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Harry Pepl * 1945  † 2005

Mittwoch, 4. November 2026

Gitarre, Vibraphon und Wortwitz: das Jazzzwio mit Werner Pirchner

Zehn Jahre lang, von 1975 bis 1985, bildeten Harry Pepl und der Tiroler Vibraphonist Werner Pirchner das Jazzzwio: zwei Autodidakten, die bei ihrer ersten Probe „Stella by Starlight“ spielten und sich, so Pirchner, „von der ersten Sekunde an so gut verstanden“.

Unscharfes Schwarzweißfoto im Freien: links ein bärtiger Mann mit Gitarre, rechts ein Mann im dunklen Anzug am Vibraphon, oben der Titel auf schwarzem Balken.
Cover: Pirchner-Pepl-Jazzzwio, Gegenwind (Mood Records)Cover und Gestaltung: Frieder Grindler

Der Standard schrieb, das Duo habe „international zwischen Berlin und Montreux“ Furore gemacht; 1981 stand es auf der Bühne des Montreux Jazz Festival. Der schwedische Posaunist Runo Ericksson schrieb über die beiden: „they play like two people in love with each other“. Der Witz steckt schon in den Titeln: Das Duo passte sie gern dem Ort an, in Berlin eröffnete es 1981 mit „Berlin '81, die Erste“, und Pepls „Mahavischnigg“ zwinkert dem Mahavishnu Orchestra zu. Später kamen „Schikaneder Delight“, „Die alte Mär und das Mann“ und „Herbstzeitlose Arbeitslose“ dazu. Pepl selbst sagte: „Ich bin oft sehr lustig und dann wieder sehr traurig. Das hört man wohl auch in meinem Spiel.“

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