruments anzueignen.

    Raphael Preuschl

  17. 5. Februar 2024 · Porträt · EN

    European Jazz Masters Of The Past (Blog): „European Jazz Masters Of The Past #2: Harry Pepl“

    Wulf Müller

    Ausführlicher biografischer Essay des früheren Produzenten von PolyGram Austria und Mitgründers von „Jazz Live“, mit Fotos aus der Familiensammlung.

    mehr European Jazz Masters Of The Past (Blog)

    Müller lernte Pepl 1984 bei einem Konzert von Air Mail in Wien kennen. Er beschreibt das Jazzzwio und die Zeit mit Benny Goodman, die Entstehung der „Schönberg Improvations“, mit deren Idee Pepl in sein Büro kam, und die Solo-Klavierplatte „Flow“ von 1996, aufgenommen ohne Korrekturen. Einzelne biografische Angaben, etwa zur Geburt und zum Beginn der Lehre in Graz, weichen von den Belegen ab.

    a very humble, charismatic and private person with a great sense of humour. Someone who was constantly looking for new ideas

    While Harry was building his reputation as one of Europe’s most interesting and unique guitarists

    He swings like hell

    Harry Pepl über Benny Goodman

    Musically, I still find this album exciting, challenging and powerful.

    Harry sat down at the piano, which he never really learned to play, nor practised, and plays, let’s the music flow through him.

    After a few moments I don’t feel time anymore. An emotion of happiness floats through me and the sounds stream on their own

    Harry Pepl

    the most spectacular record of one of the most original guitar players of European Jazz in those years

    Andreas Felber

  18. 23. September 2022 · Lexikon · EN

    ZOTZin Guitar Lessons (Online): „The Most Complete List of Jazz Guitarists“

    Umfangreiche Liste von Jazzgitarristen auf der Website einer amerikanischen Gitarrenschule, veröffentlicht 2022 und zuletzt am 29. März 2026 ergänzt.

    mehr ZOTZin Guitar Lessons (Online)

    Harry Pepl steht dort als Nummer 741 mit dem Zusatz, er sei der Pate aller österreichischen Jazzgitarristen und eine Legende.

    The godfather of all Austrian jazz guitar players, a legend

  19. 28. Jänner 2022 · Interview · EN

    The San Diego Union-Tribune (Online): „Austrian jazz guitar star Wolfgang Muthspiel jazzed about pending San Diego debut concert“

    George Varga

    Interview mit Wolfgang Muthspiel vor seinem ersten Konzert in San Diego.

    mehr The San Diego Union-Tribune (Online)

    Auf die Frage nach österreichischen Vorbildern nennt er neben Joe Zawinul seinen Lehrer Harry Pepl: einen wichtigen Gitarristen mit eigenem Klang, starkem Spiel und großem Zeitgefühl, für ihn eine internationale Figur mit eigener Stimme.

    There was also an important guitar player by the name of Harry Pepl, who was my teacher. He had a unique sound and was a heavy player, with a great sense of time.

    Wolfgang Muthspiel

    I think he was an international figure and definitely had his own voice.

    Wolfgang Muthspiel

  20. 9. November 2021 · Kritik · FR

    Jazz Magazine (online): „Nevers assis le matin, debout le soir“

    Franck Bergerot

    Festivalbericht von Franck Bergerot in Jazz Magazine, der französischen Jazzzeitschrift, vom Festival D'Jazz Nevers (Burgund, Frankreich).

    mehr Jazz Magazine (online)

    Das Duo Franck Tortiller (Vibraphon) und Misja Fitzgerald-Michel (Gitarre) spielte sein Programm „Les heures propices“ mit Liedern der Songwriter der 1960er und 1970er Jahre an einem Montagmittag, wahrscheinlich am 8. November 2021. Darunter war ein Stück von Harry Pepl, den Bergerot als „verstorbenen österreichischen Jazzgitarristen“ würdigt, der diese melodische Frische und harmonische Unschuld gekannt habe.

    un emprunt au regretté guitariste de jazz autrichien Harry Pepl (qui connaissait cette fraîcheur mélodique, cette candeur harmonique et ses désarmants anachronismes)

    Franck Bergerot über ein Stück von Pepl im Programm „Les heures propices“ des Duos Tortiller und Fitzgerald-Michel (Lieder der Songwriter der 1960er und 1970er Jahre), D'Jazz Nevers 2021. Auf Deutsch: „eine Anleihe beim verstorbenen österreichischen Jazzgitarristen Harry Pepl (der diese melodische Frische, diese harmonische Unschuld und ihre entwaffnenden Anachronismen kannte)“

  21. 25. September 2020 · Radio

    Ö1, In Concert: „Fünf Österreicher und eine Cool-Jazz-Legende“ (Das Harald-Neuwirth-Konsort mit Lee Konitz 1976 im Wiener Funkhaus)

    Helmut Jasbar (Gestaltung)

    Sendung mit einem historischen Konzertdokument aus dem ORF-Archiv (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk): Am 14. Juni 1976 gastierte das Harald-Neuwirth-Konsort im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses, mit Harry Pepl (Gitarre), Werner Pirchner (Vibrafon), Wolfgang Wüst (Kontrabass) und Fritz Ozmec (Schlagzeug) sowie dem Gast Lee Konitz. Die Sendung wurde am 25. September 2020 um 14:05 Uhr ausgestrahlt.

    mehr Ö1, In Concert

    Die Ensemblemitglieder waren Gitarrist Harry Pepl, Vibrafonist Werner Pirchner, Kontrabassist Wolfgang Wüst und Schlagzeuger Fritz Ozmec

  22. 25. September 2020 · Radio

    Ö1, Spielräume Nachtausgabe: „Der unvergessene Jazzgitarrist Harry Pepl“

    Klaus Wienerroither (Gestaltung)

    Sendung zum 75. Geburtstag am 10. September 2020, ausgestrahlt am Freitag, 25.9.2020, 22:25 Uhr, und wiederholt am 26.9.2020 um 0:05 Uhr.

    mehr Ö1, Spielräume Nachtausgabe

    Zu Gast sind unter anderem der Musikproduzent Daniel Pepl, der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger und die Pianistin Anna Maurer, die an einem Soloklavieralbum mit Pepls Kompositionen arbeitet. Laut Sendungsablauf kamen O-Töne von Wolfgang Muthspiel und Guido Jesenzky über den Musiker und den Pädagogen Harry Pepl dazu. Die Musikauswahl reichte von den Austrian Evergreens (1960) über Benny Goodman, das Jazzzwio, Air Mail, Michel Portal, Enrico Rava und das Kronos Quartet bis zu den Fullmax-Ausgaben von 2015 und 2020. Muthspiel wünschte sich „The Day We Know Paul Desmond Is Gone“, Jesenzky „Germ in A“ (beide Jazzzwio); Anna Maurer brachte ihre Fassung von „Air, Love & Vitamins“ (2020). Regie: Daniela Fietzek, Tontechnik: Georg Janser.

    Sein österreichisch-amerikanisches Quartett Airmail war wohl eine der besten Jazzgruppen heimischer Provenienz.

  23. 11. Juni 2020 · Bericht

    radiohoerer.info: „Harry Pepls ‚Hip Jargon‘ plus Werner Pirchner anno 1975“

    Musiktipp des Blogs radiohoerer.info (Radio- und Medientipps für Neue Musik, Jazz und Hörbares) zur Sendung „In Concert“ von Ö1 (Kulturradio des ORF, des österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks) vom 05.06.2020. Der Beitrag übernimmt den Sendungstext von Ö1 (Gestaltung Helmut Jasbar): Ein Mitschnitt aus dem ORF-Hörfunkarchiv zeigt Pepls Trio Hip Jargon mit Wayne Darling (Kontrabass) und Fritz Ozmec (Schlagzeug) am 25. September 1975 im Großen Sendesaal des Funkhauses in Wien, Österreich, Gast ist Werner Pirchner am Vibrafon. Damit lasse sich Hip Jargon als Keimzelle des Jazzzwio hören. Die Playlist des Blogs nennt drei gemeinsame Stücke von Pepl und Pirchner, darunter „Pfifferling“ und „Down At The Ticky Toe“; Titel und Längen weichen von der Ö1-Sendungsseite ab, maßgeblich ist Ö1.

    mehr radiohoerer.info

    „Free Jazz für Feinschmecker“ nannte das damals ein Kritiker im Salzburger Volksblatt.

    das ungeschliffene Juwel eines Konzerts vom 25. September 1975 im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses

    Free Jazz für Feinschmecker

    Urteil eines Kritikers des Salzburger Volksblatts über Pepls Trio Hip Jargon, um 1975, als Werner Pirchner als Gast dazukam; aus diesem Zusammenspiel entstand das Jazzzwio

    Kritiker des Salzburger Volksblatts

  24. 8. Juni 2020 · Bericht · FR

    Jazz Magazine (online): „Franck Tortiller / Misja Fitzgerald-Michel, disque imminent“

    Xavier Prévost

    Xavier Prévost kündigt in Jazz Magazine, der französischen Jazzzeitschrift, das Duo-Album „Les heures propices“ des Vibraphonisten Franck Tortiller und des Gitarristen Misja Fitzgerald-Michel an, das am Freitag, 19. Juni 2020, erschien, und stellt zwei Videos vor; eines erinnert mit einer Komposition von Harry Pepl an Tortillers lange Zeit im Vienna Art Orchestra.

    mehr Jazz Magazine (online)

    Et aussi un souvenir du long séjour du vibraphoniste au sein du Vienna Art orchestra, avec une composition de Harry Pepl

  25. 5. Juni 2020 · Radio

    Ö1, In Concert: „Harry Pepls „Hip Jargon“ plus Werner Pirchner anno 1975“

    Helmut Jasbar (Gestaltung)

    Sendung mit einem Konzertmitschnitt aus dem ORF-Hörfunk-Archiv (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk): Am 25. September 1975 spielte Pepl im Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses mit seiner Trioformation Hip Jargon (Wayne Darling, Kontrabass; Fritz Ozmec, Schlagzeug), Gast war Werner Pirchner am Vibrafon. Die Sendung nennt Hip Jargon die Keimzelle des Jazz-Zwio. Gespielt werden „Wirf an“ und „Wohl oder übel“ von Pirchner sowie „Pfifferling“, „Squirrel Dance“, „Down At The Ticky Toe“ und ein Ausschnitt aus „Radler“ von Pepl und Pirchner, zusammen fast 78 Minuten.

    mehr Ö1, In Concert

    Die Keimzelle des berühmten „Jazz-Zwio“: Hip Jargon

    Die Musik ist von überragender Durchschlagskraft, rau und direkt und von konzentrierter Energie, die die Aufnahme klingen lässt, als wäre sie gestern gemacht worden.

    Die Musik ist von überragender Durchschlagskraft, rau und direkt und von konzentrierter Energie

  26. 13. Februar 2020 · Radio

    Ö1, Spielräume: „Werner Pirchner, der Vibrafonist“ (Musik aus allen Richtungen zum 80. Geburtstag des Tiroler Kosmopoliten)

    Andreas Felber (Gestaltung)

    Sendung zum 80. Geburtstag Werner Pirchners am 13. Februar 2020. Sie schildert den Weg des Vibrafonisten und erklärt, wie das Jazz-Zwio mit Harry Pepl den Anschluss an die junge österreichische Jazzszene und die internationale Karriere brachte; im Mittelpunkt steht Pirchner.

    mehr Ö1, Spielräume

    Harry Pepl und Werner Pirchner vollzogen indessen auch den Schulterschluss mit der jungen österreichischen Jazzszene

  27. 22. Dezember 2019 · Bericht · IT

    Tracce di Jazz (Blog): „L’AVVOCATO DEL DIAVOLO…..“

    milton56

    Antwort im selben italienischen Jazzblog auf die Besprechung von „Volver“ vom Mittwoch, 18. Dezember 2019. In der Rolle des „Advocatus Diaboli“, so der Titel, stellt der Autor milton56 der Begeisterung seines Kollegen die Entstehungsgeschichte des Albums gegenüber, wie er sie rund einen Monat zuvor vom italienischen Trompeter Enrico Rava selbst erzählt hörte. Er gibt sie ausdrücklich aus dem Gedächtnis wieder: eine Erinnerung aus zweiter Hand, kein Studioprotokoll. Danach kam die Aufnahme 1986 nur schwer in Gang, weil der argentinische Bandoneonist Dino Saluzzi und der amerikanische Schlagzeuger Bruce Ditmas sehr unterschiedliche Vorstellungen von Begleitung und Lautstärke hatten; Rava vermittelte. In einer festgefahrenen Stille habe Harry Pepl aufs Geratewohl einen Akkord angeschlagen, nur um das Schweigen zu brechen. Der Produzent Manfred Eicher, Gründer des renommierten europäischen Jazzlabels ECM, sei begeistert ins Studio gekommen und habe darin den Ausgangspunkt gesehen, von dem aus die Band endlich etwas entwickeln könne; Pepl selbst habe sich an den Akkord nicht einmal vage erinnert. Rava, so die Erinnerung, beschrieb die Arbeit an der Platte als mühsam. Der Autor schließt, das Album habe trotzdem seinen Weg zu den Hörer:innen gefunden.

    mehr Tracce di Jazz (Blog)

    Il chitarrista Pepl fa partire un‘accordo a caso, giusto per infrangere il gelido silenzio.

    Aus einer Erzählung Enrico Ravas über die stockende Aufnahmesitzung zu „Volver“ 1986, vom Blogautor milton56 ausdrücklich aus dem Gedächtnis wiedergegeben; Erinnerung aus zweiter Hand. Auf Deutsch: „Der Gitarrist Pepl schlägt aufs Geratewohl einen Akkord an, nur um das eisige Schweigen zu brechen.“

    Manco a farlo apposta, l’austriaco non si ricorda nemmeno vagamente quello che gli è uscito a caso dallo strumento……

    Pointe derselben Erzählung: Produzent Manfred Eicher hatte in Pepls zufälligem Akkord den Ausgangspunkt für die Aufnahme gesehen. Erinnerung aus zweiter Hand. Auf Deutsch: „Wie zum Trotz erinnert sich der Österreicher nicht einmal vage daran, was ihm da zufällig aus dem Instrument gekommen war……“

  28. 18. Dezember 2019 · Kritik · IT

    Tracce di Jazz (Blog): „Ritornare a ….”Volver”“

    andbar

    Albumbesprechung im italienischen Jazzblog Tracce di Jazz („From jazz-fans to jazz-fans“).

    mehr Tracce di Jazz (Blog)

    Der Autor andbar stieß gebraucht auf „Volver“, das 1986 aufgenommene Album des italienischen Trompeters Enrico Rava und des argentinischen Bandoneonisten Dino Saluzzi beim renommierten europäischen Jazzlabel ECM, mit Harry Pepl (Gitarre), Furio Di Castri (Kontrabass) und Bruce Ditmas (Schlagzeug). Er hält die Platte für etwas unterschätzt und einer Wiederentdeckung wert. Das Eröffnungsstück „Le but du souffle“ beginnt für ihn mit einem leisen Selbstgespräch der E-Gitarre; „Tempos de ausencias“ nennt er ein Destillat argentinischer Melodik, von Pepls Gitarre nur leicht gesprenkelt. In Pepls Komposition „Ballantine for Valentine“ hört er einen freien Ausbruch im Geist von Ornette Coleman, dem Wegbereiter des Free Jazz, der die ruhige Grundstimmung der Platte aufbricht und ihren Horizont erweitert. Am Sonntag, 22. Dezember 2019 antwortete ein zweiter Autor des Blogs mit Ravas Erinnerung an die Aufnahmesitzung.

    “Tempos de ausencias” un distillato di melodia argentina appena screziato dalla chitarra di Pepl

    andbar im italienischen Jazzblog Tracce di Jazz über „Tempos de ausencias“ auf „Volver“, dem 1986 aufgenommenen ECM-Album von Enrico Rava und Dino Saluzzi mit Pepl an der Gitarre. Auf Deutsch: „„Tempos de ausencias“, ein Destillat argentinischer Melodik, von Pepls Gitarre nur leicht gesprenkelt“

    “Ballantine for Valentine” , strappo free ornettiano che spezza le pacate atmosfere dominanti del disco

    andbar über Pepls Komposition „Ballantine for Valentine“, sein einziges Stück auf „Volver“; „ornettiano“ spielt auf Ornette Coleman an, den Wegbereiter des Free Jazz. Auf Deutsch: „„Ballantine for Valentine“, ein freier Ausbruch à la Ornette, der die ruhige Grundstimmung der Platte aufbricht“

  29. 13. September 2019 · Radio

    Ö1, In Concert: „Harry Sokal, Harry Pepl, Jean-Francois Jenny-Clark, Daniel Humair“ (Österreichisch-französisches Gipfeltreffen 1984 in Wien)

    Klaus Wienerroither (Gestaltung)

    Sendung mit einem unveröffentlichten Konzertmitschnitt aus dem ORF-Archiv (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk): Im Jahr 1984 spielte der Saxofonist Harry Sokal in Wien mit dem Gitarristen Harry Pepl, dem Bassisten Jean-Francois Jenny-Clark und dem Schlagzeuger Daniel Humair. Die Sendung wurde am 13. September 2019 um 14:05 Uhr ausgestrahlt.

    mehr Ö1, In Concert

    dem Wiener Gitarristen-Meister Harry Pepl

  30. 3. August 2019 · Interview · EN

    christianmuthspiel.com (ORjazzTRA Vienna, Interviews): Interview zum ORjazzTRA Vienna

    Christian Muthspiel nennt vier Konzerte in Graz, die ihn zum Jazzmusiker machten: Albert Mangelsdorff solo, die Carla Bley Big Band, das Art Ensemble of Chicago und das Duo von Harry Pepl und Werner Pirchner.

    mehr christianmuthspiel.com (ORjazzTRA Vienna, Interviews)

    And not to forget the fourth concert: Harry Pepl and Werner Pirchner.

    Christian Muthspiel

  31. 16. November 2018 · Sonstiges

    Kronen Zeitung: „A Tribute To“ (Tagestipp)

    Ankündigung am Konzerttag: „The Lonely Single Swingers“ gestalten am Freitag, 16. November 2018, um 20.30 Uhr im Jazzit Salzburg (Elisabethstraße 11) einen Tribute-Abend an den 2005 verstorbenen Komponisten und Jazzgitarristen Harry Pepl.

    mehr Kronen Zeitung

    Das Quartett interagiert mit bis dahin unveröffentlichten Aufnahmen aus seiner letzten Schaffensperiode. Mit Bandfoto.

    Das Quartett interagiert mit Pepl mittels bisher unveröffentlichter Aufnahmen aus dessen letzter Schaffensperiode.

  32. 15. November 2018 · Kritik

    Kleine Zeitung: „Auratisch: Zwei fünfte Männer“

    Otmar Klammer

    Konzertkritik zum Auftritt von Harry Pepl (tape) & The (Lonely) Single Swinger Band beim Austrian Soundcheck im Grazer Tube's (Dienstag, 13. November 2018).

    mehr Kleine Zeitung

    Clemens Salesny nennt die Band ein Quintett, weil Markus Wallner hinter Mischpult und Laptop die Einspielungen steuert; der eigentliche fünfte Mann aber sei Pepl, der „in wenigen Tagen auch schon 13 Jahre schmerzlich vermisst“ werde. Salesny, Andi Schreiber (Geige), Martin Bayer (Gitarre) und Valentin Duit (Schlagzeug) greifen Pepls Duktus auf; am stärksten wirkt die Band in den Stücken über Pepls groovigen ostinaten Bassfiguren.

    Der eigentliche fünfte Mann, der diese Musik einst auf Instrumenten sonder Zahl in Echtzeit komponierte

    Ansonsten galt: je kleiner das Format, umso mehr Pepl.

    Der eigentliche fünfte Mann, der diese Musik einst auf Instrumenten sonder Zahl in Echtzeit komponierte, wird in wenigen Tagen auch schon 13 Jahre schmerzlich vermisst.

    Facettenreicher Exkurs durch den Pepl-Kosmos.

  33. 9. November 2018 · Pressetext

    APA-OTS (Presseaussendung von Fullmax Recordings, OTS0138): „Harry Pepl & The (Lonely) Single Swinger Band“

    Daniel Pepl (Fullmax Recordings)

    Presseaussendung zum Start des Live-Projekts: Clemens Salesny, Martin Bayer, Andi Schreiber und Valentin Duit interagieren mit bis dahin unveröffentlichten Aufnahmen aus Pepls letzter Schaffensperiode (1996 bis 2005), die er im Studio in Hernstein Instrument für Instrument selbst eingespielt hatte; Markus Wallner betreut Ton und Zuspielungen. Termine: Porgy & Bess Wien (12.11.2018), Tube's Graz (13.11.), Brauhaus Breznik Bleiburg (15.11.), Jazzit Salzburg (16.11.).

    mehr APA-OTS (Presseaussendung von Fullmax Recordings, OTS0138)

    Es ist dann so, als wäre Harry Pepl noch auf der Bühne und als spielte er mit den Live-Musikern zusammen.

  34. 27. März 2018 · Radio

    SRF 2 Kultur, Jazz & World aktuell: „Was für die Magengegend“

    Roman Hošek (Redaktion)

    Sendung von [SRF 2 Kultur](https://www.srf.ch), dem Kulturradio des öffentlich-rechtlichen Schweizer Radios und Fernsehens, am Dienstag, 27.03.2018, 20 bis 21 Uhr, wiederholt am Freitag, 30.03.2018. Neben Hugh Coltman, Sons of Kemet und Shake Stew stellt sie den österreichischen Saxophonisten [Clemens Salesny](person:clemens-salesny) in einem Porträt vor. Laut Playlist läuft dabei auch „[Single Swing](werk:single-swing)“ von Harry Pepl (Fullmax Recordings).

  35. 18. Dezember 2017 · Kritik · EN

    Guitar Moderne (Online): „Harry Pepl: The One That Almost Got Away“

    guitar moderne

    Kurzer Beitrag im amerikanischen Onlinemagazin für experimentierfreudige Gitarristen.

    mehr Guitar Moderne (Online)

    Der Autor entdeckte Pepl 1986 auf dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) „Volver“ von Enrico Rava und Dino Saluzzi: Sein Klang erinnere an Metheny, sei im Anschlag aber härter und im Ausdruck freier. Er empfiehlt „Cracked Mirrors“, das auch heute frisch klinge.

    His chorused sound and fluidity were reminiscent of Metheny, but his attack was harder and his sensibility was decidedly more “out.”

    Check out “Cracked Mirror” to hear how his playing in 1988 sounds fresh even today.

  36. 25. November 2017 · Kritik · JA

    ジャズCDの個人ページ ECM Blog (kudoecm.blog.jp): „Cracked Mirrors/Harry Pepl(G, G Synth, P)/Herbert Joos(Flh)/Jon Christensen(Ds)(ECM 1356)“

    kudojazz

    Besprechung im japanischen Blog „ジャズCDの個人ページ ECM Blog“ (etwa „Persönliche Jazz-CD-Seite, ECM-Blog“), in dem der Autor kudojazz die Platten des renommierten europäischen Jazzlabels ECM nach Katalognummern bespricht.

    mehr ジャズCDの個人ページ ECM Blog (kudoecm.blog.jp)

    Er nennt die Aufnahme vom Februar 1987 mit Harry Pepl (Gitarre, Gitarrensynthesizer, Klavier), dem deutschen Flügelhornisten Herbert Joos und dem norwegischen Schlagzeuger Jon Christensen und hält fest, dass sechs der acht Stücke von Pepl stammen und zwei („Wolkenbilder 1“ und „Wolkenbilder 2“) von Joos. Das Album verbinde Passagen, die nach freier Improvisation klingen, mit pastoralen; je nach Stück erzeuge das Roland-MIDI-Gitarrensystem eine Weite wie ein Synthesizer. Zu Pepls Stücken notiert er deutlich freie Züge mit feinen Riffs und weiten Synthesizerflächen in „Reflections in a Cracked Mirror“, eine kleine Ballade mit sanfter Flügelhornmelodie in „Schikaneder Delight“, viel Raum und Freiheit in „Die alte Mär und das Mann“, ein sehr schnelles, mechanisch freies Spiel in „More Far Out Than East“, eine Melodie, die über der zackigen Gitarre schwebt, in „Purple Light“ und eine ruhige, vom Klavier getragene Melodie in „Tintenfisch Inki“.

    フリー・インプロヴィゼーションぽい部分と牧歌的な部分とがあります。

    kudojazz in seinem japanischen Blog über ECM-Platten zu „Cracked Mirrors“ (ECM 1356, aufgenommen im Februar 1987) mit Herbert Joos und Jon Christensen. Auf Deutsch: „Es gibt Passagen, die nach freier Improvisation klingen, und pastorale Passagen.“

    曲によってローランド・ミディ・ギター・システムがシンセのような広がりを出しています。

    kudojazz über den Klang von Pepls Roland-MIDI-Gitarrensystem auf „Cracked Mirrors“ (ECM 1356, 1987). Auf Deutsch: „Je nach Stück erzeugt das Roland-MIDI-Gitarrensystem eine Weite wie ein Synthesizer.“

  37. 10. Oktober 2017 · Bericht

    Ö1 (oe1.orf.at, Artikel): „Der Gratwanderer Werner Pirchner“

    Beitrag über Werner Pirchner zum zehnten Todestag, auf der Seite mit dem Datum 10. Oktober 2017 angezeigt, im Text aber auf den 10. August 2011 bezogen.

    mehr Ö1 (oe1.orf.at, Artikel)

    Er nennt das Jazz-Zwio mit Harry Pepl als Station, die Pirchner auch in der internationalen Jazzszene bekannt machte; im Mittelpunkt steht Pirchner.

    zusammen mit Harry Pepl im legendären JazzZwio

  38. 20. September 2017 · Bericht

    Ö1 (oe1.orf.at, Artikel): „Der Musiker Werner Pirchner“

    Kurzporträt Werner Pirchners (13. Februar 1940 bis 10. August 2001) als Jazzmusiker und Komponist.

    mehr Ö1 (oe1.orf.at, Artikel)

    Es führt das 1975 gegründete Pirchner-Pepl-JazzZwio mit seinen Auftritten bis Mitte der 1980er Jahre an, unter anderem in Velden, Montreux und Saalfelden; im Mittelpunkt steht Pirchner.

    Mit dem Gitarristen Harry Pepl gründete er 1975 das Pirchner-Pepl-JazzZwio

  39. 11. September 2017 · Nachruf

    Salzburger Nachrichten (Online, APA): „Wiener Jazzgitarrist Andy Manndorff 60-jährig gestorben“

    APA

    APA-Nachruf auf den Wiener Gitarristen und Komponisten Andy Manndorff (1957 bis 2017).

    mehr Salzburger Nachrichten (Online, APA)

    Er zitiert aus einem Interview mit dem mica (österreichisches Musikinformationszentrum), in dem Manndorff Harry Pepl als den einzigen Lehrer nennt, der ihm etwas beibringen konnte, und schildert seine Stationen in Amsterdam, New York und Wien.

    Ich war auch nie ein guter Schüler, der einzige Lehrer, der mir etwas beibringen konnte, war der Harry Pepl. Und der hat mir einen Spirit mitgegeben

    Andy Manndorff

  40. 8. April 2017 · Bericht

    Ö1 (oe1.orf.at, Artikel): „Pirchner und Pepl“ (Muthspiel Trio spielt „Against the Wind“)

    Haide Tenner (Gesprächspartnerin)

    Beitrag zur CD „Against the Wind“, auf der das Christian Muthspiel Trio Werke von Harry Pepl und Werner Pirchner spielt.

    mehr Ö1 (oe1.orf.at, Artikel)

    Muthspiel erzählt im Gespräch mit Haide Tenner im „Klassik-Treffpunkt“, wie die CD aus dem Gedenken an Pirchner und dem Programm „Pepl/Pirchner“ entstand.

    Die Musiker spielen Werke der früh verstorbenen Komponisten Harry Pepl und Werner Pirchner.

  41. 13. September 2016 · Sonstiges

    NÖN (Niederösterreichische Nachrichten): „Tribut an Harry Pepl“

    Vorbericht unter der Marke „Highlight“: Der Jazzclub Melk präsentiert „A tribute to Harry Pepl“ am Freitag, 23. September 2016, um 20 Uhr in der Tischlerei Melk.

    mehr NÖN (Niederösterreichische Nachrichten)

    Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger zollen dem 2005 verstorbenen Jazzmusiker Respekt: Neben teils bekannten Kompositionen interagiert das Quartett mit bis dahin unveröffentlichter Musik aus Pepls letzter Schaffensperiode, der „Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band“. Mit Bandfoto.

    Der Melker Jazzklub widmet „Giganten der Improvisation“ einen Auftritt in der Tischlerei.

  42. 19. Mai 2016 · Kritik

    Jazzpages (Online): „INNtöne 2016 – Rückschau mit Bildern“

    Frank Schindelbeck

    Festivalbericht mit Fotos vom INNtöne Jazzfestival 2016 auf dem Hof von Paul Zauner in Diersbach.

    mehr Jazzpages (Online)

    Als Höhepunkt des zweiten Festivaltages beschreibt der Autor das Projekt von Agnes Heginger, Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch, bei dem Aufnahmen aus Pepls Heimstudio zugespielt wurden und die Band mit ihnen in einen Dialog trat. Er verweist auf die Doppel-CD bei Fullmax Recordings.

    Die vier Musiker auf der Bühne spielten so exzellent mit Pepls Nachlass, dass ohne die zugehörige Geschichte und mit geschlossenen Augen ein Quintett auf der Bühne hätte stehen können.

    Ein überaus gelungener Tribut an einen der wichtigen Jazzmusiker Österreichs.

  43. 19. Mai 2016 · Interview

    Die Presse (Online): „Kärntner Jazzer mit langem Atem“

    Samir H. Köck

    Interview mit Wolfgang Puschnig zu seinem 60. Geburtstag. Puschnig nennt die sieben Jahre bei Airmail, der Band von Harry Pepl, als eines der Highlights seiner Laufbahn; Pepl ist nur ein Nebenthema des Gesprächs.

    mehr Die Presse (Online)

    die sieben Jahre bei Airmail, der Band des 2005 verstorbenen Gitarristen Harry Pepl

    Als Gitarrist war er außerhalb jeder Norm. Das hat mir phrasierungstechnisch einen neuen, flexibleren Zugang erschlossen.

    Wolfgang Puschnig

  44. 17. Mai 2016 · Kritik

    Der Standard (Online): „Inntöne: Expressive Gelassenheit“ (Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt)

    Ljubiša Tošić

    Festivalbericht von den INNtönen in Diersbach (Oberösterreich, Österreich) zu Pfingsten 2016. Nach dem Al Foster Quartet beschreibt Ljubiša Tošić ein Quintett mit einer Besonderheit: Neben Clemens Salesny, Agnes Heginger, Martin Bayer und Peter Primus Frosch war, vom Band aus, auch Harry Pepl dabei, dessen im Heimstudio eingespielte Ideen das Fundament einer hochenergetischen Mischung bildeten; Tošić nennt den Abend eine impulsive Hommage an einen Großen des europäischen Jazz. Gedruckt in der Ausgabe vom 18. Mai 2016, S. 30.

    mehr Der Standard (Online)

    Al Foster und das Harry-Pepl-Projekt

    Der verstorbene Großmeister der impulsiven Improvisation

    Eine impulsive Hommage an einen Großen des europäischen Jazz.

  45. 16. Mai 2016 · Bericht

    Die Presse (Online): „Resch, renitent: Der Sound des Sauwalds“

    Samir H. Köck

    Bericht vom 30-jährigen Jubiläum des Festivals Inntöne in Diersbach. Er schildert auch den Auftritt der Hommage an Harry Pepl, bei dem Fragmente von Aufnahmen Pepls eingespielt wurden und der nicht allen gefiel.

    mehr Die Presse (Online)

    ein künstlerischer Hochseilakt, bei dem auch Fragmente von Aufnahmen Pepls eingespielt wurden

  46. 12. Mai 2016 · Bericht

    Der Standard (Online): „Inntöne-Festival: Session mit der Historie“

    Vorbericht zum INNtöne-Festival (Jazzfestival in Diersbach, Oberösterreich).

    mehr Der Standard (Online)

    Der Saxofonist Clemens Salesny, der Gitarrist Martin Bayer, der Schlagzeuger Peter Primus Frosch und die Sängerin Agnes Heginger interpretieren am Samstag Stücke von Harry Pepl, improvisieren darüber und reagieren auf Zuspielungen, die Pepl für seine Lonely Single Swinger Band erimprovisiert hat: Gitarre, Synthesizer, Klavier, Gesang und Schlagzeug, alles daheim selbst eingespielt. Der Standard nennt das ein formidables Beispiel für eine Auseinandersetzung mit der Historie, die „delikate Ergebnisse“ zeitigt.

    Allerdings gibt es Formen der Auseinandersetzung mit der Historie, die delikate Ergebnisse zeitigen. Ein formidables Beispiel ist am Samstag beim (am Freitag beginnenden) Inntöne-Festival in Diersbach zu erleben, wenn von der Bühne auch Töne des (2005 verstorbenen) Gitarristen Harry Pepl erschallen.

    Gitarre, Synthesizer, Klavier, Gesang, Schlagzeug – Pepl hat einst alles selbst daheim eingespielt.

    Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger interpretieren Harry Pepl

  47. 2016 · Kritik

    Jazzpodium: „Harry Pepl & Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch, Agnes Heginger, Fullmax15-01 CD“

    Alexander Schmitz

    Besprechung der Doppel-CD von 2015 in der deutschen Jazzzeitschrift Jazzpodium, vermutlich 2016. Schmitz erinnert an Le Mondes „Gigant der Improvisation“, Scofields „machine gun“, das Jazzzwio, Air Mail und die MIDI-Gitarre, die das Real Time Composing erst ermöglichte. Er beschreibt zwölf erstveröffentlichte Selbstgespräche aus der Lonely Single Swinger Band und 13 Pepl-Kompositionen im neuen Gewand mit Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger, als Gäste Herbert Joos, Alex Meissl und Clemens Wenger.

    mehr Jazzpodium

    die jetzt den Namen des großen Wiener Gitarristen Harry Pepl mit einem ebenbürtigen Projekt ins Bewusstsein zurückbringt

    Es gibt auch gar nichts zu sagen, das auch nur annähernd dieses späte, grandiose Pepl-Spektakel erfassen könnte.

  48. 24. Dezember 2015 · Bericht

    NÖN (Online, Hollabrunn): „Viola Falb, die erste Frau im Jazz“

    Bericht über die Saxophonistin und Komponistin Viola Falb aus dem Bezirk Hollabrunn: Sie erhielt zur Eröffnung des diesjährigen Austrian Soundcheck (Festival in Graz) in Graz den fünften, mit 4.000 Euro dotierten Harry-Pepl-Preis.

    mehr NÖN (Online, Hollabrunn)

    Die Laudatorin Ute Pinter hob ihre grenzüberschreitenden Kompositionen und Bandprojekte hervor, ganz im Sinne des musikalischen Patrons Harry Pepl. Gedruckt in der Ausgabe vom 23. Dezember 2015, S. 6.

    Viola Falb, Ausnahmekünstlerin des Bezirks, erhielt den 5. Harry-Pepl-Preis in Graz.

    ganz im Sinne des musikalischen Patrons Harry Pepl

  49. 20. Dezember 2015 · Kritik

    Kurier (Diskothek, CDs der Woche): „Salesny, Bayer, Frosch und Heginger: Harry Pepl“

    Werner Rosenberger

    CD der Woche mit fünf Sternen: Junge österreichische Musiker erinnern zum zehnten Todestag an Harry Pepl; die Doppel-CD bringt teils Bekanntes und teils unveröffentlichtes Material der „Harry Pepl's Lonely Single Swinger Band“, entstanden von 1996 bis 2005.

    mehr Kurier (Diskothek, CDs der Woche)

    Der Wiener Gitarrist und musikalische Grenzgänger war eine Klasse für sich

  50. 3. Dezember 2015 · Radio

    Ö1, Spielräume: „Spielräume“ vom 3. Dezember 2015 (Musik aus allen Richtungen, Harry Pepls Wiederkehr)

    Andreas Felber (Gestaltung)

    Sendung vom 3. Dezember 2015, 17:30 Uhr, anlässlich von Pepls 70. Geburtstag und 10. Todestag: Clemens Salesny, Martin Bayer, Peter Primus Frosch und Agnes Heginger treten mit Pepls Musik auf (5.12.2015, Porgy & Bess, Wiener Jazzclub).

    mehr Ö1, Spielräume

    Außerdem geht es um neue CDs heimischer Produktion.

    Agnes Heginger, Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch spielen Harry Pepl

  51. 18. November 2015 · Bericht

    Falter 47/2015 (Rubrik Steiermark): „Steiermark kurz“

    Kurznachrichten aus der Steiermark. Eine Meldung berichtet, dass der mit 5000 Euro dotierte Harry-Pepl-Preis beim Austria Soundcheck (Festival in Graz) an die Komponistin und Saxofonistin Viola Falb ging.

    mehr Falter 47/2015 (Rubrik Steiermark)

    der Harry-Pepl-Preis an die Komponistin und Saxofonistin Viola Falb

  52. 26. Oktober 2015 · Radio

    Ö1, Spielräume Spezial: „Heimat bis Du großer...“ (Würdigung von Harry Pepl zum Nationalfeiertag)

    Klaus Wienerroither (Gestaltung)

    Sendung zum Nationalfeiertag, Montag, 26. Oktober 2015, 17:10 Uhr, die fast zehn Jahre nach Pepls Tod an den Gitarristen und Komponisten erinnert.

    mehr Ö1, Spielräume Spezial

    Der Titel spielt auf die Zeile „Heimat bist du großer Söhne“ der Bundeshymne an; die Sendung beginnt mit „In diesem Fall ist es wirklich einer der Söhne“ und nennt Air Mail „wohl eine der besten Jazzgruppen heimischer Provenienz“. Playlist: Air Mail mit „Shifting People“ und „The Halley's Comet / Light Blue Blues“, „Salt and Pepl“ mit der ORF Big Band unter Richard Österreicher, „Harry Pepl's Blues“ mit Benny Goodman, „Against The Wind“ live mit dem Jazzzwio, „Eastern Island Ears“ mit Dave Liebman und Wolfgang Reisinger, ein Teil aus „Anspannen, Überspannen, Abspannen“ mit STUDIO PERCUSSION graz, Peter Alexanders „Sag' mir quando, sag' mir wann“ (Pepl als Studiogitarrist) und zum Schluss „Air, Love & Vitamins“ mit Werner Pirchner und Jack DeJohnette.

    Die Würdigung eines Individualisten.

    In diesem Fall ist es wirklich einer der Söhne.

  53. 19. September 2015 · Radio

    Ö1, „Die Ö1 Jazznacht“: „Erinnerungen an Harry Pepl“

    Christian Bakonyi

    Sendung zum 70. Geburtstag am Samstag, 19. September 2015, 23:03 bis 24:00 Uhr, mit den Studiogästen Daniel Pepl, Agnes Heginger, Clemens Salesny und Martin Bayer.

    mehr Ö1, „Die Ö1 Jazznacht“

    Gespielt wird auch ein Archivfund des Trios mit Herbert Joos und Tony Oxley aus Tamsweg vom 15. Dezember 1988.

  54. 31. August 2015 · Bericht

    Die Presse (Online): „Saalfelden: Schmerz an der Heimat, Störung der Jazz-Idylle“

    Samir H. Köck

    Festivalbericht vom Jazzfest Saalfelden 2015 (bedeutendes Jazzfestival im Salzburger Land). Das Festival erinnerte an den 75. Geburtstag Werner Pirchners und gedachte auch des 2005 gestorbenen Gitarristen Harry Pepl.

    mehr Die Presse (Online)

    gedachte auch des 2005 gestorbenen Gitarristen Harry Pepl

    Und gedachte auch des 2005 gestorbenen Gitarristen Harry Pepl, der mit Pirchner das Jazzzwio bildete, dessen raffinierte Formensprache auch international gerühmt wurde.

  55. 14. Februar 2015 · Radio

    Ö1, Die Lange Nacht des Werner Pirchner: „Die Lange Nacht des Werner Pirchner“

    Albert Hosp (Gestaltung)

    Lange Nacht zum 75. Geburtstag des Vibrafonisten und Komponisten Werner Pirchner.

    mehr Ö1, Die Lange Nacht des Werner Pirchner

    Der Beitrag erwähnt das Duo mit Harry Pepl beim Montreux Jazz Festival (renommiertes Jazzfestival in der Schweiz) und zeigt damit die Verbindung der beiden Musiker; im Mittelpunkt steht Pirchner.

    im Duo mit dem Gitarristen Harry Pepl

  56. 2015 · Sonstiges · EN

    riegler.weblog.mur.at (Website Daniel Riegler): Biography Daniel Riegler, Trombone, Composition

    Daniel Riegler

    Englische Biografie auf der Website des Posaunisten und Komponisten Daniel Riegler, geboren 1977 in Graz, mit tabellarischer Übersicht bis 2015. Für 2008 nennt sie die Leitung der Stage-Band Studio Dan im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) und den Harry-Pepl-Preis 2008.

  57. 11. September 2014 · Interview · EN

    London Jazz News: „Interview: Wolfgang Muthspiel“

    Interview mit Wolfgang Muthspiel. Er stellt „Air Love and Vitamins“ als Stück seines früheren Gitarrenlehrers in Graz vor, Harry Pepl, und empfiehlt Pepl besonders für seine Rhythmik.

    mehr London Jazz News

    He is an interesting musician to check out, especially in the rhythmical field.

    Wolfgang Muthspiel

  58. 26. März 2014 · Bericht

    Falter 13/2014 (Feuilleton): „Erinnerungen an Werner Pirchner, den Frank Zappa aus Hall in Tirol“

    Klaus Nüchtern

    Besprechung des Films „D.U.D.A.!“ von Werner Ludin über Werner Pirchner. Der Text erwähnt Pirchners Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Harry Pepl, durch die er zum international gesuchten Jazzvirtuosen wurde; im Mittelpunkt steht Pirchner.

    mehr Falter 13/2014 (Feuilleton)

    Durch die Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Harry Pepl avancierte er zum international gesuchten Jazzvirtuosen

  59. 25. November 2013 · Bericht

    mica music austria: „Clemens Salesny erhält den Harry Pepl Preis“

    Meldung zur vierten Vergabe des Harry-Pepl-Preises beim Austrian Soundcheck (Festival in Graz) in Graz: Der Förderpreis ging 2013 an den Altsaxofonisten Clemens Salesny. Der Beitrag stellt Salesny und seine Projekte kurz vor.

    mehr mica music austria

    Im Rahmen des „Austrian Soundchecks“ in Graz wurde heuer bereits zum vierten Mal der Harry Pepl Preis verliehen.

  60. 21. November 2013 · Radio

    Ö1, „Schon gehört?“: „Schon gehört?“ (Kulturtipps vom 21. November 2013)

    Kulturtipps des Senders Ö1 (Kulturradio des ORF): Der Austrian Soundcheck (Festival in Graz), eine Kooperation der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz mit gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), widmet einen Abend im Dom im Berg unter dem Motto „Super Sax“ dem Saxophon, unter anderem mit dem Trio Clemens Salesny, Martin Bayer und Peter Primus Frosch. Am 22. November erhält Salesny den Harry-Pepl-Preis, heuer bereits zum vierten Mal vergeben.

    mehr Ö1, „Schon gehört?“

    Am 22. November geht dieser Förderpreis an den Alt-Saxophonisten Clemens Salesny.

  61. 13. November 2012 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „A second look: Pirchner/Pepl/DeJohnette (ECM 1237)“

    Tyran Grillo

    Neubewertung des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1983, knapp ein Jahr nach der eigenen kritischen Rezension vom 20. Dezember 2011. Nach Widerspruch von Lesern habe er das Album immer wieder gehört und ihm anfangs nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, schreibt Grillo. Jetzt hebt er die Tiefe von Pepls Talent, das Zusammenspiel von Pepl und Pirchner als Kern des Trios und Pepls Soli hervor und nennt die Platte „this curious little gem“; nur bei der Klangbearbeitung der Ovation-Gitarre bleibt er bei seiner ersten Meinung.

    mehr ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond)

    I simply did not give this date the attention it deserves.

    The depth of Pepl’s talent, now that I’m more familiar with it, is immediately evident in the spaciousness of his evocations.

  62. 16. Jänner 2012 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Pepl/Joos/Christensen: Cracked Mirrors (ECM 1356)“

    Tyran Grillo

    Rezension des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1988 mit Harry Pepl (Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem, Klavier), Herbert Joos und Jon Christensen.

    mehr ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond)

    Der Rezensent nennt das Album ein weit besseres Schaufenster für Pepls innovatives Spiel als die ECM-Platte mit Pirchner und DeJohnette und hebt Joos' „Wolkenbilder“, die MIDI-Passagen und Pepls Klavier im Schlussstück hervor. Die Seite zeigt als Datum der Aktualisierung den 18. Juli 2021. Seinen ersten Eindruck vom Album mit Pirchner und DeJohnette nennt Grillo hier selbst „faulty impressions“.

    a far better showcase for Pepl’s innovative talents

  63. 2012 · Kritik · EN

    AllMusic (US-Musikdatenbank mit Kritiken, gegründet 1991): AllMusic Review: „Volver“

    Scott Yanow

    Kurzkritik in AllMusic, der 1991 gegründeten US-Musikdatenbank mit Kritiken, zum ECM-Album „Volver“ des Quintetts von Enrico Rava und Dino Saluzzi, aufgenommen im Oktober 1986 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Harry Pepl an der Gitarre, Furio Di Castri am Bass und Bruce Ditmas am Schlagzeug. Der US-Jazzkritiker Scott Yanow findet, dass Ravas introvertiertes, innerlich leidenschaftliches Spiel gut zu Saluzzis modernen Tangos passt; das Ergebnis sei recht zugänglich und doch suchend, „An intriguing set“. AllMusic vergibt 3 von 5 Sternen. Die Kritik ist nicht datiert und spätestens seit 2012 online; die Titelliste führt Pepls „Ballantine for Valentine“ als Titel 5.

    mehr AllMusic (US-Musikdatenbank mit Kritiken, gegründet 1991)

    Rava’s introverted yet inwardly passionate playing matches well with Saluzzi’s modern tangos, and the results are fairly accessible yet still exploratory.

    Über das ECM-Album „Volver“ (aufgenommen 1986) des Quintetts von Enrico Rava und Dino Saluzzi, in dem Harry Pepl Gitarre spielt und mit seinem Stück „Ballantine for Valentine“ vertreten ist

  64. 20. Dezember 2011 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Pirchner/Pepl/DeJohnette: s/t (ECM 1237)“

    Tyran Grillo

    Gemischte Rezension des ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von 1983, aufgenommen im Juni 1982 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette.

    mehr ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond)

    Kritisiert werden der Chorus-Effekt der Ovation-Gitarre und die mangelnde Verständigung der drei Musiker; als Stärke gelten Pepls Soli und das Schlussstück „Better Times In Sight“. Die Seite zeigt als Datum der Aktualisierung den 10. Februar 2015. Knapp ein Jahr später, am 13. November 2012, revidierte Grillo sein Urteil in „A second look“.

    When soloing, however, it sounds fantastic

  65. 2011 · Porträt · EN

    musicexport.at: „Harry Sokal“ (Porträt)

    Michael Ternai

    Porträt des Saxophonisten Harry Sokal für die österreichische Musikexportstelle. Unter seinen Partnern nennt es Harry Pepl, Daniel Humair, Gene Jackson, Andy McKee und Idris Muhammad.

  66. 17. September 2010 · Bericht

    mica music austria: „STUDIO FAN, das Abonnementprogramm des Ensembles Studio Dan“

    Vorstellung der Abonnementreihe des Wiener Ensembles Studio Dan mit einer Kurzbiografie seines Leiters Daniel Riegler. Für 2008 nennt sie die Leitung der Stage-Band des Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) und den Harry-Pepl-Preis 2008.

  67. 8. Juli 2010 · Kritik · EN

    ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond): „Adelhard Roidinger: Schattseite (ECM 1221)“

    Tyran Grillo

    Rezension des einzigen ECM-Albums (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) von Adelhard Roidinger, aufgenommen im November 1981 im Tonstudio Bauer in Ludwigsburg, mit Heinz Sauer, Bob Degen, Harry Pepl, Werner Pirchner, Aina Kemanis und Michael DiPasqua.

    mehr ECM Reviews (Between Sound and Space: ECM Records and Beyond)

    Grillo lobt den luftigen, atmosphärischen Klang, Pepls weiche Gitarrenlinien im Eröffnungsstück und das an Pat Metheny erinnernde Spiel in „Loveland“ und wünscht sich dringend eine Wiederveröffentlichung.

    The fantastic sax solo and Metheny-esque picking lend even more elegance to the track’s progressive sound.

  68. 2010 · Sonstiges · EN

    Vienna Art Orchestra, The Big Band Years (Universal Music Austria): „Euro-American Dream Stories“

    Wolfgang Lamprecht (englische Übersetzung: Matthias Goldmann)

    Begleittext von Wolfgang Lamprecht (Universität Wien) zur Kompilation „The Big Band Years“ des [Vienna Art Orchestra](ensemble:vienna-art-orchestra), entstanden nach dem Abschiedsfest „Game Over“ im Wiener Porgy & Bess im August 2010. Lamprecht beschreibt, wie das Orchester von Mathias Rüegg eigenständige Musikerpersönlichkeiten förderte, die den europäischen Jazz und die zeitgenössische improvisierte Musik prägten, und nennt für die 1970er Jahre [Werner Pirchner](person:werner-pirchner), Harry Pepl und [Leszek Zadlo](person:leszek-zadlo).

    mehr Vienna Art Orchestra, The Big Band Years (Universal Music Austria)

    distinct music personalities, many of whom have helped shape the character of European jazz and contemporary improvised music

  69. 2010 · Sonstiges

    Land Niederösterreich, Festschrift „Kultur im Spiegel der Zeit. 1960–2010 Kulturpreise Niederösterreich“: „Musik. Eine Kulturgeschichte der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten“

    Irene Suchy

    Musik-Essay „Musik. Eine Kulturgeschichte der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten“ der Ö1-Redakteurin Irene Suchy in der Festschrift „Kultur im Spiegel der Zeit. 1960–2010 Kulturpreise Niederösterreich“.

    mehr Land Niederösterreich, Festschrift „Kultur im Spiegel der Zeit. 1960–2010 Kulturpreise Niederösterreich“

    Suchy beschreibt die Arbeit der Jurys, die auch „das Übersehene hervorheben“ dürfen, und nennt als Beispiel Harry Pepl, den die Jury kurz vor seinem Tod würdigte; seine Karriere verbindet sie mit der „legendären ORF Big Band“. Im Verzeichnis der Preisträger steht Pepl mit dem Förderungspreis 1991 und dem Würdigungspreis des Landes Niederösterreich.

    den großen Instrumentalisten und Komponisten Harry Pepl

    die Karriere Pepls mit der legendären ORF Big Band

  70. 2010 · Lexikon

    mica music austria, Musikdatenbank: Stefan Heckel (Eintrag mit dem Harry-Pepl-Preis 2010)

    Eintrag in der Musikdatenbank von mica (österreichisches Musikinformationszentrum) zum steirischen Pianisten, Akkordeonisten und Komponisten Stefan Heckel.

    mehr mica music austria, Musikdatenbank

    Die Biografie nennt ihn Träger des Harry-Pepl-Jazzpreises 2010, die Liste der Auszeichnungen führt für 2010 den Harry-Pepl-Preis beim Festival Austrian Soundcheck von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter) in Graz.

  71. 6. März 2009 · Kritik

    Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau): „Zwio und Trio“ (Neue Jazz-Alben von Werner Pirchner & Harry Pepl, Pablo Milanes & Chucho Valdes u. a.)

    Musikrundschau mit einer Kurzkritik zu „Jazzzwio: Live in Concerts“ (Universal): Pirchner und Pepl seien eine Erinnerung wert, das Duo aus Gitarre und Vibrafon habe exemplarische Beispiele hitziger Kammermusik geliefert.

    mehr Der Standard (Print 06.03.2009, online 05.03.2009, Rubrik Musikrundschau)

    Die DVD wird als Muss bezeichnet. Das Datum 13.02.2009 ergibt sich aus der Artikelnummer.

    Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format

    Was da an gestalterischem Furor, an Intensität erreicht wurde, wirkt auch heute noch maßstabsetzend.

    Harry Pepl, komplexer Gitarrist von wahrhaft internationalem Format.

  72. 24. Februar 2009 · Kritik

    KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn): „JazzZwio: Live in Concerts“ (CD-Tipp)

    Peter Füssl

    CD-Tipp von Peter Füssl in der Vorarlberger Kulturzeitschrift KULTUR zur CD/DVD „Live in Concerts“ (Universal, 2009).

    mehr KULTUR, Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft (Dornbirn)

    Füssl erinnert an das legendäre JazzZwio von Pepl und Werner Pirchner zwischen 1977 und 1985 und beschreibt den Inhalt: 43 Minuten vom 15. Montreux Jazz Festival (Schweiz) 1981 sowie Ausschnitte aus Konzerten in der Szene Wien (1983) und im Konservatoriumssaal Innsbruck, Österreich (1984), mit Stücken wie „The Day We Know Paul Desmond is Gone“, „Against The Wind“, „Hosent’Raga“ und „Air Love And Vitamins“. Er nennt die beiden „zwei absolute Individualisten“, deren Zusammenspiel weit mehr ergebe als die Summe der Teile, hält fest, dass bisher vor allem die Brüder Muthspiel die Erinnerung an sie wachgehalten haben, und wünscht dem Jazzzwio mehr Bekanntheit, vor allem in der jüngeren Musikergeneration.

    Sternstunden genial schräger Musik und knorrigen Humors

    der Spielwitz der beiden Charakterköpfe wienerischer und tirolerischer Ausprägung wirkt auch mehr als 25 Jahre nach Entstehen der Aufnahmen noch taufrisch

    Zur CD/DVD „Live in Concerts“ (2009) mit Konzerten des Jazzzwio von 1981 bis 1984; Pepl war Wiener, Werner Pirchner Tiroler, und beide brachten ihren eigenen, regional gefärbten Humor in die Musik

  73. 20. Februar 2009 · Kritik

    Die Presse (Online): „Wolfgang Schalk: Wanted“

    Samir H. Köck

    Kurzkritik des Albums „Wanted“ des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk, aufgenommen in Los Angeles. Hervorgehoben wird das Stück „And Harry Said Goodbye“, das Schalk Harry Pepl gewidmet hat.

    mehr Die Presse (Online)

    Besonders schön geriet ‚And Harry Said Goodbye‘, das dem unvergessenen Kollegen Harry Pepl zugeeignet ist.

  74. 13. Februar 2009 · Kritik

    Die Presse (Online): „Jazzzwio, Live In Concerts“ (Zwio Infernal)

    Samir H. Köck

    Kurzkritik zur Wiederveröffentlichung des Montreux-Konzerts von 1981 (EmArcy/Universal). Der Text würdigt das Duo aus Gitarre und Vibrafon als ungewöhnliche Kammermusik der 1980er Jahre, deren Klangkaskaden Zeitgenossen im Gedächtnis geblieben seien.

    mehr Die Presse (Online)

    Der famose Gitarrist Harry Pepl und sein kongenialer Partner

  75. Februar 2009 · Porträt

    Concerto (2/2009, Seite 44): „Jazzzwio – ein markanter Name – bis heute“ (CD/DVD-Tipp „Live in Concerts“)

    Thomas Hein

    Bericht über die Wiederveröffentlichung der Montreux-Aufnahme samt Video, deren Vorbereitung zwischen Sommer 2007 und Herbst 2008 lief.

    mehr Concerto (2/2009, Seite 44)

    Daniel Pepl beschreibt das Heimstudio im Keller in Hernstein, die Rettung der Bänder und den Plan, das Gesamtwerk seines Vaters zugänglich zu machen.

    Während ich versuche, innerhalb eines Rahmens, eines Stils, innovativ zu sein, versuchte Harry immer die gesetzten Grenzen zu überschreiten und dann weiter zu gehen.

    Daniel Pepl

  76. 3. Dezember 2008 · Pressetext

    Kunstuniversität Graz, Mitteilungsblatt 5 (Online): „Mitteilungen der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit“ (Harry-Pepl-Preis 2008 an Daniel Riegler)

    Das Mitteilungsblatt der Kunstuniversität Graz (Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz) vom 3. Dezember 2008 meldet, dass der Posaunist und Komponist Daniel Riegler den Harry-Pepl-Preis 2008 erhält.

    mehr Kunstuniversität Graz, Mitteilungsblatt 5 (Online)

    Das mit 4000 Euro dotierte Stipendium verlangt eine Auseinandersetzung mit Pepls Schaffen, deren Ergebnis 2009 präsentiert werden soll; verliehen wurde der Preis am 17. November 2008.

    Das mit 4000 Euro dotierte Stipendium hat die Auflage, sich mit dem Schaffen des 2005 verstorbenen Jazzgitarristen und KUG-Professors Pepl auseinanderzusetzen

  77. 22. September 2008 · Kritik · EN

    All About Jazz (US-Jazzmagazin im Internet, gegründet 1995): „Wolfgang Schalk: Wanted“

    Mark F. Turner

    Kritik des Albums „Wanted“ (Frame Up Music, 2008) des steirischen Gitarristen Wolfgang Schalk in All About Jazz, dem 1995 gegründeten US-Jazzmagazin im Internet, mit 4 von 5 Sternen.

    mehr All About Jazz (US-Jazzmagazin im Internet, gegründet 1995)

    Schalk nahm das Album in Los Angeles mit Geoffrey Keezer (Klavier), Dave Carpenter (Bass) und Marvin „Smitty“ Smith (Schlagzeug) auf. Mark F. Turner hebt die bewegende Ballade „And Harry Said Goodbye“ hervor, die Schalk Harry Pepl widmete; er nennt Pepl einen europäischen Meister der Gitarre und einen von Schalks Einflüssen. Schalks Ton und Phrasierung seien in diesem Stück zart und warm.

    There’s also moving balladry as heard on the emotive “And Harry Said Goodbye,” dedicated to another Schalk influence, European guitar master, Harry Pepl.

    Aus der Kritik zu Wolfgang Schalks Album „Wanted“ (2008); die Ballade widmete der steirische Gitarrist dem 2005 gestorbenen Harry Pepl

  78. 28. April 2008 · Radio · FR

    France Musique, „Le jazz, probablement“ (Sendung im INA-Katalog): „Concert donné le 24 août 2007 au festival de Saalfelden“

    Xavier Prévost (Produktion und Präsentation)

    Sendung von France Musique in der Nacht auf Montag, 28. April 2008, in der Reihe „Le jazz, probablement“: Hauptteil ist ein Konzert des Trios Streaming (Muhal Richard Abrams, Roscoe Mitchell, George Lewis) beim Jazzfestival Saalfelden (Österreich) vom 24. August 2007, das mit Pepl nichts zu tun hat. Im Begleitprogramm mit Neuerscheinungen spielte Xavier Prévost „Air, Love & Vitamins“ vom Album „Against The Wind“ des Christian Muthspiel Trio (EmArcy, 2007) mit Musik von Werner Pirchner und Harry Pepl. Notiz 3437937.001 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  79. 3. Dezember 2007 · Bericht

    mica music austria: „Tribute to Harry Pepl im Porgy“

    Ankündigung eines Tribute-Abends im Wiener Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) am 6. Dezember 2007, zwei Jahre nach Pepls Tod.

    mehr mica music austria

    Der Text würdigt ihn als international gefragten Grenzgänger und nennt Kooperationen mit Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman. Den Abend gestalten ehemalige Wegbegleiter, angeregt von der Grazer Plattform Gamsb'Art, die den Harry-Pepl-Preis vergibt.

    einer der meistgeachteten heimischen Musiker

  80. 27. November 2007 · Radio · FR

    France Musique, „Un mardi idéal“ (Sendung im INA-Katalog): „Musique vivante“

    Arièle Butaux (Produktion und Präsentation)

    Live-Sendung von France Musique am Dienstag, 27. November 2007, von 20 bis 22 Uhr, mit Publikum aus dem Studio Charles Trenet der Maison de Radio France in Paris: Neben anderen Gästen spielte das Trio von Jean-Paul Celea (Kontrabass), François Couturier (Klavier) und Daniel Humair (Schlagzeug), das im selben Jahr das Album „Tryptic“ veröffentlichte, unter anderem Harry Pepls „Tintenfisch Inki“. Notiz 3290738.001 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  81. 13. März 2007 · Radio

    Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist): „Milestones - Harry Pepl“ (Klassiker der Jazzgeschichte)

    Playlist einer Nachtradio-Sendung am 13. März 2007, 01:05 Uhr, mit „Live in Montreux 81“, dem ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Pirchner und DeJohnette und Air Mail „Light Blues“.

    mehr Deutschlandfunk, Nachtradio (Playlist)

    Sie zeigt Pepl als Eintrag in einer deutschen Reihe über Klassiker der Jazzgeschichte.

  82. 2007 · Pressetext

    Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes): „Das Christian Muthspiel Trio spielt Werner Pirchner und Harry Pepl“

    Andreas Felber

    Linernotes zum Album „Against The Wind“ (2007) auf Deutsch, Englisch und Französisch.

    mehr Christian Muthspiel Trio, „Against The Wind“ (Linernotes)

    Felber beschreibt Pirchner und Pepl als „perfektionistische Charakterköpfe“, die etwa zwischen 1978 und 1985 als „Jazz-Zwio“ Europas Festivals bespielten, und berichtet, dass die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien Pepl zur Vaterfigur der österreichischen Szene erheben. Grundlage war ein Projekt mit Wolfgang Muthspiel für das Festival „Glatt&Verkehrt“ 2002. Auf der Produktseite stehen außerdem Pressestimmen der Weltwoche und der Salzburger Nachrichten.

    Werner Pirchner und Harry Pepl, sie waren perfektionistische Charakterköpfe, die keine halben Sachen machten.

    Während die jungen Improvisatoren der JazzWerkstatt Wien nach Hans Koller auch Harry Pepl für sich entdecken und so zur Vaterfigur der österreichischen Szene adeln

  83. 6. Dezember 2006 · Programmheft

    Porgy & Bess (Programmtext, Online): „A Tribute to Harry Pepl“, Mittwoch, 06.12.2006, 20:00 Uhr

    Kürzel „CH“

    Ankündigung des Tribute-Abends mit Lorenz Raab und Raphael Preuschl, dem Andy Manndorff Trio, dem Koehne Quartet und Peter Ponger solo, dazu die Konzertfilme von Benny Goodman und vom Jazzzwio in Montreux 1981 und Visuals von Rainer Rygalyk.

    mehr Porgy & Bess (Programmtext, Online)

    Der Text würdigt Pepl und erwähnt seine dreitägige Personale im Porgy & Bess (Wiener Jazzclub) 1994; der Reinerlös ging an die Nachlassverwaltung.

    Wirklich „leiwaund“ war aber schon Harry Pepl selber

    Wenn man mit Gitarristen spricht, z.B. mit Abercrombie oder Scofield, dann gab es eine konstante Frage: „And how is Harry?“

    Als eigenständiger Stilist, der durch seine technische Perfektion, rhythmische Prägnanz, harmonische Vielfalt und durch überbordende musikalische Energie in der internationalen Szene einen nachhaltigen Eindruck hinterließ

  84. 22. November 2006 · Bericht

    Der Standard (Kultur, Printausgabe): „Jazzwohnzimmer Miles Smiles feiert“

    felb

    Kurzbericht zum 15-jährigen Bestehen des Wiener Jazzclubs Miles Smiles in der Josefstadt, gegründet von Wulf Müller.

    mehr Der Standard (Kultur, Printausgabe)

    Das erste Konzert spielten im Herbst 1981 Bill Frisell und Eberhard Weber. Aufgenommen haben dort unter anderen Aladár Pege, Jim Pepper und David Friesen, dazu österreichische Musiker bis zu Werner Pirchner und Harry Pepl.

    nebst österreichischen Granden von Werner Pirchner und Harry Pepl abwärts

  85. 17. November 2006 · Bericht

    Kleine Zeitung (Online, Rubrik Kultur): „Harry Pepl: Œuvre eines Kreativen“

    Michael Tschida

    Online-Artikel zur ersten Vergabe des Harry-Pepl-Preises in Graz, der als Anstoß gesehen wird, Pepls musikalischen Nachlass zu sichern.

    mehr Kleine Zeitung (Online, Rubrik Kultur)

    Sein Werk lagere in Schachteln im Haus, Tonbänder, Noten und technische Exoten; gamsbART (Grazer Konzertveranstalter) habe zugesagt, künftige Diplomstipendien sollten die wissenschaftliche Aufarbeitung unterstützen.

    das Werk eines ungemein Kreativen zu archivieren

    Gerhard Kosel

    Wie sehr der Paradegitarrist auch jetzt noch Jazzer inspiriert, soll nicht nur das heutige Finale beim „Austrian Soundcheck“ zeigen. Hut ab vor Harry P.!

  86. November 2006 · Programmheft

    GamsbART-Post 5/2006 (GamsbART-Verein, Graz): Programm November bis Dezember 2006: Harry Pepl Gedenkpreis, 14. Austrian Soundcheck, Katholisches Studentenhaus Münzgraben

    Heimo Steps; Otmar Klammer

    Programmheft des Grazer Festivals mit den ersten Texten zum Harry-Pepl-Preis.

    mehr GamsbART-Post 5/2006 (GamsbART-Verein, Graz): Programm November bis Dezember 2006

    Der Preis für Musiker unter 30 wird als Stipendium der Stadt Graz über 5.000 Euro am 18. November 2006 im Rahmen des Abends „Tribute to Harry Pepl“ überreicht. Heimo Steps schildert die Entstehung von „Cracked Mirrors“, Otmar Klammer beschreibt Pepls „real composing“.

    ein unverbesserlicher musikalischer Visionär

    Pepl war ein Gitarrist von internationaler Reputation, der mit seinem eigenwillig sperrigen und komplexen Improvisationsstil eine europäische Alternative zu den US-Gitarristen bot

    Otmar Klammer, GamsbART-Post

  87. 2006 · Lexikon

    mica music austria, Musikdatenbank: Wolfgang Schiftner (Eintrag mit dem Harry-Pepl-Preis 2006)

    Eintrag in der Musikdatenbank von mica (österreichisches Musikinformationszentrum) zum Saxophonisten Wolfgang Schiftner, geboren 1982, Mitbegründer der JazzWerkstatt Wien.

    mehr mica music austria, Musikdatenbank

    Unter den Auszeichnungen steht für 2006 der Harry-Pepl-Preis beim Austrian Soundcheck (Festival in Graz) in Graz; Schiftner ist damit der erste Preisträger.

  88. 2006 · Nachruf

    Jazzzeitung (Seite 6): „Ciao Habanero“ (Harry Pepl 1945 bis 2005)

    Rainer Rygalyk

    Persönlicher Nachruf des Jazzfotografen Rainer Rygalyk. Wolfgang Puschnig und Wolfgang Reisinger erinnern sich an die Jahre mit Air Mail; Rygalyk beschreibt Pepls letzten großen öffentlichen Auftritt 2004 beim Jazz Festival in Salzburg mit Playback zu acht Composings und Live-Musikern vor seinen Bildern.

    mehr Jazzzeitung (Seite 6)

    Er ist der europäische Jazzgitarrist schlechthin.

    Ich habe einfach seine musikalische Sprache gelernt.

    Wolfgang Puschnig

    Es war ein extremer Sog. Plötzlich mit jemanden zu spielen, der da oben, 2 Etagen über uns, steht und so souverän Gas gibt und alles mitreißt.

    Wolfgang Reisinger

    Er war für mich so ein Schubert Franzl Typ, unheimlich schöne Lieder aber auf höchster Qualitätsstufe und im nächsten Moment voll skurril und zerklüftet.

    Der Schlagzeuger Wolfgang Reisinger; „Schubert Franzl“ ist die liebevoll wienerische Form für Franz Schubert, den Wiener Liedkomponisten

    Wolfgang Reisinger

  89. 19. Dezember 2005 · Nachruf

    Musikergilde (Online): „Harry Pepl - ein Nachruf“

    Peter Paul Skrepek

    Ausführlicher Nachruf des Gitarristen Peter Paul Skrepek, der Pepl 1974 in der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) kennenlernte.

    mehr Musikergilde (Online)

    Er schildert Ausbildung, ORF-Studiojob, Jazzzwio, Air Mail und die Zeit mit Benny Goodman, nennt Schüler wie Wolfgang Muthspiel und Peter Havlicek und gibt als Todestag Montag, 5. Dezember 2005, an. Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, wird zitiert, Leserbriefe ergänzen den Text.

    Jetzt, wo ich alles spielen kann, was ich will, darf ich nicht mehr.

    Harry Pepl

    Begnadeter Gitarrist und Ausnahmeerscheinung

    Otto Kolleritsch

    ein unverwechselbarer Musiker aus Wien mit Geltung in der ganzen Welt

  90. 9. Dezember 2005 · Nachruf · EN

    organissimo (Jazzforum, Online): „Harry Pepl R.I.P.“

    mikeweil (Moderator)

    Beitrag zum Tod von Harry Pepl in einem englischsprachigen Jazzforum.

    mehr organissimo (Jazzforum, Online)

    Der Moderator nennt ihn einen der originellsten Jazzgitarristen Österreichs und erinnert an das Jazzzwio mit Werner Pirchner, das ECM-Album (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) mit Jack DeJohnette und Air Mail mit Mike Richmond.

    one of Austria's most original jazz guitarists

  91. 8. Dezember 2005 · Nachruf

    Jazz thing (News, Online): „Gestorben: Harry Pepl“

    Martin Laurentius und Axel Stinshoff (Zusammenstellung)

    Kurznachricht vom 8. Dezember 2005 mit dem Todestag 6. Dezember, der den übrigen Quellen widerspricht (5. Dezember).

    mehr Jazz thing (News, Online)

    Sie zitiert Joachim-Ernst Berendt über das Duo mit Pirchner, nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi und Dave Liebman und gibt die Professur mit 1984 bis 1995 an.

    Mit seinem metallisch-klaren Sound und seinen überraschenden Akkordverbindungen entwickelte sich Pepl zu einem der eigenständigsten Gitarristen Europas

  92. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    JazzEcho (Universal Classics, Online): „Ade Harry Pepl!“

    Online-Nachruf vom Mittwoch, 7. Dezember 2005. Wichtigstes Projekt war ab 1977 das Duo mit Werner Pirchner, das ihm internationale Anerkennung und Einladungen in alle Welt brachte.

    mehr JazzEcho (Universal Classics, Online)

    Danach arbeitete Pepl laut Nachruf mit Dino Saluzzi, Jack DeJohnette und Dave Holland sowie mit dem Vienna Art Orchestra. Als ordentlicher Professor in Graz ab 1984 brachte er Schüler wie den Gitarristen Wolfgang Muthspiel auf den Weg. Am Ende steht ein Hinweis auf die CD „Light Blues“ von Air Mail (Emarcy, 2001).

    einer der prägenden Instrumentalisten der europäischen Jazzszene

  93. 7. Dezember 2005 · Nachruf

    Die Presse (Seite 34, Feuilleton): „Er musste spielen“ (Zum Tod des Wiener Jazzgitarristen Harry Pepl)

    Kürzel „sam“

    Nachruf mit dem Titelzitat „Man könnte Klavierspielen müssen“ aus dem Concerto-Interview.

    mehr Die Presse (Seite 34, Feuilleton)

    Er beschreibt das Real-Time-Composing, nennt Wes Montgomery und Jim Hall sowie Schönberg und Webern als Einflüsse und führt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), JazzZwio, Jack DeJohnette, Art Farmer und Michel Portal als Weggefährten an.

    Im äußerlich so introvertiert wirkenden Virtuosen brodelte es, wenn er spielte.

    Er suchte leidenschaftlich: Wahrhaftigkeit, ein Utopia, in dem alle Gegensätze zusammenfallen.

  94. 6. Dezember 2005 · Nachruf

    Der Standard (Seite 25, Kultur): „Harry Pepl 1945 - 2005“ (Komplexer Improvisator: Harry Pepl)

    Ljubiša Tošić

    Kurznachruf aus Wiener Neustadt, der Pepl als komplexen Improvisator würdigt, der im Privatstudio mit Klavier und Schlagzeug experimentierte.

    mehr Der Standard (Seite 25, Kultur)

    Er nennt Erich Kleinschuster, die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Duo mit Werner Pirchner, Dave Liebman, Jack DeJohnette, Benny Goodman und die Real-time-Composing-Methode mit dem international renommierten Kronos Quartet.

    gehörte in seiner aktiven Phase zu den bedeutendsten Gitarristen weltweit

    international zwischen Berlin und Montreux mit einer subtilen und intensiven Form der Kammermusik Furore machte

    entwickelte er im Laufe der Jahre eine komplexe musikalische Stilistik, die mit hochexpressiver, sehr individueller polytonaler Melodik arbeitete und sich im Rahmen immer freier werdender Band-Konzepte entfaltete

    geprägt von dem alten Jazztraum, dem Moment eine musikalische Substanz abzuringen, die Bleibendes schafft und also in die Nähe von Komposition rückt.

  95. 5. Dezember 2005 · Nachruf

    Der Standard (Online, APA-Meldung): „Jazzgitarrist Harry Pepl ist tot“

    APA

    APA-Meldung vom Todestag, am Nachmittag des 5. Dezember 2005 online gestellt: Pepl sei am Montag früh in Wiener Neustadt gestorben und 60 Jahre alt geworden.

    mehr Der Standard (Online, APA-Meldung)

    Der Text nennt ihn einen weit über Österreich hinaus bekannten Gitarristen, der unter anderem mit dem Benny Goodman Quintet, Dave Holland, Dino Saluzzi und Michel Portal gearbeitet habe. Es ist nicht der Druckartikel von Ljubiša Tošić vom 6. Dezember 2005.

    Er war ein weit über Österreich hinaus bekannter Gitarrist

  96. 5. Dezember 2005 · Nachruf

    ORF Wien (oesterreich.ORF.at): „Jazzgitarrist Harry Pepl gestorben“ (Stilprägend)

    Kurzer Nachruf vom Todestag: Pepl, einer der führenden Jazzgitarristen Europas, ist 60-jährig gestorben und wurde durch das Jazz-Zwio mit Werner Pirchner bekannt.

    mehr ORF Wien (oesterreich.ORF.at)

    Der Text nennt Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen und Dave Liebman als Partner, die Auftragskompositionen für zahlreiche Ensembles und die Lehrtätigkeit in Graz mit Wolfgang Muthspiel unter den Schülern. Die neue musikzeitung übernahm die Meldung mit der Angabe „Quelle: orf.at“.

    Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.

  97. Dezember 2005 · Nachruf · EN

    Intervals, Newsletter von David Liebman (Website): „Passings: Harry Pepl“, Intervals Volume 14, Nr. 1

    Dave Liebman

    Nachruf des US-Saxophonisten Dave Liebman in der Rubrik „Passings“ seines Newsletters „Intervals“, den er auf seiner Website upbeat.com/lieb (später daveliebman.com) veröffentlichte, wenige Wochen nach Pepls Tod.

    mehr Intervals, Newsletter von David Liebman (Website)

    Liebman nennt Pepl einen „groundbreaking guitarist“, mit dem er mehrmals aufgenommen habe, und erinnert sich an die erste gemeinsame Aufnahme mit dem Schlagzeuger Wolfgang Reisinger: Pepl ließ von der Gitarre über den Computer einen Bösendorfer-Flügel spielen, dessen Tasten sich bewegten. Gemeint ist „Schönberg Improvations“ (aufgenommen im November 1989). Sein Fazit: „This was in the 80’s-far ahead!!“ Im selben Abschnitt würdigt er Shirley Horn, Steve Marcus und Richard Pryor. Die Seite ist nur noch im Internet Archive erhalten.

    a groundbreaking guitarist that I had the pleasure to have recorded with several times … He had a Busendorfer piano playing music programmed from his computer-the keys were moving, the sound was a piano but it had come from the guitar. This was in the 80’s-far ahead!!

    Der US-Saxophonist Dave Liebman im Dezember 2005, wenige Wochen nach Pepls Tod, auf seiner Website im Nachruf seines Newsletters „Intervals“. Er erinnert sich an die Aufnahme von „Schönberg Improvations“ 1989 mit Wolfgang Reisinger: Pepl spielte mit der MIDI-Gitarre über den Computer einen Bösendorfer-Flügel, dessen Tasten sich von selbst bewegten („Busendorfer“ schreibt Liebman)

  98. Dezember 2005 · Nachruf

    Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates / neue musikzeitung (nmz-red/leipzig, Quelle: orf.at): „Jazz-Gitarrist Harry Pepl gestorben“

    nmz-red/leipzig

    Kurzmeldung nach einer ORF-Quelle (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) mit den Lebensdaten und der Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Graz (ab 1977 Lehrbeauftragter, von 1984 bis 1995 ordentlicher Professor).

    mehr Kulturinformationszentrum des Deutschen Kulturrates / neue musikzeitung (nmz-red/leipzig, Quelle: orf.at)

    Der frühere Rektor der Kunstuniversität Graz, Otto Kolleritsch, würdigt Pepl als begnadeten Gitarristen und Ausnahmeerscheinung. Genannt werden Benny Goodman, Dave Holland, Dino Saluzzi, Jon Christensen, Werner Pirchner und Dave Liebman.

    Der Gitarrist Harry Pepl gehörte zu jenen Musikern, die den österreichischen Jazz national und international geprägt und beeinflußt haben.

    neue musikzeitung, nach ORF

    Einer der führenden Jazz-Gitarristen Europas

    neue musikzeitung, nach ORF

  99. 17. September 2004 · Sonstiges

    IG Jazz Wien, Blue-Tomato-Archiv: „Rainer Rygalyk / Harry Pepl: Habanero-Slide-Show“

    Veranstaltungsankündigung für Freitag, 17. September 2004 im Wiener Blue Tomato: Präsentation von Fotos des Jazzfotografen Rainer Rygalyk aus der Serie „Jazzarts“ mit einer Videoprojektion, die Pepl mit Originalkompositionen akustisch ergänzt hat.

    mehr IG Jazz Wien, Blue-Tomato-Archiv

    Zu den Bildern und Pepls CD improvisieren Clemens Salesny und Wolfgang Schiftner.

    einer der kreativsten Jazzmusiker Österreichs

  100. 28. Juli 2004 · Lexikon

    Österreichisches Musiklexikon online: Pepl, Harry

    Peter Stachel

    Lexikonartikel zu Leben und Werk: Jazzmusiker, Komponist und Musikpädagoge, Gitarre am Konservatorium und an der Musikhochschule Wien, Jazz autodidaktisch.

    mehr Österreichisches Musiklexikon online

    Er behandelt die Zusammenarbeit mit dem Vienna Art Orchestra und der ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), das Jazzzwio mit Werner Pirchner, die Lehre in Graz und das Prinzip des Real-time und Instant Composing. Als Auszeichnungen nennt er Nominierungen für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 1983 (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) und 1988 sowie niederösterreichische Landespreise.

  101. 1. April 2000 · Programmheft

    Sammlung Essl, Programm Schömer-Haus: Studio Percussion graz: Xenakis, Pepl, Hölszky

    Programm des Konzerts von Studio Percussion graz unter Günter Meinhart im Schömer-Haus der Sammlung Essl in Klosterneuburg am 1. April 2000, mit Werken von Iannis Xenakis und Adriana Hölszky und der Uraufführung von Pepls „Zeitraffer“.

    mehr Sammlung Essl, Programm Schömer-Haus

    Dazu ein Werktext von Pepl und eine Kurzbiografie mit der Lehre in Graz, der Internationalen Jazzakademie St. Pölten und der NÖ Jazzakademie Zeillern. Die Biografie nennt außerdem Seminare an der Musikhochschule Hamburg, den Förderungspreis (1991) und den Würdigungspreis (1998) des Landes Niederösterreich, die Vierteljahresliste der deutschen Schallplattenkritik für die ECM-Alben von 1983 und 1988, Preise der französischen Schallplattenkritik für „Turbulence“ und „Men’s Land“ mit Michel Portal sowie Festivals in Leverkusen, Ancona und Le Mans und die Royal Festival Hall in London.

    „Le Monde“ bezeichnete Pepl als Giganten der Improvisation.

    Kunst hat die Aufgabe, Tendenzen der Zeit nicht bloß zu verneinen, sondern auch zu verschärfen.

    Aus seinem Werktext zu „Zeitraffer“ für das Programm „Einkreisung“ in der Sammlung Essl, Klosterneuburg, 2000

    Harry Pepl

  102. Dezember 1998 · Bericht

    Das Waldviertel, Jahrgang 47, Heft 4 (Seite 408): Kulturpreise des Landes Niederösterreich 1998 (nach NÖ Landeskorrespondenz, 22.10.1998)

    Liste der Preisträger der Kulturpreise des Landes Niederösterreich 1998 (Auszeichnung des Landes Niederösterreich für Kunst und Kultur) nach einer Aussendung der NÖ Landeskorrespondenz vom 22. Oktober 1998. In der Sparte Musik erhält Harry Pepl den Würdigungspreis, Friedrich Keil und Elisabeth Schimana erhalten Anerkennungspreise.

    mehr Das Waldviertel, Jahrgang 47, Heft 4 (Seite 408)

    Musik: Harry Pepl (Würdigungspreis), Friedrich Keil und Elisabeth Schimana (Anerkennungspreise)

  103. April 1998 · Interview

    Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/1998: „Man könnte Klavierspielen müssen“

    Martin Schuster

    Interview im Wiener Café Museum, geführt im Zusammenhang mit der Solo-Piano-CD „Flow“.

    mehr Concerto (Musikmagazin), Ausgabe 2/1998

    Pepl spricht über seine Anfänge, das Jazzzwio, das kurze Engagement bei Benny Goodman, Real-Time-Composing und MIDI-Technik und kündigt Neuauflagen von „Gegenwind“ und „Montreux 81“ an.

    Ich wollte, daß man auf der CD auch den Raum hört.

    Harry Pepl

    Mein Hauptproblem ist der hohe Blutdruck. Wieder ein Gegensatz: nach außen erscheine ich vielleicht ruhig, aber innen rennt es in mir herum wie wahnsinnig.

    1998 im Gespräch mit Martin Schuster für die österreichische Musikzeitschrift Concerto, im Wiener Café Museum, zur Zeit des Klavieralbums „Flow“. Pepl spricht offen und mit Selbstironie über den Blutdruck, der ihn ab 1994/95 von der Bühne fernhielt, und über den Gegensatz zwischen äußerer Ruhe und innerer Hochspannung

    Harry Pepl

    Ich bin ein Mensch der Gegensätze – oft sehr lustig oder ironisch und dann wieder sehr traurig. Wahrscheinlich hört man das auch in meinem Spiel

    1998 im Gespräch mit Martin Schuster (Concerto) im Wiener Café Museum; der Interviewer beschreibt, wie Pepl mit tiefer, sanfter Stimme spricht, über ein Bonmot kichert und im nächsten Moment wieder ernst wird

    Harry Pepl

    Musik bedeutet für mich Emotionen und Erinnerungen. Und sogar wenn ich etwas spiele, das mir nicht so gefällt, geht der Blutdruck rauf, weil es mir dann auf den Wecker geht.

    1998 in Concerto über die Gitarre, die er nach 1994 lange nicht mehr anrührte, weil er die Aufregung fürchtete; „auf den Wecker gehen“ ist umgangssprachlich für „nerven“, der Satz ist selbstironisch gemeint. Am Klavier fand er danach eine neue Freiheit

    Harry Pepl

  104. 1998 · Lexikon

    Kulturpreis Niederösterreich (Preisträgerdatenbank des Landes): „Bewusster Grenzgänger“ (Harry Pepl, Würdigungspreis 1998 Musik)

    Würdigungstext zum Würdigungspreis 1998 für Musik. Er zeichnet Pepl als Grenzgänger zwischen Jazz und Neuer Musik nach, von den Austrian Evergreens über Fledermaus-Bar, ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) und die Professur in Graz bis zum Komponieren in Echtzeit.

    mehr Kulturpreis Niederösterreich (Preisträgerdatenbank des Landes)

    Grenzen auszuloten war offensichtlich immer schon sein Bestreben.

  105. 1996 · Sonstiges

    PAO Records (CD-Booklet, CD 10140-2): Booklettext zu „Flow“

    Georg Pepl

    Booklettext von Georg Pepl, Musikwissenschafter und älterer Sohn Harry Pepls, zum Solo-Klavieralbum „Flow“ (aufgenommen am Sonntag, 10. März 1996, im Brahmssaal des Wiener Musikvereins), im Booklet auch in der englischen Übersetzung von Stephen Ferguson.

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    Der Text stellt den Improvisator am Klavier als Sinnbild der Vereinzelung und der Freiheit dar und zieht die Linie von den „Freien Phantasien“ Carl Philipp Emanuel Bachs über Mozart und Beethoven zum Jazz, der der „improvisatorischen Flut“ Dämme baue. Das Fließen, das dem Album den Namen gibt, deutet er mit Rousseaus „Träumereien eines einsamen Spaziergängers“, Goethes „Werther“, Freuds „ozeanischem Gefühl“ und Herbert Marcuse. Pepl genieße beim Klavierspiel das Aufgehen im Augenblick, die Töne strömten „ganz von alleine, als Silent Water oder als Flow“; in „Grace & Gary“ und „2 Klavierpianos“ improvisierte er zur ersten Klavierspur eine zweite hinzu. Zu den Titeln: „Man könnte Klavierspielen müssen“ als Reminiszenz an Glenn Gould, „Improv 2“ an Schuberts Impromptus, „Grace & Gary“ an den Film „Zwölf Uhr Mittags“; zu „3 Mo“ zitiert er Pepl selbst („mottig, mollig, momentig“). Der deutsche Text ist als Text-PDF frei zugänglich, die englische Fassung von Stephen Ferguson für angemeldete Zugänge.

    Harry Pepl genießt beim Klavierspiel das Aufgehenkönnen in der Stimmung des Augenblicks, das Eintauchen in einen anderen Zustand. Die Töne machen sich selbständig, strömen ganz von alleine, als Silent Water oder als Flow.

    In seiner Titelgebung zeigt sich Pepl als zutiefst musikalischer und romantischer Künstler: Musikalisch ist sein Spielen mit der Sprache, das Lauschen auf ihren Rhythmus, ihre Doppeldeutigkeiten.

    Der Improvisator löst sich auf in der Welt der Töne, der Klavierspieler verschmilzt mit dem Klavier, hört auf, Subjekt zu sein.

    3 Mo steht für mottig, mollig, momentig. Mottig, weil die Musik so klingt, als würden die Motten auf der Lauer liegen.

    Wortspiel über sein Klavierstück „3 Mo“ auf dem Album „Flow“ (1996), mit Anklängen an Motten, Moll und Moment

    Harry Pepl

  106. 1996 · Sonstiges · EN

    PAO Records (CD-Booklet, CD 10140-2): Booklettext zu „Flow“

    Stephen Ferguson

    Englischer Booklettext des Pianisten und Komponisten Stephen Ferguson zu Harry Pepls Solo-Klavieralbum „Flow“, aufgenommen am Sonntag, 10. März 1996, digital und in einem Take im Brahmssaal des Wiener Musikvereins.

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    Ferguson nennt Pepl einen „musician who hears“, der das Gehörte sofort in Musik aus den eigenen Fingern und der eigenen Stimme übersetze; an der Gitarre sei er „one of Europe’s undisputed jazz masters“, am Klavier ein Fremder, und gerade das gebe der Musik etwas Magisches. Er hört „a dream played awake“, eine reine Musik ohne Technik, nur mit Musikalität und Flow, eine Antwort auf den großen schwarzen Steinway in der Akustik des Musikvereins, und in ihr die pianistischen Vorbilder Gould, Jarrett, Debussy, Cecil Taylor, Bach, Schönberg und Schubert. Pepl habe die Freude des Jazzmusikers an der Echtzeitkomposition; die Titel seien persönlich gewählt (Kindheit, „High Noon“, Gould). Schluss: der Meister der Saiten als „masterly novice full of music“. Das Booklet nennt Ferguson auch als Editor (mit Daniel Pepl) und als Übersetzer des Textes von Georg Pepl. Der Text liegt als Text-PDF für angemeldete Zugänge bei.

    his very own instrument–the guitar–where he is one of Europe’s undisputed jazz masters

    Harry Pepl is a musician who hears. He has that seldom gift–to immediately translate what he hears into music coming from his own fingers, into music coming from his own voice.

    It is a dream played awake, full of snatches of music, gestures, spaces.

    he is simply unafraid of any musical task, and has the jazz man’s joy of real time composition.

    Let us simply enjoy the novelty and richness of this master of the strings becoming a novice at the keyboard, a masterly novice full of music, in a fast stream of rhythms and thematic lines, flowing.

  107. 1996 · Pressetext

    Infoblatt (Pressematerial, 5 Seiten): Infos Harry PEPL

    Undatiertes Biografie-Infoblatt, frühestens 1996 entstanden. Es enthält Kurzbiografie, Zusammenarbeiten, Festivals und eine Diskografie, die Methode des Real-Time-Composing und eine Werkliste mit Uraufführungen für Ensemble Wien, Ensemble Kontrapunkte, Kronos Quartet, STUDIO PERCUSSION und Artis-Quartett.

    mehr Infoblatt (Pressematerial, 5 Seiten)

    tritt seit 1984 als Komponist europäischer zeitgenössischer Kunstmusik hervor

  108. 8. Juni 1994 · Sonstiges · SK

    Hudobný život (slowakische Musikzeitschrift): Nr. 11: „Infojazz č. 2/94“, Abschnitt „Súťaže, dielne a festivaly v zahraničí“ (Wettbewerbe, Workshops und Festivals im Ausland)

    Yvetta Lábska (Slowakische Jazzgesellschaft)

    Die Jazzseite der Slowakischen Jazzgesellschaft meldet das Jazzfestival in Raab, Oberösterreich, vom 20. bis 23. Mai 1994 (Pfingsten) mit den Brecker Brothers, dem Quintett von Archie Shepp und Arthur Blythe, Jack DeJohnette, dem Ray Anderson Quartet, dem Dave Holland Quartet, David Murray, Randy Weston und anderen, darunter Harry Pepl im Duo mit Jack DeJohnette.

    mehr Hudobný život (slowakische Musikzeitschrift)

    Jazz Festival Raab, 20.-23. 5. 1994 (Pfingsten). Na festivale v Rakúsku vystúpili […] Harry Pepl v duu s Jack de Johnette

    Kurzmeldung der Slowakischen Jazzgesellschaft auf der Jazzseite der slowakischen Musikzeitschrift „Hudobný život“ vom Juni 1994 über das Jazzfestival in Raab, Oberösterreich (heute INNtöne), zu Pfingsten 1994; „Jack de Johnette“ wie gedruckt. Auf Deutsch: „Jazz Festival Raab, 20. bis 23. Mai 1994 (Pfingsten). Beim Festival in Österreich traten auf […] Harry Pepl im Duo mit Jack DeJohnette“

  109. 27. Mai 1994 · Kritik

    Der Standard: „Der Groove-Professor gibt sich recht unberechenbar“

    Ljubiša Tošić

    Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“: Die funkige Rhythmusgruppe gibt Vollgas, Pepls Gitarre ist nach Jahren, in denen das Klangspiel dominierte, wieder als Gitarrenklang zu erkennen, die MIDI-Gitarre dient nur als atmosphärischer Zusatz.

    mehr Der Standard

    Tošić hört eine groovige Sache mit rockig verzerrtem Klang und höchst individueller Phrasierung; Klang sehr gut.

    Auf N.Y.C. Impressure ist sein Gitarrenklang wieder als ein solcher zu erkennen.

    Natürlich ist seine Phrasierung wiederum höchst individuell, was so viel heißt wie: reizvoll und angenehm unberechenbar.

    Und da kann es schon passieren, daß der Gitarren-Professor mit rockig-verzerrtem Klang brilliert.

  110. 7. Mai 1994 · Kritik

    Salzburger Nachrichten: „Verständigungen über den Gartenzaun“ (Jazz-Gitarristen: Harry Pepls Comeback, Ray Cooder, Doctor Blocher, Bill Frisell)

    Wolfgang Gratzer

    Kurze Besprechung des neuen Albums: Pepl, einer der eigenständigsten Gitarristen des Kontinents, trete mit seinem in New York aufgenommenen Quartett (Claus Stöttner, Paul Nowinski, Jojo Mayer) aus seiner Zurückgezogenheit.

    mehr Salzburger Nachrichten

    Der Autor zählt die Platte dank raffiniert vorgedachter Titel und eindringlicher Soli zum Aufregendsten, was in Österreich in den letzten Jahren produziert wurde.

    Der zu den eigenständigsten Gitarristen auf dem Kontinent zählende Wiener Harry Pepl

    zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.

    ein Album eingespielt, das dank seiner so raffiniert vorgedachten, mit eindringlichen Soli durchpflügten Titeln zum Aufregendsten zählt, das in den letzten Jahren hierzulande produziert worden ist.

  111. 20. April 1994 · Sonstiges

    Österreichische Mediathek, Katalog (online): „Harry Pepl Quartet 20.04.1994 (1)“ (unveröffentlichte Aufnahme)

    Die Österreichische Mediathek, das österreichische Archiv für Ton- und Videoaufnahmen beim Technischen Museum Wien, verzeichnet eine unveröffentlichte Aufnahme des Harry Pepl Quartet vom Mittwoch, 20. April 1994, Aufnahmeort Graz, Orpheum, also vom Konzert beim Graz Meeting „Strings“. Sie liegt auf Kompaktkassette (Signatur 6-69528) und ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Mediathek in Wien hörbar. Der Katalog nennt nur Harry Pepl (Gitarre); laut APA spielte das Quartett mit Wolfgang Puschnig.

  112. 1994 · Radio

    Ö1, „Aus dem Konzertsaal“ (Mitschnitt in der Österreichischen Mediathek): „Aus dem Konzertsaal: Graz Meeting 1994 (2)“

    Jörg-Martin Willnauer (Moderation)

    Jazz-Sendung des ORF-Kulturradios Ö1 vom Graz Meeting 1994, laut Katalog der Österreichischen Mediathek „u. a. mit dem Harry Pepl Quartett“, moderiert von Jörg-Martin Willnauer.

    mehr Ö1, „Aus dem Konzertsaal“ (Mitschnitt in der Österreichischen Mediathek)

    Der Mitschnitt liegt auf Kompaktkassette (Signatur 6-69955) und ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Mediathek in Wien hörbar; den Sendetag nennt der Katalog nicht. Das Quartett spielte beim Graz Meeting am Mittwoch, 20. April 1994, im Orpheum.

  113. 1994 · Sonstiges · EN

    Amadeo, Wien (CD-Booklet, 523 570-2): Abstract Truth: „Beginnings“ (Booklet)

    Booklet der CD „Beginnings“ mit allen acht Titeln, Spielzeiten, Komponisten und Besetzungen: Harry Pepl (Gitarre, Gitarrensynthesizer), John Purcell (Tenorsaxofon, Flöte, Saxello), Kenny Davis (Bass), Ronnie Burrage (Schlagzeug, Synthesizer), Paul Zauner (Posaune). Dazu das Bandfoto von Colette Oswald auf der Bow Bridge im Central Park in New York, Cover-Gemälde Margit Taus, Gestaltung Andreas Ortag, eine lange Dankliste (Land Oberösterreich, Unterrichts- und Außenministerium, American Music Project, Musiker wie George Lewis und Harry Sokal), ein Gedenken an George Adams und Carter Jefferson und der Vermerk „Harry Pepl plays PRS guitars and Tomastik strings“. Ein Aufnahmedatum fehlt.

  114. 1994 · Kritik

    Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik: Harry Pepl Quartet: „N.Y.C. Impressure“

    Plattenkritik zu „N.Y.C. Impressure“ (Extraplatte (Wiener Independent-Label) EX 203-2, aufgenommen 6/92 im Active Recording Studio, New York): Der Niederösterreicher Pepl experimentiere seit Jahren mit der MIDI-Gitarre, sein neues Steckenpferd sei das real-time-composing. Das Album spiegle Stimmung, Farben und rhythmische Dichte New Yorks, umgesetzt mit Claus Stötter, Paul Nowinski und Jojo Mayer. Wertung (8).

    mehr Zeitschrift (Titel nicht erhalten), Plattenkritik

    Der Niederösterreicher Harry Pepl liebt den Kampf mit 'Bits and Bytes'.

    Sein neuestes Steckenpferd nennt sich „real-time-composing“.

  115. 6. Mai 1993 · Programmheft

    Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Wiener Frühlingsfestival 1993, Artis-Quartett, 3. Konzert): Artis-Quartett mit Stefan Vladar, Donnerstag, 6. Mai 1993, 19.30 Uhr

    Redaktion: Joachim Reiber

    Programmheft des Abends mit Beethoven (op. 18/4), der Uraufführung von Pepls Streichquartett „Über kurz oder lang, von der Weite und der Enge“ und Brahms' Klavierquintett.

    mehr Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Wiener Frühlingsfestival 1993, Artis-Quartett, 3. Konzert)

    Die Werkbesprechung listet Aufträge, Festivals und Preise und beschreibt das im Februar 1993 entstandene Quartett in drei Teilen. Der ORF (österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) sendete das Konzert am 12. Mai auf Ö1 (Kulturradio des ORF).

    darf man von Pepl nur das Unerwartete erwarten

  116. Dezember 1992 · Bericht

    Jazzlive (10. Jahrgang, Nr. 99/1992): Titelbild Harry Pepl; „Soundknitting. Die farbenfrohen Klangmuster der New Yorker Knitting Factory“

    Hannes Schweiger (Artikel); Rainer Rygalyk (Titelfoto)

    Die Wiener Jazzzeitschrift zeigt Harry Pepl auf dem Titelbild, fotografiert von Herausgeber Rainer Rygalyk.

    mehr Jazzlive (10. Jahrgang, Nr. 99/1992)

    Im Heft beschreibt Hannes Schweiger Geschichte und Programm des New Yorker Clubs Knitting Factory (New Yorker Musikclub für Jazz und Avantgarde) und berichtet, dass Pepl im Sommer 1992 mit seinem Quartett (Klaus Stötter, Paul Nowinski, JoJo Mayer) einen Abend lang dort spielte. Pepl schildert, wie ihn das Tempo New Yorks beim Spielen verändert hat.

    Mir fiel selber an mir auf, daß ich dort völlig anders spiele als daheim.

    Über seinen Auftritt in der Knitting Factory, dem New Yorker Club der Avantgarde, im Sommer 1992

    Harry Pepl

    Das Ambiente des Clubs ist eher schlicht. Dort zu spielen war wirklich ein Erlebnis.

    Über die Knitting Factory, den New Yorker Club der Avantgarde, wo er im Sommer 1992 spielte

    Harry Pepl

  117. 17. Juli 1992 · Sonstiges · EN

    Pori Jazz, Festivalarchiv (online): Festival years 1992: John Purcell´s Blue Brass Connection

    Das Online-Archiv von Pori Jazz (Jazzfestival in Pori, Finnland, seit 1966 jährlich, eines der ältesten Jazzfestivals Europas) führt für das 27. Festival vom Samstag, 11., bis Sonntag, 19. Juli 1992, die Band „John Purcell´s Blue Brass Connection“ mit Harry Pepl (Gitarre), John Purcell (Saxofon), Graham Haynes (Trompete), Ron Burton (Klavier), Kenny Davis (Bass), Ronnie Burrage (Schlagzeug) und Paul Zauner (Posaune). Verzeichnet sind drei Auftritte: Freitag, 17. Juli 1992, auf der Hauptbühne Kirjurinluoto im Programm ab 17 Uhr, am selben Abend im Village Gate und Samstag, 18. Juli 1992, im Nuorisokeskus (Jugendzentrum). Für dasselbe Programm auf Kirjurinluoto nennt das Tagesprogramm auch Ringo Starr and His All Starr Band und die Hammond-Formation von Jimmy Smith und Jimmy McGriff. Pepl erscheint im Archiv nur in diesem Jahr.

  118. 2. April 1992 · Sonstiges · EN

    Knitting Factory Works, New York (Brief): Einladung an das Harry Pepl Quartet für den 2. Juni 1992

    Michael Dorf, Director

    Brief der Knitting Factory an Harry Pepl in Hernstein: Michael Dorf lädt im Namen der Clubleitung das Harry Pepl Quartet ein, am 2. Juni 1992 um 23 Uhr in dem Club aufzutreten, den er als ersten Veranstaltungsort für Avantgarde-Jazz in New York beschreibt.

    mehr Knitting Factory Works, New York (Brief)

    Kurz danach entstand in New York das Album „N.Y.C. Impressure“.

    We think this will be an invaluable opportunity to expose your music to a New York audience.

  119. 1991 · Porträt

    Kulturpreis des Landes Niederösterreich (Broschüre 1991, Preisträgerdatenbank): „Spontane Klangerlebnisse“ (Anerkennungspreis 1991, Sparte Musik)

    Würdigungstext aus der Kulturpreis-Broschüre 1991 zum Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich in der Sparte Musik, heute online in der Preisträgerdatenbank.

    mehr Kulturpreis des Landes Niederösterreich (Broschüre 1991, Preisträgerdatenbank)

    Er stellt Pepl als Professor in Graz und gefragten Komponisten vor: Ein Stück für das international renommierte Kronos Quartet steht vor der Uraufführung im Herbst 1991 in Graz, ein weiteres für das Artis-Quartett ist geplant. Seit zwei Jahren komponiert er mit seinem „Instant-“ oder „Realtime-Composing“. Pepl schätzt Mozart, die Klavierwerke Schönbergs und Giacinto Scelsi und hat Glenn Goulds rhythmische Präzision an einer Bach-Einspielung am Computer analysiert. Genannt werden außerdem die zwei Jahre in Gerhard Bronners „Fledermaus“-Bar, die ORF-Big-Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk), mehrfache Siege im Readers Poll von „Jazz Live“ und das Wort von Le Monde vom „Giganten der Improvisation“.

    Harry Pepl irgendwo musikalisch einzuordnen, fällt schwer und ist genau genommen auch nicht notwendig.

    Pepl, und darüber lässt er auch in diesem Gespräch keinen Zweifel, ist ein Musiker des Augenblicks.

    ihn hat die führende französische Zeitung „Le Monde“ taxfrei zum „Giganten der Improvisation“ gekürt

  120. 27. Februar 1990 · Programmheft

    Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Außerordentliches Gesellschaftskonzert): Komponistenportrait Harry Pepl, Dienstag, 27. Februar 1990, 19.30 Uhr

    Redaktion: Teresa Hrdlicka

    Programmheft zum Komponistenporträt mit dem Ensemble Kontrapunkte unter Peter Keuschnig, mit Christine Whittlesey, Pepl an Gitarre und Guitar-to-MIDI-System, Josef Pitzek und Rainer Keuschnig; der Klavierklang kommt vom Bösendorfer (Wiener Klavierbauer)-Computerflügel. Gespielt wurden 15 Stücke. Die Werknotiz erklärt „Instant composing“ und nennt „Grogos“ als Auftrag der Gesellschaft der Musikfreunde.

    mehr Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Außerordentliches Gesellschaftskonzert)

    freier Kompositionsvorgang, wobei das Werk in dem Augenblick, in welchem es erfunden wurde, auch schon schriftlich fixiert ist

  121. Februar 1990 · Bericht

    Tschin Bumm (Musikmagazin, Rubrik Technik, S. 52): „Harry Pepl im Studio: Das Bösendorfer-Projekt“

    Studiobericht über die Aufnahmen zu „Schönberg Improvations“ (PolyGram) im Wiener SingSang-Studio: sechs Studiotage, Stücke von durchschnittlich 15 Minuten mit Anleihen bei Arnold Schönberg, ganz ohne Gitarrenton auf dem Bösendorfer (Wiener Klavierbauer)-Computerflügel, mit David Liebman, Mino Cinelu und Wolfgang Reisinger. Pepl hatte die Stimmen zu Hause über die Roland-MIDI-Gitarre eingespielt; Studiochef Richie Österreicher jr. erklärt die Technik. Erhalten ist nur Seite 52, die Fortsetzung fehlt im Scan.

    mehr Tschin Bumm (Musikmagazin, Rubrik Technik, S. 52)

    Harry Pepl ist ein Mann wie Albert Einstein — ein Genie, dem wohl nur mehr eine Handvoll Menschen bei seiner Arbeit folgen kann.

    Richie Österreicher jr.

    Die neueste LP des weltweit anerkannten Gitarristen ist — eine Klavierplatte.

  122. 1990 · Sonstiges · EN

    Amadeo (CD-Booklet): Liner Notes und Credits zu „Schönberg Improvations“

    Harry Lachner

    Englischsprachiger Booklettext von Harry Lachner zur CD „Schönberg Improvations“ (Amadeo 843 086-2, PolyGram Wien, 1990).

    mehr Amadeo (CD-Booklet)

    Lachner beschreibt das Paradox der Platte: Pepl, früher an einer modifizierten Ovation-Gitarre erkennbar, arbeitete später mit Samples auf der MIDI-Gitarre; hier aber steuert er von der Gitarre aus einen echten Bösendorfer-Flügel an, nur „The Last Bars Of Mankind“ klingt anders. Er nennt das „a most radical use of technology“ und zitiert Dave Liebman über den Drang, die Grenzen des Instruments zu überschreiten. Die Klavierspur sei vollständig improvisiert, angeregt von Aufnahmen der Klavierwerke Arnold Schönbergs; der Lyrismus von „Alone Is A Golden Stone“ und der tranceartige 4/4-Groove von „Magnet Resonance“ stünden inmitten hochabstrakter, atonaler Stücke. Schluss mit Glenn Gould als weiterer Inspirationsquelle. Dazu die Credits: Aufnahme November 1989 im Sing Sang-Studio, Wien, Tontechnik Richard Österreicher jun., digitaler Schnitt „Ton Eichinger“, Produktion Harry Pepl, Executive Producer Wulf Müller, Verlag Antenna Music; Dank an Peter Lemell und die Techniker von Bösendorfer sowie an AKG; Coverkonzept Marie-Luise Rausch, Fotografie und Gestaltung Wolfgang Plenk, Fotos im Booklet Fischnaller. Im Scan fehlt eine Textseite zwischen „(hence“ und „deconstruction of old and worn-out musical patterns“.

    a most radical use of technology: to play on a midi guitar connected to a computer just to return to a natural, acoustic sound

    The simulation is complete, the circle is fullfilled and we should not be puzzled by the technical method but by the musical result.

    Austrian guitarist Harry Pepl has gone a long and imperturbable way.

    And yet, it is not a sampled sound, it's a Bösendorfer grand piano - played on the guitar.

    the lyricism of "Alone Is A Golden Stone", the trance like 4/4 groove of "Magnet Resonance" are organically embedded into a context of highly abstract, atonal pieces.

    If you're a great instrumentalist, you want to be able to express anything of the instrument, even beyond the instrument. It's not an instrument any more but an expression.

    Dave Liebman

  123. 16. März 1989 · Programmheft

    Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Zyklus „Freude an Musik“, 3. Konzert): Ensemble Wien, Donnerstag, 16. März 1989, 18.30 Uhr

    Redaktion: Teresa Reichenberger

    Programmheft des Konzerts, in dem das Ensemble Wien Pepls „Ballade for Mr.

    mehr Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Programmheft Brahms-Saal (Zyklus „Freude an Musik“, 3. Konzert)

    Dinozo“ für zwei Violinen, Viola und Kontrabass spielt. Die Notiz zu Pepl fasst Kritikerstimmen zusammen und nennt sein Jazztrio mit Herbert Joos und Jon Christensen sowie das Jazzzwio in Montreux. Pepl wird dort irrtümlich als Tiroler Gitarrist bezeichnet.

    einer der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes

  124. 17. Dezember 1988 · Kritik

    Eßlinger Zeitung (Ausgabe Samstag/Sonntag): „Perkussives“ (Joos, Pepl und Oxley)

    Christa Wörner

    Kritik zum Jahresausklang der Reihe „Jazz in der Dieselstraße“ mit Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley: Eingängige Melodien und Volksliedhaftes umrahmen abstrakte Strukturen, gespielt mit und gegen die Elektronik.

    mehr Eßlinger Zeitung (Ausgabe Samstag/Sonntag)

    Pepl spielt über seine Gitarre auch Trompete und Klavier und bringt ein Schlagzeugsolo auf der Gitarre zustande; Joos erinnert an Chet Baker, Oxley prägt den europäischen Charakter der Musik.

    Europäischer Jazz? Das Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley lieferte dafür ein Beispiel.

    So brachte es Pepl fertig ein fulminantes Schlagzeugsolo auf der Gitarre zu spielen.

  125. 15. Dezember 1988 · Kritik

    Stuttgarter Zeitung: „Jazz im Zauberspiegel“ (Dieselstraße: Joos-Pepl-Oxley)

    lind

    Konzertkritik zum Trio Herbert Joos, Harry Pepl und Tony Oxley im Esslinger Kultur- und Kommunikationszentrum Dieselstraße.

    mehr Stuttgarter Zeitung

    Der Autor beginnt mit kritischen Fragen zu Lautstärke, Zuspielband und versteckten Themen und beschreibt dann ein Verwirrspiel aus Free Jazz und balladesker Romantik, in dem das Publikum Pepls Gitarrensynthesizer als Bereicherung annahm; er verweist auf die Platte „Cracked Mirrors“.

    akzeptierte den Gitarren-Synthesizer von Harry Pepl als phantasievolle Klangbereicherung

    in einem Stück wie „Schikaneders Delight“ war auch durchaus mozarteische Heiterkeit im Spiel.

  126. 8. September 1988 · Porträt

    Die Steirische: „Vitaler Klangmaler“ (Das Künstlerporträt: Harry Pepl)

    Heimo Steps

    Porträt auf Seite 12 vom Manager von gamsbART (Grazer Konzertveranstalter), geschrieben anlässlich des Preises der deutschen Schallplattenkritik (deutsche Auszeichnung für herausragende Tonträger, vergeben von einer Kritikerjury) für „Cracked Mirrors“.

    mehr Die Steirische

    Es erzählt unter anderem von der Zeit mit DeJohnette in Paris, der Filmmusik mit Benny Goodman und geplanten Projekten in Graz.

    Seine musikalischen Gemälde lassen sich gerne hören, zumal ihnen Sinnlichkeit und Wärme innewohnen.

    He is one of my favourites

    Mit dem Akkordeon aufgewachsen, verleugnet er unsere eigene musikalische Tradition nicht und läßt sie in seine Musik einfließen.

    Die große stilistische Vielfältigkeit und sein unverkennbar eigenwilliges Spiel, von der perfekten Beherrschung des Instruments ganz zu schweigen, bringen die prominentesten Musikerkollegen ins Schwärmen.

  127. 27. August 1988 · Sonstiges · EN

    Music Week (britische Musikfachzeitschrift): „New Albums“ (Neuerscheinungen vom 30. August bis 2. September 1988)

    Die Neuerscheinungsliste der britischen Musikfachzeitschrift führt „Cracked Mirrors“ von Harry Pepl, Herbert Joos (gedruckt „Joss“) und Jon Christensen für die Woche ab Dienstag, 30. August 1988, als Jazz-Album bei ECM/New Note, LP ECM 1356, CD 833 472-2. Es ist ein Branchennachweis der britischen Ausgabe, keine Kritik.

    mehr Music Week (britische Musikfachzeitschrift)

    PEPL, Harry/Herbert JOSS/Jón CHRISTENSEN CRACKED MIRRORS ECM/New Note ECM 1356/8334722"CD"

    Eintrag in der Liste „New Albums“ der britischen Musikfachzeitschrift Music Week für die Woche vom 30. August bis 2. September 1988: britische Ausgabe von „Cracked Mirrors“ bei ECM/New Note, LP ECM 1356, CD 833 472-2. „JOSS“ und „Jón“ wie gedruckt, gemeint sind Herbert Joos und Jon Christensen; eine Meldung, keine Kritik

  128. Mai 1988 · Pressetext

    ECM Records, München (Presseinformation): Harry Pepl / Herbert Joos / Jon Christensen: „Cracked Mirrors“

    ECM Records

    Zweiseitige Presseinformation des Labels zum Album (ECM 1356, CD 833 472-2, LP 833 472-1) mit Besetzung: Pepl an Gitarre, Roland-MIDI-Gitarrensystem und Klavier, Joos am Flügelhorn, Christensen am Schlagzeug.

    mehr ECM Records, München (Presseinformation)

    Der Text beschreibt das Album als Folge gebrochener Genres, von parodierter Pianistenseligkeit über verfremdete alpenländische Volksmusik bis zu Free Jazz im Geist Ornette Colemans, und hebt den sinnfälligen Einsatz der Elektronik hervor.

    drei Musiker aufeinandertreffen, die auch in avancierten Spieltechniken mit viel Sinnlichkeit und Wärme zu improvisieren imstande sind.

    Im Wind des Zeitgeistes steht dieses Album jedenfalls völlig quer.

  129. 22. April 1988 · Kritik

    Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Glanzvolle Dreieinigkeit“

    Robert Urman

    Kritik des Konzerts im Linzer Posthof: die neue Dreieinigkeit um Harry Pepl mit Herbert Joos und Jon Christensen.

    mehr Tageszeitung (Titel nicht erhalten)

    Urman beschreibt atemberaubende Saitenkunst, Vogelgezwitscher und synthetische Flötenklänge, liebevoll gefärbte Poesie bis zu einem Hauch von Gil Evans und eine elektronisch erzeugte Klangfülle orchestraler Dimension. Das Trio spielte am Erscheinungstag, einem Freitag, noch im Hotel Mader in Katsdorf.

    Glanzstücke einer Jazzgegenwart, gewitzt gestaltet von einem Trio der Extraklasse

    Die drei boten atemberaubende Saitenkunst, virtuos verwirklichte Visionen eigensinniger Elektronik-Mobilmachung

  130. April 1988 · Kritik

    Tageszeitung (Titel nicht erhalten): „Versierte Gefährten“ (Musikantendreieck der Extraklasse im Posthof)

    -a-

    Konzertkritik zum Auftritt von Harry Pepl mit Jon Christensen und Herbert Joos im Linzer Posthof am 20. April 1988. Der Autor lobt Intensität, Sinnlichkeit und Schärfe der Kompositionen, die eindringlich gespielten Soli und die verblüffend eingesetzte Elektronik und kündigt die bevorstehende ECM-Platte (ECM: renommiertes europäisches Jazzlabel) des Trios an. Mit Foto von Nöbauer.

    mehr Tageszeitung (Titel nicht erhalten)

    Jazz-Österreichs Gitarrengröße von nicht nur in Europa den Ton mitangebenden Rang

    Elektronik wird von Harry Pepl auf verblüffende Weise ins Spiel gebracht.

  131. 10. Jänner 1988 · Porträt

    Kleine Zeitung: „Feldzug mit der Gitarre“

    Otmar Klammer

    Porträt auf Seite 18 über den Grazer Gitarreprofessor, der nach der Zeitung von Le Monde ein „Gigant der Improvisation“ genannt wurde.

    mehr Kleine Zeitung

    Es zeichnet den Weg von den Austrian Aces über Kommerzbands, Fledermausbar und ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) bis zur Professur nach und nennt Aufnahmen mit DeJohnette, Holland, Saluzzi und Portal. Überliefert sind außerdem Äußerungen von Scofield und Abercrombie über Pepl.

    Der Gitarreprofessor zu Graz gilt international als einer der besten seines Faches.

    He's great, he's like a machine gun

    Der US-Jazzgitarrist John Abercrombie (ECM) über Pepls rasantes Spiel, als Lob gemeint; überliefert in der Kleinen Zeitung 1988

    John Abercrombie

    Gigant der Improvisation

    Le Monde

    international begehrter Meister der Improvisation

  132. 1988 · Sonstiges

    Pressespiegel (Collage, Zusammenstellung nicht bezeichnet): „Cracked Mirrors“: Kritiken aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und Japan

    verschiedene (u. a. Ken Hyder, Christa Wörner, Robert Urman)

    Collage aus Besprechungen zu „Cracked Mirrors“ um ein Konzertfoto von Harry Pepl: die Kritik „Ausdrucksstark“ mit dem Hinweis auf die Vierteljahresliste des Preises der Deutschen Schallplattenkritik, Konzertkritiken aus Esslingen und Linz, eine französische Rezension, eine englische von Ken Hyder („a marvellous feel of understatement“) und eine japanische CD-Besprechung. Aus dieser Sammlung stammt das oft zitierte Urteil über Pepl als einen der innovativsten Gitarristen Europas.

    mehr Pressespiegel (Collage, Zusammenstellung nicht bezeichnet)

    Harry PEPLs selbstverständliches und attraktives Spiel auf seiner Midi-Guitar schafft stete „aha“-Momente und weist ihn als einen der innovativsten Gitarristen des gesamteuropäischen Raumes aus.

    Als Meister der Sound-Malerei entpuppt sich der Jazz-Gitarrist Harry Pepl mit seinem neuen Album „Cracked Mirrors“

  133. 1. November 1987 · Radio · FR

    France Musique, „Jazz vivant“ (Sendung im INA-Katalog): „Festival Le Temps du Jazz : extraits du concert du multi-instrumentiste Michel Portal“

    André Francis (Produktion und Präsentation)

    Sendung von France Musique am Sonntag, 1. November 1987, um 13.07 Uhr in der Reihe „Jazz vivant“ (52 Minuten, landesweit): Ausschnitte aus dem Konzert des „Sextet Unit“ von Michel Portal am 30. Mai 1987 in der Maison de la Culture d'Amiens beim Festival „Le Temps du Jazz“, mit Dave Liebman, Jack DeJohnette, Mino Cinelu, Harry Pepl und Jean-François Jenny-Clark: „Ahmad the terrible“, eine Trio-Improvisation, „Changement“ und „Easy“. Notiz PHY11005821 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  134. 30. Mai 1987 · Radio · FR

    Radio France, „Le temps du jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert du Michel Portal Unit 87“

    André Francis (Produktion)

    Konzertmitschnitt von Radio France vom Samstag, 30. Mai 1987, beim Jazzfestival Amiens, dem Abend des Live-Albums „Men's Land“: Michel Portal, Dave Liebman (Sopransaxophon), Harry Pepl (Gitarre), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Jack DeJohnette (Schlagzeug) und Mino Cinelu (Perkussion), 1 Stunde 18 Minuten. Der Mitschnitt ist länger als das Album: Neben „Ahmad the terrible“, „Easy“ und „Pastor“ nennt die Notiz eine Trio-Improvisation, „Changement“ von Joachim Kühn, „Bandolina“, „Jack“ und ein Stück „Comète“ von Harry Pepl, nach Angabe Daniel Pepls „Halley's Comet Light Blue Blues“, das auf „Men's Land“ fehlt. Notiz PHY14005763 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  135. 13. Jänner 1987 · Fernsehen · FR

    FR3, „Le Temps du jazz“ (Sendung im INA-Katalog): „Loose tubes et air mail“

    Jean de Nesle (Regie)

    Fernsehsendung von FR3, dem damaligen französischen Regionalfernsehen, im Programm für Nord-Pas-de-Calais am Dienstag, 13. Januar 1987, in der Reihe „Le Temps du jazz“ (27 Minuten): Aufnahmen aus der Maison de la Culture d'Amiens mit der britischen Big Band Loose Tubes und mit Air Mail, die Pepls „The Eye of the Groundhog“ spielt. Den Aufnahmetag nennt die Notiz nicht; Air Mail spielte beim Jazzfestival Amiens im Mai 1986. Notiz RCC02013106 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); zu sehen ist die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  136. 3. November 1986 · Radio · FR

    Radio France (Mitschnitt im INA-Katalog): „Festival de Jazz de Paris : Concert du Dino Saluzzi quintet“

    André Francis (Produktion)

    Konzertmitschnitt von Radio France vom Montag, 3. November 1986, beim Festival de Jazz de Paris: das Quintett von Dino Saluzzi (Bandoneon) und Enrico Rava (Trompete) mit Harry Pepl (Gitarre), Furio Di Castri (Kontrabass) und Bruce Ditmas (Schlagzeug), 1 Stunde 12 Minuten, wenige Wochen nach der Aufnahme von „Volver“. Gespielt wurden unter anderem „Volver“ von Carlos Gardel und Pepls „More Far Out Than East“ (fast 21 Minuten). Notiz PHY11006111 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  137. 27. September 1986 · Sonstiges · EN

    Bizim Caz, Datenbank des Jazz in der Türkei (online): „Dino Saluzzi ve Enrico Rava Beşlisi“, Şan Tiyatrosu, 2. Bilsak Caz Festivali

    Datenbankeintrag zum Konzert des Quintetts von Dino Saluzzi und Enrico Rava am Samstag, 27. September 1986, um 23 Uhr im Şan Tiyatrosu in Istanbul beim 2. Internationalen Bilsak-Jazzfestival, mit Enrico Rava, Harry Pepl, Dino Saluzzi, Furio Di Castri und Bruce Ditmas.

  138. 26. September 1986 · Sonstiges · EN

    Bizim Caz, Datenbank des Jazz in der Türkei (online): „Air Mail“, Şan Tiyatrosu, 2. Bilsak Caz Festivali

    Datenbankeintrag zum Konzert von Air Mail am Freitag, 26. September 1986, um 22 Uhr im Şan Tiyatrosu in Istanbul beim 2. Internationalen Bilsak-Jazzfestival, mit Wolfgang Puschnig, Harry Pepl, Mike Richmond und Wolfgang Reisinger; Veranstalter BİLSAK.

  139. Juli 1986 · Kritik · FR

    Jazz Hot, Nr. 432: „Amiens : le temps du jazz“

    Franck Bergerot

    Festivalbericht von Franck Bergerot in der Juli/August-Ausgabe von Jazz Hot, der 1935 gegründeten französischen Jazzzeitschrift, über das Jazzfestival „Le temps du jazz“ in Amiens (Frankreich) vom 13. bis 24. Mai 1986, bei dem das Festival auch sein Plattenlabel Label Bleu startete. Unter dem Stichwort „Coup de chaleur“ (Hitzschlag) beschreibt er das Konzert von Air Mail: befeuert von Wolfgang Puschnig, angetrieben von Mike Richmond und Wolfgang Reisinger, aufgemischt von einem ganz und gar unerwarteten Harry Pepl. Für Bergerot klang es, als wolle Pepl dem zehn Jahre zuvor verstorbenen Gitarristen Joseph Dejean huldigen; in seinem Spiel fand er den Faden einer Geschichte der Gitarre wieder, den er verloren glaubte. Die Musik sei frei, frisch, unbekümmert und voller Energie, lange habe er sich nicht so gut unterhalten. Einen Konzerttag nennt der Bericht nicht. 35 Jahre später würdigte Bergerot Pepl in Jazz Magazine erneut, als „regretté guitariste de jazz autrichien“.

    mehr Jazz Hot, Nr. 432

    Air Mail, dynamité par Wolfgang Puschnig, propulsé par la rythmique Mike Richmond / Wolfgang Reisinger et chahuté par un Harry Pepl tout à fait inattendu.

    Franck Bergerot in Jazz Hot über das Konzert von Air Mail beim Jazzfestival „Le temps du jazz“ in Amiens, Mai 1986, unter dem Stichwort „Coup de chaleur“ (Hitzschlag). Auf Deutsch: „Air Mail, befeuert von Wolfgang Puschnig, angetrieben von der Rhythmusgruppe Mike Richmond / Wolfgang Reisinger und aufgemischt von einem ganz und gar unerwarteten Harry Pepl.“

    J'ai retrouvé là le fil d'une histoire de la guitare que je craignais avoir définitivement perdu.

    Franck Bergerot über Pepls Gitarrenspiel beim Konzert von Air Mail in Amiens, Mai 1986; unmittelbar davor schreibt er, hätte Pepl dem zehn Jahre zuvor verstorbenen Gitarristen Joseph Dejean huldigen wollen, er hätte es nicht anders angestellt. Auf Deutsch: „Ich habe dort den Faden einer Geschichte der Gitarre wiedergefunden, den ich endgültig verloren glaubte.“

  140. Juli 1986 · Kritik · FR

    Jazz Hot, Nr. 432: „Du jazz sous les pommiers“

    Alain Guerrini

    Festivalbericht von Alain Guerrini in der Juli/August-Ausgabe von Jazz Hot, der 1935 gegründeten französischen Jazzzeitschrift, über die 5. Ausgabe von Jazz sous les pommiers in Coutances (Normandie, Frankreich) vom 3. bis 10. Mai 1986. Am Schlussabend entdeckte Guerrini im Theater Air Mail mit Wolfgang Puschnig, Harry Pepl, Mike Richmond und Wolfgang Reisinger als „un groupe prodigieux“, eine fabelhafte Gruppe: Von der Berliner Ballade bis zum harten Rock lasse ihre Musik fast ein Jahrhundert Musikgeschichte wieder aufleben. Als bezeichnendstes Stück nennt er „Halley Comet“, wohl Pepls „The Halley's Comet Light Blue Blues“. Den Abend beschloss die Eddy Louiss Big Band. Jazz Hot nennt Puschnig als Leiter; Air Mail hatte laut Daniel Pepl keinen Leiter, die Angabe ist ein Irrtum des Berichts. Als Beginn nennt Guerrini 22 Uhr, das Festivalarchiv 21 Uhr.

    mehr Jazz Hot, Nr. 432

    J'y ai découvert un groupe prodigieux : Air Mail

    Alain Guerrini in Jazz Hot über den Schlussabend des Festivals Jazz sous les pommiers in Coutances, Samstag, 10. Mai 1986, das erste Konzert von Air Mail in Frankreich. Auf Deutsch: „Dort habe ich eine fabelhafte Gruppe entdeckt: Air Mail.“

    « Halley Comet » est le thème le plus significatif de ce quartet cosmique.

    Alain Guerrini über das Konzert von Air Mail in Coutances, Mai 1986; „Halley Comet“ ist wohl Pepls „The Halley's Comet Light Blue Blues“, später das Titelstück des Air-Mail-Albums „Light Blues“ (1988). Auf Deutsch: „‚Halley Comet‘ ist das bezeichnendste Stück dieses kosmischen Quartetts.“

  141. 20. Juni 1986 · Bericht

    Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck, Nr. 25: „Jazz-Formation »Air Mail« gastiert in Landeck“

    Vorschau im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck (Tirol, Österreich), einem Lokalblatt, das an alle Haushalte ging, auf das Konzert von Air Mail am Donnerstag, 19. Juni 1986, um 20.30 Uhr im Hotel Sonne in Landeck, das letzte vor der Sommerpause.

    mehr Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck, Nr. 25

    Der Steckbrief der Band nennt als Gründungsjahr 1984, das internationale Debüt beim New Jazz Festival Moers und bei Festivals in Köln und Warschau, die LP „Prayer for Peace“ (1985) und die Tournee im Mai und Juni 1986 durch die Schweiz, Deutschland, Frankreich und Österreich mit den Festivals in Coutances, Amiens, Maur bei Zürich und Neuwied sowie Einladungen nach Istanbul, Ankara und Basel. Dazu kommen vier Pressestimmen auf Englisch, Polnisch, Französisch und Deutsch, ohne Angabe der Medien, und ein Gruppenfoto von Rainer Rygalyk.

    »Air Mail«, eines der besten zeitgenössischen Quartette der europäischen Jazzszene gastiert.

    Vielbeachtetes internationales Debut am »New Jazz Festival Moers« und an den Festivals Köln und Warschau.

    Air Mail was the most enjoya[ble] discovery of the festival

    Englischsprachige Pressestimme zu einem Festivalauftritt von Air Mail, Medium und Jahr nicht genannt; das Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck druckte sie 1986 vor dem Konzert im Hotel Sonne. Die Ergänzung in eckigen Klammern betrifft den abgeschnittenen Rand des Drucks. Auf Deutsch: „Air Mail war die erfreulichste Entdeckung des Festivals.“

    idealny kwartet jazzowy..j[e]dem tchem podajema przykła[d] kwartetu John Coltrane z lat 6[0]tych.

    Polnische Pressestimme, Medium und Jahr nicht genannt. Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt, mit Abschreibfehlern, Ergänzungen am Rand in eckigen Klammern. Auf Deutsch etwa: „ein ideales Jazzquartett … in einem Atemzug nennen wir als Beispiel das Quartett von John Coltrane aus den 60er Jahren“

    Air Mail s'impose comme l'u[n] des quartets les plus excitants de scène européene.

    Französischsprachige Pressestimme, Medium und Jahr nicht genannt; Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt („européene“), Ergänzung am Rand in eckigen Klammern. Auf Deutsch: „Air Mail setzt sich als eines der aufregendsten Quartette der europäischen Szene durch.“

    Eine Musik, die einem Zug d[er] Zeit gerecht wird, künstlerische G[e]meinsamkeit, an deren Ganzheit j[e]der seinen eigenständigen wie une[r]sätzlichen Anteil hat.

    Deutschsprachige Pressestimme zu Air Mail, Medium und Jahr nicht genannt; Wortlaut wie 1986 im Gemeindeblatt für den Bezirk Landeck gedruckt („unersätzlichen“, gemeint unersetzlichen), Ergänzungen am abgeschnittenen Rand in eckigen Klammern

  142. 15. Mai 1986 · Radio · FR

    Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert de jazz : [émission du 00/00/00]“

    André Francis (Produktion)

    Sammelsendung von Radio France (öffentlich-rechtlicher Hörfunk Frankreichs) mit drei Konzertmitschnitten, die das INA (Institut national de l'audiovisuel), das Archiv des französischen Rundfunks und Fernsehens, auf Donnerstag, 15. Mai 1986, datiert, zusammen 3 Stunden 39 Minuten. Den Anfang macht das Trio des Posaunisten Ray Anderson mit Mark Helias (Kontrabass) und Gerry Hemingway (Schlagzeug), laut Notiz „enregistré le 15 mai 1986 à Paris“, also am 15. Mai 1986 in Paris aufgenommen. Es folgen Air Mail mit Wolfgang Puschnig (Flöte, Altsaxophon, Oboe), Harry Pepl (Gitarre), Mike Richmond (Kontrabass) und Wolfgang Reisinger (Schlagzeug), 1 Stunde 22 Minuten, und zum Schluss das Orchestre National de Jazz, das nationale Jazzorchester Frankreichs, unter François Jeanneau. Den Ort Paris nennt die Sammelnotiz nur beim Trio von Ray Anderson; die Titelliste von Air Mail steht in der eigenen Notiz zu diesem Teil (PHY14005647). Die Chronik nennt für das Konzert von Air Mail im Pariser Club New Morning Mittwoch, den 14. Mai; ob der Mitschnitt von diesem Abend stammt, ist offen. Notiz PHY11006057_00 im Katalog des INA; hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  143. 15. Mai 1986 · Radio · FR

    Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert de Air Mail“

    André Francis (Produktion)

    Konzertmitschnitt von Radio France vom Donnerstag, 15. Mai 1986: Air Mail mit Wolfgang Puschnig (Flöte, Altsaxophon, Oboe), Harry Pepl (Gitarre), Mike Richmond (Kontrabass) und Wolfgang Reisinger (Schlagzeug), 1 Stunde 22 Minuten.

    mehr Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog)

    Die Titelliste nennt von Pepl „Mulwolf“ (nach Angabe Daniel Pepls „Das Auge des Maulwurfs“), „Light blue blues“ (Halley's Comet Light Blue Blues), „The man in the old sea“ und „Bike breaker“ (Radlbremser), dazu „Nudnicks“ und „A prayer for peace“. Die Sammelnotiz desselben Tages (PHY11006057_00) stellt Air Mail neben das Trio von Ray Anderson, „enregistré le 15 mai 1986 à Paris“, und das Orchestre National de Jazz unter François Jeanneau. Die Chronik nennt für das Konzert im Pariser Club New Morning Mittwoch, den 14. Mai; ob es derselbe Abend ist, ist offen. Notiz PHY14005647 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  144. 10. Mai 1986 · Programmheft · FR

    Jazz sous les pommiers, Festivalarchiv (online): „Air Mail“ (Programm der 5. Ausgabe, Samstag, 10. Mai, 21 Uhr, Théâtre)

    Eintrag im Online-Archiv von Jazz sous les pommiers, dem Jazzfestival in Coutances (Normandie, Frankreich), zur 5. Ausgabe vom 3. bis 10. Mai 1986: Air Mail mit Wolfgang Puschnig (Saxophon), Harry Pepl (Gitarre), Mike Richmond (Kontrabass) und Wolfgang Reisinger (Schlagzeug) spielt am Schlussabend, Samstag, 10. Mai, um 21 Uhr im Theater, am selben Abend wie die Eddy Louiss Big Band und Blue Lips. Der Programmtext stellt die Band als „zwei Wiener“ aus dem Vienna Art Orchestra, einen renommierten Bassisten aus den USA und Pepl als „neuen Star“ der gitarrenbegeisterten Jazzfans vor und kündigt das erste Konzert von Air Mail in Frankreich an.

    mehr Jazz sous les pommiers, Festivalarchiv (online)

    Tel est Air Mail qui se posera à Coutances pour son premier concert en France.

    Programmtext des Festivals Jazz sous les pommiers zum Konzert von Air Mail am 10. Mai 1986; „se poser“ heißt landen, passend zum Bandnamen Air Mail (Luftpost). Auf Deutsch: „So ist Air Mail, die in Coutances zu ihrem ersten Konzert in Frankreich landet.“

    la nouvelle star des “jazzeux branchés-guitare”

  145. 10. März 1986 · Radio · FR

    Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert du Michel Portal Unit“

    André Francis (Produktion)

    Konzertmitschnitt von Radio France vom Montag, 10. März 1986, drei Tage nach dem Festival Banlieues Bleues; den Ort nennt die Notiz nicht.

    mehr Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog)

    Es spielt die Michel Portal Unit mit Michel Portal (Sopran- und Tenorsaxophon, Bassklarinette), Harry Pepl (Gitarre), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Mino Cinelu (Perkussion, Synthesizer), Jack DeJohnette (Schlagzeug) und Jean Schwartz (Perkussion), 1 Stunde 48 Minuten. Die Titelliste nennt „Radl Bremser pastor“ und „Desauge + maulwurfs no forte“, nach Angabe Daniel Pepls je zwei Stücke, direkt hintereinander oder ineinander übergehend gespielt: Pepls „Radlbremser“ mit Portals „Pastor“ und Pepls „Das Auge des Maulwurfs“ mit Portals „No Forte“, dazu „Halley's comet right blue blues“. Notiz PHY14005622 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  146. 7. März 1986 · Sonstiges · FR

    Banlieues Bleues, Festivalarchiv (online): Konzert des 3. Festivals: Portal, DeJohnette, Cinelu, Jenny-Clark, Pepl

    Eintrag im Online-Archiv von Banlieues Bleues, dem Jazzfestival im Département Seine-Saint-Denis bei Paris (Frankreich), zum Konzert vom Freitag, 7. März 1986, in der Salle des fêtes von Montreuil: Michel Portal (Rohrblattinstrumente), Jack DeJohnette (Schlagzeug), Mino Cinelu (Percussion), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass) und Harry Pepl (Gitarre). Das Archiv bestätigt, dass Cinelu auch im Konzert spielte, nicht nur bei den Proben. In den Jahren 1984 bis 1990 ist es der einzige Abend mit Pepl im Archiv des Festivals.

  147. 24. Oktober 1985 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Jazzzwio Werner Pirchner / Harry Pepl & Gast“, Open Spoons Konzert

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Gastspiel des Jazzzwio mit Gast am Donnerstag, 24. Oktober 1985, im Katholischen Studentenhaus Münzgraben in Graz, Reihe „Open Spoons“. Genannt werden nur Werner Pirchner und Harry Pepl, der Gast bleibt ungenannt.

  148. 23. Oktober 1985 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Martin Wiederhofer Trio / Jazzzwio Pirchner Pepl“, Mürztaler Werkstatt Jazz

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Doppelkonzert am Mittwoch, 23. Oktober 1985, im Gasthof Prettenthaler in Kindberg (Steiermark), Reihe „Mürztaler Werkstatt“: Martin Wiederhofer Trio und Jazzzwio.

    mehr steirischer herbst, Festivalarchiv (online)

    Genannt werden Harry Pepl, Werner Pirchner, Robert Riegler, Walter Schmocker, Heimo Wiederhofer und Martin Wiederhofer, ohne Zuordnung zu den beiden Gruppen.

  149. 17. Oktober 1985 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Daniel Humair, Harry Pepl, Jean-François Jenny-Clark: Konzert“

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zu Konzert und Ausstellung am Donnerstag, 17. Oktober 1985, im Katholischen Studentenhaus Münzgraben in Graz: Trio Daniel Humair, Harry Pepl, Jean-François Jenny-Clark und die Ausstellung „Daniel Humair: Malerei und Grafik“.

  150. 8. Juli 1985 · Radio · FR

    France Musique, „Jazz vivant“ (Sendung im INA-Katalog): „Extraits de concerts de Michel Portal“

    André Francis (Produktion und Präsentation)

    Sendung von France Musique, dem Musiksender von Radio France, am Montag, 8. Juli 1985, um 20.05 Uhr in der Reihe „Jazz vivant“ (26 Minuten), Michel Portal gewidmet.

    mehr France Musique, „Jazz vivant“ (Sendung im INA-Katalog)

    Der erste Teil bringt „Mazurka“ und „Angola“ aus dem Konzert von Michel Portal Plus mit Harry Pepl beim Jazzfestival in Angoulême am 10. Juni 1984, der zweite ein Konzert Portals im Théâtre Musical de Paris (Châtelet) vom 30. Oktober 1984 ohne Pepl. Notiz PHY11002999 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  151. 18. Mai 1985 · Kritik · EN

    The New York Times (Section 1, S. 10): „MUSIC: AUSTRIAN AVANT-GARDE“

    John Rockwell

    Kritik zum Eröffnungsabend des Festivals „Beyond the Sound of Music: New Austria/New York“ im Ohio Theater in SoHo, bei dem das Jazzzwio mit Harry Pepl und Werner Pirchner zusammen mit dem Schlagzeuger Don Moye auftrat.

    mehr The New York Times (Section 1, S. 10)

    Rockwell hörte das erste, 40 Minuten lange Set und fand die Musik angenehm, aber nicht bedeutend genug für die Eröffnung einer Festivalreihe; der Abend begann etwa eine Stunde verspätet. Der Mittwoch der Festivalwoche war der 15. Mai 1985.

    relaxed and cool, in the ECM Records manner

  152. Mai 1985 · Programmheft · EN

    Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York): Programm „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York“ mit Fotos, Volume 38, Nr. 4, S. 5 bis 6

    Bildseite und Tagesprogramm des Festivals in New York. Am Mittwoch, 15. Mai 1985, um 19.30 Uhr im Ohio Theater (66 Wooster Street, SoHo) zeigt Hartmut Skerbisch seine Installation „Container“, Werner Pirchner, Harry Pepl und Don Moye als Gast spielen Jazz, Otto M. Zykan führt „Samples“ auf. Weiter: Lesungen österreichischer Autor:innen am 13. und 14. Mai im Deutschen Haus, 13 österreichische Architekt:innen im Austrian Institute (bis 31. Mai), sechs Fotograf:innen in der Arbitrage Gallery (bis 8. Juni), die Lesung mit John Irving und Walter Abish (16. Mai), Dieter Kaufmann und Gunda König vom K und K Experimentalstudio (17. Mai), Ernst Schmidt jr. mit „Wien-Film 1896-1976“, Blizz Frizz mit Rhys Chatham, Armin Medosch mit dem Ballett „The Warrior“ (18. Mai), österreichische Kurzfilme im Millennium und Heinz Cibulka mit „Metabolism/Rot.Weiss.Rot“ (19. Mai), dazu „Grid“-Aktionen von Othmar Krenn. Die Fotoseite zeigt Pepl mit der Gitarre, Pirchner am Vibraphon und Moye im Bühnenkostüm; Pirchners Name ist im Programm als „Pircher“ verdruckt.

    mehr Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York)

    Werner Pircher, Harry Pepl, and F. Don Moye as guest play jazz

  153. Mai 1985 · Bericht · EN

    Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York): „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York, May 15th – May 19th 1985“, Volume 38, Nr. 4, S. 3 bis 4

    Peter Vujica

    Leitartikel zum Festival „Beyond the Sound of Music. New Austria / New York“ (15. bis 19. Mai 1985), das der steirische herbst (Festival für zeitgenössische Kunst in Graz) mit dem Austrian Institute und dem New Yorker Kunstort The Kitchen zum 40. Jahrestag der wiedererlangten Unabhängigkeit Österreichs ausrichtete. Intendant Peter Vujica (übersetzt von Donald Friedman) beschreibt den steirischen herbst als Festival des Widerstands gegen Routine und Repression und zählt die New Yorker Künstler:innen auf, die in Graz gastiert hatten, von Laurie Anderson, Philip Glass und Steve Reich über Robert Wilson und Trisha Brown bis Nam June Paik, Carla Bley und dem Art Ensemble of Chicago; New York sei nun der lange fällige Gegenbesuch. Das Eröffnungskonzert am 15. Mai im Ohio Theater bestreiten Harry Pepl und Werner Pirchner mit Don Moye. Es folgen Lesungen mit H. C. Artmann, Wolfgang Bauer, Ingeborg Day, Alfred Kolleritsch und Jürg Laederach, präsentiert von John Irving und Walter Abish, Rhys Chatham mit der Grazer Gruppe Blizz Frizz, das K und K Experimentalstudio mit Liedern nach Gedichten von Selma Meerbaum sowie Ausstellungen zu Fotografie und Architektur und Filme. Auf dem Titel des Hefts das Plakat „Auf, zum steirischen herbst!“ von 1972.

    mehr Austrian Information (Austrian Press and Information Service, New York)

    The opening event on May 15th at the Ohio Theater will be shared by the Jazz Musicians, Harry Pepl and Werner Pirchner

    Artists from Styria and all over Austria meet with their friends in New York.

  154. April 1985 · Sonstiges · EN

    DownBeat (US-Jazzzeitschrift, gegründet 1934): „European ECM“: Werner Pirchner, Harry Pepl, Jack DeJohnette (ganzseitige Vorstellung, Heft April 1985, Vol. 52, Nr. 4)

    DownBeat, die führende US-Jazzzeitschrift (gegründet 1934 in Chicago), stellte das ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette (ECM 1237) in der April-Ausgabe 1985 auf S. 11 ganzseitig vor, mit Abbildung des Covers: „Austrians Pirchner and Pepl join with drummer Jack DeJohnette to create a highly original and accessible trio sound.“ Hervorgehoben werden die elektronischen Effekte von Pepls Ovation-Gitarre im Zusammenklang mit Pirchners Vibraphon und Marimba. Präsentiert wurde das Album in der Reihe „European ECM“ des New Yorker Importvertriebs PolyGram Special Imports, gemeinsam mit vier weiteren Alben des renommierten europäischen Jazzlabels ECM. Das Heft lag laut Impressum ab Freitag, 15. März 1985, im Handel.

    mehr DownBeat (US-Jazzzeitschrift, gegründet 1934)

    Austrians Pirchner and Pepl join with drummer Jack DeJohnette to create a highly original and accessible trio sound.

    Aus der ganzseitigen Vorstellung des ECM-Albums in DownBeat, April 1985, in der Reihe „European ECM“ des US-Vertriebs PolyGram Special Imports

    PolyGram Special Imports, European ECM

    The electronic effects of Pepl’s ovation guitar blend with Pirchner’s tenor vibes and marimba to form a rich overlay

    Aus der ganzseitigen Vorstellung des ECM-Albums in DownBeat, April 1985, in der Reihe „European ECM“ des US-Vertriebs PolyGram Special Imports

    PolyGram Special Imports, European ECM

  155. 16. März 1985 · Kritik · EN

    Billboard (US-Musikfachzeitschrift mit den Branchen-Charts, gegründet 1894): Album Reviews, Jazz-Fusion: „Werner Pirchner / Harry Pepl / Jack DeJohnette“ (Recommended)

    In der Ausgabe vom Samstag, 16. März 1985 (Vol. 97, Nr. 11), bespricht Billboard, die 1894 gegründete US-Musikfachzeitschrift mit den maßgeblichen Charts der Branche, auf S. 66 in den Album Reviews unter Jazz-Fusion das ECM-Album (ECM 1237, über PolyGram Special Imports) und stuft es als „Recommended“ ein; so bezeichnet Billboard Neuerscheinungen, denen die Redaktion einen Platz in den Charts ihres Formats zutraut, und Alben von besonderer Qualität. Die nicht namentlich gezeichnete Kurzkritik nennt Pirchner einen Stilisten an den Schlägeln, Pepl einen Akustikgitarristen und DeJohnette einen Meister des Timings und beschreibt eine zarte, stimmungsreiche Kammerjazz-Aufnahme, die an die stärksten frühen Produktionen von Manfred Eicher, dem Gründer und Produzenten von ECM, in diesem Feld erinnere. Zur selben Zeit stellte DownBeat das Album im Heft April 1985 ganzseitig vor; dazu gibt es einen eigenen Eintrag im Pressearchiv.

    mehr Billboard (US-Musikfachzeitschrift mit den Branchen-Charts, gegründet 1894)

    a delicate chamber jazz set rich in moods; recalls producer Eicher’s strongest early forays into this stream

    Nicht gezeichnete Kurzkritik in den Album Reviews unter Jazz-Fusion, eingestuft als „Recommended“, zum ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette; Manfred Eicher ist Gründer und Produzent von ECM

    1983 date teaming mallet stylist Pirchner, acoustic guitarist Pepl and timemaster DeJohnette

    Nicht gezeichnete Kurzkritik in den Album Reviews unter Jazz-Fusion, eingestuft als „Recommended“, zum ECM-Album von Werner Pirchner, Harry Pepl und Jack DeJohnette

  156. 9. März 1985 · Bericht · EN

    Cash Box (US-Musikfachzeitschrift mit eigenen Charts): Jazz: „On Jazz“, Abschnitt „Label Hopping“ (Vol. 48, Nr. 39)

    Lee Jeske

    In seiner Jazzkolumne meldet Lee Jeske unter „Label Hopping“ die ECM-Neuerscheinungen, die PolyGram Special Imports in die USA bringt, darunter „Werner Pirchner/Harry Pepl/Jack De Johnette“, die US-Ausgabe des Albums ECM 1237. Es ist eine Meldung, keine Besprechung; eine Woche später empfahl Billboard das Album in seinen Album Reviews.

    mehr Cash Box (US-Musikfachzeitschrift mit eigenen Charts)

    And the Special Imports side of PolyGram gives us, on ECM, […] and “Werner Pirchner/Harry Pepl/Jack De Johnette.”

    Lee Jeske in seiner Jazzkolumne in Cash Box über die ECM-Neuerscheinungen, die PolyGram Special Imports in die USA brachte, darunter das Trio-Album mit Werner Pirchner und Jack DeJohnette (ECM 1237); eine Meldung, keine Kritik

  157. 27. Oktober 1984 · Radio · FR

    Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert de jazz : [émission du 00/00/00]“

    André Francis (Produktion)

    Sammelsendung von Radio France (öffentlich-rechtlicher Hörfunk Frankreichs) vom Festival de Jazz de Paris am Samstag, 27. Oktober 1984, mit drei Konzertmitschnitten, zusammen 3 Stunden 9 Minuten.

    mehr Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog)

    Den Anfang macht die Compagnie Lubat um Bernard Lubat (Klavier, Perkussion, Schlagzeug, Synthesizer), 55 Minuten. Es folgen Tenor Madness mit Daniel Humair (Schlagzeug), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Harry Pepl (Gitarre), Joachim Kühn (Klavier, Keyboard) und den Tenorsaxophonisten François Jeanneau, Harry Sokal und Larry Schneider, 1 Stunde 20 Minuten, und zum Schluss das Quartett des Tenorsaxophonisten Jean-Louis Chautemps mit Robert Persi (Keyboard), Rémy Dall'Anese (E-Bass) und André Ceccarelli (Schlagzeug), 55 Minuten. Pepl spielt nur im Teil Tenor Madness; dessen Titelliste steht in der eigenen Notiz zu diesem Teil (PHY13030614). Notiz PHY13030595_00 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel), des Archivs des französischen Rundfunks und Fernsehens; hören lässt sich die Sendung nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  158. 27. Oktober 1984 · Radio · FR

    Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Festival de Jazz de Paris : Concert du Tenor Madness“

    André Francis (Produktion)

    Konzertmitschnitt von Radio France vom Samstag, 27. Oktober 1984, beim Festival de Jazz de Paris: Tenor Madness mit Daniel Humair (Schlagzeug), Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Harry Pepl (Gitarre), Joachim Kühn (Klavier, Keyboard) und den Tenorsaxophonisten François Jeanneau, Harry Sokal und Larry Schneider, 1 Stunde 20 Minuten, mit Stücken von Humair, Kühn, Jeanneau und Sokal. Die Sammelnotiz desselben Abends (PHY13030595_00) enthält dazu die Compagnie Lubat und das Quartett von Jean-Louis Chautemps. Notiz PHY13030614 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  159. 23. September 1984 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Michel Portal Unit featuring Harry Pepl“

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Gastspiel am Sonntag, 23. September 1984, im ehemaligen Schlachthof in Graz, Reihe „Falso Loco“, mit Daniel Humair, Jean-François Jenny-Clark, Joachim Kühn, George Lewis, Harry Pepl und Michel Portal.

  160. 11. Juni 1984 · Sonstiges

    moers festival, Festivalarchiv (online): Archiv 1980 bis 1989: 11. Juni 1984, Eissporthalle

    Das Online-Archiv des moers festival (internationales Festival für Jazz und improvisierte Musik in Moers, Nordrhein-Westfalen, Deutschland) führt für das Festival von Freitag, 8., bis Pfingstmontag, 11. Juni 1984, am letzten Tag in der Eissporthalle „Airmail (AUT)“ mit Wolfgang Puschnig, Karl „Bumi“ Fian, Mike Richmond und Wolfgang Reisinger, am selben Abend wie Pension Winnetou, Yoshiaki Fujikawa & Eastasia Orchestra und das 29th Street Saxophone Quartet. Pepl steht nicht in dieser Besetzungszeile; nach Nikolaus Kohler spielte er mit.

  161. 10. Juni 1984 · Radio · FR

    Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Concert du Michel Portal Plus“

    André Francis (Produktion)

    Konzertmitschnitt von Radio France vom Sonntag, 10. Juni 1984, laut einer Sendung von France Musique aus dem folgenden Jahr beim Jazzfestival in Angoulême (Frankreich): Michel Portal Plus mit Michel Portal (Alt- und Tenorsaxophon, Klarinette), Harry Sokal (Tenorsaxophon), Joachim Kühn (Klavier, Keyboard), Harry Pepl (Gitarre), Claude Barthélemy (E-Bass), Jean-Paul Celea und Jean-François Jenny-Clark (Kontrabass), Daniel Humair (Schlagzeug) und Mino Cinelu (Perkussion), 1 Stunde 24 Minuten. Im Programm steht neben Stücken von Portal, Kühn und Sokal ein Titel „Pepl's theme“ von Harry Pepl. Notiz PHY14005306 im Katalog des INA (Institut national de l'audiovisuel); hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  162. 30. Mai 1983 · Radio · FR

    Radio France, „Concert de jazz“ (Mitschnitt im INA-Katalog): „Jazz au Théâtre de l'Atelier : Concert du Daniel HUMAIR and Friends“

    André Francis (Produktion)

    Das INA (Institut national de l'audiovisuel), das Archiv des französischen Rundfunks und Fernsehens, verzeichnet einen Konzertmitschnitt von Radio France vom Montag, 30. Mai 1983, aus der Reihe „Jazz au Théâtre de l'Atelier“ im Pariser Théâtre de l'Atelier: „Daniel Humair and Friends“ mit Daniel Humair (Schlagzeug), Eric Le Lann (Trompete), Harry Sokal (Altsaxophon), Joachim Kühn (Klavier), Werner Pirchner (Vibraphon), Harry Pepl (Gitarre), Mike Richmond und Dave Holland (Kontrabass), 2 Stunden 38 Minuten. Auf dem Programm stehen Stücke von Kühn, Pirchner, Sokal, Holland, Sonny Rollins und Enrico Pieranunzi und Pepls „Good-bye, Baby Post“ (in der Notiz „Goodbye Baby FOST“). Die Notiz vertauscht offenbar die Instrumente und nennt Pepl mit Vibraphon und Perkussion, Pirchner mit Gitarre. Notiz PHY14005123; hören lässt sich der Mitschnitt nur vor Ort in der INAthèque, eine Kopie gibt sie nicht ab.

  163. 18. Februar 1983 · Kritik · SL

    Glasbena mladina (slowenische Musikzeitschrift): Nr. 5: „Plodna jazzovska jesen ’82 v Zagrebu“ (Fruchtbarer Jazzherbst ’82 in Zagreb)

    Miro Križič

    Rückblick auf den Zagreber Jazzherbst 1982 mit der vierten Internationalen Jazzmesse vom 11. bis 15. Oktober (unter anderen Martial Solal, Stan Tracey, Hans Koller, Joachim Kühn) und weiteren Konzerten.

    mehr Glasbena mladina (slowenische Musikzeitschrift)

    Im selben Monat gastierte im Musiksalon des Studentenzentrums das Duo Jazzzwio (gedruckt „Jazzwio“) mit Werner Pirchner (Tenorvibraphon, Marimba) und Harry Pepl (Gitarre). Križič lobt die Verbindung von Pirchners präpariertem Vibraphon und der modernen Gitarre, die einen Reichtum an musikalischen Ideen, Rhythmen und glänzenden Improvisationen geschaffen habe.

    Kombinacija prepariranega vibrafona, iz katerega je Pirchner izvabljal neverjetne zvoke, polne vibrirajoče senzibilnosti, in sodobne kitare, je ustvarila bogastvo glasbenih zamisli, ritmov in sijajnih improvizacij.

    Miro Križič in der slowenischen Musikzeitschrift „Glasbena mladina“ über das Jazzzwio im Studentenzentrum Zagreb, Oktober 1982. Auf Deutsch: „Die Verbindung des präparierten Vibraphons, dem Pirchner unglaubliche Klänge voll vibrierender Sensibilität entlockte, mit der modernen Gitarre schuf einen Reichtum an musikalischen Ideen, Rhythmen und glänzenden Improvisationen.“

  164. 30. Oktober 1982 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Weltmusikfest der IGNM“, Abend „Jazz Club / Jazz Band Ball“

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Weltmusikfest der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) 1982 in Graz: Am Samstag, 30. Oktober 1982, um 22 Uhr spielt im Saal Steiermark des Congress die Steirische Herbst Band ’82 unter Erich Kleinschuster, mit Harry Pepl unter 30 genannten Musikern, im selben Block wie das Vienna Art Orchestra unter Mathias Rüegg; weitere Termine der Band bis Donnerstag, 4. November 1982, in der Ausstellungshalle des Congress.

  165. 26. Oktober 1982 · Sonstiges · SL

    Delo (slowenische Tageszeitung, Ljubljana): Nr. 250: Mitteilung des ŠKUC in der Rubrik „Obvestila“

    Mitteilung des ŠKUC, des Studentischen Kulturzentrums in Ljubljana (Stari trg 21), in der Rubrik „Obvestila“ (Mitteilungen): In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturinstitut in Zagreb lädt es für Mittwoch, 27. Oktober 1982, 19 Uhr, zum Konzert des Jazzduos von Pirchner und Pepl, „Jazz Zwio“ (so gedruckt), mit Harry Pepl an der elektrischen und akustischen Gitarre und Werner Pirchner (gedruckt „Perchner“) an Tenorvibraphon und Marimba. Am Konzerttag erschien dieselbe Mitteilung noch einmal (Nr. 251, S. 11).

    mehr Delo (slowenische Tageszeitung, Ljubljana)

    koncert jazz dua PIRCHNER – PEPL – JAZZ ZWIO (zasedba: Harry Pepl – električna in akustična kitara, Werner Perchner – tenor vibrafon in marimba)

    Mitteilung des Studentischen Kulturzentrums ŠKUC in der slowenischen Tageszeitung „Delo“ vom Dienstag, 26. Oktober 1982, zum Konzert des Jazzzwio am Abend darauf in Ljubljana; „Perchner“ ist ein Satzfehler für Pirchner. Auf Deutsch: „Konzert des Jazzduos Pirchner, Pepl, Jazz Zwio (Besetzung: Harry Pepl, elektrische und akustische Gitarre, Werner Perchner, Tenorvibraphon und Marimba)“

  166. 1. Oktober 1982 · Programmheft

    Ars Electronica 1982, Programmbuch: „Jazz und Elektronik“ mit dem Ars-Electronica-Workshop-Ensemble

    Programm des Konzerts am Freitag, 1. Oktober 1982, 20 Uhr, im Großen Saal des Brucknerhauses Linz: das Workshop-Ensemble mit François Jeanneau, Wolfgang Dauner, Jasper van't Hof, Harry Pepl, Adelhard Roidinger und Daniel Humair in der Gesamtkonzeption von Robert Urmann, dazu das Quartett von Alphonse Mouzon. Der Workshop am Nachmittag war öffentlich. Das Foto von Pepl im Programm stammt von Rainer Rygalyk.

    mehr Ars Electronica 1982, Programmbuch

    anerkannt als einer der führenden Jazzgitarristen Europas

  167. 20. Mai 1982 · Bericht

    Steirerkrone (Neue Kronen Zeitung, Ausgabe Steiermark): „Star mit Witz: Larry Coryell“

    Ronnie Herbolzheimer

    Bericht über das Konzert des amerikanischen Gitarristen Larry Coryell mit dem polnischen Geiger Michal Urbaniak im Grazer Münzl.

    mehr Steirerkrone (Neue Kronen Zeitung, Ausgabe Steiermark)

    Am Nachmittag davor besuchte Coryell die Kunstuniversität Graz, zeigte den Studierenden neue Tricks und spielte eine Jam-Session mit Harry Pepl, von dem er laut Bericht sehr beeindruckt war.

    eine Jam-Session mit Harry Pepl zu spielen, von dem er sehr beeindruckt war.

  168. 6. November 1981 · Sonstiges

    Rockpalast-Archiv (privates Fanarchiv, online): „PIRCHNER-PEPL JAZZZWIO - Metropol Berlin 06.11.1981“

    Das Rockpalast-Archiv, ein privat betriebenes Fanarchiv zur Musiksendung Rockpalast des WDR-Fernsehens (keine Seite des WDR), führt das Jazzzwio von Werner Pirchner (Vibraphon, Marimba) und Harry Pepl (Gitarre) beim Jazz Fest Berlin im Metropol am Freitag, 6. November 1981, mit der Titelliste von acht Stücken und ihren Spieldauern, zusammen rund 85 Minuten: „Berlin '81 Die Erste“, „Gegenwind“, „Homesick“, „Der Tag An Dem Wir Erfuhren, Dass Paul Desmond Gestorben War“, „Drein Sein Beieinader Bleiben“, „Germ In A“, „Raga Nr. 3“ und „White Smoke“. In der Produktionsliste des Archivs steht der Abend zwischen weiteren Rockpalast-Aufzeichnungen im Metropol vom 3. bis 8. November 1981, darunter U2, John Scofield und James Blood Ulmer. Ob die Aufnahme gesendet wurde und erhalten ist, nennt die Seite nicht.

  169. 17. Oktober 1981 · Sonstiges

    Donaueschinger Musiktage, Festivalarchiv (online): „SWF-Jazz-Session“ (Donaueschinger Musiktage 1981)

    Das Archiv der Donaueschinger Musiktage beim SWR, eines der ältesten Festivals für Neue Musik (seit 1921), verzeichnet für Samstag, 17. Oktober 1981, 20.30 Uhr, in der Donauhalle (Saal B) die SWF-Jazz-Session mit „Jonny tritt ab, keine Jazz-Oper für Stimmen und Instrumente in zwei Teilen“ von Mathias Rüegg, der auch dirigierte. Es spielten das Vienna Art Orchestra und die Stadtkapelle Radolfzell mit den Sängerinnen Karin Krog, Lauren Newton und Maggie Nicols, dem Saxophonisten John Surman und Harry Pepl (Gitarre); die Produktion hatte Joachim-Ernst Berendt, Jazzredakteur des Südwestfunks (SWF). Für Pepl verzeichnet das Archiv nur diesen Abend.

  170. Oktober 1981 · Sonstiges

    Sounds (Musikzeitschrift, Hamburg): „Jazz Fest 81 Berlin“ (Anzeige der Berliner Festspiele, Heft 10/1981, S. 64)

    In Heft 10 (Oktober 1981) von Sounds, der Hamburger Musikzeitschrift (1966 bis 1983, anfangs mit Schwerpunkt Free Jazz), kündigen die Berliner Festspiele auf S. 64 in einer Anzeige das Jazz Fest Berlin vom 5. bis 8. November 1981 an.

    mehr Sounds (Musikzeitschrift, Hamburg)

    Für das Metropol nennen sie am Freitag, 6. November, um 23 Uhr „Pirchner-Pepl Jazzzwio/ Defunkt“; an den anderen Abenden spielen dort Volker Kriegel, das John Scofield Trio, Michael Gregory Jackson und James „Blood“ Ulmer. Es ist eine Ankündigung, kein Konzertbericht.

  171. 27. Juni 1981 · Bericht · EN

    Billboard (US-Musikfachzeitschrift mit den Branchen-Charts, gegründet 1894): International: „15th Montreux Begins July 3“ (Vol. 93, Nr. 25)

    Kurzmeldung in der Rubrik „International“ zum 15. Montreux International Jazz Festival (Schweiz) vom 3. bis 19. Juli 1981 mit dem Programm aller Abende.

    mehr Billboard (US-Musikfachzeitschrift mit den Branchen-Charts, gegründet 1894)

    Für den Gitarrentag am Sonntag, 12. Juli, nennt Billboard Harry Pepl neben James „Blood“ Ulmer, Philippe Cauvin, Raphael Fays, Kilimandjaro, Biréli Lagrène, Lee Ritenour, Larry Coryell und Harri Stojka. Pepl spielte an diesem Abend mit Werner Pirchner als Jazzzwio; die Meldung nennt nur ihn.

    (12) James “Blood” Ulmer, Philippe Cauvin, Raphael Fays, Kilimandjaro, Bireli, Lagrene, Harry Pepl, Lee Ritenour, Larry Coryell, Harri Stojka

    Programm des 15. Montreux International Jazz Festival (Schweiz) in Billboard; „(12)“ steht für Sonntag, 12. Juli 1981, den Gitarrentag des Festivals. Pepl spielte dort mit Werner Pirchner als Jazzzwio; Billboard nennt nur ihn. Schreibweise wie gedruckt

  172. 15. November 1980 · Sonstiges

    Brief aus Bangkok: „Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes“: Brief an Harry Pepl nach den Berliner Goodman-Konzerten

    Kurt A. Müller

    Maschinengeschriebener Brief aus Bangkok an Harry Pepl in Hernstein, eine Woche nach den Konzerten mit Benny Goodman in der Berliner Philharmonie (7. und 8. November 1980).

    mehr Brief aus Bangkok

    Absender ist laut Familienarchiv Goodmans Manager Kurt A. Müller, der in Bangkok lebende Schweizer Goodman-Freund, der die Konzerte mitorganisierte, die Musiker aus Europa auswählte und die Aufnahmen machte. Er berichtet, Goodman sei nach dem zweiten Konzert voll des Lobes gewesen; bei Pepls Solo zu Beginn des zweiten Konzerts sei Goodman so in Schwung gekommen wie seit Jahren nicht mehr, und das ganze Quintett habe gejammt wie in Goodmans frühen Jahren. Bedauert habe Goodman nur, dass Pepl keine akustische Gitarre spielte. Wortlaut (Anschrift ausgelassen, Schreibweise des Originals): „Herrn Harry Pepl, [Anschrift], 2560 Hernstein, Nieder-Oesterreich. 15. November 1980. Lieber Herr Pepl, Nun sind meine Frau und ich wieder gut in Bangkok eingetroffen und denken noch oft und gerne an die swingenden Tage in Berlin zurueck. Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes ueber Sie und Ihre Kollegen. Ich selbst war auch froh, dass alles so gut geklappt hat, denn wer mit Benny Goodman spielt, muss gut sein, ansonsten die Sache ungemuetlich sein kann, da Benny eben ein absoluter Perfektionist ist und viel Perfektion auch von seinen Musikern verlangt. Als Sie mit Ihrem Solo, anfangs des 2. Konzertes loslegten kam Benny so richtig in Schwung, wie ich ihn seit vielen Jahren nicht mehr erlebte, Charly, Peter und Don Haas swingten mit und das ganze Quintet ‚jamte‘ wie dies nur in den fruehen Jahren von Benny Goodman der Fall war. Dies hat er mir auch anschliessend bestaetigt und war in bester Laune. Das Einzige, was er bedauerte war, dass Sie keine natuerliche Gitarre hatten, denn das haette ihm noch besser gefallen, sagte er, doch es war ja auch so gut. Also nochmals vielen Dank fuer ihr gutes Mitwirken, es war wirklich ein Genuss fuer uns alle und das Publikum tobte, wie Sie auf den Bandaufnahmen nochmals feststellen koennen. Die Fotos sind beim Kopieren und ich werde sie ihnen in wenigen Tagen senden. Ich wuerde mich freuen bald von Ihnen etwas zu hoeren, vielleicht schicken Sie mir mal ein Band auf dem Sie swingende Musik machen, ich wuerde dieses dann Benny kopieren, wenn Sie das erlauben. Herzliche Gruesse, auch seitens meiner Frau und alles Gute. Ihr [Unterschrift]“

    Benny Goodman war nach dem 2. Konzert voll des Lobes über Sie und Ihre Kollegen.

    Als Sie mit Ihrem Solo, anfangs des 2. Konzertes loslegten, kam Benny so richtig in Schwung, wie ich ihn seit vielen Jahren nicht mehr erlebte

    Brief von Kurt A. Müller, dem Manager von Benny Goodman, dem „King of Swing“, nach dem zweiten Konzert in der Berliner Philharmonie im November 1980

  173. 30. April 1980 · Bericht

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 52, ANNO-Seite 44): „Jazz aktuell“ bei Jeunesses Musicales

    Kurzbericht über das Konzert „Jazz aktuell“ der Musikalischen Jugend am 21. April 1980 im Festsaal der Pädagogischen Akademie Eisenstadt.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 52, ANNO-Seite 44)

    Zum Quintett „5 Neighbours“ um den Pianisten Dieter Glawischnig kamen als Solisten Werner Pirchner am Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre.

    Vibraphon und Harry Pepl an der Gitarre führten überzeugend vor

  174. 16. September 1979 · Kritik · HU

    Hajdú-Bihari Napló (Tageszeitung des Komitats Hajdú-Bihar, Debrecen, Ungarn): Nr. 217: „Fesztivál öt napig. Összefoglaló a debreceni dzsessznapokról“

    Gábor Turi

    Rückblick auf die VIII. Debrecener Jazztage 1979 („Festival für fünf Tage“): vier Spielorte, zehn Konzerte, drei Jam-Sessions, mehr als zwanzig Ensembles und 7000 Besucher:innen, getragen vom Rundfunk mit dem Kulturzentrum Kölcsey Ferenc.

    mehr Hajdú-Bihari Napló (Tageszeitung des Komitats Hajdú-Bihar, Debrecen, Ungarn)

    Turi teilt die Mitwirkenden nach ihrer Leistung in drei Gruppen und zählt das Gitarrenduo Pepl und Brkovity zur Spitzengruppe, neben Ganelin, Mirrors, Gusztáv Csík, dem Duo Viklický und Andršt und Jasper van ’t Hof; er hebt die virtuose Technik und das vollkommene Zusammenspiel des Duos hervor.

    meglepetést keltett a Pepl—Brkovity gitárduó virtuóz technikája, tökéletes összhangja

    Gábor Turi in seinem Rückblick auf die VIII. Debrecener Jazztage (Ungarn) im September 1979, bei denen Pepl um Mitternacht im Duo mit dem jugoslawischen Gitarristen Voja Brković spielte; Turi zählt das Duo zur Spitzengruppe des Festivals. Auf Deutsch: „Überraschung bereiteten die virtuose Technik und das vollkommene Zusammenspiel des Gitarrenduos Pepl und Brkovity.“

  175. 7. September 1979 · Sonstiges · HU

    Hajdú-Bihari Napló (Tageszeitung des Komitats Hajdú-Bihar, Debrecen, Ungarn): Nr. 209: „Debreceni dzsessznapok. Mai program“ (Tagesprogramm der Debrecener Jazztage)

    Die Debrecener Tageszeitung kündigt am Freitag, 7. September 1979, das Tagesprogramm der VIII.

    mehr Hajdú-Bihari Napló (Tageszeitung des Komitats Hajdú-Bihar, Debrecen, Ungarn)

    Debrecener Jazztage an: Um Mitternacht spielt im Bartók-Saal das „österreichisch-jugoslawische Gitarrenduo“ Harry Pepl und Voja Brkvic, danach der Pianist Gusztáv Csík (S. 2). Das Programm des Kulturzentrums Kölcsey Ferenc auf S. 8 nennt denselben Abend mit der Schreibung „Voja Brkovity“ und einem Eintritt von 30 Forint.

    A Bartók Teremben éjfélkor a Harry Pepl—Voja Brkvic osztrák—jugoszláv gitárduó, majd Csík Gusztáv ad hangversenyt.

    Tagesprogramm der VIII. Debrecener Jazztage (Ungarn) in der Debrecener Tageszeitung „Hajdú-Bihari Napló“ vom Freitag, 7. September 1979; das Duo spielte um Mitternacht, also in der Nacht auf Samstag. Auf Deutsch: „Im Bartók-Saal spielen um Mitternacht das österreichisch-jugoslawische Gitarrenduo Harry Pepl und Voja Brkvic und danach Gusztáv Csík.“

  176. 18. Juli 1979 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 35, ANNO-Seite 27): „Jazz International: Am Wochenende Superfestival in Wiesen!“

    Programmvorschau auf das Jazzfestival im burgenländischen Wiesen im Juli 1979. Unter den angekündigten Bands ist das Erich-Kleinschuster-Sextett mit Kleinschuster, Karl Drewo, Harry Pepl (Gitarre), Harald Neuwirth und Heinz Jäger.

  177. 27. Juni 1979 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 48, ANNO-Seite 40): „Art Orchester“ in Nickelsdorf

    Ankündigung des Auftritts des „Wiener Art Orchesters“ (Vienna Art Orchestra) am Samstag, dem 30. Juni 1979, in der Jazz-Galerie Nickelsdorf.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 48, ANNO-Seite 40)

    Als Gastsolisten treten Werner Pirchner (Vibraphon) und Harry Pepl (Gitarre) auf; der Text beschreibt das 1977 gegründete Orchester und seine Mitwirkenden.

    Als Gastsolisten treten Werner Pirchner (vibes) und Harry Pepl (gtr) auf.

  178. 3. Mai 1979 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 44, ANNO-Seite 36): Ankündigung eines Konzerts mit Friedrich Gulda (Beat und Pop)

    Kurzmeldung über ein „Konzert der Superlative“ mit Friedrich Gulda am Klavier und den beiden früheren ORF-Big-Band-Musikern (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) Wayne Darling (Baß) und Harry Pepl (Gitarre).

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 44, ANNO-Seite 36)

    Es wird für Anfang Mai 1979 im Münzgrabenheim in Graz angekündigt.

    Ein Konzert der Superlative, mit Friedrich Gulda am Klavier

  179. 14. Februar 1979 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 36, ANNO-Seite 28): „Konzerttermine“ (Beat und Pop)

    Konzerthinweis auf einen Abend am 14. Februar 1979 in Wien mit dem niederländischen Gitarristen Harry Sacksioni.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 36, ANNO-Seite 28)

    Das Vorprogramm bestreiten Harry Pepl und Werner Pirchner; der Text erinnert an Pirchners Album „Ein halbes Doppelalbum“ und daran, dass Pepl bereits in Wiesen zu Gast war.

    Das Vorprogramm wird von zwei bekannten Österreichern bestritten

  180. 7. Oktober 1977 · Sonstiges

    steirischer herbst, Festivalarchiv (online): „Marianne Mendt“, Konzert am 7. Oktober 1977

    Eintrag im Archiv des steirischen herbstes zum Konzert von Marianne Mendt am Freitag, 7. Oktober 1977, im Festsaal der Arbeiterkammer in Deutschlandsberg (Steiermark), Veranstalter Kulturkreis Deutschlandsberg, mit Harald Neuwirth (Klavier), „Harald Pepl (Gitarre)“, Wayne Darling (Bass) und Erich Bachträgl (Schlagzeug).

  181. 10. August 1977 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 35, ANNO-Seite 27): „Neues kurz“ (Beat und Pop)

    Zeitgenössische Notiz vom August 1977: Pepl verlasse die ORF Big Band (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk) und übersiedle nach Graz, wo er an der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz einen Lehrauftrag bekomme.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 35, ANNO-Seite 27)

    Als sein Nachfolger in der Band ist der Gitarrist Olaf Weitzer im Gespräch; zuletzt war Pepl mit seiner Jazz-Rock-Formation „Hedgehog“ beim Dreitagefestival in Kohfidisch zu hören.

    wird die ORF-Bigband verlassen und nach Graz übersiedeln, wo er an der Jazz-Abteilung der MHS einen Lehrauftrag bekommt

  182. 9. März 1977 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 42, ANNO-Seite 34): „Dick Sells mit neuer Gruppe“ (Beat und Pop)

    Meldung über eine neue Gruppe des Gitarristen und Mundharmonika-Spielers Dick Sells, einem Neo-Burgenländer, der früher bei Milestone und Hedgehodge war.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 42, ANNO-Seite 34)

    Mit ihm spielen Peter Ponger, Harry Pepl und der Schlagzeuger Janis Dudli; Pepl sei den Besuchern des Jazzpubs bereits bekannt.

    den Besuchern des Jazzpubs ebenfalls kein Unbekannter

  183. 2. März 1977 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 42, ANNO-Seite 34): „5. März: Erich-Kleinschuster-Sextett in der Jazzgalerie“

    Ankündigung eines Konzerts des Erich-Kleinschuster-Sextetts am 5. März 1977 in der Jazzgalerie bei Hans Falb in Nickelsdorf. Die Besetzung nennt Kleinschuster (Posaune), Christof Lauer, Harry Pepl (Gitarre), Fritz Pauer, Heinz Jäger und Fritz Ozmec.

  184. 5. Jänner 1977 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 32, ANNO-Seite 24): Konzertankündigung Erich-Kleinschuster-Sextett (Beat und Pop)

    Ankündigung eines Jazzkonzerts des Erich-Kleinschuster-Sextetts im Burgenland, Beginn 20 Uhr.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 32, ANNO-Seite 24)

    Die Besetzung wird mit Erich Kleinschuster, Christof Lauer, Harry Pepl (Gitarre), Fritz Pauer, Heinz Jäger und Fritz Ozmec angegeben; die Formation sei durch Fritz Pauer (Klavier) und Harry Pepl komplettiert worden.

    Die Formation wird durch Fritz Pauer (p) und Harry Pepl (g) komplettiert.

  185. 1. Dezember 1976 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 44, ANNO-Seite 36): „Damaskus: Neue Besetzung ab Jänner“ (Beat und Pop)

    Notiz der Beat-und-Pop-Seite über eine Burgenländer Band mit neuer Besetzung. Pepl kommt nur als Lehrer vor: Der Gitarrist Otto Artner wird als sein Schüler bezeichnet.

    mehr Burgenländische Freiheit (gedruckte Seite 44, ANNO-Seite 36)

    Großpetersdorfer Gitarrist und Harry-Pepl-Schüler Otto Artner

  186. 26. März 1975 · Sonstiges

    Burgenländische Freiheit (Seite 42, ANNO-Seite): Jazzkonzert des Erich-Kleinschuster-Sextetts in Eisenstadt

    Bildunterschrift zur Ankündigung eines Jazzkonzerts am 7. April 1975 in der Pädagogischen Akademie Eisenstadt, veranstaltet von der Musikalischen Jugend Österreichs und dem ORF-Studio Burgenland (ORF: österreichischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk).

    mehr Burgenländische Freiheit (Seite 42, ANNO-Seite)

    Das Erich-Kleinschuster-Sextett spielt mit Harald Pepl an der Gitarre; der ORF zeichnet das Konzert für die Ö3 (Popradio des ORF)-Reihe „Jazz mit Erich Kleinschuster“ auf. Die Nennung als „Harald Pepl“ passt zum Taufnamen.

    Harald Pepl (Gitarre)