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Harry Pepl * 1945  † 2005
Cover: Tango From Obango

Cover: Art Records / Extraplatte

Formation · 1979 bis 1982

Vienna Art Orchestra

Harry Pepl als Gast, 1979 bis 1982

Von 1979 bis 1982 spielte Harry Pepl als Gast im Vienna Art Orchestra von Mathias Rüegg: auf dem Album „Tango From Obango“, auf Tourneen durch Österreich und die Schweiz und 1982 bei den Musiktagen in Donaueschingen. Im Orchester begegnete er Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Herbert Joos; aus diesen Verbindungen entstanden später die Band Air Mail und das Trio von „Cracked Mirrors“.

Harry Pepl Gastgitarrist

Tonträger Fragen und Antworten

Auf einen Blick

Leitung
Mathias Rüegg (Komposition, Arrangement)
Album
Tango From Obango, aufgenommen am 22. und 23. November 1979 (Art Records / Extraplatte)
Tourneen
November 1979 (Österreich), März 1980 (Wien, Zürich, Basel), Juni 1980 („Concerto Piccolo“)
Donaueschingen
17. Oktober 1982, „Johnny tritt ab“, mit John Surman als Gast
Im Orchester
unter anderen Lauren Newton, Wolfgang Puschnig, Harry Sokal, Herbert Joos, Werner Pirchner, Wolfgang Reisinger

Tango From Obango

Das Vienna Art Orchestra hatte Mathias Rüegg 1977 gegründet, gemeinsam mit Wolfgang Puschnig und Woody Schabata.1 Am 22. und 23. November 1979 entstand das Album „Tango From Obango“, auf dem Cover „Wiener Art Orchester“ genannt. Im Orchester spielten damals unter anderen Lauren Newton (Stimme), Wolfgang Puschnig, Harry Sokal, Herbert Joos, Christian Radovan, Werner Pirchner, Uli Scherer, Jürgen Wuchner, Fritz Ozmec und Wolfgang Reisinger. Pepl ist auf dem Stück „The World of BeBand & BigBop“ zu hören.2

Tourneen und Donaueschingen

Im November 1979 tourte das Orchester durch Österreich, von Steyr bis zum Grazer Münzgraben, im März 1980 spielte es in Wien, Zürich und Basel, im Juni 1980 folgte das „Concerto Piccolo“ unter anderem in Wien, Braunau, St. Gerold, Innsbruck und Oberwart.3 Die letzte nachvollziehbare Zusammenarbeit war am 17. Oktober 1982 die „No Jazz Opera“ „Johnny tritt ab“ bei den Donaueschinger Musiktagen, mit John Surman als Gast.4

Ein Treffpunkt

Für Pepl war das Orchester vor allem ein Pool von Musikern, die danach in kleineren Formationen weiterspielten. Puschnig und Reisinger wurden seine Partner in Air Mail, Herbert Joos sein Partner auf „Cracked Mirrors“.5

Anmerkungen und Quellen (5)
  1. Kohler 2006, S. 46. ↩
  2. Kohler 2006, S. 45 bis 46. ↩
  3. Kohler 2006, S. 46 bis 47. ↩
  4. Kohler 2006, S. 47. ↩
  5. Kohler 2006, S. 47 (Interview 4-53), S. 90, S. 113. ↩

Stimmen

Das Art Orchestra war offen als Band, es war viel Freiraum, obwohl auch Sachen aufgeschrieben waren. Es war leiwand, da mitzuspielen.

Harry Pepl Über das Vienna Art Orchestra; Gespräch mit Nikolaus Kohler (Interview 4-50), zitiert in Kohler 2006, S. 47

Es ist eigentlich durch das Art Orchestra entstanden, dass wir immer mehr zusammengespielt haben.

Harry Pepl Über Air Mail; Gespräch mit Nikolaus Kohler (Interview 4-53), zitiert in Kohler 2006, S. 47

Tonträger

Fragen und Antworten

Wann spielte Harry Pepl im Vienna Art Orchestra?

Von 1979 bis 1982 als Gast: bei der Aufnahme von „Tango From Obango“ im November 1979, auf Tourneen 1979 und 1980 und am 17. Oktober 1982 in Donaueschingen.

Auf welcher Aufnahme ist Pepl mit dem Orchester zu hören?

Auf „Tango From Obango“, im Stück „The World of BeBand & BigBop“.

Welche Bedeutung hatte das Orchester für Pepl?

Es war ein Treffpunkt: Hier begegnete er Wolfgang Puschnig, Wolfgang Reisinger und Herbert Joos. Pepl sagte, die Band Air Mail sei eigentlich durch das Art Orchestra entstanden.

In der Chronik